Oh danke fürs Teilen - so Gespräche kenne ich auch...
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Jaaaa.Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen...
Je mehr Vertrauen man etabliert hat, um so besser flutscht alles.
Jaaaa?
Nee!
Vielleicht ist/funktioniert das bei dir/anderen so.
Bei mir gerade nicht! (Rebell-Modus on?)
Ich kann zur Zeit mit "Je...., um so..." so gar nichts anfangen. Das hat was mit Mathematik und Dreisatz zu tun....
Oder mit Rezepten à la "man nehme". Und wenn es nicht gelingt, dann muss ich mich nur mehr anstrengen,
es besser verstehen wollen, immer noch mal oder anders versuchen... Uahhhhh: Nicht (mehr) meine Baustelle!
Das äußerst sich z. B. ganz praktisch darin, dass ich neue und auch alte Backrezepte ausprobiere und das Altvertraute oder hoffnungsvoll Erwartete kommt nicht (mehr) heraus.
Meine (Back-)Ergebnisse sind lecker (gottseidank!), aber haben so gar keine - oder kaum mehr - Ähnlichkeit mit dem Bild auf dem Rezept oder dem Bild in meiner inneren Back-Erinnerungs-Schublade!
Was ist da gerade los bei mir? Hm...
Das mit dem Vertrauen, das ist etwas, was ein Teil in mir gern hätte. Oder mehr davon.
Und die Schublade, auf der "Vertrauen" steht, ist leer. Nix drin! Wo isses hin? Woher kriege ich "Nachschub"?
"Etablieren" (also aufbauen oder konstruieren) schreibst du, Faszinosum.
Und das, mit Verlaub, ist so über alle Maßen anstrengend, dass ich das einfach mal lasse.
Und übrig bleibt "nichts". Und gerade jetzt macht mich das ganz froh.
Jahre-, jahrzehntelang habe ich Ratgeber gelesen, gehortet, "versucht", und sie allesamt bei meinem vorletzten Umzug verschenkt.
Sie haben allesamt langfristig nicht funktioniert. Temporär mal ja... aber nicht wirklich konstant.
Lag's an ihnen? An mir? ..... Ist mir gerade sooooo wohlig egal!
Denn im Moment bin ich damit einverstanden, dass ich nicht mit "Dauer"-Vertrauen und Gelassenheit durchs Leben gehe.
Wozu auch?
Es kann mir nämlich gut passieren, dass ich völlig gelassen, relaxt und gut gelaunt durchs Leben gehe oder radle, und komme in eine Situation, in der mein Körper signalisiert: "Misstraue!" - und genau das ist dann richtig! Und bringt mich weiter. Und vor allem: Heil durch!
Situationen, die wie "aus dem Nichts" kommen und meine adäquate "Blitz-"Haltung dazu, die sich auch wie aus dem "Nichts" kreiert.
"Liebe heilt alles" hat mir ein schlauer Ratgeber mal verraten.
"Und was ist Liebe?" habe ich ins Innen-Off gefragt.
"Was ist Liebe wirklich?"
Nach einer kurzen Weile hörte ich die Antwort: "Liebe ist, keine Angst mehr vor dem Nichts zu haben".
Diese Antwort hat mich damals völlig verblüfft.... Das soll wirkliche Liebe sein? Kann das sein?
Diese Antwort habe ich lange und immer wieder mal in mir bewegt. Und mir ist immer klarer geworden, was mir diese Antwort sagen will und sie für mich bedeutet.
Nicht mehr auf alte Rezepte vertrauen, nichts kunstvoll "kreieren", damit es im Notfall da ist....
Da ist gerade "nichts", und ich bin frei und immer schneller und klarer im "Mit dem sein, was da ist".
Jetzt erwarte ich natürlich, dass du meine Gedanken hier nimmst, und sie in deine "Je mehr.... desto"-Welt erklärst/anpasst, liebe Faszinosum. Und du bist natürlich auch frei, meine Erwartungen nicht zu erfüllen.
PS: Habe noch interessante Gedanken zu Vertrauen gefunden: Ver-trauen ist gleich Kontrolle
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Auch das ist Vertrauen, nämlich in dich und deinen Körper.Zitat von Pitti Beitrag anzeigenDenn im Moment bin ich damit einverstanden, dass ich nicht mit "Dauer"-Vertrauen und Gelassenheit durchs Leben gehe.
Wozu auch?
Es kann mir nämlich gut passieren, dass ich völlig gelassen, relaxt und gut gelaunt durchs Leben gehe oder radle, und komme in eine Situation, in der mein Körper signalisiert: "Misstraue!" - und genau das ist dann richtig! Und bringt mich weiter. Und vor allem: Heil durch!
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Manchmal gar nicht so easy, etwas einfach so stehen zu lassen, hm?Zitat von Frau Anfängerin Beitrag anzeigen
Auch das ist Vertrauen, nämlich in dich und deinen Körper.
Ich probier das mal und lass das jetzt einfach mal so stehen.
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Interessant:
Da behauptet jemand, dass Gefühle nie im Widerstand sind. Das mit dem Widerstand, das ist der Verstand, sagt er.
Hm....
Wenn ich Widerstand wahrnehme, gegen das, was mein Verstand mir vorgibt, bin ich dann im Widerstand gegen den Widerstand?
Anstrengend....
Aber einfach zu tun, was zu tun ist, scheint mir zu "brav"....
Langweilig...
Heute mache ich mal auf "langweilig", und tue einfach, was zu tun ist.
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Zitat von Pitti Beitrag anzeigenHeute mache ich mal auf "langweilig", und tue einfach, was zu tun ist.

Ich schließe mich einfach mal an...
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Liebe Pittiplatsch
,
Viiielen Dank für diesen Satz:Ich habe das Gefühl, dass der noch sehr lange reichen wird.Zitat von Pitti Beitrag anzeigen"Liebe ist, keine Angst mehr vor dem Nichts zu haben".
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"Warst du heute schon draußen?" frage ich eine Freundin am Telefon.
"Jo" nuschelt sie, "habe mich danach wieder hingelegt, bin noch am Aufwachen"....
"Und? Kalt?"
"Hmm-hmmm" sagt sie, "mein Tempomat hat 4 km angezeigt"....
"Jo. Das ist echt kalt" sage ich schnell noch, bevor wir beide in schallendes Gelächter ausbrechen...
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Rauhe Nacht .... heilige Nacht....
Die längste Nacht des Jahres ist "durch"....
Dieses Mal bin ich einer anderen Zeitrechnung gefolgt und habe meine Rauhnacht-Rituale so gelegt, dass die längste Nacht genau in der Mitte liegt... Und die Themen/Aufgaben standen dafür.... der "Wendepunkt" ist klarer/spürbarer in mir....
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Die Sache mit dem Licht....

Morgens später hell, dafür abends früher dunkel ....
und wenn tagsüber wirklich mal die Sonne zu sehen ist, dann sitze ich auf der Arbeit und kann gerade nicht raus.
Folter!
Mir ist das einfach zu wenig Licht, sprich: zu dunkel!
Ja, ja, was ist das gemütlich: Da macht man zu Hause die Kerzen an und nimmt einfach Vit. D 3, dazu einen Tee mit Keks,
schöne Musik, schönes Buch, bla, bla, bla......
Ich will einfach mehr Licht! So!
Und neulich fragt eine Freundin, ob ich sie begleiten mag. Sie will mit ihrem kleinen Patenkind "das Licht von Bethlehem" holen, einen Tag vor Weihnachten wird das auf einem Festplatz verteilt. Ich sage zu.
Ja, na ja, dann nehme ich auch eine Laterne mit und hol es mir auch nach Hause.
Und was mache ich dann damit? Es bewundern natürlich.
Und "hüten", sagt eine kleine Stimme in mir.
Ach so, es darf natürlich nicht ausgehen.
Drauf aufpassen also.
Ist das "hüten"? frage ich die Stimme.
Ach du je: Mit dem Fahrrad, die Laterne im Gepäck-Korb, wird das wohl nix. Kann zu schnell ausgehen...
Hm.... Das kleine Licht im Auto transportieren, scheint mir auch ein bisschen gefährlich....
Und tagelang, immer wieder, mache ich mir einen Kopf um das Hüten....
Ich fahre doch Heiligabend zur Familie. Muss ich das dann mitnehmen?
Kann ja nicht zu Hause unbeaufsichtigt einfach so rum-brennen, das kleine Licht....
Und was werden die Familienmitglieder sagen, wenn ich da mit brennender Laterne aufschlage?
Kann ich mir ja gleich noch einen Eremiten-Umhang anziehen....
Kann ich die brennende Laterne einfach auf dem Balkon lassen?
Wie lange brennen meine Teelichter überhaupt?
Und überhaupt: Kommt das wirklich direktemang aus Bethlehem?
Wer hat es gebracht?
Ist es auf der Reise wirklich nicht ausgegangen?
Ist das alles Unfug?
Was macht das Bethlehem-Licht denn so besonders?
Ich kann mir doch jederzeit selbst eine Kerze anzünden.
Ist das weniger "kostbar"?
Ist das Besondere, dass dieses "eine" so viele teilen?
Oder macht nur das Kopf-Kino das Dingens so speziell?
Das Laternen-Lied fällt mir ein:
"Ich geh mit meiner Laterne - und meine Laterne mit mir...
da oben leuchten die Sterne, und unten leuchten wir....
Das Licht geht aus, wir geh'n nach Haus, rabimmel-rabammel, rabumm...."
Da fällt es mir wie Schuppen aus den Augen/Haaren:
Ist mit dem Laternen-Licht das Lebens-Licht gemeint?
Und wenn es ausgeht, dann sterben wir?
Was genau stirbt denn?
Düstere und helle Gedanken kreisen in mir um das Licht....
Dann beginnen meine Rauh-Nacht-Rituale mit den entsprechenden Aufgaben/Fragen....
Und ja: Es geht um das innere Licht...
Wie hell leuchtet es?
Sparflamme oder "lichterloh"?
Wie gut hüte ich es?
Hält es mich warm?
Wärmt es auch andere?
Wärmt es andere mehr als mich selbst?
Wie ist es mit dem Raum drumrum (dem Körper, der Wohnung, dem eigenen Schutz-Raum)?
Mache ich mir um "fremde Lichter" mehr Gedanken als um mein eigenes?
Wenn ja: Warum?
Je länger die Nächte, desto präsenter die Licht-Frage(n)....
Und Gedanken an das Sterben...
Beides, wie zu gleichen Teilen, nimmt Gedanken-Raum....
....und endlich ist die längste Nacht "durch"....
Freude macht sich breit(er) in mir....
Freude an... und Vorfreude auf...

Frohe Weihnacht.....
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