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    Liebe Träumerin,

    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Was ich noch schreiben will/wollte: mich wundert es überhaupt nicht mehr, dass ich quasi als so "ungeliebt" durchs Leben gehe. Wie soll mich denn überhaupt noch jemand lieben wenn ich es noch nicht einmal selber tue? Im Gegenteil, wenn ich immer noch mehr Wut auf mich empfinde????
    Mir tut es weh zu lesen, wie sehr Du die Dinge manchmal gegen Dich wendest. Die Wut, die - wie Dir schon mehrere Leute geschrieben haben - nicht ursprünglich gegen Dich gerichtet ist, lässt Du jetzt schon so lange auf Dein armes Haupt niedergehen. Statt Dir aber zu erlauben, mal auf Deine Verwandten richtig wütend zu sein, versuchst Du, es ihnen recht zu machen und ihre Sichtweise auf Dich zu teilen. So aber wird sich Deine Wut immer nur über Dir selbst zusammenballen können und Du wirst Dich hundeelend fühlen. Ich weiß, es ist eine echte Herausforderung, Wut auf andere zuzulassen. Aber ich glaube, es ist das Beste, was Du momentan für Dich tun kannst. Dann wird bei Dir nämlich Platz für Selbstliebe, und die in Dein Leben zu bringen, ist lebensnotwendig!

    Zum Glück (!!!!) liebt mich sonst niemand!!!!!
    Auch das ist eine Sache, die mir wirklich wehtut, weil Du sie so gegen Dich wendest! Statt zu sagen: "Ich wünsche mir jemanden, der mich liebhat" schreibst Du so etwas! Weißt Du, wie mir das vorkommt? Wie bei einem Kind, das oft geschlagen wurde und seinen Stolz damit zu retten versucht, dass es seinem Peiniger ins Gesicht sagt: "Das tut mir gar nicht weh!". Wie das Kind, versuchst auch Du Dich mit solchen Äußerungen weniger verletzbar zu machen. Ich finde es allerdings traurig, dass Du das gerade hier so schreibst, wo Dir doch keiner etwas Böses will. Mehr Selbstschutz wäre - wie ich denke - an anderer Stelle vonnöten, Du weißt schon....

    Viele liebe(!) Grüße,
    Deine Chaja

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      Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
      Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher.
      Die Tatsache,dass du es nicht weißt, heißt nicht, dass es nicht so ist!
      @Bonny:

      Du magst recht haben. Meine Eltern z. B. lieben mich mit Sicherheit auf irgendeine/ihre Weise.

      Habe heute viel über deinen Satz nachgedacht. Ich denke mal, man kann mich sonst evtl. (ganz gut?) leiden, jedoch "lieben", das ist wohl etwas anderes ...!???

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        Zitat von elandi Beitrag anzeigen
        Ich glaube, dass es dir im Moment schwieriger vorkommt als vorher, weil du etwas veränderst. Es sind neue, unbekannte Wege, die du jetzt gehst und die können dir zunächst ganz schön steil und steinig vorkommen. Wenn du weiter gehst, wirst du bald die schönen Seiten und mehr Leichtigkeit wahrnehmen können. Bleib dran. Ich möchte dir gerne Mut machen, es lohnt sich...
        Ja, @elandi, mir kommt es superschwierig vor und ich sehe manches Mal "kein Land".

        Danke dir für's Mutmachen! Und ja, ich werde dranbleiben; ich kann gar nicht mehr "rückwärtsgehen". Ich stecke sozusagen mittendrin und spüre, dass ich einfach weitermachen muss ...

        Das, was mir Angst macht, ist, dass ich nicht weiß, wie es ausgeht ...

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          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
          Liebe Träumerin,



          Mir tut es weh zu lesen, wie sehr Du die Dinge manchmal gegen Dich wendest. Die Wut, die - wie Dir schon mehrere Leute geschrieben haben - nicht ursprünglich gegen Dich gerichtet ist, lässt Du jetzt schon so lange auf Dein armes Haupt niedergehen. Statt Dir aber zu erlauben, mal auf Deine Verwandten richtig wütend zu sein, versuchst Du, es ihnen recht zu machen und ihre Sichtweise auf Dich zu teilen. So aber wird sich Deine Wut immer nur über Dir selbst zusammenballen können und Du wirst Dich hundeelend fühlen. Ich weiß, es ist eine echte Herausforderung, Wut auf andere zuzulassen. Aber ich glaube, es ist das Beste, was Du momentan für Dich tun kannst. Dann wird bei Dir nämlich Platz für Selbstliebe, und die in Dein Leben zu bringen, ist lebensnotwendig!



          Auch das ist eine Sache, die mir wirklich wehtut, weil Du sie so gegen Dich wendest! Statt zu sagen: "Ich wünsche mir jemanden, der mich liebhat" schreibst Du so etwas! Weißt Du, wie mir das vorkommt? Wie bei einem Kind, das oft geschlagen wurde und seinen Stolz damit zu retten versucht, dass es seinem Peiniger ins Gesicht sagt: "Das tut mir gar nicht weh!". Wie das Kind, versuchst auch Du Dich mit solchen Äußerungen weniger verletzbar zu machen. Ich finde es allerdings traurig, dass Du das gerade hier so schreibst, wo Dir doch keiner etwas Böses will. Mehr Selbstschutz wäre - wie ich denke - an anderer Stelle vonnöten, Du weißt schon....

          Viele liebe(!) Grüße,
          Deine Chaja
          Liebe Chaja,

          ja, nach wie vor bin ich "meisterhaft" darin, auf mich selber die allergrößte Wut zu verspüren. Es fällt mir unendlich schwer, auf andere wütend zu sein!

          Und, Chaja, ja, ich weiß, dass ihr hier mir nichts Böses wollt.

          Allerdings: Liebe, das ist nichts mehr für mich in meinem Leben.

          Das einzige und für mich wichtigste: da gibt es jemanden - nämlich ein 11-jähriges Mädchen - das mir das doch tatsächlich sagt, dass sie mich lieb hat. Ich sie übrigens auch wie auch ihre kleinere Schwester! Das ist für mich das größte Glück! Ich kann es kaum beschreiben ...

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            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

            Das, was mir Angst macht, ist, dass ich nicht weiß, wie es ausgeht ...
            Egal, wer wie was macht. Jeder hat mit diesem Problem zu kämpfen, denn nieman weiß, wie eine Sache ausgeht, denn unvorhersehbare Dinge können immer dazwischen funken.

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              Entschuldige Wolle, das hat jetzt überhaupt nichts mit dir zu tun.

              Ich merke, dass ich auch hier (je "besser" man virtuell die Leute kennt/sie mich "kennen") in die Rechtfertigungsfalle reinrutsche. Darauf habe ich überhaupt keine Lust mehr!

              Deswegen - ich weiß, das habe ich schon häufiger angekündigt () - werde ich mich wohl erstmal eine zeitlang zurückziehen. Nein, nicht "kündigen". Zeitweise (so auch jetzt) bekommt es mir hier nicht (mehr).

              Träumerin

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                Hat ja niemand verlangt, dass du dich rechtfertigen sollst. Ich fände es gut, wenn du dich eben nicht immer rechtfertigst.

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                  Deswegen - ich weiß, das habe ich schon häufiger angekündigt () - werde ich mich wohl erstmal eine zeitlang zurückziehen. Nein, nicht "kündigen". Zeitweise (so auch jetzt) bekommt es mir hier nicht (mehr).
                  "Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel."
                  Mark Twain

                  http://www.nickbostrom.com/utopia.pdf
                  Zuletzt geändert von mystery; 05.11.2012, 09:41.

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                    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                    ... Gerade kam mir der Gedanke, alles wieder abzubrechen (also Therapie). Es bringt mir mehr Probleme ein als ich jemals vorher gehabt habe. Das ist/war nicht mein erklärtes Ziel. Ich dachte immer, es bringt einem (mir) eine "Erleichterung". Statt dessen endet alles noch mehr in/im Kampf ... Es kostet unwahrscheinlich Energie, die ich sowieso nicht mehr habe. Jetzt habe ich noch mehr Schwierigkeiten am Hals als "nur" das berufliche Problem.

                    Muss das sein? Ich wünsche mir so sehr Unterstützung. Je mehr ich mir das wünsche, desto weniger erhalte ich sie ...
                    Als du dich für deine Kur entschieden hattest, habe ich mich (obwohl ich weiter mitgelesen habe) aus deinem Faden zurückgezogen. Es wäre zu billig jetzt zu unken, damit wäre dir nicht geholfen, deshalb nochmal zu deiner Erinnerung und als Motivation, nicht aufzugeben.

                    Niemand hier hatte dir gesagt, dass es leicht sein würde.

                    Auszug: (Einiges habe ich für Dich fett hervorgehoben)

                    Eigentlich sollte eine Behandlung/Therapie von seelischen Problemen und Krankheiten schon vor ihrem Antritt beginnen, indem sich der Patient/Klient über die für ihn in Frage kommenden Möglichkeiten informiert und sich nicht auf die Schnelle irgendeinem Verfahren ausliefert. Er sollte möglichst viel über die Möglichkeiten und die Wirksamkeiten der verschiedenen Angebote in Erfahrung bringen, sei es in Erstgesprächen, durch Literatur, durch Empfehlung seines behandelnden Arztes oder bei seiner Krankenversicherung.
                    Für viele beginnen gleich hier die ersten Probleme, die sie dann in ihrer Entscheidung, eine Therapie machen zu wollen, oft emotional zurückwerfen, denn zum Wesen einer ernsthaften psychischen Störung oder Krankheit gehört ja gerade, dass der Betroffene nicht in der Lage ist, in ausreichendem Maße Verantwortung für sich selbst übernehmen und eine Entscheidung treffen zu können. Oft steht er in seiner Suche auch ganz allein da, leidet darunter „seelisch krank“ zu sein und stößt bei vielen Mitmenschen zudem noch auf Unverständnis.
                    Wenn es darum geht, sich für eine Psychotherapie zu entscheiden – sei sie nun ambulant oder stationär –stellt sich nicht so sehr die Frage, welche Methoden oder Maßnahmen der Interessierte sich aussucht. Es geht vielmehr darum wie seine unbewussten Anteile (die „Kooperation des inneren Erwachsenen, des inneren Regisseurs und des inneren Kindes“), seine Verhaltensmuster, seine Glaubenssätze und Jugend-Gelübde, ergo seine ganze soziale und kulturelle Prägung am wirksamsten und nachhaltigsten bearbeitet werden können.
                    [...]
                    Zum Stichwort stationäre Psychotherapie ist der Betroffene in seinem eigenen Interesse gehalten, einen deutlichen Unterschied zwischen sogenannten „Wellness-Therapien“, bzw. Kuren und wahren psychotherapeutischen Behandlungen zu machen. Kuren oder Wellness-Therapien sind zur Erholung, zur Entspannung und in geringem Maße manchmal auch zur seelischen Genesung (Erholung nach einem Burn-out z.B.) zu empfehlen, jedoch nicht um ernsthafte seelische Störungen zu behandeln.
                    [...]
                    Durch die Eile und Ungeduld bei der Suche, besteht für den Betroffenen die Gefahr, dass er – nicht selten bedingt durch seine Störung – eine schnelle Heilserwartung an die Therapie oder das Coaching knüpft. Er macht sich nicht klar, dass eine entsprechende Behandlung kein „schnelles Verfahren“ sein kann. Symptome sind nur Signale einer tiefer sitzenden Krankheit. Keine Symptome mehr, bedeutet nicht, dass der Krankheitsherd beseitigt ist.
                    In einer Therapie oder einem Life-Coaching werden die Probleme in langwieriger und zäher Kleinarbeit kontinuierlich entwirrt und bewältigt, wobei die meiste Arbeit beim Patienten/Klienten selbst liegt und weniger beim Therapeuten.

                    Milton Ericson sagte sinngemäß: “ Wenn ich mehr arbeiten muss als mein Klient, stimmt etwas an meiner Methode nicht“.
                    Quelle:

                    Du hast nichts zu verlieren. Du kannst jedoch alles gewinnen.

                    Kommentar


                      Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                      Du hast nichts zu verlieren. Du kannst jedoch alles gewinnen.
                      Lieber Shepherd,

                      im Moment sehe ich das alles komplett anders und ich habe den Eindruck, alles wird noch schlimmer bzw. ich erkenne, wie wenig ich "erwachsen" bin, mit den Dingen umgehen kann ...

                      Alles mache ich falsch und kann/darf noch nicht einmal eine Hilfe sein (da ich nicht als diese angesehen werde!???).

                      Träumerin

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                        Zitat von Träumerin!?
                        im Moment sehe ich das alles komplett anders und ich habe den Eindruck, alles wird noch schlimmer bzw. ich erkenne, wie wenig ich "erwachsen" bin, mit den Dingen umgehen kann ...
                        Dann wird es höchste Zeit, dass du Hilfe suchst und Hilfe annimmst.
                        Alles mache ich falsch und kann/darf noch nicht einmal eine Hilfe sein (da ich nicht als diese angesehen werde!???)
                        Du gibst dir redliche Mühe dazu, soviel wie möglich falsch zu machen, nur gelingt es dir noch nicht vollends ... weil dir noch ein Rest Selbstachtung geblieben ist. Nutze sie und entscheide dich für dein Leben !!

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                          Lieber Shepherd,

                          ja, diese Hilfe nehme ich ja bereits an (sozusagen). Und ja: es ist mein Leben!


                          Du gibst dir redliche Mühe dazu, soviel wie möglich falsch zu machen, nur gelingt es dir noch nicht vollends ... weil dir noch ein Rest Selbstachtung geblieben ist.

                          Da bin ich mir noch nicht mal sicher, ob ich mir Mühe gebe, alles falsch zu machen. Ich fühle mich halt immer so, als ob ich alles falsch mache und zu nichts fähig bin ...

                          Eines meiner vielen vielen Muster und Glaubenssätze. Und es fällt mir sehr schwer, diese "einfach so" abzustreifen. Manchmal verliere ich auch alles wieder aus den Augen, da so viele Dinge momentan auf mich einströmen; so muss ich mich immer wieder bewusst daran erinnern, was ich üben muss/kann/soll/darf.

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                            Meine Wut steigert sich heute abend/nacht wieder "supertotal". Nur kann ich jetzt leider nicht in den Wald gehen ... Allerdings nutzt mich das eh nichts, da ich total auf mich und meine Unfähigkeit/Untauglichkeit wütend bin. Soll ich da einen Baum "verdreschen" und beschimpfen über/auf mich selber? Das tue ich ja schon "im stillen Kämmerlein" in Gedanken ... Und diese können heftig sein ...

                            Was ich in letzter Zeit immer häufiger denke: Gott sei dank gibt es da keinen Menschen. Keinen Menschen, der mich überhaupt nur ansatzweise mag. Ich selber bin schon lange ncht mehr dazu in der Lage, Liebe zu geben geschweige denn zu erhalten, da ich eh mich nur für alles schuldig und schlecht fühle.

                            Ich weiß, dass ich gar keine Gefühle mehr für nichts und niemand mehr haben mag. Das bringt tatsächlich nur Unglück; selbst in der Verwandtschaft, wenn man einen Menschen total liebt ... Vielleicht auch zu sehr liebt!????

                            Für nächstes Wochenende habe ich mich mit einer ehemaligen Mitpatientin zu einer Veranstaltung angemeldet. Ich bin drauf und dran, das abzusagen, da ich den totalen Bammel hab ... Am liebsten möchte ich davonlaufen!!!!

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                              Ich möchte auch niemanden mehr lieben/liebhaben und ich bin froh, dass ich das inzwischen auch gar nicht mehr kann (oder eben "nur" noch bei meinen Nichten) und will!!! Ja, darüber bin ich total froh, dass ich das alles nicht mehr haben muss/möchte! So bin ich viel freier und kann wenigstens meinen eigenen Mist selber ausbaden (was eh schon genug ist). Einen anderen würde ich damit nur (noch mehr!) belasten, der so etwas nie im Leben verdient hat (so jemand besch... wie mich!!!).

                              Und Mist baue ich gerade genügend selber! Und muss das auch selber ausbaden, da selber wieder heraus finden.

                              Nochmal: zum Glück liebt mich keiner (also ich meine das jetzt auf einen Partner/Mann bezogen)!!!! Uff, Glück gehabt! Niemals mehr wollte/will ich einen Mann. Vorbei ist vorbei! Und: es liegt ganz bestimmt nicht an den Männern ... Es liegt an mir und ... (nein, ich schreibe es jetzt nicht).

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                                Träumerin, rede dir nicht solche "Glaubenssätze" ein.
                                Du warst heute Nacht auf einem schlechten Trip, da badet man gerne in Selbstmitleid und sieht die Dinge überzogen.
                                Wenn dir das das nächste Mal passiert, sei dir klar darüber, dass es nur eine Laune deines Gehirns ist, die nichts mit der Realität zu tun hat.
                                Sag dir dann: Komm, nicht schon wieder.

                                Mach dich bitte nicht selbst fertig!

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