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    An manchen Tagen bzw. in manchen Stunden meine ich in Fortschritte wahrnehmen zu können bzw. es geht mir dann etwas besser. Kaum gedacht, kommt das nächste Ereignis, das mich total runterzieht. Ich empfinde das oft als so krass, komme selber mit diesem Tempo nicht mit ... Eine winzig kleine (weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll) "Begebenheit" bewirkt sofort wieder das totale Gegenteil.

    Und: ich habe Angst, an mich selber zu glauben! Das fällt mir auch total auf. Lieber "verschanze" ich mich hinter anderen Dingen, um ja nur nicht an mich selber zu glauben (kann es jetzt nicht anders/besser beschreiben).

    Gerade fallen mir keine anderen Worte dazu ein.

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      Das wird aber besser, ich kenn diese "Zustände" auch.
      Mir geht es besser, wenn auch noch nicht ganz gut. Glaub ruhig an dich, du wirst sehen, es passiert nichts Schlimmes, ganz im Gegenteil!

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        Danke dir, Bonny.

        Heute abend/nacht geht es mir so gut, dass ich wiederum gar nicht weiß, wohin mit all meiner positiven Energie ...

        Hört sich wahrscheinlich für alle hier komisch an, was?

        Manchmal empfinde ich all meine Empfindungen als total extrem und ich weiß oftmals nicht, "wohin damit" ...

        Euch allen eine gute Nacht.

        Träumerin

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          Zitat von Träumerin!?
          Hört sich wahrscheinlich für alle hier komisch an, was?
          Nein, eher tragisch. Deine Posts, so über die Jahre betrachtet, bringen mich immer wieder mal auf diese Idee
          Ich weiss selbstverständlich nicht, ob das für dich zutrifft ...

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            Nein, eher tragisch. Deine Posts, so über die Jahre betrachtet, bringen mich immer wieder mal auf diese Idee
            Ich weiss selbstverständlich nicht, ob das für dich zutrifft ...
            Vielleicht erinnert sich niemand daran, aber das habe ich schon vor langer, langer Zeit geschrieben, denn die Randgeschichten sind die Gleichen wie meine.
            Eigentlich gibt es aber gar kein Bipolar als Krankheit, es gibt eher Menschen, die sich an die normalen unmenschlichen, ordentlichen Regeln anpassen, weil sie es gut gelernt und verstanden haben und menschliche Menschen, denen das eben zu steril, langweilig und depressiv ist. Das Problem ist nur, dass es mehr angepasste Leute gibt, die es schaffen menschliche Gefühle besser im Griff zu haben und zu funktionieren und die, die sich eigene Phantasiene bewahrt haben nennt man Bipolar. Es ist aber alles in der Natur Bipolar und warum sollte der Mansch von natur aus ein angepasster, ganz genau wie vorgegeben und in den ersten 20 Jahren gelernt, wie ein Toter unsensibler Zombi verbringen, nur damit er sich genauso aufwendig mit Zeug beschäftigt, wie alle anderen, was ihm keine Glückgefühle bringt?
            Wenn jemand überreagiert und depressiv wird, bekommt er die passenden Tabletten, damit er besser passt und wenn er zu viel herum springt bekommt er Ritalin. Man hat aus allen eine Krankheit gemacht, weil die angepassten, die ihre Gefühle besser im Griff haben und dazu den Planeten aufbrauchen in der Überzahl sind, aber was machen sie damit, ausser die Welt kaputt und dennoch nie zufrieden zu sein?
            Das Problem ist, dass man Mann und Frau das natürliche Ausleben ihrer Menschlichkeit per Indoktrination durch die Kirchen verboten hat und seit dem alle am Rad drehen was als normal angesehen wird, nur weil der Mensch sich einredet, weil er denken kann, etwas besseres, wie ein Tier zu sein ....
            Eine Frau hat einen Mann zu finden mit dem sie irgendwie klar kommt und anders herum und wenn ihr das nicht gelingt, braucht sie Schuhe, Taschen, Dubai, Paris, oder verkriecht sich total, siehe Träumerin und ist ewig depressiv, bis die Jugend vollkommen vorüber ist.
            Ich sage, sie ist nicht krank, sondern gegen diese ganzen angebotenen teuren, langweiligen Beschäftigungstherapien für die sich kein NORMALER und vor allem EHRLICHER Mensch mit Moral und Gewissen begeistern würde, genauso resistent, wie ich. Alle dieser modernen Beschäftigungstherapien machen viel mehr Aufwand und viel mehr für die Allgemeinheit kaputt, wie sie jemals, nachdem man einmal vielleicht einen kleinen Kick davon hatte, Glückshormone ausschütten und das einzige was bleibt ist dass ihr ein gescheiter, sensibler Mann über den Weg läuft.
            Aber wo soll der her kommen, so lange man sich so versteckt, wie sie?
            Jeder hat so seine Strategie, sich durch seine täglich 24 Stunden zu hangeln und andere Vorlieben (beigebracht bekommen) und bei manchen waren das eben weniger extra Schnick Schnack, der nur viel kostet und eigentlich totlangweilig ist, ausser dass man es ja nicht zugeben kann, weil man ja schon dafür bezahlt hat und nicht zugeben würde, dass der Grund dass man das nicht mehr gut findet, nicht die nächste Ersatzbefriedigung ist.
            Wenn meine Freundin, die nun bis auf Kleinigkeiten wirklich optimal passt und genauso wenig von diesem aufgesetzten Quatsch wie ich erträgt, wieder weg wäre, wäre ich auch im Ar... . Das problem ist, dass die allgemeine Unruhe jede Romatik an der Wurzel ausrottet und kaum eine Beziehung dieses oberflächliche Sein lange erträgt. Alle haben nur noch Sorgen und Angst und sind nur noch bemüht dem, der sie bezahlt alle gute Energie hinzuschmeissen und für zuhause ist dementsprechend überall kaum noch etwas für das Wichtigste übrig ...

            Aber Orwell hat es voraus gesagt und genau so geht es zu und sieht es aus.
            https://www.youtube.com/watch?featur...&v=ox-shlDXKO4

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              Zitat von mystery
              Es ist aber alles in der Natur Bipolar
              Du meinst vielleicht, dass der Mensch die Natur (und alles das, was unter Universum verstanden wird) "dualistisch", bzw. dual sieht und von seinem Bewusstseinsstand her als dual interpretiert und deswegen polarisiert? Dem kann ich ich zustimmen.

              Dass die Natur als solche jedoch "bipolar" sei, ist mMn nach nur eine Rechtfertigung für dich, dass deine Lebensansichten "natürlich, bzw. naturgegeben", ergo "natürlich" seien. Dem widerspricht allerdings deine, von dir hier schon öfters vorgetragenen Lebensgeschichte (kein Sarkasmus)

              Die Natur entwickelt sich im Prinzip linear und in ihrer linearen Entwicklung reagiert sie kausal.

              btw: NORMAL und EHRLICH klingt aus deiner Tastatur wie "So sehe ICH das und SO IST es."

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                Liebe Träumerin,

                wie geht es Dir inzwischen?
                Bei uns ist das Wetter deutich trüber geworden, als auf Deinen letzten Fotos zu sehen. Aber die Bäume leuchten mit ihrem Herbstaub immer noch herrlich.


                Lieber Shepherd,

                Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                Nein, eher tragisch. Deine Posts, so über die Jahre betrachtet, bringen mich immer wieder mal auf diese Idee
                Ich weiss selbstverständlich nicht, ob das für dich zutrifft ...
                Eher nicht... Dazu müssten die manischen/hypomanischen Episoden deutlich länger anhalten.

                Liebe Grüße!
                Chaja

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                  Hallo liebe Chaja,

                  ich freue mich sehr über deine Nachricht!

                  Gestern und heute ging es mir ganz gut; gestern sogar seeehr gut. Deshalb auch abends/nachts die Gefühle des "Highseins".

                  Mir ist bewusst geworden, wie aktiv ich den ganzen Tag über war (kommt bei mir momentan nicht jeden Tag so vor ...). Schon morgens vor (!) dem Fitnessstudio, das ich immer wieder mit meiner Nachbarin zusammen besuche, war ich aktiv hier bei mir daheim. Sonst schaffe ich es gerade immer so, aus dem Bett zu fallen, einen schnellen Kaffee/Frühstück und dann loshechten ... Auch danach war ich gestern richtig gut! Einige Dinge konnte ich regeln/erledigen.

                  Genauso heute. Wobei es heute etwas weniger war. Trotzdem! Ja, darüber freue ich mich/bin doch tatsächlich mal "zufrieden" mit mir. Oft genug fehlt mir der Antrieb.

                  Chaja, hier war das Wetter heute auch den ganzen Tag trüb. Es sieht durch das noch vorhandene bunte Laub schön aus. Ich (ver-)spüre jedoch recht schnell eine melancholische Stimmung. Jetzt beginnt wohl eindeutig die dunkle Jahreszeit. Ab Sonntag eh, wenn die Uhren wieder umgestellt werden und es abends noch früher dunkel ist ...

                  Ich mache die Übungen, die mir meine Therapeutin ans Herz legt. Das heißt, ich versuche es. Manche sind bisher "misslungen" durch Hindernisse, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen mag. Manche Dinge/Übungen kommen bei mir noch nicht wirklich im Inneren an. Jedoch braucht es wohl auch Zeit.

                  Noch zum Schluss bei diesem "posting": ich weiß nicht, ob ich manisch-depressiv bin. Ich denke einmal, dass ich nie gelernt habe, überhaupt Gefühle haben zu dürfen bzw. wie ich dann damit umgehe. Das beantwortet damit vielleicht auch Sheperds' Frage. Und @mystery, auf der Suche nach einem Partner bin ich bei weitem momentan nicht!

                  Liebe Grüße an euch alle

                  von Träumerin

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                    hi Chaja,

                    Dazu müssten die manischen/hypomanischen Episoden deutlich länger anhalten.
                    Um unsere Träumerin nicht weiter zu verwirren und in ihrem augenblicklichen Wohlsein zu stören, nur noch kurz als Ergänzung - ohne dadurch Träumerin auf eine bipolare Störung/Krankheit festlegen zu wollen.

                    Meines Wissens und durch Gespräche (statistisch unerheblich) mehr oder weniger bestätigt, gibt es keine verbindliche Zeitmaßregel für Episoden. Sie variieren in der Häufigkeit, der Dauer und der Heftigkeit quasi von Fall zu Fall. DIe sogenannten zyklischen Episoden sind nicht unumstritten und ihre Angaben über Dauer und Heftigkeit nicht wirklich verbindlich.

                    Die eine Person kann ihre manischen Ups wöchentlich, bzw. monatlich erleben, mit mehr oder weniger heftigen Schüben. (Bei einer Borderline-Erkrankung können solche Schübe mehrmals täglich auftreten)

                    Eine andere Person erlebt ihre Hochs unregelmäßig und in der Regel abhängig von Eindrücken/Einflüssen und (nicht selten) ungewollten Provokationen von nahe stehenden Menschen > Familie, Arbeitsplatz ...

                    Wiederum andere leben fast ein Jahr in mäßig hoher, quasi "normaler" Stimmung - meist durch Therapie erlernt und bewusst "kontrolliert" - und erleben ihre Hochs (mitunter durch Stau gesteigert aggressive Hochs) lediglich während mehreren Tagen und dies nur zwei bis vier Mal im Jahr.

                    Die Hypomanie in Verbindung mit einem Wahrnehmungs- bzw. Aufmerksamkeitsdefizit ist verbreiteter und wird irrtümlicherweise von Familienangehörigen oder Freunden oft als "vorübergehende Gemütsschwankung" interpretiert, weil die Betroffenen trotz ihrer Krankheit noch "sozial erträglich" sind und meist auch in ihrem Beruf noch einigermaßen "funktionieren", ... wenn auch oft nur mit der verständnisvollen Duldung und Unterstützung der Arbeitskolleg(inn)en.
                    Mit der Hypomanie (und der bipolaren Krankheit im Allgemeinen) gehen oft leichte bis mittlere Anfälle von Paranoia einher, die dann wie "Anheizer" wirken.

                    Kennzeichnend für hypomanisch betroffene Menschen ist ihre Bereitwilligkeit zur Einsicht und der Bedarf, sich für ihr Fehlverhalten zu entschuldigen ... wodurch sie an sich ihre Krankheit nicht nur bestätigen, sondern zementieren. Die Zementierung wird oft noch dadurch unterstützt, wenn die Entschuldigungen bereitwillig angenommen, bzw. gefordert werden.
                    Durch solches co-depressives Verhalten kann beim Betroffenen der Glaube an eine "Schuld" entstehen, bzw. genährt werden, was seine Krankheit eigentlich nur noch komnplizieren und verschärfen wird.

                    ... und zurück zum Thema

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                      @Shepherd, nein du verwirrst mich nicht.

                      8 (!) Wochen war ich in der Klinik und dort ist es mir von allen Ärzten/Psychotherapeuten, die dort zuständig waren, nicht bescheinigt worden!!!

                      Sorry. Ich meine, du liegst falsch mit deiner Vermutung. Wie schon weiter oben beschrieben, erkenne ich inzwischen für mich ganz andere Dinge als Ursache für meine momentane Situation ...

                      Und noch etwas: suizidgefährdet bin ich schon gleich gar nicht! Im Gegenteil: ich bin mehr als lebenshungrig, neugierig, will noch viel mehr vom Leben!!!!

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                        Das ist beruhigend

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                          Meinst du das jetzt ernst oder ironisch? Manchmal weiß ich das hier nicht mehr ... Egal wie, komisch fühle ich mich doch.

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                            Ich meinte es ernst.
                            Das ändert jedoch nichts daran, dass du weiterhin deine Therapeutin konsultieren sollst.

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                              Garantiert, lieber Shepherd. Habe noch ein paar Termine vor mir ... Ich stehe ja sozusagen "erst am Anfang".

                              Was ich spüre, ist, wie gut mir der Sport tut. Mir fängt es an zu gefallen im Fitnessstudio. Bis vor wenigen Wochen: unvorstellbar! Heute morgen waren wir - meine Nachbarin und ich - bereits wieder. Jetzt bin ich frisch geduscht und fühle mich "sauwohl". Es bringt irgendwie insgesamt wieder mehr Schwung/Bewegung in mein Leben; also nicht nur von der sportlichen Seite her gesehen, sondern auch energiemäßig. Meine ich ...

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                                schön Träumerin, dass Dir der Sport so gut tut.
                                Ich denke alle Menschen sind bei und nach dem Sport zufriedener mit sich selbst.

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