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    liebe Träumerin,

    Du brauchst doch auch gar nichts zu erklären, auch Dir selbst nicht. Lass es einfach geschehen, vertraue darauf, dass es sich (Dein Leben) immer weiter entwickeln wird.

    Es ist doch so schön zu erleben, dass es immer wieder positive Entwicklungen im Leben gibt.

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      Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
      Liebe Träumerin,

      Du hast recht, "weiter" sein ist eine unglückliche Bezeichnung und das meine ich auch nicht im Sinn eines Wettlaufes, denn das würde bedeuten, dass es eine geradlinige Entwicklung gibt, der wir alle folgen. Ich meine damit aber schon, dass ich diese intensive Phase der Depression überwunden hatte und schon raus war, raus auch aus dem kreisenden Denken und raus aus der Angst, raus aus der Erstarrung. Ich hatte mich wieder für die Welt geöffnet.

      Hm @liebe Jannes. Raus aus dem kreisenden Denken, raus aus der Angst: ob meine Freundin so weit ist? Manchmal - ich mag mich täuschen - glaube ich das nicht. Ich höre halt, was sie (mir) sagt. Und: ich meine, ich habe eine sehr feine Wahrnehmung!???

      Erreichen kann ich sie leider auch nicht mehr. Obwohl ich das gerne wollte. Sie verweigert den Kontakt mit mir. Anscheinend gesteht sie mir keine "Fehler" zu!? Ob sie unfehlbar ist?

      Ja, es tut mir weh.

      Träumerin

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        Träumerin, du hast Angst vor dem Verlassenwerden.
        (habe ich auch!)
        Deshalb weist du auch darauf hin, dass dir zu wenige User im Forum unterwegs sind.

        Ich sag uns beiden: Nicht die Quantität macht es, sondern die Qualität!

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          Vielleicht haben sie einfach keinen Sinn für (Deinen) Humor?

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            Ohne auf die vergangenen Beiträge eingehen zu wollen:

            Heute habe ich mir wieder (evtl.?) etwas Gutes getan: ich habe mir einen (Holz-)Schlitten gekauft, wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne. Vor zwei/drei Jahren (weiß es nicht mehr so genau) waren Freunde von mir mit ihrem kleinen Kind und Schlitten hier.

            Nach so vielen Jahren "Abstinenz" habe ich mich kaum getraut zu fahren. Bis zur ersten Fahrt mit meiner Freundin zusammen (die vom Schlitten gefallen ist) und ich trotzdem - zu meiner Überraschung - lenken und bremsen konnte. Zwei erwachsene Frauen auf einem Schlitten ist wohl einfach zu viel!?

            Später dann bin ich mit ihrem Sohn zusammen gefahren und es war supergut: wir sind gut gelandet (weiterhin im Schnee - ohne Verletzungen/Unfälle ....).

            Träumerin

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              Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
              liebe Träumerin,

              Du brauchst doch auch gar nichts zu erklären, auch Dir selbst nicht. Lass es einfach geschehen, vertraue darauf, dass es sich (Dein Leben) immer weiter entwickeln wird.

              Es ist doch so schön zu erleben, dass es immer wieder positive Entwicklungen im Leben gibt.
              Hallo liebe Tamina,

              danke! Ja, ich möchte darauf vertrauen, dass sich mein Leben immer weiter (positiv!) entwickeln wird. In letzter Zeit habe ich einige positive, leider allerdings auch einige negative Dinge, erlebt. Ich versuche mich an die positiven Dinge/Ereignisse/Erlebnisse "zu klammern", sie mir in Erinnerung zu behalten. Das sind die Dinge/Erlebnisse, die mir unheimlich gut tun, mich stärken in einer Zeit, in der ich selber alles andere als Stärke besitze. Ich muss/will so viel an mir arbeiten. Das ist mir wohl bewusst. Und ja: ich will es.

              Jedoch fällt es mir immer wieder schwer. Ich weiß nicht, ob manch andere/r von mir erwartet, dass das nun alles schnell geht!???

              Und noch ein Punkt aus deinem post weiter oben: Ja, ich erkläre immer viel zu viel und dann, wenn wiederum Reaktionen/Antworten kommen, meine ich immer noch weiter mich erklären, um nicht zu sagen rechtfertigen zu müssen. Der Strudel geht dadurch immer noch weiter nach unten. So empfinde ich es. Ich meine immer, je mehr ich erkläre/mich rechtfertige, desto mehr und bessere Angriffsfläche bietet es!? Damit kämpfe ich seit geraumer Zeit - leider!

              Das positive, was ich zum Schluss hier noch schreiben möchte: ich habe mir eine Unterstützung geholt (das brauche ich momentan dringend notwendig) und erfahre so viel Stärkung in meinem Leben wie - ich sage jetzt mal - noch nie. Da ist jemand, der mir sehr viel (mehr) zutraut als ich mir jemals selber.

              Jedesmal/oft/häufig habe ich Angst, dass irgendwann der Punkt kommt, wo sie mich schimpft/mich kritisiert, da ich die/ihre (empfohlenen) Schritte nicht so schnell gehen kann. Jedoch noch nie (!) bin ich von ihr geschimpft/kritisiert worden. Das tut mir sooo unendlich gut! Endlich jemand, der offensichtlich an mich/meine Stärken glaubt!???

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                Liebe Träumerin, Du kannst Dich glücklich schätzen, so jemanden in Deinem Leben zu haben.
                Versuche, Dir selbst nicht zu viel Druck zu machen. Ich weiß, dass das nciht einfach ist.
                Du weißt ja, es geht immer 2 Schritte vor und 1 zurück.

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                  Ja, liebe Tamina. Da schätze ich mich sehr glücklich. Ständig habe ich eh Zweifel, zweifle an meiner Wahrnehmung und überhaupt an allem ...

                  Und ja 2 Schritte vor und mind. 1 (wenn nicht noch mehr) wieder zurück ...

                  Danke dir.

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                    Will noch etwas anderes loswerden, was mir (haltet euch fest!) einen irren Halt gibt: das ist meine 11-jährige Nichte. Seit mehreren Wochen ruft sie mich heimlich (ihre Mutter/meine Schwester weiß nichts davon) heimlich an. Das heißt schon länger. Nur ist es seit mehreren Wochen noch intensiver.

                    Für mich ist das der schönste Halt: das Gefühl, dass ich jemandem/ihr wichtig bin/ihr evtl. etwas geben kann???

                    Heute morgen kam wieder (nach einer "längeren", ca. zweiwöchigen - gefühlten Pause - ein Anruf von ihr.

                    Für mich ist das das größte Glück auf Erden. Ich LIEBE meine Nichte(n). Manchmal meine ich, sie hat so feine Antennen wie ich. Jedesmal fragt sie mich, wie es mir geht.

                    Ganz besonders aufgefallen ist mir das kurz vor den Sommerferien, wo ich zu Besuch war, sie krank war. Kurz bevor ich gehen wollte, kam fast "panisch" die Frage, ob ich noch in ... bin (oder eben wieder daheim). Das alles bedeutet mir soooo viel!

                    Ja, ich liebe sie (ebenso wie meine andere kleinere/jüngere Nichte). ♥♥♥

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                      Wiederum ganz anderes Thema:

                      neulich habe ich ja geschrieben, dass ich Reiseprospekte geholt habe. Heute habe ich näher reingeschaut. Und: ich finde es "faszinierend" ... Bei manchen Anbietern weiß ich noch nicht einmal, ob ich alles richtig verstehe. Zum Teil empfinde ich es als "sehr verschlüsselt" dargestellt/aufgeschrieben. Was mich zusätzlich nervös macht, ist immer diese Angabe "ab ... €". Okay, dazu muss man wieder ins Reisebüro gehen, um sich das anzuhören.

                      Gestern habe ich einen Reiseprospekt von einem regionalen Reiseunternehmen hier bekommen (zweimal war ich dort dabei: einmal mit einer früheren Freundin - sie ist inzwischen weggezogen; und einmal in der Schweiz bei einer Radtour; dort waren sehr viele ältere Leute/Rentner dabei ...).

                      Dieser regionale Anbieter/Reiseveranstalter hat super Preise. Zum Beispiel 2 Reisetage ins Salzkammergut für 85 €. Allerdings ist da buchstäblich alles darin enthalten: Fahrt im 4-Sterne-Reisebus, gutes Mittelklassehotel, 1 x Übernachtung mit Frühstücksbüffet, 1 x Abendessen im Hotel, Schifffahrt auf dem Wolfgangsee, Reiseleiter für zwei Tage und sogar - falls man das überhaupt wollte - eine sog. unverbindliche kostenlose Schlafberatung (wie es heißt ohne Kaufzwang).

                      Hier ist alles aufgeschlüsselt. Kein "ab ... €". Mich persönlich stört das immer sehr. Dazu muss ich sagen, ich kenne mich viel zu wenig aus mit solchen Reiseprospekten. Bisher/die letzten Jahre habe ich immer alles/meistens selber in die Hand genommen.

                      Auf jeden Fall spannend ...

                      Kommentar


                        PS: Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich gerade mehr rückwärts als vorwärts laufe: so vieles läuft schief ... Warum?

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                          Für alles (!) gebe ich mir immer selber die Schuld. Andere wirken/scheinen auf mich perfekt ...

                          Und dann? Dann geht es mir anschließend irre schlecht. Und ja, es mag dann so aussehen, als "mache ich mich zum Opfer". Dabei ist das garantiert nicht so. Nur: ich nehme immer alle Probleme als MEINE Probleme auf, denke ständig/oft, ja, ich bin schuld.

                          Wie ändern? Was kann ich tun?

                          Kommentar


                            Ach Träumerin, da fragst du grad die Richtige....

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                              Liebe Träumerin,

                              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                              Für alles (!) gebe ich mir immer selber die Schuld. Andere wirken/scheinen auf mich perfekt ...

                              Und dann? Dann geht es mir anschließend irre schlecht. Und ja, es mag dann so aussehen, als "mache ich mich zum Opfer". Dabei ist das garantiert nicht so. Nur: ich nehme immer alle Probleme als MEINE Probleme auf, denke ständig/oft, ja, ich bin schuld.
                              Das kenne ich nur zu gut aus Zeiten, in denen es mir schlecht geht. In meinen Therapiestunden z.B. habe ich mich anfangs für alles und jedes entschuldigt. Im Grunde habe ich mich sogar dafür entschuldigt, dass es mich überhaupt gibt und ich andere (in diesem Fall: den Therapeuten) mit meinen Problemen belästige. Ich habe mich sogar körperlich kleiner gemacht als ich bin, habe jedem anderen sofort Platz gemacht usw.

                              Wie ändern? Was kann ich tun?
                              Wie alles, was mit Selbstwertgefühl zusammenhängt, lässt sich hier durch Übung viel erreichen. Wenn Du Dir bewusst gemacht hast, dass Du Dir immer die Schuld gibst, kannst Du beim nächsten Mal, wenn Du Dir die Schuld geben willst, innehalten und überlegen, ob es wirklich Deine Schuld sein kann oder ob vielleicht nur ein Teil von der "Gesamtschuld" auf Dich zutrifft. Dann kannst Du Selbstbewusstsein üben, indem Du z.B. sagst: "Ja, bis hierher haben wir es wohl zusammen verbockt, aber diesen Schuh da ziehe ich mir nicht an!" Es geht u.a. darum, dass Du Dich selbst liebevoll in Schutz nimmst und sozusagen die große Träumerin die kleine Träumerin in Dir nicht im Stich lässt.

                              Niemand ist je perfekt! Weder Du kannst es werden noch irgendein anderer Mensch um Dich herum. Sobald Du für Dich selbst eintrittst, wirst Du anecken. Das ist normal und zugleich nicht leicht auszuhalten. Manche bisherigen "Freunde" werden sich für immer verabschieden, weil sie es nicht ertragen, dass man für sich selbst eintritt. Es ist wirklich nicht leicht und ich gehöre auch zu den Leuten, die bis heute Schwierigkeiten damit haben, ihre Grenzen zu ziehen. Aber anders verrätst Du Dich selbst und erlaubst Menschen, auf eine Weise mit Dir umzugehen, die Dir nicht gut tut. Grenzen sind wichtig!!!

                              Weiterhin ganz viel Kraft wünscht Dir
                              Deine Chaja

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                                Liebe Chaja,

                                ich schreibe/antworte dir später dazu. Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank für deine Antwort.

                                Gerade eben hat mich meine Nichte aus dem Krankenhaus angerufen. Sie liegt mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in der Klinik. Erst abends noch am Ort, dann wurde sie nachts, da es ihr schwindlig war und schlecht ging, in eine andere Klinik per Krankenwagen gefahren. Dort liegt sie nun und es geht ihr nach wie vor nicht gut: sie sieht verschwommen, es ist ihr schwindlig.

                                Oh man. Dazu macht mir noch Sorgen, dass sonst immer meine Mutter bei allem mit dabei ist/mitfährt, meine Schwester unterstützt. Diesmal ist offensichtlich mein Vater dabei gewesen. Das ist etwas komplett Neues/Ungewöhnliches.

                                Mich friert es gerade total. Und da spüre ich wieder diese große Liebe zu meiner Nichte.

                                Und: ich habe Angst. Diese Angst habe ich schon längere Zeit. Und schon wieder muss ich üben, mich selber zu halten - da gibt es niemanden, der mich hält ... Es tut alles so weh!

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