Zitat von solipsist
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Mich daran orientieren, und beispielsweise den Äußerungen der AfD nicht allzu viel Gewicht beizumessen?Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigenUnd was machst du mit dieser, deiner Erkenntnis?
Selbsterkennen auch der eigenen Angstenergie, um diese nach und nach durch andere Formen innerer Energie zu ersetzen - weg von Angstenergie, hin zu konstruktiver (nicht destruktiver) Energie?
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Warum die Fragezeichen hinter deinen Antworten?Zitat von solipsist Beitrag anzeigenMich daran orientieren, und beispielsweise den Äußerungen der AfD nicht allzu viel Gewicht beizumessen?
Selbsterkennen auch der eigenen Angstenergie, um diese nach und nach durch andere Formen innerer Energie zu ersetzen - weg von Angstenergie, hin zu konstruktiver (nicht destruktiver) Energie?
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Kaktus2
Ja, absolut richtig ... genauso, wie ich mich gegen das IST wehre ... weil ich schon gern was fühle und nicht irgendwo gleichgültig lebendig tot dahinwabere ...Deiner Wahrnehmung nicht vertrauen kannst und deshalb so nach einer "stabilen" oder auch "objektiven" Realität außerhalb Deiner Wahrnehmung suchst. Hab ich das richtig verstanden?
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Beschäftige dich doch mal mit Zeitlinien. Wenn sie sich annähern/überschneiden geschehen solche Phänomene.Zitat von Kaktus2 Beitrag anzeigenDanke fürs Schreiben. Ihr seid ja ganz schön klar und sattelfest, was den Sinn und die Realität betrifft. Warum ich schon öfter auf dem Thema rumgeritten bin, ist einfach, dass ich Derealisationen habe, bei denen dann plötzlich die Umgebung unreal anfühl, ja sogar mein ICH scheint sich aufzulösen. Und dann sehe ich die Menschen, die von A nach B rennen und einfach funktionieren - das wirkt dann so grotesk auf mich. Komisch jedenfalls.
Unser Gehirn kann gar nicht alles erfassen ... und was soll es auch erfassen, wenn es nichts zu erfassen gibt. Das Leben auf der Erde wird es irgendwann so oder so nicht mehr geben. Gut, wir könnten ausgewandert sein. aber auch das Universum könnte irgendwann nicht mehr existieren .... keine Zeit und kein Raum mehr.
Der Mensch IST einfach ..... wenn alles nur IST ... stellt sich dann nicht eine unerträgliche Gleichgültigkeit ein ?
Jeder hat ne eigene Spur wie am Rechner und alle Rechner bilden ein riesen Netz.
Du kannst deine Wahrnehmung selber einstellen, sie kann anders sein, als die deiner Mitmenschen. Durch deine Überzeugungen z.b. Oder ob du in der Freude lebst, wo die Zeit schnell vergeht oder traurig bist und genNervt und sie sich elendlich hinzieht. Ja und Angst ist ja der größte Zeithersteller, wenn sich drauf konzentriert wird, auf die Sorgen.
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Das kannst nur du dir selber beantworten, denn du hast deine Denkweise, du hast das alles abgespeichert als deine Wirklichkeit. Sonst hättest du di nicht die Gedanken drum gemacht.Zitat von Kaktus2 Beitrag anzeigenWollte euch mal fragen, was ihr so als den Sinn des Lebens anseht ? Für jeden bedeutet das ja etwas anderes .... während der eine sich für seine Kinder verpflichtet hat, mag der andere die Natur, der nächste meint, der Sinn ist das Leben selbst ....
Und wenn man dann so darüber nachdenkt .... sollte nicht jeder frei über sein Leben entscheiden können ? Es wird ja immer gesagt, jeder hat selbst die Verantwortung für sein Leben. Wieso gibt es dann z.B. Zwangseinweisungen in Psychiatrien bei Eigengefährdung ? Oder warum gibt es keine aktive Sterbehilfe, wenn jemand wirklich schwer krank ist ?
Was ist an einem Werther-Effekt so schlimm ? Was ist an dem Tod überhaupt so schlimm ? Und warum ist vielen egal, ob sich Menschen um die Ecke bringen und verweisen auf die Eigenverantwortung ?
Und daraus ergibt sich dann auch, was jetzt wirklich real ist ? Ist unser Leben real ... ist das Abbild/Konstruktion der subjektiven Wahrheit Realität ? Was ist Realität ?
Kaktus
Im Wort SINN steckt das Wort IN. Geh doch mal in dich und beobachte deine Gedanken, ob sie deine sind, wann sie auftauchen, ob sie angenehm sind. Dann siehst du den Ist-Zustand, wer du bist bzw. du sein könntest.
Dann hast du einen Ausgangspunkt und kannst dich fragen was du wirklich sein willst.
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Wie kommst du darauf, dass das beim IST Sein so sei?Zitat von Kaktus2 Beitrag anzeigenJa, absolut richtig ... genauso, wie ich mich gegen das IST wehre ... weil ich schon gern was fühle und nicht irgendwo gleichgültig lebendig tot dahinwabere ...
Das Gegenteil ist der Fall.
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Gast
Hallo Kaktus.
Hm. Ich habe zwar auch manchmal Momente (und hatte sie oft im JobZitat von Kaktus2 Beitrag anzeigenJa, absolut richtig ...
), wo ich mich umschaue und denke "seht ihr nicht, was für einer Schwachsinns-Idee ihr nachrennt und wie sinnlos Euer Gewusel ist? Ihr macht Euch kaputt für garnix! Bin ich denn echt die Einzige hier, die den Zusammenhang erkennt?" und da hab ich mich schon total unwirklich - irgendwie wie der einzige Alien auf einem fremden Planeten oder wie in einem Film, der ohne meine Beteiligung abläuft, obwohl ich mittendrin stehe - gefühlt.
Und die "Auflösung des Ich" ist mir schon passiert, wenn ich mich zu empathisch auf die Gefühls- und Denkwelt anderer eingelassen habe, bis ich gar nicht mehr "klar" sehen konnte, sondern total in deren Welt abgedriftet bin. Und irgendwann kam dann Panik auf "das bin doch gar nicht ich! So sehe ich die Welt doch gar nicht! Das ist doch total krank! Was von mir ist "wirklich", wenn ich mich so "vergessen" kann? Wie um Himmels Willen komme ich wieder "zu mir zurück"? Oder gibt es "mich" schon gar nicht mehr?"
Aber ich schätze, Dein "Alien-Gefühl" ist nochmal anders. Ich habe durch meine Erfahrungen eine vage Vorstellung, bin mir aber nicht sicher, ob sie stimmt und inwieweit das überhaupt für einen Nicht-Betroffenen nachfühlbar ist.
Klingt wie meine Bedenken als es um Gelassenehit ging. Gelassen = gefühllos = so gut wie tot. Da habe ich im Selbstoptimierungsfaden ja einiges dazu geschrieben.Zitat von Kaktus2 Beitrag anzeigengenauso, wie ich mich gegen das IST wehre ... weil ich schon gern was fühle und nicht irgendwo gleichgültig lebendig tot dahinwabere ...
Was ist den das "IST" genau für Dich?
Ich bin durch die Gelassenheits-Geschichte zu dem Schluss gekommen, dass es (ich) nicht gefühl- und leblos ist (bin), sondern, dass es bedeutet, dass alles "bewertungsfrei" ist. Ich fühle also nicht "nichts" sondern das, was ich fühle, ist ok, so wie ich es fühle. Gelassenheit bedeutet nicht, dass mich nichts mehr aufregt, sondern, dass ich die geringe Relevanz gewisser bisheriger "Aufreger" erkenne und auch den tieferen Grund, warum ich auf so nen "Scheiß" überhaupt angesprungen bin.
Ich bin kürzlich auf den Film Innnsaei gestoßen, der demnächst anläuft. Dabei geht's um Intuition und den immer weiter verbreiteten Verlust zu dieser Verbindung zu seinem Inneren. Ich habe den Film zwar noch nicht gesehen, aber vielleicht kann er Dir ein paar neue Ideen und Ansätze liefern. Ich habe den Eindruck, dass Dir diese innere Verbindung, dieses sichere Wissen ohne logische Begründungen, das Ruhe und Sicherheit gibt, auch fehlt und Du deshalb versuchst, über den Verstand zu erfassen, was dieser gar nicht erfasen kann, weil es eine "Gefühlssache" ist.
Hast Du denn einen Weg, um Dich in Dich selbst zu versenken oder ganz in Deinem Tun aufzugehen und nichts dabei zu "denken"? Irgendein "meditatives Hobby", bei dem Du den Flow spüren kannst?
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Kaktus2
Danke liebe FirstSunshine,
ich denke zwar nicht, bin ich die einzige, die erkennt ? Für mich ist dieses ein schlechtes Gefühl und ja, es macht Angst .... wie dieses ICH-Auflösungsgefühl zustande kommt, kann ich nicht sagen ....ich hab den Eindruck, dass das was mit Grenzen zu tun hat. Ich stelle mir schon oft die die Frage wer ich bin ??
Danke für den Hinweis. Ja, so ungefähr ist das.Klingt wie meine Bedenken als es um Gelassenehit ging. Gelassen = gefühllos = so gut wie tot. Da habe ich im Selbstoptimierungsfaden ja einiges dazu geschrieben.
Das ist mir sogar klar .... aber was passiert denn, wenn ich nichts mehr bewerte .... ich bewerte etwas als schlecht und deshalb ärgere ich mich. z.B. wenn das alles wegfällt, berührt mich doch gar nichts mehr. Selbst die Schrecken des Krieges: wenn man da sagt, alles IST, dann ist halt alles ... man regt sich nicht mehr auf, ist nicht mehr traurig, man hat kein Feuer mehr, um für Menschen in Not zu kämpfen. Man empfindet solche Ereignisse nicht mal mehr als schlimm ... was schlimm istIch bin durch die Gelassenheits-Geschichte zu dem Schluss gekommen, dass es (ich) nicht gefühl- und leblos ist (bin), sondern, dass es bedeutet, dass alles "bewertungsfrei" ist.
Man kann das auch an ganz einfachen Beispielen erklären .... man geht früh in die Küche und überlegt, was man trinken möchte .... und weiß nicht, auf was man jetzt richtig Bock hat .... Tee, Kaffee ? Schmeckt es mir nun super gut oder ist das egal ? Am Ende trinkt man gar nichts, weil man sich nicht entscheiden kann.
Ist das ungefair verständlich ?
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Ich lese Euch gern zu Kaktusine und FirstSunshine. Den Filmtipp habe ich mir notiert, bin allerdings skeptisch, ob und wann der in unser einziges Programmkino kommt
Kaktus, Dein Beispiel mit dem Gang in die Küche möchte ich aufgreifen, vllt. weil es am banalsten ist und ich dazu am besten was sagen kann.
Fast immer trinke ich morgens zum Frühstück einen Kaffee. Wenn ich jedoch schon einen hatte und noch mal was trinken will, übelege ich ....willst Du Kaffee oder Tee. So richtig gelüstet es mich nach keinem von beiden. Also nehme ich das 'Vernüftigere', den grünen Tee. Die Alternative ist für mich allerdings nicht, nun gar nichts zu trinken. Denn ich weiß ja, ich brauche die Flüssigkeit.
Aber diese 'Egal-Stimmung' ist doch wirklich egal, finde ich. Hauptsache, ich nehme Flüssigkeit auf
Und im Alltag gibt es viele solcher banalen Entscheidungen, bei denen es eigentlich fast egal ist, wofür ich mich entscheide. Ohne große Emotionen.
Ich kenne allerdings auch von früher diese beunruhigenden Gefühle, mich selbst gar nicht mehr zu fühlen. Kann ich hier jedoch schlecht beschreiben.
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Zum Thema trinken. Ich mach mir morgens Thermokannen fertig. 2 mit nem Kaffeepad. Eine und ne kleine mit heiß Wasser. Sind 3,5 Liter.
Ich hab also 2 Liter Kaffee, wo ich den Pad nochmals aufgießen kann mit Wasser. Ich kann das Wasser auch für Tee oder Brühe nehmen.
Eine Kaffeekanne hält besser heiß, die nehm ich für morgens den nächsten Tag, also den Rest davon.
Somit stellt sich mir nicht die Frage was ich morgends trinken will.
Das mach ich beim Essen teilweise genauso. ich variiere so, daß ich die Sachen kalt und warm essen kann bzw. mache gleich mehr von, so daß ich auch mischen kann. Da ich keine tierischen Produkte esse, wird da eh nix schnell schlecht.
Ich-Auflösung ist das Ego, dieses KonTROLLding, was automatisch tut. Das kann sich dann ziemlich leer anfühlen wenn keine Verknüpfungen mehr da sind. Ja und dadurch gibts auch weniger anzutriggern, was manche, die eben noch Kontrolle auf andere ausüben wollen, wahnsinnig macht da keine Re-Aktion.
Wenn man sozusagen über sich steht, ist das Ausdehnung. Keine Beschränkung mehr.
lieben Gruß.
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Hallo Kaktus,Zitat von Kaktus2 Beitrag anzeigenIch stelle mir schon oft die die Frage wer ich bin ??
darf ich Dich fragen, was für eine Antwort Du erhältst, wenn Du Dich fragst, wer Du bist?
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Wenn etwas IST oder wie ich es gern sage, dass alles so sein soll, wie es ist, dann bedeutet das nicht, dass alles egal ist.Zitat von Kaktus2 Beitrag anzeigenDas ist mir sogar klar .... aber was passiert denn, wenn ich nichts mehr bewerte .... ich bewerte etwas als schlecht und deshalb ärgere ich mich. z.B. wenn das alles wegfällt, berührt mich doch gar nichts mehr. Selbst die Schrecken des Krieges: wenn man da sagt, alles IST, dann ist halt alles ... man regt sich nicht mehr auf, ist nicht mehr traurig, man hat kein Feuer mehr, um für Menschen in Not zu kämpfen. Man empfindet solche Ereignisse nicht mal mehr als schlimm ... was schlimm ist
Man kann das auch an ganz einfachen Beispielen erklären .... man geht früh in die Küche und überlegt, was man trinken möchte .... und weiß nicht, auf was man jetzt richtig Bock hat .... Tee, Kaffee ? Schmeckt es mir nun super gut oder ist das egal ? Am Ende trinkt man gar nichts, weil man sich nicht entscheiden kann.
Wenn ich akzeptiere, dass die Welt und somit auch ich, so wie die Welt IST und so, wie ich BIN, richtig sind, dann gehe ich sehr bewusst mit mir um, dann nehme ich mich wahr und erst durch diese Erkenntnis, dass alles IST, gelange ich zu einer sehr feinen und differenzierten Wahrnehmung, die mich selbst mit einschließt.
Das bedeutet, anhand deines Beispiels, dass ich jederzeit in mich hineinfühle und hineinfühlen kann und auf das höre, was mir mein Inneres sagt, z.B. dass ich heute Morgen gern Kaffee trinken möchte. Vielleicht möchte ich morgen Tee, aber heute möchte ich Kaffee und ich weiß und habe das Vertrauen in mir, dass mir der Kaffee heute auch gut tun wird und wenn ich morgen Tee will, dann wird mir morgen Tee gut tun.
Und wenn ich das Weltgeschehen ansehe, dass weiß ich aus meinem Innern heraus, dass es so, wie es gerade IST, also JETZT, genau richtig ist, auch wenn irgendwo Krieg ist und Menschen sterben oder gefoltert werden und bei diesen Einzelschicksalen habe ich Mitgefühl und kann um sie weinen und auch um jedes andere Lebewesen, welches scheinbar sinnlos getötet, vergiftet oder gequält wird.
Aber und das ist der große Unterschied zu früher, wo ich noch nicht das, was IST akzeptieren konnte, das Elend der Welt reißt mir nicht mehr den Boden unter den Füßen weg, zieht mich nicht mehr mit in den Abgrund und löst keine Depressionen oder Angstzustände bei mir aus. Aber auch keine Gleichgültigkeit.
Ich kann es schwer erklären, ich denke, man muss es erfahren, damit man es ganz verstehen kann.
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Kaktus2
Klar Condor. Du bist ja sowieso der Allwissende. Lass doch am besten dein Gelaber hier in dem Faden. Du hast nicht eine Kausalität erklären können.
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