Moinsen irrer,
Okay, nur... wie sieht's aus mit Sonnenlicht? (Nicht nur durch die Fenster?) Mit Bäumen, mit Wiese, mit Sträuchern? Mit der zu erschnüffelnden Fährte eines Beutetieres? Mit Litfaßsäulen in Form zu markierender Punkte in der Landschaft? Mit Informationsübermittlung innerhalb der eigenen Rasse und im Kontakt mit einer anderen Art? Mit dem Aufbau des Immunsystems (auch) durch unterschiedliche Witterungsverhältnisse? Irgendwie finde ich, daß diesen Tieren ihre Welt, die Natur da draußen, vorenthalten wird.
Versteh' mich bitte nicht falsch, ich bin da genau so zwiegespalten wie Du, aber manchmal denke ich, daß das zwanzigste Medikament gegen eine Zivilisationskrankheit vielleicht gar nicht erforscht werden müsste, wenn sich so mancher z. B. einen Laborhund schnappen würde, mit ihm durch die Natur strolcht und so auch etwas für seine Gesundheit tun würde.
(Wobei eben genau das ganz und gar nicht einfach ist, da solche Tiere oft durch die Aufzucht in einem Labor psychisch und sozial so instabil sind, daß ein "ganz normaler" Spaziergang "da draußen" für ihn zum absoluten Horrortrip wird. Eben, weil er kaum etwas kennen gelernt hat.)
Schon klar, aber muss wirklich die vierunddreißigste Anti-Falten-Creme getestet werden? Können wir uns nicht einfach damit abfinden, daß Haut nunmal altert? Braucht es noch eine weitere, wissenschaftliche Untersuchung für ein neues Premium-Tierfutter, obwohl im Grunde bereits alles vorhanden ist, was ein Tier zum gesunden Aufwachsen benötigt? 
Jou... damit sind wir auch wieder bei der Frage, ob jeder Autofahrer ein potentieller Mörder ist... 

*zustimm*
LG
Spunk,
die sich fragt ob es nicht sinnvoller wäre, statt mit immer neuen Tierversuchen Medikamente zu erfinden, die unter Umständen lediglich zur Bekämpfung von Symptomen gut sind, lieber so etwas wie Ursachenforschung zu betreiben... (ich weiß, auch das wird gemacht, aber im nötigen Umfang?) Warum werden wir eigentlich krank, und was könn(t)en wir selber dagegen tun? Was können wir lernen und wie können wir es umsetzen? Zumindest würden wir so die Verantwortung, zumindest soweit es uns möglich ist, wieder selbst übernehmen...
Zitat von irrer
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Versteh' mich bitte nicht falsch, ich bin da genau so zwiegespalten wie Du, aber manchmal denke ich, daß das zwanzigste Medikament gegen eine Zivilisationskrankheit vielleicht gar nicht erforscht werden müsste, wenn sich so mancher z. B. einen Laborhund schnappen würde, mit ihm durch die Natur strolcht und so auch etwas für seine Gesundheit tun würde.
(Wobei eben genau das ganz und gar nicht einfach ist, da solche Tiere oft durch die Aufzucht in einem Labor psychisch und sozial so instabil sind, daß ein "ganz normaler" Spaziergang "da draußen" für ihn zum absoluten Horrortrip wird. Eben, weil er kaum etwas kennen gelernt hat.)
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LG
Spunk,
die sich fragt ob es nicht sinnvoller wäre, statt mit immer neuen Tierversuchen Medikamente zu erfinden, die unter Umständen lediglich zur Bekämpfung von Symptomen gut sind, lieber so etwas wie Ursachenforschung zu betreiben... (ich weiß, auch das wird gemacht, aber im nötigen Umfang?) Warum werden wir eigentlich krank, und was könn(t)en wir selber dagegen tun? Was können wir lernen und wie können wir es umsetzen? Zumindest würden wir so die Verantwortung, zumindest soweit es uns möglich ist, wieder selbst übernehmen...


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