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Der Krieger des Lichts...

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  • wilson
    antwortet
    Eigene Gedanken zum "Handbuch des Kriegers des Lichts" (Paulo Coelho)

    Ein Krieger des Lichts weiß um die Liebe zu sich selbst.

    Auch wenn er harte und steinige Wege beschreiten muss, sein Weg ihn durch die Einöde führt, so bleibt ihm doch stets die Liebe zu sich selbst.

    Er steht in Liebe zu sich und seinem Weg.

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  • Tintenweberin
    antwortet
    Gebet einer Kriegerin des Lichts:

    Großes Geheimnis, ich weiß, dass meine Worte nicht weniger gefährlich sind als die Schwerter der Männer und Frauen, die vor mir den Weg der Krieger gegangen sind.

    Ich bitte dich: Lass meine Worte in Zeiten des Friedens die Übungswaffe sein, die die Hiebe des Schülers pariert und ihn trifft, ohne ihn zu verletzen, das Brotmesser, das selbst eine karge Mahlzeit so aufteilt, dass alle satt werden, der Stahl, an dem sich der Funke der Begeisterung immer wieder neu entzündet.

    Ich bitte dich: Lass meine Worte in Zeiten des Krieges eine Waffe sein, die die Freunde schützt und die Feinde bezwingt.

    Und ich bitte dich: Lass niemals zu, dass meine Worte in einem Augenblick des Zorns zerstören, was in hundert Jahren der Reue nicht wieder erbaut werden kann.

    (Tintenweberin, Persönliche Notizen zum Handbuch des Kriegers des Lichts)

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  • Simon
    antwortet
    Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
    Wieso eigentlich "Krieger"?
    Krieger kämpfen immer gegen etwas.

    Andererseits braucht man gar nicht immer zu kämpfen, sondern loslassen, darum herum gehen oder darüber hinweg steigen ist oftmals die bessere Lösung.

    Viel besser gefällt mir deshalb der Ausdruck "Wanderer des Lichts". Auch er muss sich seinen Weg suchen, doch die Grundeinstellung ist eine ganz andere.
    Interessanter Gedanke! Ich bin für Krieger, denn Krieger begegnen Widerständen, denen man nicht immer ausweichen kann. Genau dieses Überwinden, geht an die persönlichen Grenzen und bedarf eines besonderen Mutes.

    Krieger kämpfen für etwas, für das es sich lohnt zu kämpfen!

    Da ich gern in den Bergen bin, kommt mir als Vergleich die Besteigung eines Berges in den Sinn. Hier ist der Gipfel das Ziel. Herumgehen führt nicht zum Ziel, darüber hinwegsteigen, geht auch nicht. Loslassen ist wichtig, z.B. wenn das Wetter zur Umkehr zwingt.

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  • Pinu-Leon
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
    Wieso eigentlich "Krieger"?
    Krieger kämpfen immer gegen etwas.
    der kämpfer kämpft...


    Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
    Andererseits braucht man gar nicht immer zu kämpfen...

    ...aber wenn es nötig ist, ist der krieger des lichts dazu bereit.

    Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
    Viel besser gefällt mir deshalb der Ausdruck "Wanderer des Lichts".
    auch der krieger des lichts ist ein wanderer.
    seine absicht ist, frieden zu finden und zu bringen.

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  • Serafin
    antwortet
    Wieso eigentlich "Krieger"?
    Krieger kämpfen immer gegen etwas.

    Andererseits braucht man gar nicht immer zu kämpfen, sondern loslassen, darum herum gehen oder darüber hinweg steigen ist oftmals die bessere Lösung.

    Viel besser gefällt mir deshalb der Ausdruck "Wanderer des Lichts". Auch er muss sich seinen Weg suchen, doch die Grundeinstellung ist eine ganz andere.

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  • altes Mädel
    antwortet
    Wow, das finde ich schön, das beschreibt genau wie ich mich manchmal fühle und wie die Hoffnung zurückkommt, kann ich gerade gut gebrauchen Danke Tintenweberin

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  • Simon
    antwortet
    @Tintenweberin: Danke!

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  • Tintenweberin
    antwortet
    Manchmal zweifelt der Krieger des Lichts. Er fühlt sich von seinen Gefährten verlassen, von Gott betrogen, von der Liebe verraten, und die Bürde seines Lebens erscheint ihm viel zu schwer.

    Der Krieger beginnt zu beten, zu klagen, zu fluchen und schließlich zu weinen. Wenn alle Tränen vergossen sind, wird er still. Er lauscht auf die Stimme seines Herzens und während dessen sieht er, dass seine Gefährten zurückgekehrt sind, dass Gott ihm niemals fern war und dass die Liebe überall dort ist, wo er es wagt, sein Herz zu öffnen.

    Lachend nimmt der Krieger seine Bürde wieder auf und setzt seinen Weg fort.

    (Tintenweberin, Persönliche Notizen zum Handbuch des Kriegers des Lichts)

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  • Simon
    antwortet
    Zitat von Mooie
    könnte es sein, dass dieser krieger ab und an ziemlich einsam ist?

    Ein ganz klares Ja!!!

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  • Tintenweberin
    antwortet
    Zitat von Mooie
    @ Tintenweberin, kann die gesellschaft überhaupt heillos verwirren, wenn man seinen weg so klar vor augen hat?
    Ich weiß nicht, ob "die Gesellschaft" dich (oder wen auch immer) verwirren kann. Ich kann nur sagen, dass sie es bei mir immer wieder schafft, weil ich sehr dazu geneigt bin, "um des lieben Friedens Willen" so viele Kompromisse zu schließen, bis ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe und unter den vielen fremden Fußtapsern meinen Weg nicht mehr finde.

    die Tintenweberin

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  • Spunk
    Ein Gast antwortete
    "... Ein Krieger des Lichts teilt seine Welt mit den Menschen, die er liebt.

    Wenn sie mutlos sind, wird er versuchen, sie darin zu bestärken, ihren Träumen zu folgen. In solchen Augenblicken erscheint der Gegner und hält zwei Tafeln in der Hand.

    Auf einer steht geschrieben: "Denk mehr an dich. Behalte die Segnungen für dich selbst, sonst wirst du am Ende alles verlieren."

    Auf der anderen Tafel steht: "Wie kommst du dazu, anderen zu helfen? Siehst du etwa deine eigenen Fehler nicht?"

    Ein Krieger weiß um seine Fehler. Aber er weiß auch, daß er nicht allein wachsen kann und sich nicht von seinen Gefährten absondern darf.

    Daher schleudert er beide Tafeln zu Boden, selbst wenn er glaubt, daß sie ein Körnchen Wahrheit enthalten. Sie werden zu Staub, und der Krieger fährt fort, diejenigen anzuspornen, die ihm nah sind.".... (Paulo Coelho)

    LG
    Spunk

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  • basias
    antwortet
    @ Mooie

    danke für die Anmerkung!
    Ich kann natürlich nur von mir ausgehen. In diesem (o.g.) Zusammenhang ist für mich die Masse die Summe der kollektiven Erfahrungen, in der der Großteil der Menschen verharrt. Da nehme ich mich auch nicht aus. Darin spüre ich jedoch die Unzufriedenheit, besser ausgedrückt die Einsamkeit von mir/gegenüber mir selbst.

    Aber ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg hat und ich werde immer mutiger, meinen Weg zu gehen. Die Masse zeigt mir ein Grundgerüst von Möglichkeiten/Erfahrungen, die aber nicht alle meine sind. Den Weg zu meinem inneren Reichtumg (yep, das habe ich gemeint ) kann ich nur gehen mit meinen eigenen Möglichkeiten/Erfahrungen - mit oder ohne Begleitung.

    LG
    Basias

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  • Tintenweberin
    antwortet
    Zitat von Mooie
    könnte es sein, dass dieser krieger ab und an ziemlich einsam ist?
    Mir geht es auf jeden Fall besser, wenn ich meinem eigenen Weg folge, auch wenn ich dort ziemlich allein und manchmal sogar einsam bin, als wenn ich um der Gesellschaft Willen heillose Verwirrung in Kauf nehme...

    Und... - Danke für diesen Denk-Anstoß, lieber Löwenkönig

    die Tintenweberin

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  • basias
    antwortet
    Zitat von Mooie
    könnte es sein, dass dieser krieger ab und an ziemlich einsam ist?

    @Hi Mooie,

    ich denke nicht, denn er hat doch die ganze Fülle seines Weges und seines Ziels.
    Vielleicht ist eher der Mensch, der keine Erfahrungen machen will und/oder den Weg der Masse geht, einsam.

    LG
    Basias

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  • Hubert1
    antwortet
    Ich finde Heinz-Rudolf Kunze hat es in seinem Lied "Meine eigenen Wege" sehr schön ausgedrückt:

    Schau, die große Karawane
    zieht vorbei im alten Trott.
    Für Kamele gibt's Gebete,
    für die Reiter einen Gott.
    Von Oase zu Oase
    jede Nacht ein neuer Tanz.
    Nie verlassen sie die Wege
    des geringsten Widerstands.
    Ich geh meine eigenen Wege,
    welcome to this One Man Show!
    Ich geb mir die Sporen, sonst bin ich verloren,
    volles Risiko.
    Ich geh meine eigenen Wege,
    ein Ende ist nicht abzusehn.
    Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
    sie entstehen ja erst beim Gehn.

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