Also ich gehöre auch zu den Müttern, die angesichts der eigenen positiven Erinnerungen an eine wunderbare "Straßenkindheit" versuchen, sich am Riemen zu reißen und den Kindern Freiheiten zu lassen.
Innerhalb eines bestimmten Radius (unsere Siedlung, deutlich größer als Rufweite) dürfen sie sich frei bewegen, und da weiß ich nicht immer, auf welchem Baum sie gerade rumklettern oder in wessen Garten sie Trampolin springen. Sie sind auch immer allein zur Schule gegangen bzw. fahren jetzt mit dem Rad, und zwar auch bei Regen, wo 50 Prozent der anderen Kids mit dem Auto gebracht werden (neuerdings auch bei Wind). Sie haben beide kein Handy und oft auch keine Uhr; meine Tochter orientiert sich da auch noch an den Kirchenglocken, meinen Sohn muss ich gelegentlich irgendwo suchen.
Aber mit dem allein im Dunkeln nach Hause gehen war ich schon immer vorsichtig, und das möchte meine Tochter mittlerweile selbst nicht mehr so gern. Wenn sie zu mehreren sind ja, aber nicht ganz allein. Das akzeptiere ich auch so und gehe ihr dann entgegen, oder sie fährt bei einer Freundin mit (denn da dürfen viele auch tagsüber noch nicht allein rumlaufen, und das mit 11 Jahren ...).
Wobei uns als Kindern die Gefahr, dass einen jemand ins Auto lockt, durchaus auch kommuniziert wurde, denn das gab es in den 80er Jahren ja auch schon. (Ob die Gefahr, dass man tagsüber auf offener Straße von mehreren jungen Männern "mit südländischem Aussehen" angegriffen und ausgeraubt wird, wie letztens im Nachbarort geschehen, damals schon gegeben war, weiß ich nicht, aber das wäre jetzt auch ein anderes Thema.)
Innerhalb eines bestimmten Radius (unsere Siedlung, deutlich größer als Rufweite) dürfen sie sich frei bewegen, und da weiß ich nicht immer, auf welchem Baum sie gerade rumklettern oder in wessen Garten sie Trampolin springen. Sie sind auch immer allein zur Schule gegangen bzw. fahren jetzt mit dem Rad, und zwar auch bei Regen, wo 50 Prozent der anderen Kids mit dem Auto gebracht werden (neuerdings auch bei Wind). Sie haben beide kein Handy und oft auch keine Uhr; meine Tochter orientiert sich da auch noch an den Kirchenglocken, meinen Sohn muss ich gelegentlich irgendwo suchen.
Aber mit dem allein im Dunkeln nach Hause gehen war ich schon immer vorsichtig, und das möchte meine Tochter mittlerweile selbst nicht mehr so gern. Wenn sie zu mehreren sind ja, aber nicht ganz allein. Das akzeptiere ich auch so und gehe ihr dann entgegen, oder sie fährt bei einer Freundin mit (denn da dürfen viele auch tagsüber noch nicht allein rumlaufen, und das mit 11 Jahren ...).
Wobei uns als Kindern die Gefahr, dass einen jemand ins Auto lockt, durchaus auch kommuniziert wurde, denn das gab es in den 80er Jahren ja auch schon. (Ob die Gefahr, dass man tagsüber auf offener Straße von mehreren jungen Männern "mit südländischem Aussehen" angegriffen und ausgeraubt wird, wie letztens im Nachbarort geschehen, damals schon gegeben war, weiß ich nicht, aber das wäre jetzt auch ein anderes Thema.)



) und ich bekam eine lange Erklärung, was ihr armer Sohn denn alles nicht dürfte... natürlich auch nicht den Hund anfassen. 
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