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Kindheitserinnerungen der positiven Art.

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    Kindheitserinnerungen der positiven Art.

    Ihr Lieben,
    ich bin heute über alte Lassi und Tarzanfilme gestolpert.

    Was habe ich diese Filme geliebt.
    Wir hatten damals noch keinen Fernseher und haben in der Nachbarschaft geschaut als Kinder.
    Vorher noch in den Garten ,die Karotten an der Hose abgewischt und rein in den Mund.
    Wie oft sind wir mit einem Butterbrot nur mit Zucker herumgeturnt.
    Und waren zufrieden.

    Mir ist ganz sanft ums Herz.
    Was fallen euch für Erinnerungen ein ?

    Die Rosie

    #2
    Das ist ja lustig- ich bastel gerade an einem Blog-Beitrag über eben dieses- allerdings eher mit negativem Inhalt..

    Ich war damals richtig Pumuckl-vernarrt. Meine Oma hatte mir eine Puppe gestrickt, die genau so aussah... ohne die ging zeitweise gar nichts mehr...

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      #3
      In meiner Kindheit hatten wir noch keinen Fernseher, als ich 14 Jahre alt war, bekamen wir den ersten.
      Das bedeutete aber, dass ich sehr viel draußen und auch drinnen spielen konnte mit wahnsinnig vielen Sozialkontakten, viel Dreck , der bestimmt mein Immunsystem gestärkt hat.
      Wenn ich mal von den psychischen Problemen mit meiner Mutter absehe, hatte ich eine traumhafte Kindheit.

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        #4
        Ja, habe ich auch.

        Wir haben damals in einem Haus gewohnt, wo im Erdgeschoss unser Vermieter ein Café betrieb. Hinterm Haus hatte er einen, wir haben immer gesagt: Verbrennungsofen, weil er dort alles an Pappe und Papier freitags verbrannt hat. Das Ding ist schwer zu beschreiben... ein aus roten Ziegelsteinen in einen kleinen Hang gebauter halbhoher Raum ohne Dach, Fenster oder Türen. Vorne war er offen, so dass man ihn befüllen konnte.

        Immer wenn unser Vermieter diesen Ofen anzündete, stand ich unterm Küchenfenster und habe zu meiner Mutter gerufen, sie solle mir Kartoffeln in Alufolie einpacken. Die hat sie dann mit einem kleinen Körbchen herunter gelassen, denn wir wohnten im 1. Stock und ich hatte keine Lust ein mal um das ganze Haus (das war auch nicht einfach nur ein Haus, sondern hatte zigs Anbauten) herum zu laufen.

        Dann haben wir Kinder, der Sohn unseres Vermieters, sein Cousin und ich unsere Kartoffeln entweder auf einen Ast gesteckt und ins Feuer gehalten oder in die Glut gelegt und gewartet. Meine Mutter hat auch immer etwas Salz in das Körbchen gelegt, Kartoffeln schmecken ja einfach besser mit Salz.

        Das war immer toll.

        Condor

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          #5
          Oh ja die habe ich auch. Ich habe Playmobil geliebt. Stundenlanges aufbauen und spielen und im Sommer alles draußen unterm Carpot aufbauen. Ach ja, es gab nichts schöneres.

          Dann bin ich noch gerne mit meinem Steckenpferd über die Wiese geflitzt, da es für ein echtes Pony nicht gereicht hat. Über Gräben und durch Gräben, Wiesen rauf und runter, Hindernisse gebaut und ganze Ställe. Scheen was.

          Und was mir auch sehr positiv in Erinnerung geblieben ist, sind die Überraschungsbrote. Die gab es immer abends, wenn meine beste Freundin das WE bei mir übernachtet hat. Jeder bekam sein eigenes Brettchen und dann wurde wild getauscht oder auch nicht.

          Gibt so viele schöne Erinnerungen, könnte noch stundenlang weiterschreiben.

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            #6
            Playmobil habe ich auch geliebt , allerdings bin ich mit einem Mann, seinem Gewehr und seinem Pferd in den Wald gegangen und habe für ihn ein Haus aus all dem gebaut, was ich so im Wald gefunden habe. Im Haus gab es ein Bett für das Männchen und einen Tisch mit Stuhl und nebenan einen Stall für das Pferd und eine Feuerstelle (echt ) mit einem Teelichttopf und einem Brunnen (dafür eine leere Saftflasche in den Boden eingegraben und mit Wasser gefüllt), mit einer Winde drüber und dann konnte sich das Männchen mit seinem Playmobileimer Wasser rauf holen. Das Haus war sogar wasserdicht und winterfest.

            Irgendwann wurde daraus eine richtige Ranch a la Bonanza.

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              #7
              Ich erinnere mich an lange, sechswöchige Sommerferien, in denen wir nur herumgetobt haben draußen.

              Viel Obst und Gemüse aus dem Garten gegessen,barfuß den ganzen Sommer gelaufen sind und die größte Strafe war ,wenn wir abends nach Hause mussten.
              Wir waren dann dreckig und voller Kohldampf ,aber doch irgendwie satt.

              Und wieder ist mir ganz sanft ums Herz.
              Die Rosie

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                #8
                In meiner Kindheit gab's viel Schönes, woran ich mich gerne erinnere!

                Die Grundschule (da bin ich noch gerne hingegangen ). Ein Musical, das wir aufgeführt haben. Meine beste Freundin. Mit Playmobil habe ich auch nachmittagelang gespielt. Weihnachten und Geburtstage waren damals noch etwas total Besonderes, ich habe schon einen Monat vorher angefangen, die Tage zu zählen und war voller Vorfreude. Zeltlager im Sommer. Besuche bei meinen Großeltern. Unsere Kaninchen.

                Und sicher einiges mehr, was in der Aufzählung noch fehlt.

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                  #9
                  Ui, Rosie.

                  Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
                  Was habe ich diese Filme geliebt.
                  Johnny Weißmüller? In schwarz-weiß? Der Tarzan meiner Kindheit?

                  Ich kann gar nicht so breit grinsen wie mir zumute ist, wenn ich an diese Kindheitserinnerung zurückdenke. (Pech nur für die Männerwelt, dass mein optisches Männerideal von einem Leistungsschwimmer mit sooooooooo einem Brustkorb geprägt wurde - auch wenn der Mann ansonsten nicht grad der Schönste war )

                  Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
                  Was fallen euch für Erinnerungen ein ?
                  Plätzchenbacken und Teignaschen
                  Butterbrot mit Birnenschnitzen (lecker)
                  Klettern auf Kastanienbäumen (schön) manchmal mit ungeplantem Abstieg (schmerzhaft)
                  Schulhofprügeleien (mehr oder weniger erfolgreich, aber immer ohne dass Erwachsene sich drum geschert hätten)
                  Omas Bauerngarten mit Blumen zwischen den Gemüsebeeten (schön und lecker)
                  Erdbeeerfelder (mit Direktverpflegung für kleine Erntehelfer)
                  "Kunstradfahren" auf dem Schulhof und den Treppen (eine Narbe sieht man heute noch, aber der Flug war's wert)
                  Ohne Uhr draußen Rumstromern bis es dunkel wird
                  Staudämme im Bach bauen
                  Im Winter in den Bach fallen und sich klatschnass nicht heimtrauen (das gab Mecker wegen der ernstzunehmenden Unterkühlung)
                  Kettcar fahren (Bremsen? Was sind Bremsen?!)
                  Legobauten durch's ganze Zimmer mit schmalem Trampelpfad von Tür zu Bett
                  Astrid Lindgren und Michael Ende
                  Mit Opa schreinern (und ein paar Flüche lernen)
                  Mit Papa an Autos schrauben (und noch mehr Flüche lernen)

                  Freiheit! Schön war's!

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                    #10
                    Wenn ich an meine liebe Omi denke, wird mir immer ganz warm ums Herz:

                    Sie hat mir immer Milchsuppe gekocht, leckere Holunderbeersuppe gemacht mit Grießklösschen, mit mir Rommé gespielt und hatte immer Süßigkeiten für mich im Haus und hatte fast immer für mich Zeit. Ich bin unheimlich dankbar dafür, dass es sie gab.

                    Liebe Grüße

                    jule

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                      #11
                      Ich erinnere mich an die Himmelwiese - ein abschüssige Wiese, es ist Sommer, ich rolle runter, laufe rauf, rolle wieder runter .... der Duft von frischem Gras und Blumen ...

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                        #12
                        Kinderheit ist, war unbeschwert sein.
                        Einen Kopf voller Abenteuer UND irgendwie war immer alles möglich.
                        Wir waren die reinsten Zauberer
                        Es war einfach schön!

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                          #13
                          Bin beim Stöbern hier auf eine weitere Kindheitserinnerung gestoßen:

                          Peter Maffay und Consorten

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                            #14
                            Hör mal liebe FirstSunshine.
                            https://www.youtube.com/watch?v=9NL7nP61-hk

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                              #15
                              Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
                              Wie oft sind wir mit einem Butterbrot nur mit Zucker herumgeturnt.
                              Die gab es bei uns auch oft, aber immer erst abends, wenn wir nach einem langen, durchstrolchten Nachmittag wie eine hungrige Meute junger Wölfe zuhause eingetroffen sind. Uns hat abends der Hunger und das Läuten der Kirchenglocken um 7 nach Hause getrieben. Zwischendurch am Nachmittag hätten wir nie nach einem Brot gefragt, es hätte ja sein können, Muttern wäre eingefallen, daß man ja zuhause noch dies und das hätte tun können.

                              Heute esse ich manchmal so lange nichts, bis sich dieses bohrende Hungergefühl wieder einstellt, weil dann alles irgendwie besser schmeckt. Luxusprobleme!

                              Ich erinnere mich auch daran, wie wir im Dezember an den Adventssonntagen ganz andächtig und still um den Tisch gesessen haben, den Adventskranz anschauend, den Blick total versunken in die Flammen der Kerzen. Heute würde man das Meditation nennen. Und dann, wenn Muttern nicht hingeschaut hat, mit den Fingern am Kerzenrand gepuhlt haben, damit das Wachs herunter fließt.

                              LG
                              Spunk

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