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    #31
    Mache auch mit - ab heute. Mein Ziel: in der Fastenzeit um 21uhr bereits ins Bett gehen, nicht später. Mein Körper und meine Seele brauchen Erholung und ich hoffe so ihm etwas davon zu verschaffen.

    LG Lotti

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      #32
      Zitat von Lotti Beitrag anzeigen
      Mache auch mit - ab heute. Mein Ziel: in der Fastenzeit um 21uhr bereits ins Bett gehen, nicht später.
      Schwieriger Vorsatz, das würde ich unmöglich hinbekommen. Häufig komme ich ja erst nach 21 Uhr überhaupt nach Hause... Außerdem bin ich eher eine "Eule"...

      Ich überlege schon die ganze Zeit, worauf ich verzichten könnte. Dummerweise habe ich mir sowieso schon vieles abgewöhnt (Süßigkeiten esse ich kaum noch, Bier und Zigaretten mag ich nicht, zum Sport gehe ich regelmäßig). Die restlichen Genüsse mag ich mir behalten, um dem Leben noch Reize abzugewinnen...

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        #33
        Puh, ich hatte mir meinen Vorsatz etwas leichter vorgestellt... Resumee der ersten Tage ist, dass ich schon wieder viel verständnisvoller und liebevoller auf mich und mein Chaos schaue... Dienstag hab ich in der Mittagspause "schnell mal" ne Torte gebacken - unmöglich, auch noch alles aufzuräumen in der Mittagspause, aber nach der Arbeit direkt an den Anlass, für den die Torte gedacht war - und um 22.30 todmüde heimgekommen. Nix mit Küche. Mittwoch war ich durchgehend von 7.30 bis 20.30 auf Arbeit - hab mich noch gezwungen mit viel, viel Kraftaufwand, das Nötigste in der Küche zu machen, wollte ja nicht grad schon am ersten Tag "versagen", gestern von 7.30 bis 21.00 auf Arbeit, mit ner 20minütigen MIttagspause daheim, wo ich mir Sachen aufgewärmt hatte.. und am Abend einfach zu ko, als dass ich noch die Sachen vom Mittag hätte wegräumen wollen... Heute morgen habe ich jetzt die Küche aufgeräumt, den Boden wollte ich noch nass aufnehmen, aber ich muss schon wieder zum nächsten Termin...
        *seufz*
        Ich glaub wirklich, es ist weniger der innere Schweinehund als die zu langen Arbeitstage, die das Chaos verursachen.

        Aber ich bleib dran!!

        Schön, dass noch mehr Leute dazustossen! Willkommen Lotti!

        Und schön, eure Erfolgserlebnisse zu lesen! Das hilft, dran zu bleiben!!!

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          #34
          Zitat von solipsist Beitrag anzeigen

          Ich überlege schon die ganze Zeit, worauf ich verzichten könnte. Dummerweise habe ich mir sowieso schon vieles abgewöhnt (Süßigkeiten esse ich kaum noch, Bier und Zigaretten mag ich nicht, zum Sport gehe ich regelmäßig). Die restlichen Genüsse mag ich mir behalten, um dem Leben noch Reize abzugewinnen...
          Es muss ja nicht ein Verzicht sein.
          Es kann etwas sein, dass sonst bei dir zu kurz kommt, etwas, was dir gut täte, wenn du es regelmäßig anwendest.
          Z.B. abends auf jeden Fall noch einen schönen Sinnspruch zu lesen oder etwas Ähnliches.

          Ergänzung: Fastenzeit ist ja nicht unbedingt die Zeit des Verzichts, sondern es geht darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren.
          Zuletzt geändert von ; 12.02.2016, 10:28. Grund: Ergänzung angefügt

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            #35
            Für mich bedeutet früh ins Bett gehen einfach "nur" eine schlechte Gewohnheit zu durchbrechen. Bin um die Zeit eigentlich immer zuhause. Stehe nur jeden morgen zu 5.30 Uhr auf, und habe dann meine Pflichten und abends ab ca. 20 Uhr Freizeit. Es kollidieren zwei verschiedene Bedürfnisse, der Wunsch nach Zerstreuung und Zeit für mich einerseits und mein Schlafbedürfnis, das so wie es aktuell ist, einfach zu kurz kommt.

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              #36
              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
              Ergänzung: Fastenzeit ist ja nicht unbedingt die Zeit des Verzichts, sondern es geht darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren.
              Ist das tatsächlich so? Das hört sich für mich viel zu - hm, egozentrisch an für den kirchlichen Hintergrund.

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                #37
                In der katholischen Fastentradition geht es darum, zur Vorbereitung auf Tod und Auferstehung den (allzu selbstverständlich gewordenen) weltlichen Annehmlichkeiten eine Zeitlang zu entsagen ...

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                  #38
                  Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                  In der katholischen Fastentradition geht es darum, zur Vorbereitung auf Tod und Auferstehung den (allzu selbstverständlich gewordenen) weltlichen Annehmlichkeiten eine Zeitlang zu entsagen ...
                  Na, das hört sich doch sehr nach Verzicht an.

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                    #39
                    Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                    In der katholischen Fastentradition geht es darum, zur Vorbereitung auf Tod und Auferstehung den (allzu selbstverständlich gewordenen) weltlichen Annehmlichkeiten eine Zeitlang zu entsagen ...
                    Ich bin nicht traditionell orientiert, und die jüngeren Theologen propagieren das Zu-sich selbst-Finden; das hat mit egozentrisch nichts zu tun, sondern mit dem Besinnen auf sich selbst, in sich gehen, was durchaus angenehme Seiten haben soll und darf.
                    Letzten Endes entscheide ich, worauf ich in der Fastenzeit meinen Fokus lege, und das ist nun einmal am

                    Tag 3: Gelassenheit, immer noch!

                    Es tut mir sehr gut, mich nicht aufzuregen, auch Situationen, die vorher etwas stressbeladen waren, gelassen hinter mich zu bringen.
                    Ich kann auch wieder ein Buch lesen, was ich vorher nicht mehr konnte, weil ich innerlich viel zu unruhig war.



                    (an Ostern sollen hier vierzig Luftballons zu sehen sein)

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                      #40
                      Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen


                      (an Ostern sollen hier vierzig Luftballons zu sehen sein)
                      Was für eine schöne Idee!

                      Ich bin auch auf der erfolgreichen Seite - bis jetzt habe ich trotz Stress keine Süßigkeiten gefuttert!

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                        #41
                        Deine Luftballons gefallen mir auch, Bonny. Außerdem hat Luther die Deutungshoheit der Bibel durch die geweihten Profis abgeschafft, sodass vermutlich jeder nach seiner Fasson fasten darf ...

                        Ich habe inzwischen auch wieder einen Tag geschafft ...

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                          #42
                          Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                          Deine Luftballons gefallen mir auch, Bonny. Außerdem hat Luther die Deutungshoheit der Bibel durch die geweihten Profis abgeschafft, sodass vermutlich jeder nach seiner Fasson fasten darf ...

                          Ich habe inzwischen auch wieder einen Tag geschafft ...
                          Freut mich für dich!

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                            #43
                            Fasten hat etwas mit frei-werden zu tun - frei werden für Gott.

                            Wenn wir von der Mystik her kommen und Gott in uns selbst finden, dann geht es eben nicht um Egozentrik, sondern darum, den Weg zu uns selbst freier und begehbarer zu machen.

                            Es geht nicht um Verzicht um des Verzichts willen und auch nicht darum, sich etwas zum Leiden zu suchen, es geht um das, was wir gewinnen, wenn wir loslassen.

                            Und fasten ist biblisch auch nicht einfach Verzicht - und schon gar nicht Verzicht auf Essen.

                            Jesaja Kapitel 58
                            Denkt ihr, mir einen Gefallen zu tun, wenn ihr euch selbst quält und nichts esst und trinkt, wenn ihr den Kopf hängen lasst und euch in Trauerkleidern in die Asche setzt? Nennt ihr so etwas 'Fasten'? Ist das ein Tag, an dem ich, der Herr, Freude habe? 6 Nein - ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab!
                            7 Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!
                            8 Dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne, und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt.

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                              #44
                              Ich mache auch mit. Ich möchte mich darin üben, immer öfter im Jetzt zu sein und nicht zu grübeln, was sein könnte oder, oder. oder.
                              Ich habe einen tollen Impuls bekommen: Selbst-Bewusst-Sein. Das möchte ich diesen Grübeleien immer wieder entgegensetzen. Was nehme ich jetzt in diesem Moment wahr?
                              Und ich war vorhin in der Wochenschlussandacht, die mir sehr gut gefallen und die mal wieder auch die Seele berührt hat, und habe die Idee mitgenommen, mir vielleicht auch jeden Tag eine kleine Auszeit zu nehmen, einen bewussten Moment. Die Pfarrerin hat es sehr schön formuliert, hat es dann auch Beten genannt, ich möchte es in der Weite, die sie auch aufgezeigt hat, genießen und dazu noch ein Ritual entwickeln, mal sehen, was und wie.
                              Heute ist es mir gut gelungen, die Grübeleien als solche wahrzunehmen und ins Jetzt zu kommen.

                              Die Idee mit den Luftballons finde ich toll.
                              Ich werde im März erstmalig zwei Wochen so richtig "weg" sein, daher wollte ich mich erst nicht an dieser Aktion beteiligen. Aber dieses Fastenanliegen passt gewichtsfrei in den Koffer

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                                #45
                                ersten Abend geschafft. War schwierig, aber fühlte sich richtig an und mit dem Ergebnis dass ich mich heut morgen nicht total platt fühlte, obwohl mein Sohn um 4 Uhr zu mir kam und mich wach hielt.

                                Ohne die Verknüpfung zur Fastenzeit hätte ich gestern abend nicht geschafft.

                                Liebe Grüße, Lotti

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