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Gedanken über Religion und Sünde, Gott und die Welt

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    Jeder Mensch muss (sollte) selber wissen, wie er mit sich und der Welt umgeht. Die Fragestellungen, die sich ihm dabei auftun, die Entscheidungen, die er dann trifft, sind seine Sache. (die Konsequenzen auch)

    Er darf sich Hilfe holen, wo auch immer, wenn er sich damit wohl fühlt. Richtig oder falsch ist nicht die Frage. Entwicklungen haben nun mal Um- und Irrwege parat.

    Der junge Herr hat bei Jiddu Krishnamurti gelesen, kann ich mir denken. Daran ist nichts falsch .

    Krishnamurti lese ich persönlich dann lieber selbst.

    bante

    Kommentar


      Zitat von Serafin Beitrag anzeigen

      Hm, der Artikel hinterlässt bei mir einen etwas schalen Nachgeschmack. Einzelne Punkte mögen zwar durchaus stimmen.
      Aber ich glaube, es ist die Oberflächlichkeit die mich stört. Spiritualität wird hier von jungen Lifecoaches, die mit ihren Businesses derzeit wie Pilze aus dem Boden schiessen, als trendiger Weg zum Glücklichsein angepriesen, dem man so lange folgt, wie es keine Umstände macht und nicht zu anstrengend ist. Das ist vergleichbar mit dem amerikanischen Ansatz des positiven Denkens. Yeah, man! Du kannst alles erreichen, wenn du nur daran glaubst! Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, kein Problem, dann kauf dir einfach das nächste Paket und hüpfe weiter zur nächsten, noch viiiiel besseren Disziplin!
      Diese westliche à la carte Spiritualität nährt einen jedoch nicht, weil sie stets an der Oberfläche bleibt und nicht in die Tiefe führt.

      Spiritualität, scheint mir, ist zu einem Allerwelts-Modebegriff geworden. Jeder der einmal eine Meditations-App heruntergeladen hat, schmückt sich damit, tief spirituell zu sein, auch wenn er seinen Atem noch nie gespürt hat. Es gilt als schick in der Selbstverwirklichungsszene, sich dezidiert von Religionen abzuheben, als ob man damit der Erleuchtung einen Schritt näher käme.

      Eine religionsunabhängige Spiritualität kann sehr wohl genau das richtige sein für eine Person. Darunter zähle ich auch schamanische und naturspirituelle Wege, denen man ein Leben lang folgt.
      Aber das ist nicht das, was dieser junge Herr hier propagiert mit seinem esoterischen Gemisch aus luziden Träumen, Ego abtöten, Gehirnhälften synchronisieren, Kristallen, hermetische Gesetze, Binauralen Beats, Aura sehen und geführten Gedankenreisen alias "Meditationen". Die passende Buddha-Figur und Räucherutensilien kann man gleich im Shop mit dazu erwerben.
      Diese etwas seichte Wellness-Spiritualität würde ich eher in die Kategorie Lifestyle und Selbstverwirklichung einstufen und nicht als ernshaften Weg zur Selbsterkenntnis.

      So weit ein paar Gedanken von meiner Seite.
      Serafin


      Kommentar


        Ich möchte hier jetzt mal einen anderen Aspekt der Spiritualität dalassen...
        Ich hatte mit Religion schon lange nichts mehr am Hut, habe den ganzen Haufen gehasst wie die Pest, Spiritualität gehörte in die gleiche Ecke und auf gut bayrisch: Wenn'sd ma net gehst mit da Esoterik...

        Ich hatte allerdings ein Problem, ständig wiederkehrende lang anhaltende Deppressionen, die sich als Kindheitstrauma entpuppten. Medikamente halfen mir nicht Verhaltenstherapie ein Fehlschlag trotz Klinikaufenthalt... Vielleicht der tiefenpsychologische Ansatz?
        Ich kam nach und nach mit Dingen aus dem spirituellen Umfeld in Kontakt, ohne mir dessen anfangs überhaupt bewusst zu sein. Entspannungsübungen, Meditation, bewusstes Gehen, Zeit des Schweigens, bewusstes in mich Hineinhören, therapeutische Gemeinschaft, Achtsamkeit.
        Gerade das Wort Achtsamkeit, konnte ich schon nicht mehr hören, so oft wie das bei meinem letzten Klinikaufenthalt auftauchte, aber letztendlich hat es mir geholfen. Für mich war das so ein Einstieg, da ich gemerkt habe, dass ich mich sehr intensiv mit mir selbst auseinandersetzen muss, damit ich aus meinen Schwierigkeiten herauskomme.
        Ich hatte alles mögliche im Blick aber sicher keine modische Selbstverwirklichung, -optimierung oder gar Erleuchtung... Mir ging es einfach nur besch*****.
        Ich fing also an, alles mögliche an mir zu beobachten, meine Wahrnehmung, meine Gefühle, meine Glaubenssätze, meine Wut, meine Angst...
        Nicht bewerten und einsortieren, sondern beobachten, schauen, was wirklich passiert.
        Das hat es mir letztlich ermöglicht ein Familiendrama aufzudröseln, dass die letzten drei Generationen bei uns betrifft und dabei ist mir vieles klar geworden... Ich habe für mich Zusammenhänge erkannt. In einer Innenweltreise, einer Therapieform, die ich super finde, die aber von der Kasse nicht bezahlt wird, setzte ich mich mit dem Unfall meines Vaters auseinander und "sah" dabei das Bild eines Krankenwagens. Dieser Unfall passierte aber 23 Jahre vor meiner Geburt. Das Bild dieses komischen Krankenwagens lies mich nicht mehr los und ich habe ihn im Internet gefunden. Ich frage mich nur, woher mein Unterbewusstsein weiß, wie ein Krankenwagen im Jahr 1934 aussah????
        Nun werdet ihr sagen Klar, hätte ich auch gesagt, nur ich habe es erlebt.
        Für mich ist dieses Thema immer spannender geworden und es ist erstaunlich, wie gut sich Wissenschaft, Medizin, Psychologie und Spiritualität oft ergänzen und ein für mich stimmiges Gesamtbild ergeben.
        Warum auch nicht? Spititualität ist ja nichts Abgehobenes, das nur in höheren Sphären stattfindet. Da auch, klar, aber bin ich da? Nein. Wenn aber letztlich alles Eins ist, ist es doch Wurscht, wo ich mich befinde, denn ich beschäftige mich überall mit demselben.
        Leben ist für mich Spiritualität und Spiritualität Leben, wobei die Antriebskraft des Lebens Liebe ist.
        Aus, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, der Rest ist persönliche Erfahrung.

        Nun gibt es auf diesem Gebiet, viel, viel, viel, viel Zeug. Ihr habt die freie Auswahl. Dazu nur ein kleines Logik-Spielchen...
        Das Leben und damit die Spiritualität gibt es schon seit dem Urknall, oder dem Zeitpunkt, da Gott sich überlegte in die Materie zu gehen.
        Was es damals garantiert nur als Potential gab, waren Bücher, Filme, Lehrgänge, Webinare etc. etc. Das sind alles Hilfmittel, die man nutzen kann, aber nicht muss, denn das eigentliche Wissen ist kostenlos überall vorhanden, steht direkt vor deiner Nase und ist in dir.

        Günter

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          Zitat von Mikamu Beitrag anzeigen
          Gott will Beziehung mit Dir!...
          Geschwätz

          Wenn Du also Christ werden willst, musst Du nur an Jesus Christus glauben, daran, dass er für Deine Schuld gestorben ist und, dass Du selber nichts tun kannst um Gott zu gefallen. Er liebt Dich so wie Du bist: Ohne Einschränkung, ohne Vorbedingung. Selbst wenn Du Dich selber nicht liebst, Dich selber nicht leiden kannst, Dich sogar hasst: Jesus liebt Dich trotzdem. Es ist kein Zufall, dass Du auf der Welt bist, er hat Dich so geschaffen wie Du bist (Jesaja 44, 24) und er WOLLTE Dich so wie Du bist.
          Geschwätz
          So ein Schwachsinn kann nur ein Gläubiger von sich geben






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