Zitat von Bonny123
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Gedanken über Religion und Sünde, Gott und die Welt
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Gast
Und der Mensch übt sie aus.Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigenUnd diese Freiheit ist eben auch von Gott.
Gib jemand ein Messer in die Hand. Bist du verantwortlich dafür, ob er damit Tomaten schneidet oder jemanden ersticht?
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Ja.Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigenUnd der Mensch übt sie aus.
Das nennt sich Leben.
dafür hat Gott uns unseren freien Willen gegeben.
Nein.Gib jemand ein Messer in die Hand. Bist du verantwortlich dafür, ob er damit Tomaten schneidet oder jemanden ersticht?
Verantwortlich ist jeder für sich selbst
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Liebe Faszinosum,Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigenWenn Gott die Sünde hassen würde, müsste Er-Sie-Es sich selber hassen.
Da ES doch "alles" erschaffen hat. Oder gibt es außerhalb Gott noch Etwas?
Wenn ja, wäre Gott doch nicht DER Allmächtige.
schön, dass du den Faden wieder aufleben lässt. Das oben gebannte Zitat, auf das du dich beziehst, stammt jedoch nicht von mir, sondern von Wayfinder. Ich sehe/sah es durch seine Absolutheit selbst sehr kritisch.
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Zitat von Mikamu Beitrag anzeigenLiebe Faszinosum,
schön, dass du den Faden wieder aufleben lässt. Das oben gebannte Zitat, auf das du dich beziehst, stammt jedoch nicht von mir, sondern von Wayfinder. Ich sehe/sah es durch seine Absolutheit selbst sehr kritisch.
Ups
da habe ich den falsche Beitrag zitiert
Zitat von Wayfinder Beitrag anzeigen
[COLOR=Red][B]Er hasst die Sünde.
Er hasst aber nicht den SÜNDER !!!
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Und hast du schon einen gefunden, der passen könnte?Zitat von Uriel Beitrag anzeigenEs sind alles Erfindungen der Menschen....Sünde, Gott usw. Ich bevorzuge einen Gott ...der lupenrein ist....frei von jeglichen menschlichen Vorstellungen
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Dann erübrigt es sich hier darüber zu reden. Denn wir sind alle MenschenZitat von Uriel Beitrag anzeigenEs sind alles Erfindungen der Menschen....Sünde, Gott usw. Ich bevorzuge einen Gott ...der lupenrein ist....frei von jeglichen menschlichen Vorstellungen
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Ein toller Artikel von Andi Schwarz wie ich finde
https://www.highermind.de/religion-vs-spiritualitaet/
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Hm, der Artikel hinterlässt bei mir einen etwas schalen Nachgeschmack.Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigenEin toller Artikel von Andi Schwarz wie ich finde
Einzelne Punkte mögen zwar durchaus stimmen.
Aber ich glaube, es ist die Oberflächlichkeit die mich stört. Spiritualität wird hier von jungen Lifecoaches, die mit ihren Businesses derzeit wie Pilze aus dem Boden schiessen, als trendiger Weg zum Glücklichsein angepriesen, dem man so lange folgt, wie es keine Umstände macht und nicht zu anstrengend ist. Das ist vergleichbar mit dem amerikanischen Ansatz des positiven Denkens. Yeah, man! Du kannst alles erreichen, wenn du nur daran glaubst! Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, kein Problem, dann kauf dir einfach das nächste Paket und hüpfe weiter zur nächsten, noch viiiiel besseren Disziplin!
Diese westliche à la carte Spiritualität nährt einen jedoch nicht, weil sie stets an der Oberfläche bleibt und nicht in die Tiefe führt.
Spiritualität, scheint mir, ist zu einem Allerwelts-Modebegriff geworden. Jeder der einmal eine Meditations-App heruntergeladen hat, schmückt sich damit, tief spirituell zu sein, auch wenn er seinen Atem noch nie gespürt hat. Es gilt als schick in der Selbstverwirklichungsszene, sich dezidiert von Religionen abzuheben, als ob man damit der Erleuchtung einen Schritt näher käme.
Eine religionsunabhängige Spiritualität kann sehr wohl genau das richtige sein für eine Person. Darunter zähle ich auch schamanische und naturspirituelle Wege, denen man ein Leben lang folgt.
Aber das ist nicht das, was dieser junge Herr hier propagiert mit seinem esoterischen Gemisch aus luziden Träumen, Ego abtöten, Gehirnhälften synchronisieren, Kristallen, hermetische Gesetze, Binauralen Beats, Aura sehen und geführten Gedankenreisen alias "Meditationen". Die passende Buddha-Figur und Räucherutensilien kann man gleich im Shop mit dazu erwerben.
Diese etwas seichte Wellness-Spiritualität würde ich eher in die Kategorie Lifestyle und Selbstverwirklichung einstufen und nicht als ernshaften Weg zur Selbsterkenntnis.
So weit ein paar Gedanken von meiner Seite.
Serafin
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Serafin schrieb:
Hm, der Artikel hinterlässt bei mir einen etwas schalen Nachgeschmack.Ist nicht jeder Hinweis, den man erstmal wahrnimmt oberflächlich?Einzelne Punkte mögen zwar durchaus stimmen.
Aber ich glaube, es ist die Oberflächlichkeit die mich stört.
Es liegt wohl an der Zeitqualität, wieso sich mehr Junge als Alte mit Veränderung der Herangehensweise und des Hinterfragens auseinander setzen.Spiritualität wird hier von jungen Lifecoaches, die mit ihren Businesses derzeit wie Pilze aus dem Boden schiessen,
Im Übrigen ist das physische Alter irrelevant ob des Wissens/Verständnis.
Wie lange der Konsument dem Anbieter (aus welchen Jahrhunderten auch immer) folgt, liegt am Konsument. Wenn er genügend interessiert ist verstehen zu wollen, wird er diesem oder eben einem anderen Anbieter folgen, bis er für sich zufrieden ist. Tun muss der Konsument. Der Anbieter ist für die "Faulheit" des Konsumenten nicht verantwortlich.… als trendiger Weg zum Glücklichsein angepriesen, dem man so lange folgt, wie es keine Umstände macht und nicht zu anstrengend ist.
Was ist daran falsch?Das ist vergleichbar mit dem amerikanischen Ansatz des positiven Denkens. Yeah, man! Du kannst alles erreichen, wenn du nur daran glaubst!
Wenn man an sich glaubt etwas zu schaffen, dann findet man (über kurz oder lang im Tun) seinen Weg zum Erfolg.
Aufgeben ist keine Option oder etwa doch?
Wie es eben im Leben so ist, wer auf seinem Weg weiter kommen möchte geht Schrittweise vorwärts. Nicht aufgeben lautet die Devise. Andere Herangehensweisen ausprobieren ist sinnvoll, wenn man erkannt hat, dass die aktuelle einen nicht weiterbringt und Stillstand angesagt wäre.Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, kein Problem, dann kauf dir einfach das nächste Paket und hüpfe weiter zur nächsten, noch viiiiel besseren Disziplin!
In der Medizin läuft es nicht anders. Wenn der Apotheker kein passende Mittelchen mehr hat, geht man zum Nächsten, zum Hausarzt. Weiß der nicht mehr weiter, kommen die diversen Fachärzte (sprich, bessere Disziplinen) an die Reihe. Und der Shop dafür ist die Krankenkasse.
Das liegt nicht an der westlichen „à la carte“ Spiritualität, sondern an der Person, ob sie nur an der Oberfläche rumkrebsen will oder sich in die Tiefe begeben will.Diese westliche à la carte Spiritualität nährt einen jedoch nicht, weil sie stets an der Oberfläche bleibt und nicht in die Tiefe führt.
Jedem das seine.Spiritualität, scheint mir, ist zu einem Allerwelts-Modebegriff geworden. Jeder der einmal eine Meditations-App heruntergeladen hat, schmückt sich damit, tief spirituell zu sein, auch wenn er seinen Atem noch nie gespürt hat.
Spirituell sind wir letztendlich alle, mit oder ohne App.
Es geht doch nicht darum, sich von Religionen abzuheben, sondern um die Dogmen, die in Religionen angewandt werden. Jenen, die Gefügig machen, Ängste schüren…..Es gilt als schick in der Selbstverwirklichungsszene, sich dezidiert von Religionen abzuheben, als ob man damit der Erleuchtung einen Schritt näher käme.
Wenn man diesen Dogmen ins Auge schaut und erkennt, dass sie nur „menschengemachte“ Angsteinflößer sind um damit Macht und Kontrolle ausüben zu können, für den ist es ein Schritt hin zur Erleuchtung.
Eine religionsunabhängige Spiritualität kann sehr wohl genau das richtige sein für eine Person. Darunter zähle ich auch schamanische und naturspirituelle Wege, denen man ein Leben lang folgt.Was dieser junge Herr tatsächlich weiß, was er erlebt, gefühlt und erfahren hat, in welche Welten er eingetaucht ist oder nicht, liegt nicht an mir zu beurteilen.Aber das ist nicht das, was dieser junge Herr hier propagiert mit seinem esoterischen Gemisch aus luziden Träumen, Ego abtöten, Gehirnhälften synchronisieren, Kristallen, hermetische Gesetze, Binauralen Beats, Aura sehen und geführten Gedankenreisen alias "Meditationen". Die passende Buddha-Figur und Räucherutensilien kann man gleich im Shop mit dazu erwerben.
Ich fand diesen Text in der Kurzfassung ansprechend. Wer für sich einen Hinweis darin findet, kann nur jeder für sich selber erkennen.
Wenn es dich nicht anspricht, dann ist dies für dich nicht relevant.
Aber trotzdem für den ein oder anderen genau der Hinweis um positive Veränderung für sich herbeizuführen.
Jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt. Und manche tun sich mit einem „seichten“ Einstieg leichter als mit geballter Information, die sie so noch gar nicht überblicken oder verstehen können.Diese etwas seichte Wellness-Spiritualität würde ich eher in die Kategorie Lifestyle und Selbstverwirklichung einstufen und nicht als ernshaften Weg zur Selbsterkenntnis.
Seichter Einstieg kann Neugier wecken. Wer dann tatsächlich daran Interesse findet, sucht weiter, bis er „sein“ Ding findet.
LG Faszi
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