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    Gottvertrauen

    Hallo ihr,

    Manchmal gibt es im Leben Situationen, in denen man nicht vorher sehen kann, was passiert. Das kann Angst machen; Unruhe auslösen.

    Mich würde interessieren, was Euch hilft, eurer Leben in Gottes Hände anzuvertrauen - und darauf, dass man nicht vergessen wird?

    #2
    Liebe Ladymaryann,

    eine spannende und schwere Frage! Was hilft dabei, Gott (ich würde vielleicht auch einfach sagen: dem Leben) zu vertrauen?

    Auf die Schnelle kann ich da auch gar keine Antwort formulieren. Ich weiß nur, dass mir in schwereren Zeit der folgende Satz von Hilde Domin sehr wichtig wurde: "Ich setzte meinen Fuß in die Luft, und sie trug." Überhaupt habe ich mich häufig an einzelnen Sätzen oder Gedichtversen "festgehalten". Auch Christine Bustas Spruch "Einen Menschen zu lieben heißt: ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat" gehörte für mich zu den wichtigen Kurztexten. Ich musste mir immer wieder klar machen, was das auch für die Selbstliebe bedeutet.

    Generell denke ich, dass man sich die beste Ausgangslage für ein solches Vertrauen in Gott oder in das Leben schafft, wenn man etwas tut, womit man möglichst "ganz bei sich" ist, egal ob das nun das Musizieren, das Malen, das Schreiben, eine handwerkliche Tätigkeit, ein Sport oder was auch immer ist. Denn nur, wenn man sich spürt, kann man sich auch einen vertrauensvollen Schritt zutrauen.

    Soweit fürs erste. Ganz liebe Grüße,
    Deine Chaja

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      #3
      Ich hatte schon ein paar Phasen, in denen ich vor Angst wie gelähmt war. Angenehm war das nicht, letzten Endes ist aber, meiner Meinung nach, das Wichtigste, dass man nicht im Stillstand verharrt, sondern sich bewegt. Irrwege gehören zu unserem Lebensweg genauso dazu.
      Irgendwann, ich kann gar nicht sagen wie, hat sich in mir ein warmes, breites Gefühl ausgebreitet, das mir sagt, dass alles gut wird.
      Manchmal gerät dieses Gefühl ein wenig in den Hintergrund, dann helfen mir lange Spaziergänge mit meinem Hund in der Natur um einfach im Moment aufgehen und wieder zu meiner Mitte, zu meinem Vertrauen, finden zu können.

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        #4
        Ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt an Gott glaube, zumindest ist das keine KOnstante in meinem Leben.

        Was mir in schwersten Zeitn wirklich geholfen hat war das "einfach weitermachen". Auch als Satz/Affirmation: "Einfach weitermachen!" Die Zeit vergeht so schnell und gute und schlechte Zeiten kommen und gehen. Es bleibt nicht so, wie es heute ist, das vergisst man schnell. Lauf los, auch wenn du den Weg noch nicht kennst.

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          #5
          Ich glaube an Gott, aber nicht so, wie es in den Religionen der Fall ist.

          Für mich ist Gott mein seelischer Vater, denn das Licht in mir ist ein Teil von ihm. Dadurch bin ich immer mit meinem seelischen Vater verbunden.

          Mein Ziel ist es, mich mit Gott dauerhaft auf Augenhöhe zu verbinden und das, während ich noch als Mensch auf der Erde lebe.

          Deswegen gebe ich mein Leben nicht in Gottes Hände, denn das, was mich als Mensch ausmacht, sind meine Entscheidungen und die fälle ich, niemand sonst.

          Wir unterhalten uns ab und zu, meistens geht es von ihm aus. Das geht aber auch nur, wenn ich ganz bei mir bin.

          Wenn ich Runen lege, legt Gott die Runen durch mich und Gott hilft mir mit meinen Lernaufgaben, indem er mir die Aufgaben gibt. Was ich dann daraus mache, ist meine Sache. Schaffe ich meine Lernaufgabe, erhalte ich von Gott die nächste Aufgabe, schaffe ich meine Lernaufgabe nicht, gibt mir Gott eine weitere, zumeist schwerere erneute Möglichkeit zum Lernen. Er ist da sehr konsequent, da ich glaube, dass Gott auch durch die Menschen lernt.

          Ich vertraue Gott in so weit, dass ich glaube, dass alles so kommt, wie es kommen soll.

          Condor

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            #6
            Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
            Manchmal gibt es im Leben Situationen, in denen man nicht vorher sehen kann, was passiert.
            Manchmal? Ist das nicht immer so?
            Und im Grunde ist es auch das, was mir hilft - ich kann es eh nicht ändern*, warum sollte ich mich also sorgen?

            Natürlich klappt das nicht immer
            Aber der Gedanke "ich kann es eh nicht ändern" hilft mir dennoch.

            Ansonsten mag ich vor allem auch diese beiden Lieder, sie sind so schön tröstlich:
            Denn er hat seinen Engeln befohlen
            Hebe deine Augen auf


            * natürlich kann ich (je nachdem, um was es geht) aktiv etwas tun - nichtsdestotrotz kann trotzdem alles anders kommen

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              #7
              Hallo ladymaryann,

              an Gott glaube ich zwar nicht, aber an das Leben und daran, dass es darauf ausgerichtet ist, sich selbst zu erhalten. Es wird mir immer eine Lösungsmöglichkeit eröffnen, egal mit welchem Problem ich konfrontiert bin.

              Vor einiger Zeit habe ich das da mal dazu geschrieben:

              Und dann kam eine Nacht in der Sahara, in der ich den Sternenhimmel beobachtete. Ich wusste, ich bin tausende Kilometer von "Zuhause" entfernt, um mich herum ist nur "lebensfeindliche" Umgebung. Ich spreche die Landessprache nicht, nur notdürftiges Französisch, um mich verständlich zu machen (wobei das nicht alle Beduinen beherrschen), Wasser würde ich hier alleine niemals finden - und trotzdem, gerade in diesem Moment war es ein "neues" Gefühl.

              Das Gefühl, dass es egal ist, wo auf diesem Planeten ich bin, wo in diesem Universum. ICH bin HIER und damit ist alles, was wesentlich ist, hier. In mir. Ich habe mich plötzlich frei gefühlt und riesengroß. Dieses Gefühl, unabhängig von meinem Aufenthaltsort in meinem "Zentrum" zu sein, war groß genug, um diese unendliche Weite aufzuwiegen. Der Sternenhimmel war plötzlich nur noch schön, aber nicht mehr bedrückend oder beängstigend.

              In dem Moment Wurde mir klar: egal was kommt, ich werde damit fertig. Wenn mein Führer hier draußen kollabieren sollte, würde ich irgendeinem Berber schon mit Händen und Füßen begreiflich machen können, dass ich Wasser brauche. Irgendwie würde ich wieder "nach Hause kommen" - oder auch nicht, und das wäre dann einfach eine tolle Chance etwas Neues zu erleben und überhaupt nicht schlimm. Beim Anblick dieser riesengroßen Sterne über den Sandhügeln fühlte ich mich unglaublich geborgen und hatte die Gewissheit, es gibt immer eine Lösung, immer einen Weg, der weiter führt. Das Leben ist so reich und so schön, es will gelebt und nicht mit Sorge oder Angst betrachtet werden!
              Wie hobbes schon schrieb: ich finde es inzwischen sinnlos, mir Sorgen zu machen, um etwas, das "sowieso kommt, wie es kommt". Ich finde es wichtiger, mich darauf zu konzentrieren, dass ich mit allem, was kommt, schon irgendwie werde umgehen können. Möglicherweise mit Unterstützung von außen, vielleicht auch nur mit dem, was in mir ist.

              Und "vergessen" kann mich das Leben nicht - ich bin ja schließlich Teil von ihm.

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                #8
                Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
                Hallo ihr,
                Mich würde interessieren, was Euch hilft, eurer Leben in Gottes Hände anzuvertrauen - und darauf, dass man nicht vergessen wird?
                meinst Du in bestimmten Situationen, weil Du sagst:

                Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
                Manchmal gibt es im Leben Situationen, in denen man nicht vorher sehen kann, was passiert. Das kann Angst machen; Unruhe auslösen.
                ich bin der Meinung, dass wir immer in Gottes Händen sind, trotzdem kann es zu unschönen Situationen im Leben kommen und ich denke, es ist eine Frage des Vertrauens in das Leben, oder wie Du es nennst "Gott" und das kann man nicht erzwingen, dazu muss man sich entscheiden.

                Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
                Ich vertraue Gott in so weit, dass ich glaube, dass alles so kommt, wie es kommen soll.
                Condor
                sehe ich genauso.

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                  #9
                  Hallo ihr Lieben,
                  danke für Eure Antworten.

                  Mich bewegt diese Frage zur Zeit sehr. Das hängt sicher nicht nur mit meinen Lebensumständen zusammen.

                  Vorgestern z.B. habe ich in einen so genannten Hauskreis geschnuppert.
                  Weil ich gerne neue Leute um mich hätte und mich gerne über tiefere (Glaubens-)Fragen austausche.
                  Aber es war irgendwie sehr... ernüchternd.
                  Da wurde über die Ehepartner teils sehr derbe hergezogen oder es wurde darüber gejammert, dass die Partnerin "schon wieder" schwanger sei.
                  (Äh, hallo?? Warum, verflixt nochmal erfreut ihr euch nicht einfach aneinander??)

                  Ich bin ziemlich verstört heim gefahren.
                  Was für eigenartige Sichtweisen manche Leute aufs Leben haben.
                  Da fühlte ich mich, obwohl ich unter Leuten war sehr,sehr einsam. Ein sehr zermürbendes Gefühl

                  Und um den Bogen wieder zum Ursprungsthema zurück zu finden:
                  Das Gottvertrauen.
                  Da habe ich oft Sorge, dass Gott mich vergessen hat. Mit meinen Sehnsüchten. Dass Er vielleicht mir auch etwas sagen möchte mit all diesen teils sehr eigenartigen Begegnungen.

                  Mir wurde klar, dass ich bisher in vielen elementaren, emotionalen Momenten meines Lebens... alleine war.
                  Sei es beim erfolgreichen Abschluss irgendwelcher Zusatzausbildungen,bei Geburtstagen, nachts um 3 Uhr, wenn Albträume quälen....

                  Manchmal habe ich Angst, dass das so bleibt.

                  Kennt ihr das?

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                    #10
                    Liebe Ladymaryann,

                    so, wie Du es schilderst, kann ich Deine aktuelle Situation und Dein Anliegen in dieser sehr gut nachvollziehen. Selbst erlebt habe ich das so aber noch nicht; d.h. ich hatte schon Zeiten, in denen ich einen Mangel an Spiritualität in meinem Leben schmerzhaft gespürt habe, aber ich musste nie erleben, dass dieser einherging mit einem solchen Gefühl des Alleingelassenseins.

                    Ich denke, jeder Mensch hat seine ganz eigene Art des Zugangs zu Gott, zu etwas Göttlichem überhaupt. Auch diejenigen, die christlich geprägt aufgewachsen sind - und dazu zähle ich mich unbedingt -, wählen (wohl abhängig von ihrer Art des Zugangs zur Welt?) entweder eher einen Zugang über "Gottvater", über Jesus Christus oder über den Heiligen Geist. Letzteres trifft auch auf mich zu; für mich ist Gott nicht als "Person" glaubbar, sondern eher als eine Kraft, als die Liebe, als ein rein geistig-geistliches Gegenüber, das in uns und durch uns Menschen wirkt. Deswegen würde es aus meiner Sicht keinen Sinn ergeben, mich als von Gott vergessen zu sehen. Vergessen könnte einen nur eine "Gottesperson". Das heißt aber nicht, dass ich nicht verstünde, dass für andere Menschen der Zugang über eine Vaterfigur oder über Jesus Christus der passende sein kann. Ich will damit nur erklären, warum ich mir die Frage, ob ich von Gott vergessen worden sein könnte, einfach noch nie gestellt habe.

                    Ich habe insgesamt oft das Gefühl: Auch wenn das Leben sich manchmal wie ein Irrgarten anfühlt, in dem man immer wieder in Sackgassen und vor meterhohe, undurchdringliche Heckenmauern gerät, ist es eigentlich eher einem Labyrinth vergleichbar, also einem ornamentartig gewundenen Weg ohne Abzweigungen, wie z.B. in der Kathedrale von Chartres zu finden ist. The maze of Chartres - the alchemy of a structure
                    Der Weg, den man geht, ist verschlungen, nimmt immer mal wieder überraschende Wendungen und führt einen näher an die Mitte heran und wieder weiter von der Mitte weg. Manchmal fühlt man sich deswegen mehr "eins mit sich", mehr im eigenen Gleichwicht, manchmal aber ist man weit davon entfernt. Manchmal hat man eine recht unmittelbare Nähe zu dem, was man Gott nennt, manchmal kommt man sich sehr weit davon entfernt vor. Aber letztlich führt einen dieser Weg in die Mitte! Und der gesamte Weg mit allen seinen Windungen, macht erst das Ganze, das individuelle Leben aus.

                    Ich wünsche Dir sehr, dass sich Dein Leben bald wieder mehr nach einem Labyrinth als nach einem Irrgarten anfühlen möge!

                    Alles Liebe,
                    Deine Chaja

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                      #11
                      Zitat von Chaja
                      Liebe Ladymaryann,

                      eine spannende und schwere Frage! Was hilft dabei, Gott (ich würde vielleicht auch einfach sagen: dem Leben) zu vertrauen?
                      Sich selbst vertrauen!
                      Wenn ich mir selbst nicht vertraue, dann vertraue ich noch weniger irgend jemand anderes. Und das ist für mich der Punkt, an dem man ansetzen sollte.

                      Gott (oder wie auch immer man ES bezeichnen möchte) ist was du siehst, fühlst, riechst, wahrnimmst.
                      "Gott ist Alles"

                      Wir kommen aus der Göttlichkeit und wir sind in Ihr.
                      Wir können nicht aus Ihr herausfallen.
                      Und wir können Sie auch nicht verlassen, auch wenn uns aus Frust mal danach wäre.
                      Da eben -alles- Gott ist.

                      Somit brauche ich mich Gott nicht anzuvertrauen. Ich bin in diese "Liebe" eingebettet, weil ich ein Teil davon bin.

                      Wir sind hier um zu lernen, zu verstehen. Die Mechanismen zu verstehen, die uns die jeweilige Situation beschert hat. Im Positivem wie im Negativem.

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                        #12
                        Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                        Sich selbst vertrauen!
                        Wenn ich mir selbst nicht vertraue, dann vertraue ich noch weniger irgend jemand anderes. Und das ist für mich der Punkt, an dem man ansetzen sollte.
                        Ich greife deinen Gedanken mal auf.
                        Nach meiner Sicht der Dinge, dass Gott eigentlich eine gedachte Projektionsfläche für unser eigenen vermeintlich "unerreichbaren" Wunschvorstellungen und unsere "kaum zu erreichenden Fähigkeiten" von uns selbst und der Welt ist, müsste der gottesfürchtige (gläubige) Mensch erstmal Selbstvertrauen aufbauen, um zu erkennen, dass er das selbstwirksam kann.
                        Solange er unter anderen auch den Wunsch (Bedürfnis) nach Selbstvertrauen auf Gott projiziert, indem er sich von Gott Hilfe erwartet für etwas, was er selbst tun könnte, wir er bei sich keinen Erfolg haben. Er wird weiterhin auf Gott hoffen müssen, dass der ihn an dessen Selbstvertrauen teilhaben lässt.

                        Und manchmal, aber nur manchmal schafft es der Menschen über seinen Schatten zu springen und ihm gelingt etwas, das er gar nicht für möglich gehalten hätte. Dann dankt er es Gott anstatt sich selbst und vermiest sich erneut eine wichtige Ressource: das Selbstvertrauen.

                        Wenn das keine verfahrene Kiste ist, ....

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                          #13
                          Und wenn man einen Therapeuten hat, wem dankt man dann?

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von “Shepherd“
                            Ich greife deinen Gedanken mal auf.
                            Nach meiner Sicht der Dinge, dass Gott eigentlich eine gedachte Projektionsfläche für unser eigenen vermeintlich "unerreichbaren" Wunschvorstellungen und unsere "kaum zu erreichenden Fähigkeiten" von uns selbst und der Welt ist, müsste der gottesfürchtige (gläubige) Mensch erstmal Selbstvertrauen aufbauen, um zu erkennen, dass er das selbstwirksam kann.
                            Ja

                            Solange er unter anderen auch den Wunsch (Bedürfnis) nach Selbstvertrauen auf Gott projiziert, indem er sich von Gott Hilfe erwartet für etwas, was er selbst tun könnte, wir er bei sich keinen Erfolg haben. Er wird weiterhin auf Gott hoffen müssen, dass der ihn an dessen Selbstvertrauen teilhaben lässt.
                            Ja

                            Und manchmal, aber nur manchmal schafft es der Menschen über seinen Schatten zu springen und ihm gelingt etwas, das er gar nicht für möglich gehalten hätte. Dann dankt er es Gott anstatt sich selbst und vermiest sich erneut eine wichtige Ressource: das Selbstvertrauen.
                            Ja
                            Oder auch noch eine Möglichkeit, es wird als glücklicher Zufall bezeichnet

                            Wenn das keine verfahrene Kiste ist, .... .
                            Nein

                            Es ist keineswegs eine verfahrene Kiste, es ist eine spannende, interessante und abenteuerliche Kiste.
                            Es ist die Kiste mit der ich unterwegs bin. Und kein anderer steuert sie außer ich selbst.

                            Wichtig bei der ganzen Sache ist erst einmal, dass ich Verantwortung für mich, für das übernehme was ich produziere. Und zwar für Alles was mir widerfährt.
                            Es gibt keinen Schuldigen und somit kann für mich auch keiner meine Probleme lösen.

                            Jeder hat ein enorm mächtiges Werkzeug > seine Gedanken!
                            Es lohnt sich, diese mal zu beobachten und diese zu hinterfragen, wieso denke ich so, wo habe ich diese Ansichten, Einstellung her. Was hängt da alles mit zusammen und auch noch hintendran. Und was mir persönlich aufgefallen ist ist, wenn es heißt „das war schon immer so“. Da werde ich ganz aufmerksam.

                            Im Übrigen kann ich sehr wohl um Unterstützung bitten. Egal ob ich es Gott oder Engel oder ? nenne. Geholfen wird mir immer. Man muss die Hilfestellung dann nur noch erkennen und entschlüsseln können.
                            Es wird nur nicht so sein, dass ich mich hinsetzte und keinen Finger rühren muss.

                            Denn der Sinn der Sache ist, es zu verstehen, was und wie ich etwas tue.
                            Gefällt mir das Ergebnis möchte ich es doch jederzeit wiederholen können.
                            Gefällt es mir nicht, möchte ich um meine Fehlentscheidung, die ich getroffen habe wissen.

                            Was ich denke, immer wieder denke, eingehüllt in intensiven Gefühlen, habe ich über kurz oder lang vor meiner Nase

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                              #15
                              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                              Und wenn man einen Therapeuten hat, wem dankt man dann?
                              Sich selbst und all dem, was von einem selbst dazu beigetragen hat, dass der Erfolg möglich war.

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