Zitat von Karin7356
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Das Leben - verschiedene Grundauffassungen
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Naja, die Natur hatte die Überbevölkerung in der Vergangenheit vermieden z.B. durch Krankheiten, oder weil viele Menschen einfach früher oder später einem Naturereignis zum Opfer gefallen sind (da reichte schon ein kalter Winter aus). Seitdem aber die medizinische Versorgung wesentlich besser geworden ist, ist die Lebenserwartung enorm gestiegen und die Säuglingssterblichkeit stark zurückgegangen. Schon allein deshalb sollte sich die Menschheit meiner Ansicht nach nicht mehr so zahlreich wie früher vermehren, um diesem Umstand gerecht zu werden. Man muss bedenken, dass früher von den vielen Nachkommen ja nur ein bestimmter Prozentsatz das Erwachsenenalter erreicht hat, während heute ja doch die meisten Kinder gesund bleiben.
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Yulie, ich finde nicht, dass die Medizin heutzutage lebenserhaltend ist, weil ich-soweit das Auge reicht- nur Medizin-Opfer sehe seit zum einen die Mediziner keinen Hippokratischen Eid mehr leisten müssen und zum anderen der Mensch in der Medizin durch die Kommerzialisierung der Medizin zur Sache wurde. Darüber könnte ich ganze Bücher verfassen. Mein Vater war auch Arzt, aber damals sahen sie sich noch einer gewissen humanistischen Grundethik verpflichtet, sodass ich diese Veränderungen in der Medizin beobachten konnte von klein auf.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenHallo Tintenweberin, ich teile dein schweres Schicksal.
Karin, wie passt da die Medizin in dein Weltbild, die z.B. das Säuglingssterben deutlich reduziert und die Lebenszeit des Menschen signifikant erhöht hat?
Deine Einstellung sei dir unbenommen. Für dich scheint sie stimmig zu sein und du scheinst gut damit zu leben. Damit kann ich auch leben. Aber ganz ernst nehmen kann ich es nicht, wenn jemand menschgemachte Umweltverschmutzung, Artensterben, Überbevölkerung, Ressourcenverschwendung usw. usf. so komplett ausblendet, ebenso wie die fundierten Beiträge der anderen User hier.
Ja, die Überbevölkerung wird sich schon von selbst regulieren. Kriege und Seuchen gab es zu allen Zeiten. Aber so effektiv, wie heute in ihrer Selbstzerstörung war die Menschheit noch nie. Der Planet wird das nicht überstehen. Mich wird es hoffentlich nicht mehr treffen, denn ich habe ja keinen Teil von mir in der Welt hinterlassen.
@Condor: Ich finde deine Theorie sehr interessant und irgendwie beruhigend. Was mir aber dabei fehlt sind unsere Mitlebewesen. Haben nur Menschen dieses göttliche Licht in sich? Warum? Wenn man die Evolution betrachtet, kann ich mir das nicht vorstellen. Oder gehst du davon aus, dass Gott die Schöpfung tatsächlich in 7 Tagen erschaffen hat? Alle Lebewesen auf der Erde gehen doch auf den selben Ursprung zurück. Denke ich zumindest. Wie kann es da sein, dass nur der Mensch den göttlichen Funken in sich trägt? Logischerweise müste dieser Funke doch von Anfang an vorhanden gewesen und weiter getragen worden sein.
An die Religion der grünen poltischen Ideologie glaube ich nicht. Meines Erachtens ist alles, was uns Al Gore damals in seinem Film präsentierte, eine einzige Lüge, die zur Folge hatte, dass die Menschen sich ständig irgendwie einschränken müssen, anstatt einfach unbeschwert leben zu können, eine Art Ökofaschismus, dem sich weltweit alle versklaven müssen. Und es ist vor allem ein ganz groß angelegtes klug eingefädeltes wirtschaftliches Ertragsmodell. Frage immer nach dem "Qui Bono" und Du erhältst die Antwort.
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Gast
Also meine Diabetes-Behandlung, meine Schilddrüsen-OP und etliche andere medizinische Maßnahmen waren und sind durchaus lebenserhaltend.
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Naja, also mein Leben hat die Medizin bereits erhalten. Ohne meine Notfall-OP vor drei Jahren wäre ich vermutlich gestorben. Insofern kann ich diese Aussage aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.Zitat von Karin7356 Beitrag anzeigenYulie, ich finde nicht, dass die Medizin heutzutage lebenserhaltend ist, weil ich-soweit das Auge reicht- nur Medizin-Opfer sehe
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Was für eine Religion meinst du da genau, bzw. welche Inhalte meinst du, die du nicht glauben magst? Die Aussage ist mir zu verschwommen, da der ökologische Gedanke ja viele Facetten hat. Welche davon hältst du konkret für unglaubwürdig?Zitat von Karin7356 Beitrag anzeigenAn die Religion der grünen poltischen Ideologie glaube ich nicht.
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Ich sagte es bereits: Alles was Al Gore in seinem preisgekrönte Film "Eine unbequeme Wahrheit" sagte.Zitat von solipsist Beitrag anzeigenWas für eine Religion meinst du da genau, bzw. welche Inhalte meinst du, die du nicht glauben magst? Die Aussage ist mir zu verschwommen, da der ökologische Gedanke ja viele Facetten hat. Welche davon hältst du konkret für unglaubwürdig?
Natürlich werden durch die moderne Medizin auch Menschenleben gerettet, aber weit mehr zerstört, sodass die Sterblichkeit insgesamt erheblich zugenommen hat, vor allem in der mittleren Generation durch z.B. falsche Krebsbehandlungen oder durch pränatale Maßnahmen.
Ein Beispiel aller neuesten Datums: Vielen Schwangeren wird eine hochmoderne Pränataldiagnostik angeraten, die sie dann im 1. und 2.Quartal der Schwangerschaft dankbar annehmen, schließlich kann man dabei dann wunderbar das Baby sehen.
Das Resultat ist immer das selbe: Die Schwangere wird kurz danach angerufen und es wird ihr Angst gemacht, dass das Kind Trisomie haben könnte. Selbst verständlich gibt es in der selben Praxis auch gleich eine psychosoziale Beratungsstelle für Schwangere, die die Diagnose nicht verkraften können, wo man ihnen dann anrät eben noch eine feinere Diagnostik durchführen zu lassen, z.B. die Fruchtwasseruntersuchung, welche dann in der 24.Woche durchgeführt wird. Danach müsste die Schwangere dann die schwere Entscheidung treffen ob sie aus eugenischen Gründen das Kind abtreiben lassen will.
Was der Schwangeren nicht gesagt wird, sind die tatsächlichen Zusammenhänge, denn kaum eine Schwangere ist in Statistik so versiert, dass sie die angegebenen Wahrscheinlichkeiten hinterfragt.
Da sagt man also der Schwangeren nach der 1. Diagnostik, dass die Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Trisomie zu bekommen bei ihr bei 1:17.000 liegt, also vollkommen unwahrscheinlich ist. Dann kommt nach der 2.Diagnostik die Benachrichtigung, dass sich die Wahrscheinlichkeit auf 1:16.000 erhöht hätte, weswegen nun zu weiterführender Diagnostik geraten wird. Würde man sich das aber mal vergegenwärtigen wie das Verhältnis tatsächlich ist, wüsste man, dass auch mit diesem Ergebnis die W. Tri. zu bekommen vollkommen unwahrscheinlich bleibt.
Übrigens hab ich das in den Anfängen selbst erlebt als angeblich Spätgebärende mit 35 beim zweiten Kind sollte ich auch eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Ich ließ mich nicht ins Bockshorn jagen und befragte erst einmal die Statistik dazu. Fakt ist, dass jede tausendste Schwangere mit 40 (ich war aber sogar erst 35) ein Kind mit Tri bekommt, aber jede 500.Schwangere nach der Fruchtwasseruntersuchung einen Abgang hat.
Schon alleine dieser Tatsache ist meine Auffassung geschuldet, dass wesentlich mehr Menschen durch die Medizin sterben als am Leben erhalten werden.
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Also, ganz ehrlich: das halte ich wirklich für ein Gerücht... Wenn man sich überlegt, wie viele Menschen noch Anfang des 20. Jahrhunderts bereits im Kindesalter verstorben sind, oder als junge Erwachsene an Tuberkulose und anderen Infektionskrankheiten, da kann ich das unmöglich glauben, dass die Sterblichkeit so erheblich zugenommen haben soll, wie du das schreibst.Zitat von Karin7356 Beitrag anzeigenSchon alleine dieser Tatsache ist meine Auffassung geschuldet, dass wesentlich mehr Menschen durch die Medizin sterben als am Leben erhalten werden.
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Karin, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt heute in Deutschland bei annähernd ca. 80 Jahren. Die Säuglingssterblichkeit ist erheblich gesunken, Pränataldiagnostik hin oder her. Natürlich gibt es trotzdem noch Säuglingssterblichkeit und Menschen, die vor dem 80. Lebensjahr sterben. Bis vor gar nicht langer Zeit wurden die Menschen kaum älter als 40!
Das sind Tatsachen.
Ansonsten wurde hier schon viel zu deinen Anschauungen geschrieben, was von dir weitgehend ignoriert oder mit kruden Verschwörungstheorien ("Ökofaschismus") beantwortet wurde. Ich denke, ich werde nicht weiter an dieser Diskussion teilnehmen, die mich einigermaßen entsetzt zurücklässt.
Du hast dir dein Weltbild für dich passend zurecht gelegt. Macht ja vielleicht auch jeder so. Ich will und kann es dir ohnehin nicht nehmen.
Alles Gute weiterhin, dir und den deinen.
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Ich habe den Film bisher nicht selbst gesehen, weswegen ich die Inhalte nicht kenne, sondern mir gerade in einer Zusammenfassung angelesen habe. Liest sich eigentlich ganz vernünftig, und einige Punkte lassen sich ja ganz leicht nachprüfen (z.B. Schrumpfen des Aralsees, allmähliches Zurückweichen des Permafrostbodens in den arktischen Regionen, die Tendenz zur Versteppung in mehreren Regionen). Das soll alles Lüge sein, jeder einzelne Inhaltspunkt?Zitat von Karin7356 Beitrag anzeigenIch sagte es bereits: Alles was Al Gore in seinem preisgekrönte Film "Eine unbequeme Wahrheit" sagte.
Vielleicht magst du doch ein wenig stärker ins Detail gehen, welche Aspekte du für falsch hältst, und warum?
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Beobachte selbst einmal: sobald in der Zeitung wieder aufgerufen wird, dass man sich zur Mammographie begeben soll ab 50 Jahren, dann sterben just nach diesem Aufruf etwa ein halbes Jahr später die 50 bis 60-Jährigen in dieser Region wie die Fliegen weg. Eine seltsame Häufung finde ich, wenn man mal damit vergleicht wie die Häufung derartiger Fälle noch vor 30 Jahren war.Zitat von solipsist Beitrag anzeigenAlso, ganz ehrlich: das halte ich wirklich für ein Gerücht... Wenn man sich überlegt, wie viele Menschen noch Anfang des 20. Jahrhunderts bereits im Kindesalter verstorben sind, oder als junge Erwachsene an Tuberkulose und anderen Infektionskrankheiten, da kann ich das unmöglich glauben, dass die Sterblichkeit so erheblich zugenommen haben soll, wie du das schreibst.
Yulie, hehe "Ökofaschismus" ist meine eigene Wortschöpfung
und ich verbitte mir, diese auch nur in die Nähe einer Verschwörungstheorie zu bringen. (Wieder so ein Totschlagargument!)
Faschismus ist immer, wenn einem etwas gewaltsam oktruiert wird. In diesem Fall wird den Menschen mit Sanktionen gedroht, falls sie beispielsweise Müll nicht trennen würden.
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Gast
Wo hast Du das denn her??Zitat von Karin7356 Beitrag anzeigenBeobachte selbst einmal: sobald in der Zeitung wieder aufgerufen wird, dass man sich zur Mammographie begeben soll ab 50 Jahren, dann sterben just nach diesem Aufruf etwa ein halbes Jahr später die 50 bis 60-Jährigen in dieser Region wie die Fliegen weg. Eine seltsame Häufung finde ich, wenn man mal damit vergleicht wie die Häufung derartiger Fälle noch vor 30 Jahren war.
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Hallo,
Deine Logik klingt ungefähr so, wie wenn du sagst, ein Krebskranker stirbt, weil er Tabletten geschluckt hat – dabei aber dummerweise ignorierst, dass er dadurch einige Jahre länger und gut gelebt hat als Vergleichsfälle.Zitat von Karin7356Beobachte selbst einmal: sobald in der Zeitung wieder aufgerufen wird, dass man sich zur Mammographie begeben soll ab 50 Jahren, dann sterben just nach diesem Aufruf etwa ein halbes Jahr später die 50 bis 60-Jährigen in dieser Region wie die Fliegen weg.
Solch eine Meinung höre ich nicht zum ersten Mal – denke, das gibt sich schnell, wenn die Betreffenden selbst mal ernsthaft krank werden...Zitat von Karin7356ich finde nicht, dass die Medizin heutzutage lebenserhaltend ist, weil ich-soweit das Auge reicht- nur Medizin-Opfer
Sofern du selbst danach lebst und die Medizin nicht in Anspruch nehmen möchtest, ok.
Bisher habe ich immer mehr den Eindruck, dass insbesondere Menschen mit großer Angst vor dem Tod so denken – kann aber auch Zufall sein, dass sich das Zusammentreffen häuft.
Wenn ich allerdings lese:
scheint es meine Vermutung wieder zu bestätigen.Zitat von Karin7356Ich habe mich oft gefragt wann ich bereit wäre zu gehen, wann würde mir das Sterben nicht mehr schwer fallen. [...]
Ich stellte fest, dass es von tiefer Befriedigung ist, wenn man Enkel bekommt. Man hat das Gefühl, dass irgendwas von einem bleibt, wenn man geht.
Da muss ich dich enttäuschen, das Wort ist nicht neu – wird dadurch aber auch nicht besser.Zitat von Karin7356"Ökofaschismus" ist meine eigene Wortschöpfung und ich verbitte mir, diese auch nur in die Nähe einer Verschwörungstheorie zu bringen. (Wieder so ein Totschlagargument!)
Und ja, es wird von solch Verschwörungstheoretikern gebraucht – passt auch prima in deren gestrickte Gedankenwelt.
Faschistische Mülltrennung ? gZitat von Karin7356Faschismus ist immer, wenn einem etwas gewaltsam oktruiert wird. In diesem Fall wird den Menschen mit Sanktionen gedroht, falls sie beispielsweise Müll nicht trennen würden.
Oh, dann ist die StVO (bzw. das Knöllchen wegen zu hoher Geschwindigkeit oder Falschparkens) für dich auch faschistisch ?
Liest sich wie ein Widerspruch.Zitat von Karin7356Ich glaube auch nicht daran, dass Ressourcen endlich sind. [...]
Ganz empfindlich habe ich etwas gegen das ungezügelte von Menschen künstlich konstruierte Wirtschaftswachstum, das ohnehin immer kollabiert irgendwann.
Man könnte fast meinen, du fändest Gefallen an degrowth - ?
Statt "nach mir die Sintflut" heißt es bei dir "nach mir die Enkel"... g
Die letzten sechs Worte finde ich gutGerade deshalb bin ich für einen nachhaltigen Lebensstil
sky
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Hi Yulie,
Danke, aber was du Theorie nennst, ist mein Glaube.Zitat von Yulie Beitrag anzeigen@Condor: Ich finde deine Theorie sehr interessant und irgendwie beruhigend.
Ich glaube ja.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenWas mir aber dabei fehlt sind unsere Mitlebewesen. Haben nur Menschen dieses göttliche Licht in sich?
Weil Gott nur durch den Menschen lernen kann und nicht durch Katzen, Hunde oder andere Tiere. Tiere sind eben nicht wie Menschen.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenWarum?
Ich finde es sehr logisch, gerade im Hinblick auf die Evolution.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenWenn man die Evolution betrachtet, kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich gehe von gar keiner Schöpfung aus. Ich glaube, dass Gott die Erde fertig vorgefunden hat, vermutlich zur Zeit der Dinosaurier, denn aus dieser Zeit stammen die Riesen. Vorher gab es keine Menschen, egal in welcher Größe, auf der Erde.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenOder gehst du davon aus, dass Gott die Schöpfung tatsächlich in 7 Tagen erschaffen hat?
Naja, an irgendetwas muss sich ja Gott orientiert haben, als er den Menschen schuf.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenAlle Lebewesen auf der Erde gehen doch auf den selben Ursprung zurück. Denke ich zumindest.
Es ist kein göttlicher Funke. Es ist ein Licht im Menschen, welches meistens als Seele bezeichnet wird. Es ist ein Teil Gottes.Zitat von Yulie Beitrag anzeigenWie kann es da sein, dass nur der Mensch den göttlichen Funken in sich trägt? Logischerweise müste dieser Funke doch von Anfang an vorhanden gewesen und weiter getragen worden sein.
Die Evolution verläuft nicht logisch und es gibt immer wieder Lücken über die ich gestolpert bin und mir erklären wollte.
Bis zu den Dinos verläuft die Evolution ganz "normal", so bezeichne ich das mal und vereinfache hier stark. Dann gibt es plötzlich Riesen, dafür gibt es Beweise, man hat Skelette rund um den ganzen Globus ausgegraben, in deren Augäpfel unsere Köpfe rein passen würden. Kannst ja mal "Riesen" in diverse Suchmaschinen oder Videoportale eingeben, sehr interessant.
Plötzlich sterben alle Dinos und auch die Riesen verschwinden.
Dann entwickelt sich die Tierwelt weiter, aber es gibt keine Menschen. Die sind dann aber ganz urplötzlich da und genau das ist der Knackpunkt, denn es gibt Menschenaffen und Menschen, aber nichts dazwischen.
Es trennen uns Menschen in den Genen ein paar winzige Prozent vom Orang-Utan und vom Schimpansen.
Hätte sich der Mensch aus diesen oder anderen Menschenaffen entwickelt, dann gäbe es heute keine Orang-Utans oder Schimpansen mehr, denn die wären ja jetzt Menschen. Ich glaube nicht, dass eine Gruppe Menschenaffen sich weiter entwickelt und die Nachbarn vom anderen Baum nicht.
Deswegen glaube ich, dass Gott die Menschen erschaffen hat, weil er uns Menschen braucht, um zu lernen, um sich selbst weiter zu entwickeln.
Und damit ihm dies auch gelingt, schickt er ein Teil von sich selbst in die Menschen.
Menschen, vor allem der Homo Sapiens, sind perfekt. Sie können sich selbst reproduzieren und entwickeln sich stetig weiter.
Ich glaube außerdem daran, dass das Licht oder die Seele unsterblich ist, jedenfalls auf die zeitliche Größenordnung bezogen, in der die Menschen denken.
Stirbt mein Körper, geht das Licht zurück zu Gott und wird eins mit ihm.
Wie das mit dem Zurückkommen auf die Erde funktioniert, weiß ich nicht genau, ob Gott bestimmt, wo meine Seele hingeht oder ob meine Seele Wünsche hat, was sie im nächsten Leben lernen möchte... ist für mich auch nicht so wichtig (ich bin mir sicher schon mal gelebt zu haben, weil ich Erinnerungen an andere Zeiten habe, aber das ist ein anderes Thema).
Ich finde es auch falsch, wenn von seelischen Krankheiten gesprochen wird, weil die Seele weder krank werden, noch sterben kann. Psychisch und physisch kann der Mensch krank werden.
Die Seele kann zwar nicht verletzt werden, aber sie kann verdeckt oder versteckt werden. Diese Menschen haben dann den Bezug zu sich selbst verloren, tragen keine Liebe in sich und können auch keine Liebe annehmen. Die Angst dieser Menschen vor dem Licht/der Seele ist zu groß, um sich ihr zu stellen, was der erste Schritt zur Heilung dieser Menschen wäre...
Habe ich alle Fragen beantwortet (manchmal verliere ich mich zu sehr im Detail...)? Ansonsten bitte nachfragen.
Condor
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Absolut falsch!Deine Logik klingt ungefähr so, wie wenn du sagst, ein Krebskranker stirbt, weil er Tabletten geschluckt hat – dabei aber dummerweise ignorierst, dass er dadurch einige Jahre länger und gut gelebt hat als Vergleichsfälle.
Menschen, die Krebs haben und sich nicht behandeln lassen, leben länger als jene, die z.B. Chemo bekommen.und die Unbehandelten sterben schmerzfreier als die mit Chemo. In jedem Fall verhindert die Chemo, dass der krebskranke noch paar schöne schmerzfreie Wochen erleben kann. Die Vergleichsfälle habe ich hautnah erlebt. Ich sah Lungenkrebs im Endstadium zwei Tage vor dem Tod: keinerlei Schmerzen ohne Schmerzmittel, einzig eine Atemmaske mit sauerstoff, die nach belieben genommen werden konnte. nachts friedlich entschlafen, da natürlich im Schlaf nicht ach der Atemmaske gegriffen wurde. Dagegen der Lungentumorkranke mit Chemo hatte einmal Hölle und leider auch gestorben.
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