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Lebe ohne Träume :(

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    #16
    Da magst du recht haben. Es ist manches Mal erstaunlich, wie das Unbewusste etwas in Bildern und Emotionen verpackt und einen quasi mit der Nase darauf stößt, wenn man es denn erkennt. Allerdings fällt mir nun keine Situation ein, in der ich Entscheidungen von meinen Träumen abhängig gemacht hätte. Das würde wohl etwas zu kurz greifen. Wohl eher lernt man sich selbst noch einmal von einer anderen Seite kennen.
    Ich habe auch schon oft erlebt, wie ich durch die Handlung des Traums und mein Handeln darin innere Konflikte etwas aufdröseln und lösen konnte. Aber auch hier darf man nicht monokausal denken, der Traum selbst löst das Problem nicht und ein im (Wach-)Leben eingeübtes Verhalten und Handeln muss sich nicht aufs Unbewusste niederschlagen und somit die eigene Traumwelt revolutionieren. Oft ist es aber ein gutes Abbild des aktuellen inneren Geschehens.

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      #17
      Ja. :) Ich meine ja auch nicht, dass ich im Traum dann voll die Erleuchtung habe und plötzlich eine Entscheidung nur auf Grund des Traumes treffe. So klar sind Träume auch wieder nicht. Aber kleine Hinweise, solche Traumsymbole, können manchmal eine kleine Hilfe sein, auch wenn man etwas über sich selbst erfährt kann das eine Hilfe sein. Entscheiden muss man dann natürlich schon selber. Es ist auch eine kleine Erleichterung, wenn man im Traum erfährt, dass es einem innerlich gut geht. ^^

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        #18
        Apropos Traumsymbole: Bevor du dir die weitläufig bekannten zu Gemüte führst, danach googelst und dir dann etwas "zusammenzimmerst" , ist es ratsam erstmal für sich zu schauen, was das eine oder andere für einen selbst bedeutet. Wenn man sich seine eigene Traumsymbolik erschlossen hat, ist es auch stimmig und die Deutung wird perspektivisch leichter fallen.
        Hast du dir, wie hier schon empfohlen, schon Papier und Stift neben das Bett gelegt? Unmittelbar, manchmal noch vor dem Aufstehen, niedergeschrieben, fliegen die Erinnerungen auch nicht so schnell davon. Übrigens geht es mir auch manches mal so, dass ich nur Fetzen oder Eindrücke notiere, manchmal nur ein Wort. Im Laufe des Tages taucht manchmal die ein oder andere Erinnerung noch mit auf und kann ergänzt werden. Manchmal geht es mir auch so, dass der Traum der letzten Nacht deutlich wird, wenn ich mich abends wieder ins Bett lege.

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          #19
          Okay, also sind die Traumsymbole gar nicht festgelegt, wenn jetzt irgendwo steht das bedeutet das und das? Also hat es dann die Bedeutung, die es für mich selbst hat? Kann man das selbst entscheiden? Also, das was einem das eigene Gefühl dazu sagt? ^^

          Ja, ich habe immer ein kleines Notizbuch und einen Stift neben dem Bett. Nur kann ich schlecht etwas notieren, wenn ich nicht ein mal den Hauch einer winzigen Erinnerung habe. Oder was soll ich dann, einfach schreiben ich weiss es nicht?
          Es kam aber auch schon vor, dass ich lediglich mit Gefühlen aufwachte und Gefühle im Traum hatte, aber ohne die Bilder dazu...

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            #20
            Traumsymbole sind grundsätzlich nicht festgelegt.
            Die gesammelten und gedeuteten Traumsymbole mögen sich aus einer Vielzahl von Traumdeutungen ergeben haben. So haben viele Menschen eine ähnliche Vorstellungen von Dingen, mit einer Schlange werden einige Menschen ganz Ähnliches assoziieren. Das kommt auch nicht von ungefähr, immerhin wurde Einiges über Generationen hinweg in unserer Zivilisation überliefert, weitergegeben. Allerdings haben diese Überlieferungen keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, wachsen verschiedene Menschen doch in unterschiedlichen Kulturen und unter sehr unterschiedlichen Bedingungen und Faktoren auf. Jeder von uns hat ein ganz eigenes Bild einer Schlange, verknüpft mit ihr ganz eigene Verhaltensweisen und Eigenschaften, vielleicht hat man auch Erfahrungen mit Schlangen gesammelt. Die eigene Bedeutung, die man einem Symbol schenkt, kann also von der, die man findet, abweichen. Daher kommen viele Traumdeutungen auch ziemlich holprig und hölzern daher, weil man dann krampfhaft versucht, einen Sinn darin zu finden und sich einen Reim darauf zu machen. Ich finde, vor allem hier ist Vorsicht geboten, um sich nichts Unsinniges einzureden. Entscheidend ist auch der Kontext, in dem das Symbol auftaucht.
            Je weniger starr du mit einer Symbolik arbeitest, desto flexibler wird sie und desto eher wirst du Nachrichten verstehen.

            Du hast recht, was will man aufschreiben, wenn man nichts erinnert. Dir bleibt nichts anderes übrig, als dran zu bleiben. Auch Gefühle zu notieren, die du mit in den Tag nimmst, ist sinnvoll. So signalisierst du deinem Unbewussten durch deine Bemühungen, dass du sehr daran interessiert bist, mehr von ihm zu erfahren!

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              #21
              Danke. :) Das hat mir jetzt irgendwie geholfen.

              Danke an alle noch natürlich für eure Hilfe. :)

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                #22
                Noch ein Gedanke: Vielleicht kann man sich selbst dabei auch im Weg stehen. Setz dich also mit deinem Wunsch nicht allzu sehr unter Druck. Vertraue dir selbst und deinem Unbewussten, sei bereit und mache Platz dafür. Wenn du zuhörst, wird es sich sicher zeigen

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                  #23
                  Ja, ich denke auch.

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