@ Tar Retaw
Ich denke, dass unser Engel sich hier kaum noch "definieren" wird, denn bei solchen Eintagsfliegen ist das schon fast "normal".
Deine Definition ist einleuchtend, nur "verändert Meditation den Menschen" nicht zwingend "im positiven Sinn". Sie verändert ihn lediglich und auch das nicht einmal "automatisch". In welchem Sinn oder in welche Richtung sie ihn verändert, kann nicht allgemein-gültig (normativ) festgelegt werden.
Mit unserer Sichtweise ist das so ein Ding. Wir müssen dazu - um sie zu verändern - nicht zwingend meditieren oder uns auf eine Trancereise begeben. Wir können sie kognitiv durch Reflexion und ohne Meditation auch (ver)ändern. Was durch Meditation oder Trance sicher ver(ge)ändert werden kann, sind die Botschaften, die unser Unbewusstes auf Auslöser hin an unsere Kognition "schickt".
"Gute" Sichtweisen und dem entsprechende Verhaltensweisen fußen "normalerweise" auf guten Emotionen/Erfahrungen (hilfreichen Ressourcen). "Ungute" Sichtweisen und dem entsprechende Verhaltensweisen fußen im Prinzip auf erworbenen Emotionen/Erfahrungen (übertragene oder übernommene oder introjizierte schlechte >> nicht hilfreiche Ressourcen).
Dass wir mit einer veränderten Sichtweise auch die Welt verändern könnten/würden, ist eine hoffnungsvolle, gern angenommene und weitergereichte Annahme, die mit vielen Beispielen bestätigt ... und mit vielen Beispielen falsifiziert werden kann.
Also ist es nicht normal (ergo nicht zwingen richtig), dass eine veränderte Sichtweise auch automatisch (normalerweise) die Welt verändert. Sie verändert kurzfristig allenfalls die Sicht des Einzelnen auf die Welt und diese mag ihm dann mit seiner neuen Sicht "verändert" vorkommen. Sehr langfristig gesehen mag das auch möglich sein, weil eine veränderte Sichtweise auch ein verändertes Verhalten nach sich zieht, das sich nach den Gesetzen der Kausalität vernetzend auswirkt. Ob die Welt nach einer unbesimmbaren Weile auch wirklich verändert ist, kann nur über unsere individuelle Wahrnehmung "festgestellt" werden. Was unsere Wahrnehmung betrifft und wie sie "funktioniert", müsste dann in einer anderen Diskussion geklärt werden, zum Beispiel in einem Disput über Realität und Wahrheit.
Zitat von Shepherd
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Zitat von Bante
Mit unserer Sichtweise ist das so ein Ding. Wir müssen dazu - um sie zu verändern - nicht zwingend meditieren oder uns auf eine Trancereise begeben. Wir können sie kognitiv durch Reflexion und ohne Meditation auch (ver)ändern. Was durch Meditation oder Trance sicher ver(ge)ändert werden kann, sind die Botschaften, die unser Unbewusstes auf Auslöser hin an unsere Kognition "schickt".
"Gute" Sichtweisen und dem entsprechende Verhaltensweisen fußen "normalerweise" auf guten Emotionen/Erfahrungen (hilfreichen Ressourcen). "Ungute" Sichtweisen und dem entsprechende Verhaltensweisen fußen im Prinzip auf erworbenen Emotionen/Erfahrungen (übertragene oder übernommene oder introjizierte schlechte >> nicht hilfreiche Ressourcen).
Dass wir mit einer veränderten Sichtweise auch die Welt verändern könnten/würden, ist eine hoffnungsvolle, gern angenommene und weitergereichte Annahme, die mit vielen Beispielen bestätigt ... und mit vielen Beispielen falsifiziert werden kann.
Also ist es nicht normal (ergo nicht zwingen richtig), dass eine veränderte Sichtweise auch automatisch (normalerweise) die Welt verändert. Sie verändert kurzfristig allenfalls die Sicht des Einzelnen auf die Welt und diese mag ihm dann mit seiner neuen Sicht "verändert" vorkommen. Sehr langfristig gesehen mag das auch möglich sein, weil eine veränderte Sichtweise auch ein verändertes Verhalten nach sich zieht, das sich nach den Gesetzen der Kausalität vernetzend auswirkt. Ob die Welt nach einer unbesimmbaren Weile auch wirklich verändert ist, kann nur über unsere individuelle Wahrnehmung "festgestellt" werden. Was unsere Wahrnehmung betrifft und wie sie "funktioniert", müsste dann in einer anderen Diskussion geklärt werden, zum Beispiel in einem Disput über Realität und Wahrheit.

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