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    #16
    Was ist Erleuchtung

    Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
    Auf meiner zweiten Visionssuche habe ich einen Augenblick dieses tiefen Verstehens erlebt: An einem wunderbaren Sommertag auf einem Berg in den Vogesen haben sich plötzlich alle Stimmen der Natur (nicht nur die der Vögel oder Grillen sondern auch der Bäume, Gräser, Steine und sogar der Wolken) mit den Stimmen aus der Zivilisation (von spielenden Kindern und einer Frau, die sie zum Essen herein rief, aber auch von einem Mähdrescher und einer Motorsäge) zu einer überwältigend schönen Sinfonie verwoben. Für einen winzigen Moment war jedes Wesen, jedes Ding und jedes Ereignis genau am richtigen Platz, und ich konnte sehen (oder besser: hören), wie sich der Faden meines eigenen Lebens in dieses Gesamtwerk mit hinein verwebt hatte. Seitdem versuche ich, das zu leben, was ich gesehen oder gehört habe. Manchmal gelingt es mir besser und an anderen Tagen schlechter ...
    Danke, liebe Tintenweberin, deine Beschreibung von Erleuchtung geht in die von mir erfahrere Richtung. Es gibt zwei Möglichkeiten etwas über die Erleuchtung herauszufinden. Wir können lesen, was in den heiligen Büchern der Menschheit darüber zu finden ist. Und wir können unsere eigenen Erfahrungen betrachten. Am besten verbinden wir beiden. Ich habe so die zehn Stufen entwickelt.

    Nach meiner Ansicht gibt es viele Stufen der Erleuchtung. Auch ein normaler Mensch kann Gefühle wie Glück, Liebe und Frieden erfahren. Er kann sich im Einklang mit sich und der Welt fühlen. Eine zweite Stufe der Erleuchtung könnte man darin sehen, dass in einem besonderen Moment diese Gefühle sehr stark sind. Eine dritte Stufe wäre es dann, wenn ein Mensch dauerhaft auf einem hohen Glücksniveau lebt. In der vierten Stufe beginnt sich das Ego aufzulösen. Der Mensch sieht mehr seine Mitmenschen als sich selbst. Er lebt mehr im Geben als im Nehmen und ist dadurch glücklicher als seine egoistischen Mitmenschen.

    Eine fünfte Stufe könnte man als Gefühl der Heiligkeit definieren. Der Mensch hat einen so hohen Energiezustand, dass er sich als Heiliger empfindet. Er spürt eine große Aura um seinen Kopf und seinen Körper. Auf dieser Stufe gibt es aber noch ein Ego und ein Ich-Bewusstsein. Auf der sechsten Stufe tritt man dann ins kosmische Bewusstsein. Man verliert sein Ich-Gefühl. Man ist eins mit allem. Man ist einfach nur Bewusstsein. Auf der siebten Stufe sieht man Gott (das Licht) in allen Wesen und überall in der Welt.

    Auf der achten Stufe löst sich das Gefühl einer materiellen Welt auf. Man empfindet sich als unabhängig und über der Materie stehend. Man ist frei von Freude und Leid. Auf der neunten Stufe treten vielleicht besondere spirituelle Fähigkeiten auf. Die zehnte Stufe erreicht man dann nach dem Tod, wenn man dauerhaft in der höchsten Glücksdimension im Jenseits lebt (Paradies, Gott, Satyaloka, Ort der höchsten Wahrheit nach den Yogaschriften).

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      #17
      Gibt es ein Leben nach dem Tod

      Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
      Entweder bist Du der erste Yogi aus meinem Bekanntenkreis, der fernsieht, oder der erste, der es zugibt!
      Im Yoga wird grundsätzlich empfohlen nicht fernzusehen. Deshalb haben viele ernsthaft spirituell lebende Yogis keinen Fernseher. Ich habe aber in meinen Yogagruppen festgestellt, dass das für die meisten westlichen Menschen nicht umsetzbar ist. Sie sind an das Fernsehen gewöhnt und können nicht darauf verzichten. Es gehört zur westlichen Kultur dazu. Es ist aus meiner Sicht sogar der entscheidende Kulturbilder und Kulturträger. Ich habe deshalb versucht einen Weg zu finden, das Fernsehen in den Yogaweg zu integrieren. Dazu musste ich es natürlich erst einmal für mich selbst ausprobieren.

      Ich habe herausgefunden, dass die weltlichen Energien des Fernsehens und die spirituellen Energien der Liebe, de Frieden und des Glücks entgegengesetzte Energien sind. Nach einigen Stunden fernsehen ist auch bei mir jede Erleuchtung verschwunden. Für einen Menschen, der nach innerem Glück strebt, ist es deshalb wichtig entweder auf das Fernsehen zu verzichten oder klug fernzusehen. Klug fernsehen bedeutet klug die Sendungen auszuwählen, die Fernsehdauer richtig zu bemessen und sich nach jedem Fernsehen innerlich zu reinigen.

      Im Einzelnen sind die Menschen sehr unterschiedlich. Fernsehen wir bei den Menschen sehr unterschiedlich. Jeder spirituelle Mensch sollte deshalb den Weg herausfinden, der für ihn am besten ist. Ich spüre jeden Tag genau hin, was ich gerade brauche und was mich spirituell voranbringt. Ich nutze die weltlichen Energien des Fernsehens um daran sprituell zu wachsen. Ich aktiviere mich durch aggressive Filme, baue meine Lebensfreude durch heitere Filme auf, stärke mein Mitgefühl durch Filme über das Leid auf der Welt und meditiere bei langweiligen Filmen. Gerade in spirituellen Krisen, die zum Erleuchtungsweg dazu gehören, kann ich mich oft gut durch das Fernsehen stabilisieren. Ich sehe so lange fern, bis die Krise vorbei ist. Dann gehe ich spazieren, lese in einem spirituellen Buch und bin wieder da.

      Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
      In gewisserweise steuere ich mit dieser Frage auf eine meiner Grundfragen in diesem Kontext zu, nämlich die, ob es denn eigentlich einen Unterschied von Belang ergibt, ob solche Erfahrungen auf einer irgendwann vielleicht einmal oder auch niemals nachweisbaren Tatsache beruhen oder ob es einfach eine Fiktion ist. Anders gefragt: ist eigentlich "nur" die Gewissheit, die dem Erlebenden zuteil wird, entscheidend, oder bedeutet es ihm darüber hinaus noch etwas, dass die Inhalte der Erfahrung "wahr" sind?
      Es ist ein Unterschied, ob die Erinnerungen an frühere Leben eine Fiktion oder ein reales Geschehen sind. Als reales Geschehen beweisen sie ein Weiterleben der Seele nach dem Tod. Als Fiktion sind sie belanglose Träumereien. Als beweisbare Tatsache können sie uns dazu bringen so zu leben, dass es uns auch nach unserem Tod im Jenseits und in unseren zukünftigen Leben gut geht. Als Tatsache habe sie eine große Auswirkung auf unsere Lebensplanung. Jedenfalls für alle bewusst lebenden Menschen. Als Tatsache weisen sie darauf hin, dass die heiligen Bücher wahr sind und wir ihnen folgen sollten.

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        #18
        Ich habe aber in meinen Yogagruppen festgestellt, dass das für die meisten westlichen Menschen nicht umsetzbar ist. Sie sind an das Fernsehen gewöhnt und können nicht darauf verzichten. Es gehört zur westlichen Kultur dazu.
        Ich bin froh, dass ich ihn seit einem Jahr aus meinem Leben völlig verbannt habe und meinen Geist damit nicht mehr vergifte, auch wenn es ähnlich war, wie mit dem Rauchen aufzuhören.
        Es ist aus meiner Sicht sogar der entscheidende Kulturbilder und Kulturträger.
        Aus meiner Sicht ist es nichts anderes als DER Volksverdummungsverstärker aus dem mittlerweile 2 Generation alles gelernt haben, was sie glauben zu wissen und womit sie alles kaputt gemacht haben.
        YouTube - Free Rainer - Dein Fernseher Lügt! (Ausschnitte)

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          #19
          Gibt es ein Leben nach dem Tod 2

          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
          Die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross sind mir geläufig. Nur gibt es auch hier - so denke ich - verschiedene Interpretationen der geschilderten Ereignisse. Ein Nahtoderlebnis ist meines Erachtens nicht hinreichend, um so etwas wie ein längeres Weiterleben der Seele zu belegen.
          Man kann die Nahtoderlebnisse verschieden interpretieren. Atheisten interpretieren sie als biochemisches Geschehen und als verrückte Illusionen. Nur wird diese Interpretation den Tatsachen nicht gerecht. Der gesunde Menschenverstand erkennt, dass die wahrscheinlichste Interpretation im Moment das Weiterleben der Seele nach dem Tod ist. Es gibt ja noch viele weitere Gesichtspunkte, die diese Interpretation unterstützen. Das sind zum Beispiel die Erkenntnisse der Quantenphysik (es gibt einen Hyperraum hinter unserem materiellen Kosmos), die Reinkarnationsberichte und die Aussagen der Erleuchteten, die ins Jenseits hineinspüren können.

          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
          Vielleicht stirbt die Seele eines Menschen ja erst nach seinem Körper, z.B. drei Tage später? Mit dieser Frage möchte ich nicht behaupten, dass es so ist oder mir diese Interpretation besonders naheläge. Aber die"Interviews mit Sterbenden" könnten in meinen Augen ebenso gut die These unterstützen, dass es (ein wie auch immer geartetes) Leben nach dem Tod gibt, wie die, dass unsere gängige Bestimmung des Todeszeitpunktes infragezustellen ist.
          Das ist eine interessante neue Interpretation des Nahtodgeschehens. Dafür könnte der Karmapafall sprechen, bei dem der 16. Karmapa noch drei Tage nach seinem Tod sein Herzchakra warm halten und eine Verwesung des Körpers verhindern konnte. Aber manche Erleuchtete bleiben noch viel länger nach dem Tod in ihrem Körper. Die Reinkarnationsberichte und die Erkenntnisse der Erleuchteten deuten auf eine dauerhafte Seele hin. Und warum sollte die Seele nur drei Tage ohne Körper leben können und nicht länger? Dann müsste etwas dafür sprechen. Es gibt aber keinen ernsthaften Anhaltspunkt dafür. Entweder die Seele stirbt mit dem Tod des Körpers oder sie lebt unabhängig vom Körper weiter. Das sind die beiden wahrscheinlichsten Haupttheorien.

          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
          Was macht Dich und andere, die mehrere eigene Leben "erinnert" haben, so sicher, dass diese Leben wirklich historisch gelebt wurden und nicht z.B. mögliche Leben sind, die die eigene Seele in sich trägt, obwohl sie vielleicht nur dieses eine realisiert? Diese Frage bewegt mich deswegen besonders, weil ich immer wieder staune, wieviele Möglichkeiten ein Mensch alleine in einem Erdendasein hat. Warum also sollte die Seele nicht auch in der Perspektive "Menschheitsgeschichte" ein ganz konkretes Potential bergen, das sich unter bestimmten Bedingungen bewusstmachend "ausbuchstabieren" lässt, ohne je im einzelnen stattgefunden zu haben?
          Eine Seele hat viele Möglichkeiten. Sie trägt viele Potentiale in sich. Welches Potential sich realisiert hängt davon ab, ob die Seele im jetzigen Leben ein gutes oder schlechtes Karma herausbildet. Wenn wir negative Gedanken wie Egoismus, Hass und Genusssucht pflegen, werden wir im nächsten Leben nicht im inneren Glück erwachen. Wenn wir jedoch konsequent sprituell üben, wird dieser Same uns eines Tages zur Erleuchtung und zu einem Leben im Licht bringen. Ob eine Rückerinnerung nur ein Traum oder ein reales Geschehen ist, kann man anhand von Tatsachen überprüfen. Wenn die Rückerinnerung logisch ist, es diesen Ort und diese Zeit gab, andere Quellen das bestätigen und die Dinge vernünftigerweise nicht anders zu erklären sind, handelt es sich um ein echtes frühere Leben. Frühere Leben sind überprüfbar, zukünftige Leben bestimmen wir durch das Verhalten in unserem jetzigen Leben.

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            #20
            Zitat von mystery Beitrag anzeigen
            Ich bin froh, dass ich ihn seit einem Jahr aus meinem Leben völlig verbannt habe und meinen Geist damit nicht mehr vergifte, auch wenn es ähnlich war, wie mit dem Rauchen aufzuhören.
            Aus meiner Sicht ist es nichts anderes als DER Volksverdummungsverstärker aus dem mittlerweile 2 Generation alles gelernt haben, was sie glauben zu wissen und womit sie alles kaputt gemacht haben.
            Das Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Schlauen schlauer, ich denke damit kann man es wohl kennzeichnen. Als Volksverdummungsverstärker, wie Du es nennst, taugt es dazu allemal.
            Im Umkehrschluß könnte man aber meinen, vor der Einführung des Fernsehens habe in Deutschland die Klugheit regiert.
            Wir alle wissen, dass das nicht stimmt. Vielleicht war die Anzahl der Einfältigen noch viel höher.
            Das Fernsehen spielt zunehmend zugunsten des Internets eine immer mehr untergeordnete Rolle. Bei Jugendlichen hat es kaum noch eine Bedeutung, eher schon in der Altersgruppe der über 60ig jährigen.

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              #21
              Zitat von Nils Horn Beitrag anzeigen
              Entweder die Seele stirbt mit dem Tod des Körpers oder sie lebt unabhängig vom Körper weiter. Das sind die beiden wahrscheinlichsten Haupttheorien..
              Es ist die Frage, ob Bewußtsein an Matierie gebunden ist, oder nicht.
              Letztlich ist das bis heute weder bewiesen, noch widerlegt.
              Dazu reichen unsere Kenntnisse, denke ich, auch nicht aus.
              Das bisschen, was wir über Neuronen, Synapsen etc. wissen erklärt nur einen kleinen Bruchteil.

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                #22
                Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                Das Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Schlauen schlauer...
                Na, das ist mal ein netter Ansatz, danke.

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                  #23
                  Hallo Nils,
                  ich bin wirklich beeindruckt betreffend deiner Schilderungen und Überzeugungen. Ich habe fast alles in/auf deinem knol gelesen.
                  Du bist meiner Ansicht auch wirklich authentisch.

                  Ich selbst bin überzeugter Christ, und für mich ist die Bibel so wie sie ist Gottes Wort. Zwar von Menschen aufgeschrieben, doch von Gott selbst inspiriert.
                  Ich glaube an die Dreieinigkeit und somit auch, dass Jesus Gott selbst ist, und sein Heilsweg, der einzig richtige ist. Diese Überzeugungen habe ich nicht "nur" durch meinen Glauben (der war allerdings schon zuerst mal vorhanden), es war jedoch bis dahin ein 48-jähriger Weg.
                  Hätte ich während dieser 48 Jahre, einen Menschen wie dich kennengelernt, so hättest du mich wirklich überzeugen können.

                  Ich bin von Natur aus ein kontaktfreudiger Mensch, ich rede auch sehr gerne über meinen Glauben. Dabei hatte ich einige ziemlich dumme Erlebnisse, woraufhin ich mich mit Apologetik beschäftigt habe.
                  Ich habe Seminare besucht, teils von Althistorikern, von Wissenschaftlern, und auch evangelikalen Theologen, und dazu auch mehrere Bücher gelesen.
                  Die Bibel selbst, kenne ich Mittlerweilen ganz gut.
                  Ich möchte klar betonen, dass ich die röm.-kath. Lehre, und auch die evangelische für ziemlich schlimme Irrlehren halte, sowie auch alle anderen, die etwas anders Praktizieren, als die biblische Lehre.

                  Ich sehe mich als wiedergeborenen Christen, *der versucht Jesus so gut er kann zu folgen. Ich versuche zwar "in der Welt zu leben", und nicht "aus der Welt". Das mache ich deswegen, weil ich in der Welt bleiben möchte, weil sehr viele meiner Lieben (sprich Freunde Bekannte und Verwandte) auch hier in der Welt leben.
                  Für mich war Jesus weder ein Asket noch "nur" ein Erleuchteter, oder Prophet, sondern Gott selbst, und während seiner Zeit auf der Erde, Mensch zugleich.
                  Sein Auftrag ist ganz klar, und hat wirklich rein gar nichts mit Askese zu tun, sondern eher dem Gegenteil, ....*.nämlich ständig unter die Menschen zu gehen, sowohl unter Gleichgesinnte (zB Gemeinde und innerhalb der Gemeinde Aufgaben bzw. Dienste zu übernehmen), sowie durchaus auch zu missionieren (was nun wirklich nicht jedem liegt).

                  Nun hast du geschrieben, dass du die Bibel gelesen hast, und dich auch mit vielen anderen Religionen beschäftigt hast.
                  Ganz vordergründig müssen für dich ja zB der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und das Christentum sein.

                  Für mich ist es jedenfalls so, dass all das was ich kenne, ausser der Lehre der Bibel, ziemlich offen ist. Ich meine damit, dass es keine klaren Aussagen gibt, was nun das Heil eigentlich bedeutet.
                  Du hast dir selbst definiert welche Stufen zu erreichen wären, um das Heil (das Ziel) zu erreichen, doch wann weisst du, ob du es erreicht hast ?
                  Es gibt für dich, und auch für alle die an die anderen Glaubensrichtungen unvorhersehbar viel zu tun (wobei die Betonung nicht auf viel liegt, sondern auf unvorhersehbar).
                  Was ist eigentlich mit 90% der Menschheit, die gar nicht in der Lage sind jemals davon zu hören ?

                  Das ist zB in der Bibel ganz anders, und warum glaubst du nicht daran ?
                  Warum glaubst du nicht, dass Jesus tatsächlich Gottes Sohn ist und die Menschen durch die Kreuzigung erretten wollte ?
                  Warum glaubst du nicht dass er auferstanden ist und auch heute "LEBT" ?

                  Liebe Grüße
                  Erich

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                    #24
                    Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                    Ich bin überzeugter Christ, und für mich ist die Bibel so wie sie ist Gottes Wort. Zwar von Menschen aufgeschrieben, doch von Gott selbst inspiriert. Ich glaube an die Dreieinigkeit und somit auch, dass Jesus Gott selbst ist, und sein Heilsweg, der einzig richtige ist.
                    Hallo Bruder Tuck, es ist schön, dass du ein überzeugter Christ bist. Ich freue mich über jeden Menschen, der ernsthaft einen spirituellen Weg geht. Und insbesondere, wenn es ein Weg der umfassenden Liebe ist. Ich freue mich zwar nicht so besonders, wenn jeder seinen Weg für den einzig Richtigen hält. Aber so sind die Menschen eben. Inzwischen kann ich damit leben, so lange sie nicht ihre andersgläubigen Mitmenschen zwangsmissionieren oder gar umbringen. Dafür gibt es leider in der heutigen Zeit viele Beispiele. Ich bin für die Toleranz. In einer multikulturellen Welt sollten wir unterschiedliche Glaubenrichtungen tolerieren. Sonst wird es ewig religiös motivierte Kriege und nie eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks geben. Kriege hatten wir bis jetzt genug. Wir sollten es einmal mit Liebe und Frieden versuchen. Im Yoga gibt es die Vorstellung eines goldenen Zeitalters auf der Erde. Das inspiriert mich.

                    Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                    Ich sehe mich als wiedergeborenen Christen, der versucht Jesus so gut er kann zu folgen. Ich versuche zwar "in der Welt zu leben", und nicht "aus der Welt".
                    Wikipedia: Im Christentum bezeichnet Wiedergeburt die geistliche Erneuerung des Menschen. Sie wird gewirkt durch den Glauben an Jesus Christus und den dadurch resultierenden Empfang des Heiligen Geistes. Das entsprechende lateinische Wort ist regeneratio (nicht reincarnatio). Nach christlicher Lehre ist die Wiedergeburt ein einmaliges Ereignis im Leben eines Menschen. Das frühere, geistlich tote Leben wird beendet und ein neues Leben als Christ beginnt. In der orthodoxen, katholischen und anglikanischen Lehre ist die Wiedergeburt eine Wirkung der Taufe. In der liberalen Theologie wird die Wiedergeburt als moralische Veränderung oder religiöses Erlebnis gesehen. In der modernen Evangelikalen Bewegung spricht man von Wiedergeburt im Zusammenhang mit der Bekehrung eines Menschen. Einige der evangelikalen Strömungen sind unter dem Namen wiedergeborene Christen (englisch: born again Christians) bekannt. Als Erweckungsbewegungen werden Strömungen im Christentum bezeichnet, die die praktische christliche Lebensweise besonders betonen.

                    Nils: Es gibt sehr viele christliche Strömungen und Theorien. Möge der Heilige Geist mit uns allen sein. Ich verstehe Gott (Vater) als eine höhere Bewusstseinsebene im Kosmos, jeden Erleuchteten (Sohn) als Verkörperung dieses Bewusstseins und den Heiligen Geist als die sprituelle Energie, die man als fortgeschrittener spiritueller Mensch fühlt und mit der man sich selbst reinigen und seinen Mitmenschen helfen kann. Wenn ein Mensch sich bewusst für den spirituellen Weg entscheidet (den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe), ist das ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine innere Heilung.

                    Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                    Ich habe Seminare besucht, teils von Althistorikern, von Wissenschaftlern, und auch evangelikalen Theologen, und dazu auch mehrere Bücher gelesen. Die Bibel selbst kenne ich mittlerweilen ganz gut. Ich möchte klar betonen, dass ich die röm.-kath. Lehre, und auch die evangelische für ziemlich schlimme Irrlehren halte, sowie auch alle anderen, die etwas anders Praktizieren, als die biblische Lehre.
                    Wenn du deine christlichen Mitbrüder als schlimme Irrlehrer siehst, hast du aus meiner Sicht die Bibel nicht wirklich verstanden. Jesus lehrt die Liebe untereinander und nicht die Verteufelung. Alle religiösen Dogmatiker konzentrieren sich auf den Wortlaut ihrer heiligen Schrift, greifen einzelne Textstellen heraus und erschlagen damit ihre Glaubensbrüder. Diese suchen sich dann andere Textstellen und schlagen damit zurück. Wir sollten den wahren Sinn hinter den Worten begreifen. Und der wahre Sinn ist Liebe. Nur die Liebe untereinander bringt uns ins Paradies. Nur die Liebe untereinander schafft ein Paradies auf der Erde. Möge die Liebe mit uns sein. Die Liebe erkennt die Gemeinsamkeiten in allen Religionen.

                    Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                    Für mich war Jesus weder ein Asket noch "nur" ein Erleuchteter, oder Prophet, sondern Gott selbst, und während seiner Zeit auf der Erde, Mensch zugleich.
                    Ich habe in einem Internetforum eine Erwachte (Erleuchtete) getroffen, die behauptete sie sei Gott. Manchmal erklärte sie auch, dass es Gott nicht gibt. Das hat mich zuerst etwas verwirrt. Das Rätsel löst sich, wenn man erkennt, dass ein Erleuchteter in der Essenz seiner Seele Reines Bewusstsein ist. Er steht über allen Begriffen. Erleuchtung ist mit Worten nicht zu erfassen. Auch nicht mit dem Wort Gott. Das Wort Gott kann viele Bedeutungen haben. Nach Meister Eckhart müssen Christen letztlich auch den Gottesbegriff übersteigen, um zu einem Leben in Gott zu gelangen. Jede dogmatische Vorstellung von Gott muss überwunden werden, damit wir Gott wirklich erfassen können. In diesem Sinn kann es hilfreich sein zu sagen, dass es Gott nicht gibt. Wenn du die Erleuchtung erfahren hast, kennst du Gott und kannst alle Begriffe im richtigen Moment auf die richtige Weise verwenden.

                    Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                    Sein Auftrag ist hat nichts mit Askese zu tun, sondern eher dem Gegenteil, ....*.nämlich ständig unter die Menschen zu gehen, sowohl unter Gleichgesinnte (zB Gemeinde und innerhalb der Gemeinde Aufgaben bzw. Dienste zu übernehmen), sowie durchaus auch zu missionieren.
                    Es gibt in der Bibel die Geschichte von dem reichen Jüngling. Der reiche Jüngling kam zu Jesus und fragte ihn was er tun müsse, damit er vollkommen werde (innerlich heil, ein Heiliger, ein Erleuchteter, ein Sohn Gottes). Jesus erklärte: "Folge mir nach." Der Weg der radikalen Nachfolge ist der Weg der radikalen Askese. Wir müssen alle äußeren Anhaftungen loslassen. Für viele Menschen bedeutet dass, allen äußeren Reichtum aufzugeben und als Yogi, Mönch oder Wanderasket (wie Jesus) zu leben. Das vermögen nur wenige Menschen. Auch der reiche Jüngling war nicht dazu fähig. Was er konnte, war in seinem weltlichen Leben etwas seinen Glauben zu praktizieren (die Gebote einzuhalten). Selbst das ist viel in der heutigen Zeit der totalen Verweltlichung. Jesus selbst lebte innerlich völlig abgeschieden von der Welt. Er ging nur unter die Menschen, um ihnen spirituell zu helfen. Eine Zwangsmissionierung praktizierte er aber nicht. Er gab sein Wissen als Geschenk und als Gnade.
                    Zuletzt geändert von Nils Horn; 09.07.2011, 11:45.

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                      #25
                      Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                      Nun hast du geschrieben, dass du die Bibel gelesen hast, und dich auch mit vielen anderen Religionen beschäftigt hast. Für mich ist es so, dass all das was ich kenne, ausser der Lehre der Bibel, ziemlich offen ist. Ich meine damit, dass es keine klaren Aussagen gibt, was nun das Heil eigentlich bedeutet.
                      Dann hast du die Schriften der anderen Religionen nicht gründlich gelesen. Alle Religionen enthalten genaue Anweisungen für den spirituellen Weg. Nach meiner Erfahrung reichen aber alle diese Anweisungen nicht aus, um den spirituellen Weg wirklich zu verstehen. Auch die Bibel nicht. Erst alle heiligen Schriften zusammen ergeben das Ganze. Für mich wurde viel klar, als ich ergänzend zur Bibel auch die Reden Buddhas und die Bhagavadgita las. Letztlich braucht man für den tieferen spirituellen Weg einen anwesenden erleuchteten Meister und am besten eine eigene Erleuchtungserfahrung.

                      Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                      Was ist eigentlich mit 90% der Menschheit, die gar nicht in der Lage sind jemals davon zu hören ?
                      Es gibt für alle Menschen auf der Welt spirituelle Unterweisungen entsprechend ihrem Verständnis und ihrer Kultur. Wer bereit ist für den ernsthaften spirituellen Weg, trifft auf einen Wissenden oder auf die zu ihm passende spirituelle Lehre.

                      Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                      Du hast dir selbst definiert welche Stufen zu erreichen wären, um das Heil (das Ziel) zu erreichen, doch wann weisst du, ob du es erreicht hast ? Es gibt für dich, und auch für alle die an die anderen Glaubensrichtungen unvorhersehbar viel zu tun.
                      Der Weg der Erleuchtung (Heiligkeit) ist ein langer Weg, auch für Christen. Es reicht nicht getauft oder wiedergeboren zu werden. Wir müssen Jesus wirklich nachfolgen und letztlich seine spirituelle Verwirklichung in uns realisieren. Wir erkennen, dass wir am Ziel sind, wenn wir die Liebe und das Licht in uns haben. Wer ehrlich zu sich ist, spürt wo er spirituell steht. Wenn du die Erleuchtung erfährst, weißt du es. Es ist, als ob im einem dunklen Zimmer das Licht angeht. Du siehst es. Du bist plötzlich im Frieden, im Glück und in der umfassenden Liebe. Du spürst, dass du in einer höheren Wahrheit (in Gott) lebst. Im Zweifel kannst du in den heiligen Büchern der Menschheit nachlesen und deine Erfahrung mit den Erfahrungen anderer Erleuchteter vergleichen.

                      Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                      Das ist zB in der Bibel ganz anders, und warum glaubst du nicht daran ? Warum glaubst du nicht, dass Jesus tatsächlich Gottes Sohn ist und die Menschen durch die Kreuzigung erretten wollte ? Warum glaubst du nicht dass er auferstanden ist und auch heute "LEBT" ?
                      Ich glaube an die Bibel. Ich verstehe sie nur anders als viele Christen. Ich begreife sie auf einer tieferen Ebene. Ich klebe nicht an den Worten und Dogmen fest. Jesus ist Gottes Sohn. Und genauso sind Buddha, Krishna und alle Erleuchteten Gottes Söhne. Die Kreuzigung symbolisiert die Kreuzigung des Egos. Ohne eine Überwindung des Egos gibt es keine Erleuchtung, Heiligkeit und ein Leben in Gott. Jeder Erleuchtete muss eigenes Glück opfern, wenn er seinen Mitmenschen spirituell helfen will. Für Jesus war es eine reale Kreuzigung, damit die Menschen um ihn herum spirituell aufwachen konnten. Für Buddha war es das Opfer 40 Jahre als Erleuchteter unter den Menschen (den schwierigen weltlichen Energien) zu leben, sein Wissen weiterzugeben und dabei viele Schwierigkeiten zu erdulden.

                      Ich glaube daran, dass die Seele eines Menschen nach dem Tod weiterlebt. Ein Erleuchteter kann uns aus der höheren Dimension im Kosmos sehen und uns helfen, wenn wir uns geistig mit ihm verbinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit den Erleuchteten zu verbinden. Wir können beten, ihre Texte lesen oder auf ihr Bild (Statuen) meditieren. Wir schalten damit eine energetische Telefonleitung ein. Wie uns geholfen wird, wie ein Erleuchteter reagiert, ist seine Angelegenheit. Er kann uns positive Gedanken senden, uns mit spirituellen Energien stärken oder unser Leben positiv lenken. Wir müssen es auch nicht merken. Wir wundern uns nur irgendwann, dass sich alles so gut entwickelt hat.
                      Zuletzt geändert von Nils Horn; 09.07.2011, 11:53.

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                        #26
                        Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                        Es ist die Frage, ob Bewußtsein an Matierie gebunden ist, oder nicht. Letztlich ist das bis heute weder bewiesen, noch widerlegt. Dazu reichen unsere Kenntnisse, denke ich, auch nicht aus. Das bisschen, was wir über Neuronen, Synapsen etc. wissen erklärt nur einen kleinen Bruchteil.
                        Es ist mehr bewiesen, als die meisten Menschen wahrhaben wollen. Auf die Nahtodforschung, die Reinkarnationsforschung, den Karmapa und die Aussagen der Erleuchteten habe ich bereits hingewiesen. In der Quantenphysik gab es den großen Durchbruch 1982. Ich zitiere aus einem Interview mit Amit Goswami. Der amerikanische Physikprofessor Amit Goswami von der Universität Oregan schrieb 1992 das Buch "Das bewusste Universum". Das folgende Interview führte Craig Hamilton.

                        Goswami: Von Anfang an – seit dem Beginn der Quantenphysik im Jahr 1900 – hat die Quantenphysik Hinweise darauf gegeben, dass sich unsere Sicht der Dinge ändern könnte. Von 1982 an kamen dann Ergebnisse aus den Laborexperimenten der Physiker. Das ist das Jahr, in dem in Frankreich Alain Aspect und seine Mitarbeiter das große Experiment (geistige Verknüpfung aller Quanten in einer höheren Dimension) durchführten, mit dem die Glaubwürdigkeit der spirituellen Ansätze, insbesondere der Transzendenz, schlüssig nachgewiesen wurde.
                        (Zitat gekürzt) (Zitat Hans-Peter Dürr, P.M. Magazin 05/2007)
                        (P.M. Magazin 05/2007)
                        Zuletzt geändert von Shepherd; 10.07.2011, 10:40.

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                          #27
                          Zitat von Nils Horn Beitrag anzeigen
                          Es ist mehr bewiesen, als die meisten Menschen wahrhaben wollen. Auf die Nahtodforschung, die Reinkarnationsforschung, den Karmapa und die Aussagen der Erleuchteten habe ich bereits hingewiesen. In der Quantenphysik gab es den großen Durchbruch 1982. Ich zitiere aus einem Interview mit Amit Goswami. Der amerikanische Physikprofessor Amit Goswami von der Universität Oregan schrieb 1992 das Buch "Das bewusste Universum". Das folgende Interview führte Craig Hamilton.

                          Goswami: Von Anfang an – seit dem Beginn der Quantenphysik im Jahr 1900 – hat die Quantenphysik Hinweise darauf gegeben, dass sich unsere Sicht der Dinge ändern könnte. Von 1982 an kamen dann Ergebnisse aus den Laborexperimenten der Physiker. Das ist das Jahr, in dem in Frankreich Alain Aspect und seine Mitarbeiter das große Experiment (geistige Verknüpfung aller Quanten in einer höheren Dimension) durchführten, mit dem die Glaubwürdigkeit der spirituellen Ansätze, insbesondere der Transzendenz, schlüssig nachgewiesen wurde.(mehr im Original)
                          (Zitat Hans-Peter Dürr, P.M. Magazin 05/2007)
                          (P.M. Magazin 05/2007)

                          hi Nils Horn:
                          Die Copyrightrechte verlangen im Prinzip, dass Zitate, die ohne explizite Erlaubnis des Autors/Verlags veröffentlicht werden, nicht länger als ein paar Zeilen sein dürfen. Ein anschließender Verweis auf die Originalliteratur ist nützlich und wird verlangt. (letztes hast du ja vermerkt)
                          Ein langes Zitat aus einem Werk verlangt die Bestätigung/Erlaubnis des Autors/Verlages, weshalb ich deinen Post entsprechend gekürzt habe.
                          Etwaige Nachfragen von Usern kannst du ggf. via PN beantworten.
                          Danke für dein Verständnis.
                          Shepherd

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                            #28
                            Zitate aus: Brainstorming zum Sinn des Lebens

                            Mrs Armitage : Der Sinn des Lebens ist für mich ... dem Leben einen Sinn zu geben.

                            Spunk: Der Sinn des Lebens ist für mich ... zu leben.

                            Jana: Der Sinn des Lebens ist für mich zu (er)leben.

                            Altes Mädel: Der Sinn des Lebens ist für mich zu wachsen.

                            Anneliese: Die Ängste loslassen, um in Liebe zu leben und damit einfach nur sein.

                            Zebra: Der Sinn des Lebens ist für mich, Erfahrungen zu sammeln, gute und schlechte, und alles auszukosten - oder zu ertragen, je nach dem - was zum Leben gehört. Ich will alle Facetten des Lebens ERLEBEN und ERFAHREN, und im besten Falle kann ich durch meine Persönlichkeit und meine Erfahrungen andere Menschen "nähren". Schmerz, Leid, Trauer, Wut, Verlust, Depression (bei mir), wieder- und wieder aufstehen, Freude, Leichtigkeit, Lachen, Erotik, Verbundenheit, Lernen, Vergessen, Reisen, Zuhause bleiben, genüsslich auskosten, verpassen, bereuen, verzeihen, zu lang zurückschauen, doch wieder nach vorne schauen, mich hassen, mich lieben, verzweifeln, Mut schöpfen, den Körper spüren, die Freude an Bildern und Sprache spüren, Beziehungen zu Menschen und Tieren erleben, vertrauen, enttäuscht werden, tot sein wollen, jede Sekunde leben wollen, lieben und geliebt werden, Kraft spüren, Emotion, Glaube und Hoffnung, kreativ sein, erschaffen, versuchen... und immer so weiter

                            Insomnia: Manchmal glaube ich, dass das Leben keinen Sinn hat... Gott/Allah/wer oder was auch immer hat einfach nur eine, für uns meist unverständliche, Art von Humor. Mein momentaner Sinn des Lebens besteht darin, mich wieder lebendig zu fühlen und nicht mehr wie eine funktionierende Maschine.

                            Nomada: .... ein großes tiefes schwarzes Loch mit einem fetten Fragezeichen in der Mitte.

                            Auf der Suche: Ich glaube, dass sich der Sinn des Lebens ständig verändert, je nach dem, in welcher Lebenssituation ich bin. Er hat sich schon mindestens tausend mal geändert oder mehr?
                            Egal, es ist eh immer nur eine temporäre Sicht, die gerade den Sinn x ergibt. Letztlich hebt sich der Sinn des Lebens selbst auf, wenn die unendlichen Möglichkeiten zu einer Einheit zusammenfließen. Übrigens ist die Suche nach dem Sinn des Lebens mit Sicherheit ein gerader Weg in die nächste Depression, wenn man dazu neigt, denn es gibt keinen Ausweg aus dieser Frage als das NICHTS.

                            Nils (Kommentar): Wer durch das Nichts hindurchgeht, gelangt zur Erleuchtung (ins Alles, ins Einheitsbewusstsein). Wenn sich das Ego auflöst, erwacht das Licht (das innere Glück) im Menschen. Der Hauptsinn des Lebens ist es zu sein und durch das Sein zur Egoauflösung und zur Erleuchtung zu gelangen. Die Erleuchtung wird entwickelt und verstärkt, wenn man in der umfassenden Liebe lebt und alle Wesen glücklich wünscht. Die Erleuchtung wird vertieft, wenn man auf einem mittleren Weg vorangeht und auch die Freunde ausreichend lebt. Das sind meine Erfahrungen. Der Sinn des Lebens ändert sich ständig, bis man im großen Sinn (in Gott) lebt. Dann fließt alles zu einer Einheit zusammen. Wer falsch sucht, wird depressiv. Wer richtig sucht, gelangt zur Erleuchtung.

                            Filu: Der Sinn des Lebens ist für mich alt und weise zu werden.

                            Kämpfer: ... eine Reise meiner Seele auf der Suche nach Geborgenheit, Harmonie und Liebe, auf dass ich deren Vollkommenheit nach dem Ende meines irdischen Daseins in göttlicher Weise erfahre.

                            Schmetterlingsfrau: Das hast Du wunderbar gesagt. Meinst Du, das was Du schreibst wäre auch zu erfahren, während man noch im Irdischen verweilt? Das wäre dann mein Ziel.

                            Ference: Herauszufinden wer ich wirklich bin.

                            Sonnenfell: ... zu lernen und zu erschaffen.

                            Freundin der Weisheit: Die Welt besser zu hinterlassen als ich sie vorgefunden habe. Ich weiss, das klingt anmassend - aber ich versuche einfach mit gutem Beispiel voranzugehen und Unrecht, Leid und Krankheit nicht auf sich beruhen zu lassen.

                            Mensch: ... die Aufgabe zu erfüllen, die mir offensichtlich zugewiesen wurde (für andere da zu sein).

                            Janek: Der Sinn meines Lebens findet sich im Zitat: "In dem Maße, wie die Liebe in dir wächst, wächst auch deine Schönheit; denn die Liebe ist die Schönheit der Seele." (Augustinus)

                            Anmerkung: Leider darf ich noch keine Links setzen. Aber ich habe einige Zitate aus dem Thread heraus gesucht. Wir können gerne darüber diskutieren. Vielleicht habt ihr auch noch weitere Ideen.

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                              #29
                              Hallo Nils,
                              Zitat:
                              Zitat von Bruder Tuck
                              Ich bin überzeugter Christ, und für mich ist die Bibel so wie sie ist Gottes Wort. Zwar von Menschen aufgeschrieben, doch von Gott selbst inspiriert. Ich glaube an die Dreieinigkeit und somit auch, dass Jesus Gott selbst ist, und sein Heilsweg, der einzig richtige ist.

                              Hallo Bruder Tuck, es ist schön, dass du ein überzeugter Christ bist. Ich freue mich über jeden Menschen, der ernsthaft einen spirituellen Weg geht. Und insbesondere, wenn es ein Weg der umfassenden Liebe ist. Ich freue mich zwar nicht so besonders, wenn jeder seinen Weg für den einzig Richtigen hält.
                              Ich weiss nicht was du konkret mit dem Weg einer umfassenden Liebe meinst, ich bemühe mich jedenfalls alle Liebe die ich habe zu geben, ...in dieser Welt, unter den Menschen mit denen ich zu tun habe, mit denen ich lebe.
                              Mein einzig richtiger Weg ist Jesus, sein Leben, seine Lehre, seine Offenbarung, und dieser Weg ist ganz klar in der Bibel beschrieben.
                              Ich freue mich auch nicht, über deine persönliche Wegbeschreibung, weil ich sie für irreführend und einfach unklar finde.
                              Aber so sind die Menschen eben.
                              Ja, so sind sie.
                              Inzwischen kann ich damit leben, so lange sie nicht ihre andersgläubigen Mitmenschen zwangsmissionieren oder gar umbringen.
                              Das ist für mich klar, daher auch meine klare Darstellung weiter unten, dass ich nichts mit der röm. kath. Kirche, oder mit der evangelischen zu tun haben möchte. Bitte beachte, ich schreibe hier von der Kirche, nicht den einzelnen Gläubigen. Denn die wissen in der Regel gar nicht nicht was Kirchenhistorisch alles passiert ist.
                              Weisst du es, lieber Nils ???
                              Dafür gibt es leider in der heutigen Zeit viele Beispiele. Ich bin für die Toleranz. In einer multikulturellen Welt sollten wir unterschiedliche Glaubenrichtungen tolerieren. Sonst wird es ewig religiös motivierte Kriege und nie eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks geben. Kriege hatten wir bis jetzt genug.
                              An sogenannten Religiös motivierten Kriegen wird die Welt untergehen, das ist für mich keine Frage, das wird passieren, und wenn du die Bibel kennst, dann weisst du, dass es genauso beschrieben und vorausgesagt ist.
                              Hunderttausende Bibeltreue Christen wurden bereits im 12 oder 13 Jhdt., lange bevor die Reformation überhaupt ein Thema war, von der kath Kirche niedergemetzelt, regelrecht ausgerottet, im Zeichen des Kreuzes. In Wahrheit im Zeichen der Macht, der unbändigen Gier und des Reichtums.
                              Wir sollten es einmal mit Liebe und Frieden versuchen. Im Yoga gibt es die Vorstellung eines goldenen Zeitalters auf der Erde. Das inspiriert mich.
                              Ja schöne Vorstellung, schön wärs.
                              Nils: Es gibt sehr viele christliche Strömungen und Theorien.
                              Stimmt leider, und diese Strömungen sind von Menschen geschaffen um immer reicher und mächtiger zu werden.
                              Die Bibel ist ursprünglich, und Göttlicher Natur und folgt keinen Strömungen.
                              Möge der Heilige Geist mit uns allen sein.
                              Der Heilige Geist den ich kenne wohnt in den Gläubigen an Jesus, sonst nirgends. Den Heiligen Geist den du meinst, der wohnt nicht in ihnen, doch ich habe da wirklich nichts dagegen, soll jeder seine Geistlichkeit prüfen.
                              Ich verstehe Gott (Vater) als eine höhere Bewusstseinsebene im Kosmos, jeden Erleuchteten (Sohn) als Verkörperung dieses Bewusstseins und den Heiligen Geist als die sprituelle Energie, die man als fortgeschrittener spiritueller Mensch fühlt und mit der man sich selbst reinigen und seinen Mitmenschen helfen kann.
                              Wenn ein Mensch sich bewusst für den spirituellen Weg entscheidet (den Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe), ist das ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine innere Heilung.
                              Nun, dann bin ich bestimmt auch im Sinne deiner Definition auf dem richtigen Weg, der wirklich vielschichtig ist.
                              Ich habe tatsächlich eine innere und auch eine äusserliche Heilung erfahren. Ich helfe Mitmenschen, sei es in der Gemeinde, oder auch anderen. Ich verrichte Dienste für andere, weil die teilweise dazu nicht selbst in der Lage sind, und betreue fast jeden Samstag nachmittags interessierte am christlichen Glauben uvm.
                              Dies Dinge mache ich nicht um Jesus oder Gott näher zu kommen, ich mache diese Dinge weil ich ihm nahe bin, und diese Werke sind ein Folge daraus.
                              Wie hilfst du den Menschen von deinem Haus im Wald aus ?
                              Wenn du deine christlichen Mitbrüder als schlimme Irrlehrer siehst, hast du aus meiner Sicht die Bibel nicht wirklich verstanden
                              Wieso ?
                              Ich habe bereits weiter oben geschrieben warum ich nichts von der Kirche und der Lehre halte.
                              Für die Menschen die sich dieser Lehre dennoch anschließen bete ich um die Erkenntnis.
                              Ich möchte dich als Bibelverstehenden nun Fragen wo es in der Bibel steht, das man sich von Sünden loskaufen kann.
                              Oder wo es steht, dass Kinder getauft und gefirmt werden müssen.
                              Wo es steht, dass man von einem Priester von Sünden losgesprochen werden kann.
                              Wo es steht, dass Maria, die Mutter von Jesus eine unbefleckte Empfängnis hatte.
                              Aber das wichtigste, und ich denke, das wird vielleicht auch dir zu denken geben...
                              Wo steht, dass man andersgläubige töten, verbrennen oder verfolgen soll ??
                              Gerade das zeigt auf, worauf die Katholische Kirche gegründet ist. Nämlich auf Mord und Totschlag, und dadurch absolut unermesslichen Reichtum, und Macht.
                              Jesus lehrt die Liebe untereinander und nicht die Verteufelung. Alle religiösen Dogmatiker konzentrieren sich auf den Wortlaut ihrer heiligen Schrift, greifen einzelne Textstellen heraus und erschlagen damit ihre Glaubensbrüder. Diese suchen sich dann andere Textstellen und schlagen damit zurück. Wir sollten den wahren Sinn hinter den Worten begreifen. Und der wahre Sinn ist Liebe. Nur die Liebe untereinander bringt uns ins Paradies. Nur die Liebe untereinander schafft ein Paradies auf der Erde. Möge die Liebe mit uns sein. Die Liebe erkennt die Gemeinsamkeiten in allen Religionen.
                              Gemeinsamkeiten in allen Religionen kann man auch ohne die Liebe zu irgendwas erkennen, doch den wahren Sinn der Worte sollte man tatsächlich erkennen, da stimme ich dir zu.
                              Ich habe in einem Internetforum eine Erwachte (Erleuchtete) getroffen, die behauptete sie sei Gott. Manchmal erklärte sie auch, dass es Gott nicht gibt.
                              Wenn das die Erleuchtung ist, nach der nicht erleuchtete streben, dann bete ich darum niemals erleuchtet zu sein.
                              Das hat mich zuerst etwas verwirrt. Das Rätsel löst sich, wenn man erkennt, dass ein Erleuchteter in der Essenz seiner Seele Reines Bewusstsein ist. Er steht über allen Begriffen. Erleuchtung ist mit Worten nicht zu erfassen. Auch nicht mit dem Wort Gott. Das Wort Gott kann viele Bedeutungen haben. Nach Meister Eckhart müssen Christen letztlich auch den Gottesbegriff übersteigen, um zu einem Leben in Gott zu gelangen. Jede dogmatische Vorstellung von Gott muss überwunden werden, damit wir Gott wirklich erfassen können. In diesem Sinn kann es hilfreich sein zu sagen, dass es Gott nicht gibt. Wenn du die Erleuchtung erfahren hast, kennst du Gott und kannst alle Begriffe im richtigen Moment auf die richtige Weise verwenden.
                              Hmm, das klingt für mich so, als ob man eine Schwarze Katze in einem stockdunklen Zimmer sucht, dabei aber genau weiss dass gar keine Katze in dem Zimmer ist.
                              Es gibt in der Bibel die Geschichte von dem reichen Jüngling. Der reiche Jüngling kam zu Jesus und fragte ihn was er tun müsse, damit er vollkommen werde (innerlich heil, ein Heiliger, ein Erleuchteter, ein Sohn Gottes). Jesus erklärte: "Folge mir nach." Der Weg der radikalen Nachfolge ist der Weg der radikalen Askese. Wir müssen alle äußeren Anhaftungen loslassen. Für viele Menschen bedeutet dass, allen äußeren Reichtum aufzugeben und als Yogi, Mönch oder Wanderasket (wie Jesus) zu leben. Das vermögen nur wenige Menschen. Auch der reiche Jüngling war nicht dazu fähig. Was er konnte, war in seinem weltlichen Leben etwas seinen Glauben zu praktizieren (die Gebote einzuhalten). Selbst das ist viel in der heutigen Zeit der totalen Verweltlichung. Jesus selbst lebte innerlich völlig abgeschieden von der Welt. Er ging nur unter die Menschen, um ihnen spirituell zu helfen. Eine Zwangsmissionierung praktizierte er aber nicht. Er gab sein Wissen als Geschenk und als Gnade.
                              Nils, du pickst hier nun eine Bibelstelle (Lukas 18, 18-30) heraus, die nun den Anschein stellen soll dass du die Bibel verstehst.
                              Nun würde ich dich sehr gerne als Bibelversteher bitten, wie es denn nur ein paar Verse weiter (Lukas 19,1 ff) dem Zöllner Zachäus gelingen konnte errettet zu sein. Zachäus verzichtet nämlich nicht auf seinen gesamten Reichtum, und Jesus sagt ihm die Errettung auf der Stelle zu.
                              Hmm, interessant oder ? Vielleicht solltest du die Bibel noch etwas genauer "studieren" ?.
                              Dann hast du die Schriften der anderen Religionen nicht gründlich gelesen. Alle Religionen enthalten genaue Anweisungen für den spirituellen Weg. Nach meiner Erfahrung reichen aber alle diese Anweisungen nicht aus, um den spirituellen Weg wirklich zu verstehen. Auch die Bibel nicht. Erst alle heiligen Schriften zusammen ergeben das Ganze. Für mich wurde viel klar, als ich ergänzend zur Bibel auch die Reden Buddhas und die Bhagavadgita las. Letztlich braucht man für den tieferen spirituellen Weg einen anwesenden erleuchteten Meister und am besten eine eigene Erleuchtungserfahrung.
                              Ich gebe zu, dass ich die Schriften der anderen Religion nicht gründlich gelesen habe.
                              Nun, wenn alle Religionen genaue Anweisungen enthalten und du dir die herauspickst die du meinst gebrauchen zu können, sie auch noch ergänzt, dann ist das ein sehr Fehleranfälliges System meiner Meinung nach. Denn viele Anweisungen müssen anderen widersprechen, denn sonst gäbe es ja auch keine Unterschiede, und Unterschiede sind ohne Zweifel vorhanden.
                              Der Weg der Erleuchtung (Heiligkeit) ist ein langer Weg, auch für Christen. Es reicht nicht getauft oder wiedergeboren zu werden. Wir müssen Jesus wirklich nachfolgen und letztlich seine spirituelle Verwirklichung in uns realisieren.
                              Was du hier schreibst ist ganz einfach absolut unbiblisch.
                              Wir erkennen, dass wir am Ziel sind, wenn wir die Liebe und das Licht in uns haben. Wer ehrlich zu sich ist, spürt wo er spirituell steht. Wenn du die Erleuchtung erfährst, weißt du es. Es ist, als ob im einem dunklen Zimmer das Licht angeht. Du siehst es. Du bist plötzlich im Frieden, im Glück und in der umfassenden Liebe. Du spürst, dass du in einer höheren Wahrheit (in Gott) lebst. Im Zweifel kannst du in den heiligen Büchern der Menschheit nachlesen und deine Erfahrung mit den Erfahrungen anderer Erleuchteter vergleichen.
                              Das meinst du zu erkennen, aber bestimmt nicht "wir"
                              Es stimmt zwar, dass man fühlt wenn der Heilige Geist in einem wirkt, doch das Ziel ist dadurch noch lange nicht erreicht. Ich habe in meinem Leben eine Aufgabe, und mit fortdauer im Leben entwickelt man sich mit Gottes Hilfe natürlich weiter. Wann meine Aufgabe erfüllt ist bestimme ich nicht selbst, und ich bin wirklich froh darüber.
                              Ich glaube an die Bibel. Ich verstehe sie nur anders als viele Christen. Ich begreife sie auf einer tieferen Ebene.
                              Für mein Verständnis ist es notwendig um etwas zu begreifen, es auch zu kennen, das ist bei dir einfach nicht der Fall. Und offensichtlich benennst du es als tiefere Ebene wenn du dir etwas ausdenkst das in deinen Glaubensweg passen könnte.
                              Ich klebe nicht an den Worten und Dogmen fest.
                              Jesus ist Gottes Sohn. Und genauso sind Buddha, Krishna und alle Erleuchteten Gottes Söhne. Die Kreuzigung symbolisiert die Kreuzigung des Egos.
                              Langsam fällt es mir wirklich schwer noch iregndwas zu schreiben. Jedenfalls sind wir (biblisch gesehen) alle Gottes Kinder. Egal ob erleuchtet (was immer das auch bedeuten soll) oder nicht.
                              Ohne eine Überwindung des Egos gibt es keine Erleuchtung, Heiligkeit und ein Leben in Gott. Jeder Erleuchtete muss eigenes Glück opfern, wenn er seinen Mitmenschen spirituell helfen will. Für Jesus war es eine reale Kreuzigung, damit die Menschen um ihn herum spirituell aufwachen konnten. Für Buddha war es das Opfer 40 Jahre als Erleuchteter unter den Menschen (den schwierigen weltlichen Energien) zu leben, sein Wissen weiterzugeben und dabei viele Schwierigkeiten zu erdulden.
                              Ich verstehe hier zwar nicht so ganz was damit gemeint ist, jedenfalls tun mir die Erleuchteten wirklich leid wenn sie ihr Glück opfern müssen.
                              Ich habe in Jesus jedenfalls das Glück erst gefunden, und vieles das ich früher für "mein Glück" hielt einfach losgelassen, weil ich erkannt habe, dass es eine Täuschung war.
                              Ich habe hier einen Vortrag von Martin Kamphuis, er war 7 Jahre tibetischer Buddhist, und wurde dann Christ.
                              Martin Kamphuis: Buddhismus und Christentum - Zwei Wege zum gleichen Ziel? (Video)
                              In diesem Video geht es auch genau um diese Erfahrungen, mit Glück, Verzichten, und den unfassbaren Leistungen die der Busddhismus von seinen Anhängern abverlangt wenn sie höhere Stufen erreichen möchten.
                              Ich glaube daran, dass die Seele eines Menschen nach dem Tod weiterlebt. Ein Erleuchteter kann uns aus der höheren Dimension im Kosmos sehen und uns helfen, wenn wir uns geistig mit ihm verbinden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit den Erleuchteten zu verbinden. Wir können beten, ihre Texte lesen oder auf ihr Bild (Statuen) meditieren. Wir schalten damit eine energetische Telefonleitung ein. Wie uns geholfen wird, wie ein Erleuchteter reagiert, ist seine Angelegenheit. Er kann uns positive Gedanken senden, uns mit spirituellen Energien stärken oder unser Leben positiv lenken. Wir müssen es auch nicht merken. Wir wundern uns nur irgendwann, dass sich alles so gut entwickelt hat.
                              Für mich ist das einfach unrealistisch.

                              Schöne Grüße
                              Erich

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                                #30
                                Bruder Tuck: Ich weiss nicht was du konkret mit dem Weg einer umfassenden Liebe meinst, ich bemühe mich jedenfalls alle Liebe, die ich habe, zu geben, ...in dieser Welt, unter den Menschen mit denen ich zu tun habe, mit denen ich lebe.

                                Nils: Wunderbar. Das tue ich auch.

                                Bruder Tuck: Mein einzig richtiger Weg ist Jesus, sein Leben, seine Lehre, seine Offenbarung, und dieser Weg ist ganz klar in der Bibel beschrieben.

                                Nils: Das akzeptiere ich.

                                Bruder Tuck: An sogenannten Religiös motivierten Kriegen wird die Welt untergehen, das ist für mich keine Frage, das wird passieren, und wenn du die Bibel kennst, dann weisst du, dass es genauso beschrieben und vorausgesagt ist.

                                Nils: Das sehe ich erheblich anders. Die Welt wird in den nächsten Jahrmillionen nicht untergehen. Die Menschheit vielleicht, wenn die Erde irgendwann nicht mehr bewohnbar ist. Alle Vorraussagen der Bibel sind sehr vage und können unterschiedlich interpretiert wird. Wenn in der Bibel steht, dass es eine neue Erde und einen neuen Himmel geben wird, so verstehe ich das dahingehend, dass wir die Verhältnisse auf der Erde verbessern müssen. Wir sollten gemeinsam eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks aufbauen. Wir sollten spirituell leben, so dass wir nach unserem Tod alle in den Himmel (ins Paradies) kommen. Das wird dann ein neuer Himmel sein, weil er nicht nur einigen wenigen Auserwählten vorbehalten ist. Weltuntergangsvisionen zu verbreiten ist gefährlich, weil sie die Menschen entmutigen. Wir sollten positiv denken und gemeinsam eine bessere Welt aufbauen. Im Yoga ist vorausgesagt, dass uns das auch gelingen wird. Alle Untergangsprophezeihungen haben sich bis jetzt zum Glück als falsch herausgestellt. Die Zukunft hängt davon ab, wie wir sie gestalten. Gott wirkt durch unsere Hände. Wir können die Verantwortung für die Welt nicht an dunkle Schicksalsmächte abgeben. Die Menschheit gestaltet selbst ihr Schicksal.

                                Bruder Tuck: Ich habe tatsächlich eine innere und auch eine äusserliche Heilung erfahren. Ich helfe Mitmenschen, sei es in der Gemeinde, oder auch anderen. Ich verrichte Dienste für andere, weil die teilweise dazu nicht selbst in der Lage sind, und betreue fast jeden Samstag nachmittags interessierte am christlichen Glauben uvm. Wie hilfst du den Menschen von deinem Haus im Wald aus ?

                                Nils: Ich helfe den Menschen, in dem ich viel im Internet schreibe. Jeder hat seinen Weg des Helfens. Wir sollten uns nicht darüber streiten, wer der bessere Helfer ist. Jeder sollte das tun, was ihm persönlich möglich ist.

                                Bruder Tuck: Ich gebe zu, dass ich die Schriften der anderen Religion nicht gründlich gelesen habe. Viele Anweisungen müssen anderen widersprechen, denn sonst gäbe es ja auch keine Unterschiede, und Unterschiede sind ohne Zweifel vorhanden.

                                Nils: Für Unerleuchtete widersprechen sich die Religionen. Der Wissende erkennt die Gemeinsamkeiten. Es gibt aber auch Unterschiede in den Religionen. Die Menschen sind unterschiedlich und brauchen verschiedene Wege zur Erleuchtung. Wichtig ist nur, dass jeder Mensch den zu ihm persönlich passenden Weg findet. Und die anderen Wege seiner Brüder und Schwestern akzeptiert.

                                Bruder Tuck: Martin Kamphuis war 7 Jahre tibetischer Buddhist und wurde dann Christ. Martin Kamphuis: Buddhismus und Christentum - Zwei Wege zum gleichen Ziel? (Video)

                                Nils: Mache Menschen wechseln zwischen den Religionen hin und her. Das dürfen sie nach dem Grundsatz der Religionsfreiheit tun. Problematisch wird es dann, wenn sie ihre vorherige Religion schlecht machen. Letztlich zeigt das nur, dass sie in der Tiefe noch nicht wirklich die Religionen begriffen haben und Suchende sind.

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