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    Zitat von regenbogenkolibri Beitrag anzeigen
    @bonny:

    für mich hat es den anschein, dass du mit LÄNGER etwas anderes ansprichst ...
    mmn hat success eher die regelmässigkeit und die konsequenz wiederkehrender gedanken mit LÄNGER gemeint ...

    so wie du dein LÄNGER beschreibst, hat es für mich den anschein, dass dir deine intuition im ersten moment eine KLARE antwort gibt, und sich dein verstand beim weiteren drübernachdenken einmischt, sodass du in deiner klarheit verunsichert wirst. ist das s0? habe ich das richtig verstanden?
    Ja, das ist richtig so.
    Vor allem, weil die Reaktion auf die Verstandeinmischung dann in einer Handlung mündet, die sich anschließend als falsch herausstellt.

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      Zitat von eumel12 Beitrag anzeigen
      Ist doch ne klasse Erkenntnis: Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand...
      Wenn es so gemeint ist, dass wir immer überlegen sollten, welche Möglichkeiten wir haben Einfluss zu nehmen, dann finde ich, ist es o.k., denn das tun wir offensichtlich viel zu wenig. Politisch, gesellschaftlich und auch persönlich könnten wir mehr (mit)-gestalten als wir das gewöhnlich tun, bzw. wir überlassen es oft Menschen, denen wir es nicht überlassen sollten.

      Aber unser Schicksal in der Hand haben ??
      Gerade vorhin habe ich einen Bericht über den gestrigen Unfall im Kölner Zoo gelesen. Vielleicht hat die Tierpflegerin ihr Schicksal bis gestern immer selbst in die Hand genommen und dann kommt plötzlich ein Keulenschlag.
      Nein, wir bestimmen nicht uneingeschränkt über unser Leben, und damit meine ich nicht, dass für jeden die Gefahr besteht von einem Tiger getötet zu werden, sondern dass wir manigfachen Abhängigkeiten und Begrenzungen ausgesetzt sind. In der Familie, im Beruf, gesundheitlich, finanziell, emotional, interlektuell usw.

      Die Botschaft "Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand..." kann da nur etwas wecken, was nicht erfüllt werden kann, wenn man es in letzter Konsequenz versteht.
      Das ist so ähnlich, wie jeder ist seines Glückes Schmied, oder wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht.

      Ich glaube, dass man weiter kommt, wenn man sich von dieser Omnipotenz verabschiedet, die eine beliebige Wandelbarkeit des Menschen suggeriert.
      Vielleicht im Kleinen, das Telefon nicht abnehmen, wenn man nicht gestört werden will, nur einmal die Woche zum einkaufen gehen und nur das kaufen was auf dem Zettel steht, Trends ignorieren und sich versuchen generell unabhängiger zu machen bezüglich gesellschaftlichen Verpflichtungen und Erscheinungen.
      Ich denke, dann bekommt man ein kleines Stücken Freiheit über sich selbst zurück, die eigene Autonomie wird wieder etwas größer, die Selbstbestimmtheit erhält gegenüber der Fremmdbestimmtheit mehr Gewicht.
      Deswegen haben wir aber unser Schicksal noch lange nicht in der Hand, denn uns kann noch immer ein Ziegel auf den Kopf fallen, wir können noch immer von einem besoffenen überfahren werden und wir können noch immer unseren Schwächen erliegen.
      Aber wir arbeiten in kleinen Schritten in eine bestimmte Richtung, und das möglichst Tag für Tag.
      Wir sollten in allen unseren Lebensbereichen versuchen anarchischer zu werden, nichts tun, nur weil alle es tun und immer überlegen, welche negativen Konsequenzen es haben kann etwas nicht zu tun. Drohen keine Konsequenzen, einfach mal ungeliebte Dinge nicht tun.

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        Hubert, so war das zumindest auch von mir gemeint.
        Es gibt Dinge, Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben.
        Vieles im eigenen Leben kann zumindest ich aber sehr wohl beeinflussen.

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          Also das Schicksal beeinflussen können bedeutet nicht, dass einem nix schlimmes mehr passiert, das wäre zu kurz gestochen. Genauso als wenn man meinte, Freiheit bedeutet, jeden Blödsinn zu machen. Das ist vielmehr ein fließender Prozess, der mit dem Ändern der Denkgewohnheiten beginnt und nach Monaten oder Jahren ganz allmählich die Richtung des erlebten, die Richtung des Schicksals ändert.

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            ja, eumel, sehe ich auch so .
            es ist eine art, WIE wir auf umstände und ereignisse reagieren...

            ich hatte zB. 2 großmütter, die versch. umstände im leben hatten (logo ). die eine hatte mmn viele angenehme umstände im leben, hat sich aber eher auf das negative konzentriert in ihren gedanken und empfand ihr leben voller nachteile.

            die andere hatte echt schwere schicksals-schläge und hat immer wieder das positive im leben ganz groß gesehen in ihren gedanken und auch in ihrem glauben. sie war stets dankbar für alles, was gut lief, auch für kleinste kleinigkeiten.. sie war im alter ein sehr herzlicher, verständnisvoller und fröhlicher mensch, der bei anderen sehr beliebt war ... und so hat sie sehr wohl ihr leben, sich selbst und ihr umfeld SELBST beeinflusst ...

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              Wenn es so gemeint ist, dass wir immer überlegen sollten, welche Möglichkeiten wir haben Einfluss zu nehmen, dann finde ich, ist es o.k., denn das tun wir offensichtlich viel zu wenig.
              und genau HIER unterschätzen viele ihre MACHT und die KRAFT ihrer gedanken und gefühle.. die möglichkeiten sind größer, als die meisten wahrhaben wollen/können ...

              es geht um das heraustreten aus GEGLAUBTEN begrenzungen, die in wahrheit keine sind ...

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                Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                Aber unser Schicksal in der Hand haben ??
                Gerade vorhin habe ich einen Bericht über den gestrigen Unfall im Kölner Zoo gelesen. Vielleicht hat die Tierpflegerin ihr Schicksal bis gestern immer selbst in die Hand genommen und dann kommt plötzlich ein Keulenschlag.
                Nein, wir bestimmen nicht uneingeschränkt über unser Leben, und damit meine ich nicht, dass für jeden die Gefahr besteht von einem Tiger getötet zu werden, sondern dass wir manigfachen Abhängigkeiten und Begrenzungen ausgesetzt sind. In der Familie, im Beruf, gesundheitlich, finanziell, emotional, interlektuell usw.
                Und ich behaupte dennoch, dass wir unser Schicksal selbst in der Hand haben. Das, was im Kölner Zoo passiert ist, ist ein Schicksalsschlag und die Schicksalsschläge haben wir nicht in der Hand und können jeden treffen. Zwischen Schicksal und Schicksalsschlag mache ich einen Unterschied.

                Vielleicht kann man es anders erklären. Viele, die meinen auf der Verliererstraße zu stehen, benutzen das Wort Schicksal oftmals als Ausrede, denn es ist einfacher zu sagen, dass man nicht selber Schuld ist und man nichts dafür kann. Es ist halt das Schicksal. Dem ist aber nicht so, denn auffällig ist, dass es Menschen gibt, denen in einer bestimmten Situation immer dasselbe passiert und sie ein anderes Ergebnis haben wollen, aber es immer mit derselben Herangehensweise versuchen. Man müsste vielleicht nur mal eine kleine Änderung der Herangehensweise durchführen und es würde klappen.

                Ich glaube, das ist mit den Worten gemeint, "sein Schicksal selbst in der Hand haben".

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                  Zitat von Regenbogenkolibri
                  es geht um das heraustreten aus GEGLAUBTEN begrenzungen, die in wahrheit keine sind ...
                  Geglaubte weil/und/oder erworbene (Be)grenz(ung)en sind solche, die nicht auf eigenen Erfahrungen beruhen, die wir trotzdem annehmen und übernehmen, ohne sie auf ihre Richtigkeit, ihre Wichtigkeit und ihre Stimmigkeit in Bezug auf uns hinterfragt zu haben.

                  Zitat von Wolle0401
                  Ich glaube, das ist mit den Worten gemeint, "sein Schicksal selbst in der Hand haben".
                  Ich brauche nur den Spruch zu hinterfragen:"Wer hatte mein Schicksal denn bis jetzt in der Hand, dass ich es (jetzt) selbst in die Hand nehmen soll?"
                  Meist wird als "hinter dem Schicksal stehend" eine übergeordnete "Macht" beansprucht, die "unser Schicksal leitet", oder die "die Fäden in der Hand hat", oder der Buch führt "Es steht so geschrieben, dass ..."
                  Von Gläubigen hört man noch allenthalben:"Ich gebe mein Schicksal in Gottes Hand".

                  "Das Schicksal selbst in die Hand nehmen"; hieße also, sich fortan selbst zu führen, oder anders ausgedrückt: selbstverantwortlich zu sein.

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                    Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                    Aber unser Schicksal in der Hand haben ??
                    Gerade vorhin habe ich einen Bericht über den gestrigen Unfall im Kölner Zoo gelesen. Vielleicht hat die Tierpflegerin ihr Schicksal bis gestern immer selbst in die Hand genommen und dann kommt plötzlich ein Keulenschlag.
                    Nein, wir bestimmen nicht uneingeschränkt über unser Leben, und damit meine ich nicht, dass für jeden die Gefahr besteht von einem Tiger getötet zu werden, sondern dass wir manigfachen Abhängigkeiten und Begrenzungen ausgesetzt sind. In der Familie, im Beruf, gesundheitlich, finanziell, emotional, interlektuell usw.
                    Es besteht nicht für jeden die Gefahr "von einem Tiger getötet zu werden" und es ist auch kein Schicksalsschlag, wie Wolle schreibt, sondern die Tierpflegerin hat ihr Schicksal in der Hand gehabt. Sie war unvorsichtig oder nachlässig, als sie die Sicherheitsschleuse nicht geschlossen hatte. Wenn sie sich an die Vorschriften gehalten hätte, wie Raubkatzen zu halten sind, wäre ihr nichts passiert.
                    Dieser Fehler war tödlich. Auch für den Tiger, der seinen Raubtierinstinkten folgte.

                    Zitat von regenbogenkolibri Beitrag anzeigen
                    ich hatte zB. 2 großmütter, die versch. umstände im leben hatten (logo ). die eine hatte mmn viele angenehme umstände im leben, hat sich aber eher auf das negative konzentriert in ihren gedanken und empfand ihr leben voller nachteile.

                    die andere hatte echt schwere schicksals-schläge und hat immer wieder das positive im leben ganz groß gesehen in ihren gedanken und auch in ihrem glauben. sie war stets dankbar für alles, was gut lief, auch für kleinste kleinigkeiten.. sie war im alter ein sehr herzlicher, verständnisvoller und fröhlicher mensch, der bei anderen sehr beliebt war ... und so hat sie sehr wohl ihr leben, sich selbst und ihr umfeld SELBST beeinflusst ...


                    Hallo Regenbogenkolibri,

                    kann es sein, dass Deine Großmütter der Generation angehören, die im 2. Weltkrieg ihre Kinder- oder Jugendjahre verbracht haben?
                    Ich habe vor kurzem das Buch "Kriegsenkel" von Sabine Bode über die Traumata der Kriegsgeneration gelesen und über die Weitergabe der Verletzungen an ihre Nachkommen.

                    Doch nicht alle wurden durch den Krieg traumatisiert.
                    Es tauchte hier der Begriff der Resilienz auf. Resiliente Menschen lassen sich von widrigen Lebensumständen und Schicksalsschlägen nicht unterkriegen. Sie können auf eine Art und Weise auf Krisen reagieren, in denen andere sich hilflos fühlen.

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                      Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                      "Das Schicksal selbst in die Hand nehmen"; hieße also, sich fortan selbst zu führen, oder anders ausgedrückt: selbstverantwortlich zu sein.
                      Danke, du bringst es auf den Punkt.

                      Im Übrigen, die menschen, die ihr Scksal in Gottes hand legen, die leben meiner meinung nach wirklich fremdbestimmt, weil sie das annehmen, was auf sie zukommt und nur reagieren. Die, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen, die agieren.

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                        Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                        ... und es ist auch kein Schicksalsschlag, wie Wolle schreibt, sondern die Tierpflegerin hat ihr Schicksal in der Hand gehabt. Sie war unvorsichtig oder nachlässig, als sie die Sicherheitsschleuse nicht geschlossen hatte. Wenn sie sich an die Vorschriften gehalten hätte, wie Raubkatzen zu halten sind, wäre ihr nichts passiert.
                        Dieser Fehler war tödlich. Auch für den Tiger, der seinen Raubtierinstinkten folgte.
                        Wenn dem so ist, hast du recht. Dann wäre der Tigerangriff eine logische Konsequenz. Allerdings ist es bisher nur eine Vermutung, denn der Fall wird erst einmal untersucht. Bewiesen ist es noch nicht, dass die Pflegerin die Sicherheitsschleuse nicht richtig geschlossen hatte.

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                          Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                          Sie war unvorsichtig oder nachlässig, als sie die Sicherheitsschleuse nicht geschlossen hatte. Wenn sie sich an die Vorschriften gehalten hätte, wie Raubkatzen zu halten sind, wäre ihr nichts passiert.
                          .
                          Sicherlich. Und warum hat sie sich nicht an die Vorschriften gehalten?
                          Weil sie sterben wollte?
                          Ich glaube kaum. Was sie veranlasst hat sich so zu verhalten mag so sein, wie Du vermutest, vielleicht hat sie es schlicht und einfach vergessen.
                          Und gerade dieses Beispiel zeigt, wie wenig wir unser Leben in der Hand haben, sonst hätte sie es sicherlich behalten.
                          Bei größeren Tragödien nennt man es auch menschliches Versagen, wenn derartige Fehler passieren.
                          Nichts haben wir in solchen Situationen in der Hand.

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                            Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
                            Danke, du bringst es auf den Punkt.

                            Im Übrigen, die menschen, die ihr Scksal in Gottes hand legen, die leben meiner meinung nach wirklich fremdbestimmt, weil sie das annehmen, was auf sie zukommt und nur reagieren. Die, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen, die agieren.
                            Das kannst du meiner Meinung nach nicht gleichsetzen, Wolle.

                            In gewissen Momenten lege ich sehr wohl mein Schicksal in Gottes Hand, nämlich in denen, in denen ich nicht selbst agieren kann, bei einer OP mit Vollnarkose z.B.
                            Dort, wo ich selbst handeln kann, tue ich das auch, wobei ich nicht weiß, in wieweit Gott meine Handlungen lenkt.

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                              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                              In gewissen Momenten lege ich sehr wohl mein Schicksal in Gottes Hand, nämlich in denen, in denen ich nicht selbst agieren kann, bei einer OP mit Vollnarkose z.B.
                              Dort, wo ich selbst handeln kann, tue ich das auch, wobei ich nicht weiß, in wieweit Gott meine Handlungen lenkt.
                              Liegt unser Leben dann wirklich in Gottes Hand, oder eher in den Händen des operierenden Arztes, der Anästhesisten. oder auch am Zustand unseres Körpers, weil er etwa zu alt für eine OP ist?

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                                Wenn du das so siehst, ok.
                                Ich seh das anders. Für mich ist das beruhigend.

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