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Medikamente - Unverträglichkeiten - Kontraindikationen

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    #61
    Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    wer sich fragt, ob Wechselwirkungen auftreten können, ist in der Apotheke noch besser aufgehoben als in der Arztpraxis.

    Wer selbst nachschauen will, kann diverse Seiten nutzen.

    Eine Liste findet sich hier:
    PharmaWiki - Arzneimittel-Interaktionen

    Ich habe die der Apotheken-Umschau ausprobiert, auf der man bis zu sechs Medikamente miteinander kombinieren kann.
    Das ist für einige sicher zu wenig, aber ein guter Start.
    Medikamente im berblick | Apotheken Umschau
    Ganz lieben Dank für die hilfreichen Links.

    LG

    jule

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      #62
      Liebe Jule,

      gern geschehen!

      Die Informationen über Wechselwirkungen finde ich als Patientin oder Angehörige sehr wichtig.

      Ich habe schon öfter erlebt, daß Ärzte sich da vertan haben und das für Angehörige gefährlich geworden wäre. Das kann einfach mal passieren, wenn man sich vergegenwärtigt, wieviele Patienten ein Arzt behandelt, und da ist es gut, wenn man selbst nochmal nachschauen kann.

      Liebe Grüße
      Freundin der Weisheit

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        #63
        Ich bin kein Freund von Beipackzetteln.
        Die Nebenwirkungen lese ich nicht, aber auf jeden Fall den gesamten Abschnitt Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
        Man weiß ja selbst, was man nimmt. Je nachdem spreche ich dann meine Ärztin darauf an.
        Nach den Nebenwirkungen schaue ich erst dann, wenn ich an mir etwas feststelle, was ich vorher nicht hatte.

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          #64
          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Ich bin kein Freund von Beipackzetteln.
          Die Nebenwirkungen lese ich nicht, aber auf jeden Fall den gesamten Abschnitt Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
          Man weiß ja selbst, was man nimmt. Je nachdem spreche ich dann meine Ärztin darauf an.
          Nach den Nebenwirkungen schaue ich erst dann, wenn ich an mir etwas feststelle, was ich vorher nicht hatte.
          Das halte ich für eine gute Idee!

          Sonst konzentriert man sich doch sehr auf die Nebenwirkungen und achtet extra darauf, ob die nun bei einem auftreten. Und dann fallen einem irgendwelche Kleinigkeiten auf, dabei waren die vorher auch schon da. Nur hat man nicht darauf geachtet und das hat mit dem Medikament gar nichts zu tun.

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            #65
            Nebenwirkungen ASS 100

            Sehr selten, aber ich hab's natürlich: Quinke-Ödem: geschwollene Zunge.
            Ich hatte das Gefühl, mein ganzer Mund besteht nur aus Zunge; dann kommt natürlich die Panik dazu!

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              #66
              Nebenwirkungen von Schmerzmitteln, auch von frei verkäuflichen

              Wir sind heute erneut von 2 unterschiedlichen Medizinern darauf aufmerksam gemacht worden, wie schädigend auch frei verkäufliche Schmerzmittel vor allem für die Nieren sind. Das sind die Mittel, die hauptsächlich von Orthopäden verschrieben werden, weil sie eben sehr gut schmerzlindernd sind.
              Dazu gehören z. B. Ibuprofen und Diclophenac.
              Mein Mann hat sich durch diese verschriebenen Mittel und durch die vorgenommenen Kontrastmitteluntersuchungen eine Niereninsuffizienz zugezogen von 50%.

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                #67
                Ja Bonny ,kann ich bestätigen durch einen Bericht im Radio.
                Man muss verdammt aufpassen.

                Rosie

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                  #68
                  Amiodaron

                  .......ist ein Medikament gegen Herzrhythmusstörungen mit gravierenden Nebenwirkungen, die bis zum Tod führen können.
                  Eine Bekannte von mir hat sich nachweislich durch dieses Medikament eine Lungenfibrose zugezogen, die nicht mehr rückgängig zu machen ist und an der sie sterben wird.
                  Der verschreibende Arzt hat sämtliche Warnhinweise bezügl. des Medis übergangen und die dringend notwendigen Kontrolluntersuchungen der Lunge nicht durchführen lassen.
                  Von der Einnahme dieses Medikaments wird durchgängig abgeraten.

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                    #69
                    Ich habe mal von einem Arzt Tramadol verschrieben bekommen, als ich mir eine Rippe gebrochen hatte.
                    Da das im Urlaub im Ausland passiert war, wollte ich nicht zum Arzt und habe dann fast 14 Tage von Ibuprofen gelebt.
                    Zu Haus hat mein Arzt die Hände überm Kopf zusammengeschlagen und mir dann Tramadol verschrieben. Meinen Nieren und meine Leber haben die Ibuprofen überstanden. Wenn ich heute starke Schmerzen habe, nehme ich Tramadol. Damit darf man zwar nicht Auto fahren, aber haben keine solche schlimmen Nebenwirkungen. Und meist nehme ich sie abends, damit mich die Schmerzen nicht vom Schlaf abhalten.
                    Kommt Gottseidank nur alle paar Wochen/Monate vor.

                    Tramadol ist schon viel länger im Vertrieb, solche extremen Nebenwirkungen wären schon bekannt. Die meisten Ärzte verschreiben es nicht gerne, weil sie Angst haben, das die Patienten abhängig werden. Naja, es wirkt halt so gut, dass man sich wirklich wie auf Wolken fühlt. Kann schon sein, dass labile Menschen dann gerne jeden Tag eine Pille möchten. aber das passiert ja auch bei anderen Medikamenten.

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                      #70
                      Zitat von spark Beitrag anzeigen
                      Die meisten Ärzte verschreiben es nicht gerne, weil sie Angst haben, das die Patienten abhängig werden. Naja, es wirkt halt so gut, dass man sich wirklich wie auf Wolken fühlt. Kann schon sein, dass labile Menschen dann gerne jeden Tag eine Pille möchten. aber das passiert ja auch bei anderen Medikamenten.
                      Hmm, das hat erst in zweier Instanz damit zu tun, ob der Patient labil ist. Tramadol (auch noch Tramal) ist ein Opioid.

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                        #71
                        Hallo spark,

                        Zitat von spark Beitrag anzeigen
                        Tramadol ist schon viel länger im Vertrieb, solche extremen Nebenwirkungen wären schon bekannt.
                        Sie wären nicht nur bekannt, sie sind bekannt! Ich staune eigentlich eher, wie sorglos manche Menschen mit Schmerzmitteln dieser Stärke umgehen. Eine Tramadol-Abhängigkeit kommt relativ häufig vor, die Entzugserscheinungen können sehr heftig sein. Alleine in meinem Bekanntenkreis hatten schon vier Menschen nach wenigen Tagen (3-5) mit Tramadol böse Absetzprobleme.

                        Wenn Du häufiger Schmerzen hast, die mit leichteren Schmerzmitteln nicht in den Griff zu bekommen sind, würde ich an Deiner Stelle mal einen Schmerztherapeuten aufsuchen.

                        Alles Gute!
                        Chaja

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                          #72
                          Liebe Chaja,

                          ich habe nicht häufiger Schmerzen, ich sprach von Abständen in Wochen oder Monaten!
                          Und mir ist bekannt, dass Missbrauch mit diesem Medikament getrieben wird.
                          Außerdem ist klar im Vorteil, wer den Beipackzettel liest. Ich pflege das bei allen Medikamenten, die ich einnehme, zu tun. Dort steht sehr deutlich, dass die Einnahme abhängig machen kann.

                          Wer aber verantwortungsvoll damit umgeht, wird weder süchtig, noch erleidet er einen Leber- oder einen Nierenschaden, wie zb. bei Ibuprofen oder Diclophenac, dass von den Ärzten bedenkenlos empfohlen wird. Auch Menschen, die schon vorgeschädigt sind. Bei der Empfehlung wird nämlich gar nicht erst nach Vorerkrankungen gefragt.

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                            #73
                            Ich war ja nach meiner Schulter- und ArmOP lange auf Morphium, auch wegen der Verletzung am Iliosakralgelenk.( fast 1 Jahr)
                            In der Klinik für konservative Orthopädie, die sich um die Schmerzen gekümmert haben, habe ich dann einen Entzug gemacht, der völlig problemlos über die Bühne ging.

                            Kommentar


                              #74
                              Zitat von spark Beitrag anzeigen
                              Wer aber verantwortungsvoll damit umgeht, wird weder süchtig, noch erleidet er einen Leber- oder einen Nierenschaden, wie zb. bei Ibuprofen oder Diclophenac, dass von den Ärzten bedenkenlos empfohlen wird.
                              Du hast natürlich recht, nur, wie willst du einem arg und auf Dauer schmerzgeplagten Menschen - der nur noch schmerzfrei werden will - klarmachen, dass er anderweitig gesundheitliche Schäden erhalten oder abhängig werden kann, wenn er Letzteres als "kleinstes Übel" im Vergleich zu seinen Schmerzen wählt? Vielen Schmerzpatienten ist es egal, Hauptsache sie können wieder "schmerzfrei aufatmen".
                              Die wenigsten folgen Chajas Rat und begeben sich in eine kontrollierte Schmerztherapie, sei es mit Pharmaka oder über andere Wege.

                              Nimm es nicht persönlich, wenn ich eine versteckte Verallgemeinerung von dir korrigiere: nicht alle Ärzte, bei weitem nicht alle, leider aber noch immer zu viele verordnen "routiniert" Ibuprofen oder Diclophenac (und auch Tranquilizer oder AUfbaumittel aller Couleuren).
                              Beides sind in gewisser Weise risiko-behaftete "Schmerzstimulantzien" , aber nicht "per se" gesundheitsschädlich und bergen nicht von vorneherein für jeden ein Nieren oder Leberrisiko. Außerdem wird die Gefahr der Abhängigkeit vom Wirkstoff her nicht begünstigt.
                              Was mich anbelangt habe ich bislang nur zufriedenstellende Erfahrungen mit dem Wirkstoff Ibuprofen gemacht. Das Mittel hat auch den doch recht seltenen Anspruch "arithmetisch genau" zu sein, d.h.: dass der Wirkstoff auf eine Filmtablette in ihr korrekt verteilt ist. Ein halbe 400mg entspricht demnach ziemlich genau 200mg Wirkstoff, ... eine Eigenschaft, die bei weitem nicht für alle Mittel gilt.
                              Auch Menschen, die schon vorgeschädigt sind. Bei der Empfehlung wird nämlich gar nicht erst nach Vorerkrankungen gefragt.
                              Ich weiss, das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich, ... allerdings gilt dieser Vorwurf wiederum nicht für alle Ärzte.

                              lG

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                                #75
                                Der Vorwurf gilt vor allem für Orthopäden (laut meiner Hausärztin). Dabei gibt es andere Schmerzmittel, die genauso gut wirken, aber nicht nierenschädigend wirken. Ich sehe das an meinem Mann, der z.B. bereits nierengeschädigt ist und auch deshalb kein Ibuprofen nehmen darf, weil er sonst einen Re-Infarkt des Herzens bekommt, was wenig bekannt ist, aber sehr oft vorkommt.
                                Insofern ist es verantwortungslos, dass die 400er Ibuprofen rezeptfrei zu bekommen sind.

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