Hallo an alle,
vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal meine Probleme beschrieben und sie unter dem Thread "Computersucht Trennung" gestellt. Es hatte auch manch gute Ratschläge gegeben auch wenn keiner speziell diese Erfahrung gemacht hatte.(Mein Mann verbringt mittlerweile seine ganze Freizeit vor dem PC und spielt kostenlos im Internet, wobei er auch viel mit anderen chattet, die Kinder und ich sind Begleitwerk im Hintergrund, die er nicht mehr richtig wahrnimmt).
Wir haben schon Ehetherapie und beide eine Einzeltherapie gemacht, mit dem Erfolg, dass es phasenweise besser wurde, aber seit gut einem halben Jahr ist es wieder wie zuvor. Ich habe mich auf Anraten auch viel mit dem Thema Co-Abhängigkeit beschäftigt und festgestellt, dass da einiges auf mich sicher zutrifft.
Aber ich habe seit einigen Tag das Gefühl, das Gummiband ist zerrissen. Ich will und kann nicht mehr auf ihn zugehen. Sobald ich ihn sehe, krampft sich mein Bauch zusammen und ich bin immer kurz davor ihm alles zu sagen, was ich schon hundertmal in der Badewanne im Auto im Wald zu mir selbst gesagt. habe. Ich möchte und kann so nicht mehr mit Dir weiterleben, diesen Satz habe ich ihm vor kurzem gesagt und ich merke, dass er dann zuckt, aber eine wirkliche Antwort kommt nicht zurück.
Ausser die Aussage, daß er sich zurückziehen muss, weil ich zu anstrengend bin, weil immer alles nach meinen Vorstellungen gehen muss. Dieses Thema haben wir bis zum Erbrechen in der Ehetherapie durchgekaut, ohne Erfolg. Ich weiß tatsächlich nicht, wie er sich ein Zusammenleben in einer Beziehung vorstellt, was er sich wünscht, ich glaube er weiß es selber nicht und möchte mich für seine Unzufriedenheit verantwortlich machen. Sobald er abends nach Hause kommt, fühle ich mich beengt. Er schaltete sofort den PC ein und ist dann so in sein Spiel involviert, daß er z.B. nicht die Türe öffnen kann, weil er ansonsten mit seiner Spielfigur "kaputtgeht."
Wir sitzen keinen Abend zusammen auf der Couch oder liegen im Bett, er lebt in dieser anderen Welt. Wenn ich das hier schreibe, merke ich auch, dass es da nichts mehr zu raten gibt, es gibt nur einen Weg, raus aus dieser Beziehung, die voller Frust, Schmerz und Enttäuschung ist. Unserer älterer Sohn, er ist fast 13 Jahre, ist oft sauer auf seinen Vater, der ihm fast nie eine richtige Antwort gibt, da er nur in seinen Bildschirm schaut.
Letzte Woche habe ich gesagt, daß ich das Gefühl habe, alle diese Leute aus seinem Spiel im Wohnzimmer sitzen zu haben. Es ist für mich einfach unerträglich, ich weiß, dass er sich nicht ändert, diese Hoffnung habe ich nicht mehr. Ich wünschte mir nur von Herzen die Kraft, meine Sachen zu packen und zu gehen. Die kann mir keiner geben, das weiß ich, aber manchmal wünschte ich es mir so!!!
Traurige und verzweifelte Grüße
von Usara
vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal meine Probleme beschrieben und sie unter dem Thread "Computersucht Trennung" gestellt. Es hatte auch manch gute Ratschläge gegeben auch wenn keiner speziell diese Erfahrung gemacht hatte.(Mein Mann verbringt mittlerweile seine ganze Freizeit vor dem PC und spielt kostenlos im Internet, wobei er auch viel mit anderen chattet, die Kinder und ich sind Begleitwerk im Hintergrund, die er nicht mehr richtig wahrnimmt).
Wir haben schon Ehetherapie und beide eine Einzeltherapie gemacht, mit dem Erfolg, dass es phasenweise besser wurde, aber seit gut einem halben Jahr ist es wieder wie zuvor. Ich habe mich auf Anraten auch viel mit dem Thema Co-Abhängigkeit beschäftigt und festgestellt, dass da einiges auf mich sicher zutrifft.
Aber ich habe seit einigen Tag das Gefühl, das Gummiband ist zerrissen. Ich will und kann nicht mehr auf ihn zugehen. Sobald ich ihn sehe, krampft sich mein Bauch zusammen und ich bin immer kurz davor ihm alles zu sagen, was ich schon hundertmal in der Badewanne im Auto im Wald zu mir selbst gesagt. habe. Ich möchte und kann so nicht mehr mit Dir weiterleben, diesen Satz habe ich ihm vor kurzem gesagt und ich merke, dass er dann zuckt, aber eine wirkliche Antwort kommt nicht zurück.
Ausser die Aussage, daß er sich zurückziehen muss, weil ich zu anstrengend bin, weil immer alles nach meinen Vorstellungen gehen muss. Dieses Thema haben wir bis zum Erbrechen in der Ehetherapie durchgekaut, ohne Erfolg. Ich weiß tatsächlich nicht, wie er sich ein Zusammenleben in einer Beziehung vorstellt, was er sich wünscht, ich glaube er weiß es selber nicht und möchte mich für seine Unzufriedenheit verantwortlich machen. Sobald er abends nach Hause kommt, fühle ich mich beengt. Er schaltete sofort den PC ein und ist dann so in sein Spiel involviert, daß er z.B. nicht die Türe öffnen kann, weil er ansonsten mit seiner Spielfigur "kaputtgeht."
Wir sitzen keinen Abend zusammen auf der Couch oder liegen im Bett, er lebt in dieser anderen Welt. Wenn ich das hier schreibe, merke ich auch, dass es da nichts mehr zu raten gibt, es gibt nur einen Weg, raus aus dieser Beziehung, die voller Frust, Schmerz und Enttäuschung ist. Unserer älterer Sohn, er ist fast 13 Jahre, ist oft sauer auf seinen Vater, der ihm fast nie eine richtige Antwort gibt, da er nur in seinen Bildschirm schaut.
Letzte Woche habe ich gesagt, daß ich das Gefühl habe, alle diese Leute aus seinem Spiel im Wohnzimmer sitzen zu haben. Es ist für mich einfach unerträglich, ich weiß, dass er sich nicht ändert, diese Hoffnung habe ich nicht mehr. Ich wünschte mir nur von Herzen die Kraft, meine Sachen zu packen und zu gehen. Die kann mir keiner geben, das weiß ich, aber manchmal wünschte ich es mir so!!!
Traurige und verzweifelte Grüße
von Usara

) Das Sozialamt ist für manche wohl eher abschreckend, aber es ist nun mal auch ein Geldgeber.
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