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Kleiner Einblick in meinen Augenblick... wie ist dieser Mann nun wirklich?

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    Kleiner Einblick in meinen Augenblick... wie ist dieser Mann nun wirklich?

    Hallo ihr Lieben,

    nach großem Umzug mit viel Streß finde ich nun endlich wieder einmal die Zeit für "Zeit zu leben".
    Und über mein Leben nachzudenken, euch ein Stückchen davon zu zeigen.
    Ich bin gerade recht aufgewühlt.
    Eigentlich ein immer wiederkehrendes Thema - ich und meine Partnerschaft.
    Mit einem Mann, der so unterschiedlich, ja, gegensätzlich in seinem Verhalten ist, dass ich manchmal verrückt werden könnte.
    Aber auch ich in meiner Reaktion auf ihn: himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt. Seit 3 Jahren, ein ewiges Auf uns Ab.
    Was mich ärgert: ich sage ihm etwas (meine Meinung zu seinem Verhalten) und er ist sofort total genervt. Verschiedene Anlässe, mal Ordnung, mal Zeiteinteilung - aber immer dieselbe Reaktion, er ist sauer, macht völlig dicht, spricht kaum noch, ist abweisend, und lässt mich bei jeder noch so banalen Frage im Regen stehen.
    Am Abend trinkt er eine Flasche Wein, raucht eine nach der anderen, hängt sich vor die Glotze, schaut den letzten Mist und scheint in keinster Weise daran interessiert, mit mir wieder ins Reine zu kommen.
    Immer wieder dieses Desinteresse, es scheint ihm völlig egal zu sein, dass so eine dicke Luft ist, das ist etwas, was ich nicht verstehe - ich will eigentlich immer gleich alles klären.
    Damit habe ich inzwischen allerdings aufgehört, ich lauf ihm nicht mehr hinterher, nur damit wieder "alles gut" ist. Blöd finde ich die Situation aber trotzdem.
    Er ist in diesen Phasen so derartig lieblos und abweisend, dass mir förmlich die Spucke wegbleibt. Wie kann jemand so sein, wenn er einen eigentlich liebt? Ich könnte das nie.
    Und im Augenblick frage ich mich, ob das nun sein wahres Wesen ist und ob ich mir etwas vormache und wie ich mit all dem umgehen soll.
    Fällt jemandem von euch etwas dazu ein?

    LG,
    Shiva
    Zuletzt geändert von Shiva; 28.05.2010, 21:26.

    #2
    Liebst du ihn denn? Was an ihm ist denn liebenswert?

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      #3
      Chuck Spezzano hat ein Buch geschrieben: Wenn es verletzt, ist es keine Liebe!

      Ich hab das Buch nicht gelesen, aber allein den Titel find ich schon bezeichnend.

      Ich frag mich, wielange du noch mit einem solchen Menschne dein Leben vergeuden willst? Warum tust du dir das an?
      Sicherlich wird man sich mal verletzen in einer Beziehung, aber daraus kann man ja auch lernen!
      Was du beschreibst, das wollte ich ganz sicher nicht als Partnerschaft!

      Ich hab mal drei Jahre mit einem Mann verbracht, der nur schöne Stunden mit mir verleben wollte, das war auch kurz nach der Trennung okay, aber auf Dauer wollte ich das nicht, letztendes hab ich mich getrennt. Aber ich wurde von ihm sehr gut behandelt, mit Komplimenten überschüttet. Das war Balsam für meine Seele, aber irgendwann hat es nicht mehr gereicht...
      Aber schlecht behandeln lassen, das braucht kein Mensch!

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        #4
        hallo Shiva,

        das thema beschäftigt dich immer wieder, gell?

        nun, du kennst ihn seit 3 jahren, und genau so lange besteht das problem. du hast die möglichkeit, dich damit abzufinden: genau so ist SEIN umgang mit konflikten, nicht reden, zulaufen lassen, glotze...innerlich wird einiges bei ihm passieren, angeblich verarbeiten männer ihre probleme genau so, scheint ein klassiker zu sein. das wichtige ist allerdings, dass sie nach einiger zeit wieder auftauchen und DANN reden...

        passiert das bei euch- kommt er zu dir um eine klärung anzustreben?

        die andere möglichkeit ist, dass du sagst, puhhh, was sich in drei jahren nicht geändert hat, wird sich auch zukünftig nicht großartig verändern. damit will ich mich nicht zufrieden geben. nur DU kannst was ändern. in dem du auf abstand, distanz oder ganz gehst.

        und Heidi,

        ich hab das buch, nach anfänglichen schwierigkeiten find ich es heute sehr gut, das buch zeigt auch die eigenen anteile an verletzungen in beziehungen auf, da schluckt man erstmal, dass will man ja nicht unbedingt lesen... aber letztendlich ist es auch eine entscheidung, es mitzumachen, wenn der andere nicht mit einem redet...z.b....

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          #5
          Desinteresse halte ich für alles andere als Liebe. Er will demnach nicht reden, will nicht, das was geklärt wird, will nicht, dass sich Shiva wohler fühlt... und ich rate mal: Shiva, du "rennst ihm hinterher", um zu klären. Du bist interessiert daran, dass geklärt wird. Du machst was, damit die Beziehung wieder läuft, er nicht. Je mehr du, desto weniger er?
          Und warum gibst du ihm nicht, was er will? Nämlich seine Flasche allein vor der Glotze mit Schweigen drumherum?
          Damit will ich nur sagen: er will alleine sein, also soll er es auch haben... und tschüs.

          Wenn das bei dir ständig so läuft in jeglicher Beziehung, nimmst du stets die Falschen. Und das hat (Hinter)Gründe. Die wären es Wert herauszufinden.

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            #6
            Hallo Shiva,

            so wie ich das sehe, läuft durchaus etwas bei ihm ab. Es ist also kein Desinteresse, auch wenn es von aussen gesehen vielleicht so aussieht.

            Erinnerst du dich noch an frühere Computer oder Uralt-Taschenrechner? Wenn man dort eine Rechnung eingetippt hat, verschwand die Anzeige für einen kurzen Moment bis die Rechnung ausgeführt war und das fertige Resultat präsentiert wurde. Und wehe man hat während der Berechnungsphase einen weiteren Knopf gedrückt! Dann ist die Kiste einfach abgestürzt!

            Ich sehe das bei ihm ganz ähnlich. Du trägst ihm quasi auf, ein Problem zu lösen. Seine Strategie ist nun einfach, dicht zu machen, bis er die Lösung gefunden hat. Zugegeben eine nicht besonders praktische Methode, aber offenbar weit verbreitet.

            Ich glaube, es liegt auch an der unterschiedlichen Wahrnehmung. Du gehst wahrscheinlich davon aus, dass es ein Beziehungsproblem ist, das gemeinsam gelöst werden sollte. Während er fest davon überzeugt ist, dass es nur SEIN Problem ist, und ER es für sich selbst lösen muss.

            Vielleicht ist es ein Versuch wert, nächstes Mal das "WIR" herauszustreichen und ausschliesslich aufs Ziel zu fokusiern? Wie ein technisches Problem, für das eine Lösung gefunden werden muss.

            Er kommt z.B. zu spät nach Hause und du ärgerst dich, weil das Essen kalt wird.
            Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du sagst ihm ins Gesicht, dass du dich ärgerst und nicht wertgeschätzt fühlst. Dann macht er wahrscheinlich dicht, denn er fühlt sich schuldig, sein Ego ist angeknackst usw. mit der bekannten Reaktion.
            Wenn du ihn hingegen nach einer Lösung fragst, was zu tun wäre, damit ihr zusammen essen könnt und es weder kalt noch verkocht ist, bis er nach Hause kommt, wird er vermutlich ein paar spannende Lösungen präsentieren: Z.B. am Morgen eine Zeit vereinbaren, er ruft dich aus dem Büro an oder vielleicht schlägt er sogar vor, an solchen Tagen auswärts essen zu gehen?
            Gleichzeitig signalisierst du ihm, dass dir dieses Thema wichtig ist, denn du hast ihn ja um eine Lösung gefragt.

            Dieses Fokusieren auf's Ziel anstatt auf den unbefriedigenden Ist-Zustand, funktioniert übrigens auch bei Frauen; ist also nicht ein typisches Männerproblem.

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              #7
              Hm, schwierige Kiste, OHNE mich in die Nesseln zu setzen... *lach Aber ich widerspreche dir da mal glatt, Serafin.
              Ich bleibe mal beim Beispiel Essen. Grundsätzlich ein guter Ansatz, das "Problem" anzugehen: den anderen um Lösung fragen und nicht einfach meckern.
              Doch ich denke, da verhält sich wieder jeder so verschieden, wie die Menschen eben sind. Wo es aber zusammenpasst wird entweder der andere von sich aus daran denken und anrufen, dass er später kommt. Oder der Partner sagen: ok, ist eben mal passiert, dass er später kommt, ist er mal aufgehalten worden, was macht es schon. Das ist die Übereinstimmung, die es braucht.

              Wo es von der Basis her (vor allem in der Kommunikation oder Probleme-Angehen) schon so große Differenzen gibt, wird es mehr als schwierig. Da passt es einfach nicht zusammen. Schon wäre nämlich die Beziehungsarbeit
              (sich nicht ärgern, obwohl es ihn ärgert) einseitig verteilt. Shiva passt sich ihm und seinen Eigenarten an, er sich ihren nicht (dass sie Reden braucht).

              Einer kommt also dauernd mit seinen Bedürfnissen ins Hintertreffen, das staut sich auf und....

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                #8
                Zitat von Waldwiese Beitrag anzeigen
                *lach Aber ich widerspreche dir da mal glatt, Serafin.
                Ich bleibe mal beim Beispiel Essen. Grundsätzlich ein guter Ansatz, das "Problem" anzugehen: den anderen um Lösung fragen und nicht einfach meckern.
                Doch ich denke, da verhält sich wieder jeder so verschieden, wie die Menschen eben sind. Wo es aber zusammenpasst wird entweder der andere von sich aus daran denken und anrufen, dass er später kommt. Oder der Partner sagen: ok, ist eben mal passiert, dass er später kommt, ist er mal aufgehalten worden, was macht es schon. Das ist die Übereinstimmung, die es braucht.
                *gg* Klar wäre das besser. Keine Frage.

                Aber es ist nun mal in diesem Fall leider nicht so, dass er von sich aus auf die Idee kommt oder das Gespräch sucht.

                Was bleibt also übrig? Entweder versuchen, ihn zu ändern, was ja offensichtlich nicht funktioniert.
                Oder aber die Situation zu akzeptieren, so wie sich im Moment halt präsentiert und versuchen, das Beste aus seinem Verhaltensmuster zu machen?!

                Wobei durchaus natürlich auch Mischformen möglich sind oder situationsbezogene Reaktionen. Schliesslich kann es ja nicht wie aus dem Lehrbuch daher kommen, wenn man sich grün und blau ärgert.

                Nein, mir geht es einfach darum, noch einen weiteren möglichen Weg aufzuzeigen. Wie gut sich das dann in der Praxis umsetzen lässt, kann ich natürlich nicht sagen.

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                  #9
                  Hab's kapiert wie du es meinst, hoffe es jedenfalls.

                  Das mit dem Ändern habe ich aufgegeben. *brüll Mich selbst kann ich, aber der andere muss erstmal wollen. Dann kann ich ihm in der Art und Weise durchaus entgegen kommen. Aber auch nur das.
                  Ich bin nämlich weder dessen Therapeut noch Mutter (in der Partnerschaft).
                  Dabei lässt der "Nachsichtige" nämlich so viel Kraft... oft zu viel, und bekommt keine zurück. Ausgelaugt letztendlich zurück zu bleiben, naja, nicht gerade das Gelbe vom Ei (und eine oft erlebte Eigenerfahrung).
                  Er muss schon selber daran arbeiten, dass sein Selbstwert bei "Fehlern" nicht gleich in den Keller klatscht. Ich glaube, Shiva lässt dabei zu viel Federn.

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                    #10
                    Zitat von Waldwiese Beitrag anzeigen
                    Er muss schon selber daran arbeiten, dass sein Selbstwert bei "Fehlern" nicht gleich in den Keller klatscht. Ich glaube, Shiva lässt dabei zu viel Federn.
                    Vielleicht wäre hier ein externer Therapeut hilfreich, der ihm alternative Handlungsmöglichkeiten aufzeigen kann?!
                    Wobei, wie sag' ich's dem Kinde...! Gar nicht so einfach, denn er fühlt sich ja selber nicht krank, sondern hat subjektiv ein Problem damit, dass Shiva auf ihn einredet!

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                      #11
                      So wie ich das lese:

                      Was mich ärgert: ich sage ihm etwas (meine Meinung zu seinem Verhalten) und er ist sofort total genervt. Verschiedene Anlässe, mal Ordnung, mal Zeiteinteilung - aber immer dieselbe Reaktion, er ist sauer, macht völlig dicht, spricht kaum noch, ist abweisend, ....
                      geht es hier zunächst nicht gleich um große Probleme oder Krisen. Ich denke mal, er mag nicht dass du zu seinem Verhalten permanent (?) deine Meinung kund tust.

                      Ich kenne das aus eigner Erfahrung und aus genügend Beispielen aus unserem Bekannten- und Freundeskreis.
                      Sie: "Warum machts du schon wieder das so und so und nicht anders" (so wie ich das für richtig halte) ?
                      Weil er das eben einfach so und so und nicht anders macht, weil er es nämlich so für richtig hält. Punkt.

                      Ich erlebe immer wieder, wie sich in Partnerschaften gegenseitig gesagt wird wer wie was wann zu tun und zu lassen hat - und da stehen die Männer den Frauen in nichts nach. Aber bitte wo ist da die Partnerschaft? Die Mama-Papa Zeit sollte dann eigentlich passé sein - oder

                      Einfach mal den andern sein Leben so leben und Dinge so tun lassen wie er es für richtig hält. Eben das was ich in der Regel für mich selbst ja auch in Anspruch nehme.
                      Und dann nur schauen (nichts sagen ) was für mich davon passt und was nicht.

                      Sehr gute Anregungen fand ich persönlich bei Reinhard Lier (einiges ist gewöhnungbedürftig - zumindest aber nachdenkens- und prüfenswert. Zu finden unter downloads).
                      Hier ein Beispiel zu diesem Thema: (Neiiin er kennt mich nicht und ich krieg keine Provision für diesen Hinweis )

                      Aus 10 Bedingungen für das Gelingen einer Paarbeziehung:

                      2. Mein Lebenspartner darf so sein, wie er sein will (und ich auch). Ich starte keine
                      Nacherziehungsversuche, wenn mich am Anderen etwas stört. Ich selber mag das ja auch
                      an mir nicht erleben. Ein dezenter Hinweis, dass ich mich freuen würde, wenn der Partner
                      dieses oder jenes anders täte oder nicht täte, genügen als Impuls völlig. Entweder die Ohren
                      des Anderen sind offen, dann kommt die Botschaft beim ersten Male an, oder sie sind verschlossen,
                      dann bringen auch 10 Hinweise zum selben Thema nichts. Nun hilft nur eines:
                      Ich schaue mir meinen Widerstand gegen das Verhalten des Partners an und überwinde
                      diesen Widerstand in mir. Das ist Geistesschulung: Die Einsicht, dass mein Partner nicht für
                      meine Gefühle verantwortlich ist, sondern nur ich selber. Er hat nicht die Macht, mir meinen
                      Frieden zu rauben, ausser ich gebe ihm diese Macht. Die Macht der Entscheidung liegt
                      immer in mir, in meinem Geist. Ich wende dann aus der Geistesschulung zum Beispiel die
                      Ja-darf sein!-Übung an, bis ich Frieden in mir erfahre (weitere Infos: Reinhard Lier - Familienstellen).
                      Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit und eben schöne bereichernde Beziehungen

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                        #12
                        Ach Gott, Heiner! Jetzt muss ich auch mal jammern. Es scheint nur 1 einzige richtige Handlungsweise zu geben, in jeder Hinsicht.
                        Ob das das Einräumen des Geschirrspülers ist, die Flamme, auf die der Kartoffeltopf gestellt wird, die Gießkanne, mit der die Geranien gegossen werden, alles wird korrigiert, sobald ich es in seiner Anwesenheit mache.
                        Das ist aber in allen Ehen, die ich kenne, dasselbe.
                        Mir ist es am liebsten, ich kann alleine wurschteln, dann schwätzt mir auch niemand rein.
                        Mein Standardkommentar zu meinem Mann: Ich mache das aber so!

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                          #13
                          Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                          Mein Standardkommentar zu meinem Mann: Ich mache das aber so!
                          Ich war mal mit einer Bekannten zusammen auf einer längeren Radtour und wir hatten komplett verschiedene Ansichten darüber, was das Kochen, Kartenlesen, Zelt-Aubauen usw. anbelangte. Nach kurzer Zeit sind wir uns ziemlich in die Haare geraten (als ich noch etwas mehr hatte ).
                          Dann haben wir uns dann darauf geeinigt, dass jeder das Zeug auf seine Art macht und der andere sich komplett raus hält. Wer etwas in die Hand nimmt, bestimmt auch, wie es gemacht wird. Punkt! Ausser natürlich, es gibt wirklich einen triftigen Grund. (Was aber selten der Fall ist)
                          Letztlich führen ja beide Wege zum Ziel und ob das Gemüse nun so oder so geschnitten wird, ist eigentlich vollkommen egal.
                          Und seither klappt es, wenn wir zusammen unterwegs sind. Aber es brauchte wirklich diese Diskussion und die Einsicht, dass der andere genauso "Recht" hat.

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                            #14
                            Streiten tun wir uns nicht, um das mal klarzustellen. Das ist uns die Sache nicht wert.
                            Nur: Wenn ich überlege, dass ich über 10 Jahre alleine gewohnt habe, wundere ich mich, dass ich noch lebe.
                            Denn ich kann ja nichts, angeblich. Keine Fenster putzen, keine Betten beziehen, keine Gardinen aufhängen ; seit mein Mann in Rente ist, springt er in jede sich anbietende Lücke und weiß natürlich alles besser.
                            Und geht was schief, ist er es nicht gewesen, sondern neuerdings unser Kater!
                            Ich kann auch keine Kartoffeln kaufen, weil ich immer viel zu kleine bringe usw.
                            Also: Während meines Single-Daseins habe ich offenbar nackert auf dem Boden geschlafen mit gardinenlosen, ungeputzten Fenstern und verhungert bin ich auch!

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                              #15
                              für mich ist heiner's posting eine selbst durchgemachte erfahrung. bei mir kam die anregung allerdings aus: "liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest".

                              das prinzip ist exakt das, was auch heiner beschreibt. jeder partner nimmt die verantwortung für sein tun und lassen in die eigenen hände. und wird sich im weiteren bewusst, dass die ärgernisse, die der partner mir bereitet ihre ursache immer in mir und nicht in ihm haben. wenn mich also ein verhalten an ihm auf die berühmte palme bringt, hilft es wenig die schuld bei ihm suchen zu wollen. was aber hilfreich ist, ist darüber nachzudenken, welche alte verletzung mein partner da jetzt grad "aus versehen" aufgerissen hat. die dinge, die mit dieser methode bei mir auftauchten waren es durchaus wert, mich mal intensiv mit ihnen zu befassen.

                              im konkreten fall von shiva würde ich mir die frage stellen, welche menschen vor meinem partner mir gegenüber eine ähnliche haltung einnahmen.

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