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Kleiner Einblick in meinen Augenblick... wie ist dieser Mann nun wirklich?

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    #16
    Gute Frage, Just me, bei mir war es meine Mutter. Ich lass mir nicht gerne Vorschriften machen.

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      #17
      schön mensch, ich freu mich sehr, wie schnell du das system durchschaut hast.

      wenn man es jetzt mal genau betrachten möchte, könnte man *duck* dem partner dankbar sein, wenn man von ihm die plattform bekommt, über die eigenen verletzungen mal gründlicher nachdenken zu können.

      übrigens hat mich heute meine eigene mutter so sehr auf die palme gebracht, dass ich erkennen konnte, dass da für mich noch eine ganze menge klärungsbedarf besteht.

      aber ich denke, wir sind auf dem besten weg, shiva's faden mit anlauf zu sprengen ..... warten wir mal ab, was sie mit dem bisher geschriebenen anfangen kann.

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        #18
        Oh ja, eine ganze Menge, liebe just me - und es freut mich, so viele eurer Gedanken zu meinem Thema zu lesen!
        Nun habe ich erstmal alles durchgelesen und werde hoffentlich morgen die Zeit finden, darauf einzugehen.
        Besonderen Dank an Heiner, für deinen link zu Reinhardt Lier - ich habe mir gerade seinen Vortrag zum Thema Partnerschaft angehört und mir gefällt die Art, wie er erzählt, so erfrischend und eingängig, außerdem natürlich, was er sagt - immer wieder gut, es so klar und deutlich zu hören, auch wenn mir das meiste bekannt ist, ich vergesse es manchmal m Alltag und verfalle in alte Muster.
        Zu allem anderen werde ich wie gesagt morgen etwas schreiben. Danke euch allen an dieser Stelle für eure Gedanken!

        Und ab ins Bett...

        Liebe Grüße,
        Shiva

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          #19
          Hallo Danny Mo , ja, ich liebe ihn und es gibt vieles Liebenswerte an ihm. Ich weiß auch, dass wir zusammengehören, mehr noch: sehr gut zueinander passen, trotz (oder gerade wegen!) mancherlei Differenzen.

          Hallo Heidi,

          das Buch habe ich und ich finde es wunderbar.
          Ich denke allerdings nicht, dass mein Mann mich mit Absicht schlecht behandelt, sondern einfach seine ureigene Art hat, mit Konflikten umzugehen. Und ich gebe zu, diese Art nervt und kostet mich oft Kraft.
          Trotzdem glaube ich, dass es eine Chance für mich ist, für meine eigene Veränderung, indem ich nicht weglaufe sondern mich der Situation stelle. Ich lerne, zu schauen, woher mein Gefühl dabei kommt und kann dadurch für mich etwas ändern.

          Hallo Fortuna,

          ja, neverending story Aber es ist wirklich ein Lernprozeß. Und er braucht eine Weile, bis er aus seiner Ecke wieder auftaucht, so wie du es auch beschreibst. Dann reden wir, immer.
          Und zur Zeit versuche ich ihm näherzubringen, dass es mir wehtut, wenn er einen ganzen Tag oder 2 Tage lang "dicht macht" und dass ich mir wünsche, dass er mir direkt klarmacht, dass er sich verletzt fühlt, dass er vielleicht seine Ruhe braucht, aber dass wir weitestgehend "normal" miteinander umgehen.
          Gestern hat er das auch eingesehen und ich hoffe, wir kriegen das immer besser hin.

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            #20
            Aber es ist wirklich ein Lernprozeß. Und er braucht eine Weile, bis er aus seiner Ecke wieder auftaucht, so wie du es auch beschreibst. Dann reden wir, immer.
            Und zur Zeit versuche ich ihm näherzubringen, dass es mir wehtut, wenn er einen ganzen Tag oder 2 Tage lang "dicht macht" und dass ich mir wünsche, dass er mir direkt klarmacht, dass er sich verletzt fühlt, dass er vielleicht seine Ruhe braucht, aber dass wir weitestgehend "normal" miteinander umgehen.
            liebe Shiva,

            ich freu mich sehr, zu hören, DASS er nach einiger zeit auf dich zugeht, das ist doch das entscheidende!

            klingt nach einer guten entwicklung! weiterhin viel erfolg!

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              #21
              Hallo Waldwiese,

              so in die Richtung geht es bei mir tatsächlich - ich lasse ihn möglichst alleine vor sich hinbrüten. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, um sofort etwas zu klären, auch wenn mir das lieber wäre, weil ich Disharmonie schlecht ertrage.
              Da ist sicher ein Knackpunkt für mich - warum ertrage ich miese Stimmung so schwer? Und daran werde ich arbeiten.

              Hallo Serafin,

              zunächst einmal ist es wohl so, dass er seine Ruhe braucht, um sich über etwas klarer zu werden. Ich habe aber auch das Gefühl, dass es eine Art Machtspielchen ist, mich so zappeln zu lassen. Aber wie auch immer, ich kann ihn nicht ändern, nur meine Art, damit umzugehen.
              Letztendlich ist er aber am WIR genauso interessiert, sodass wir uns irgendwann dann zusammensetzen und in Ruhe reden.
              Ich finde deinen Ansatz sehr gut, ihn nach Lösungsmöglichkeiten zu fragen, anstatt mich über etwas aufzuregen. Das werde ich versuchen, umzusetzen - danke für diese Anregung!

              Soweit erstmal, das Kind ruft, später mehr.

              Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

              LG,
              Shiva

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                #22
                Deine Frage: Wie ist dieser Mann WIRKLICH?

                Hallo liebe Shiva,

                ich hatte gerade Deinen Beitrag gelesen. Und Deine Frage dazu.

                Zweierlei fällt mir dazu zunächst auf:
                Du gehst davon aus, dass ein Mensch, der Dich liebt, so nicht handelt. Und bist damit natürlich erst einmal selbst im Vorwurf.

                Und aus Deiner Beschreibung von ihm höre ich immer wieder sehr viel Erwartungen ihm gegenüber heraus. Aber vielleicht überforderst Du ihn auch damit emotional?

                Wann habt Ihr Euch das letzte Mal einfach nur still in die Augen gesehen? Denn wirkliche Liebe ist sehend. Sie nimmt den Anderen so wahr, wie er ist.

                Und Du hast Dir aus dem Millionen von Menschen genau ihn ausgesucht. Denn wir Menschen sind Spiegel, und über unser Gegenüber kommen wir an unsere eigenen Themen.

                Und jeder von Euch bringt so seins in seinem Lebensrucksack mit. Deshalb auch die Emotionen, die Eure Zweisamkeit kennzeichnen.

                Und vielleicht kennst Du ja das Gefühl, dass Du einen Menschen sehr liebst, ihm das aber anscheinend vollkommen kalt läßt, so dass Du Dich sehr verletzt fühlst.

                Liebe Grüße

                Wolfgang

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                  #23
                  Hi Shiva,

                  vertraust du seiner Zuneigung vielleicht nicht so richtig, um die notwendige Gelassenheit aufkommen zu lassen? Ich hatte nur ein wenig herausgelesen, dass du dir dessen nicht unbedingt sicher wärst, WEIL er schweigt und dir damit weh tut. Die letzte Post klang wieder anders. Zufriedener.

                  Beste Grüße!

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                    #24
                    Ja, Waldwiese, du hast es wohl richtig herausgelesen - es ist eine uralte Geschichte von mir, dass ich leider schnell Verlust - und Verlassensängste empfinde. In der Kindheit entstanden, dadurch, dass meine Mutter in ihrer Überforderung mit mir (Streit, Meinungsverschiedenheiten) immer in den Rückzug ging. Sie sprach nicht mit mir, ignorierte mich und ging mir aus dem Weg. Das konnte mehrere Tage anhalten.
                    Selbst heute neige ich manchmal dazu, mich in der Beziehung zurückzunehmen, damit ich bloß nicht wieder stehengelassen werde. Zum Glück bin ich auf der anderen Seite recht impulsiv und kann meinen Ärger über irgendetwas dann nicht unterdrücken.
                    Na ja und dann komme ich gefühlsmäßig meist wieder in diese "Bestrafungsecke", weil mein Mann genau diese alten Gefühle wieder in mir wachruft.
                    Jetzt bin ich wieder entspannter, wie du auch bemerkt hast, weil wir gestern in Ruhe geredet haben. Das bringt uns einander wieder näher und ich fühle mich wieder "sicher".
                    Tja, ich habe wohl noch eine Menge Entwicklungspotential...

                    Shiva

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                      #25
                      Mir nur zu bekannt.

                      http://www.forum-treffpunkt-leben.de...rt-werden.html

                      Mir hat ein wenig geholfen, als ich später von den Betreffenden Rückmeldungen bekam, weshalb sie geschwiegen hatten. Bei den meisten reine Hilflosigkeit. Ich empfand es -wie du demnach- als Bestrafung. Vielleicht tun es manche tatsächlich aus diesem Grund. Vor allem, wenn sie Macht haben. Oder welche bekommen wollen.
                      Diese Macht über mich gebe ich ihnen dann aber selber. Und zwar, indem ich drunter leide. Auch das nicht-mehr-Leiden kann man lernen und muss sich dabei nicht mal beuteln. Ein kleines Stück weit habe ich das schon geschafft indem ich begriff, dass sie eigentlich selber nur zu bedauern sind, wenn sie derartige Strafen nötig haben. Und siehe da, plötzlich tat's nicht mehr weh. Und als es mir (zumindest in den letzten Fälle) nicht mehr weh tat und ich einfach fröhlich mein Ding weiter machte... siehe da, da standen plötzlich einige redebereit vor mir.... aber von alleine.

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                        #26
                        Bei einem Pärchen aus meinem Bekanntenkreis lief es so ziemlich ähnlich ab. Sie hat diese Situation nicht mehr länger akzeptiert und hat ihre Koffer gepackt. Er fiel aus allen Wolken und verstand die Welt nicht mehr. Wortwörtlich hat er gesagt: "Es lief doch alles so gut zwischen uns. Und nachdem sie endlich aufgehört hat mich ständig mit Fragen zu löchern und mich in Ruhe meinen Feierabend geniessen liess, war es geradezu perfekt..." Ohne Kommentar...

                        Vielleicht noch ein Satz aus meiner Weisheitensammlung:
                        "Spüre nach, wie du dich mit ihm fühlst. Fühlst du dich in seiner Gegenwart bewundert, respektiert, gehört und attraktiv, geh’ weiter mit ihm aus."
                        Andernfalls mach ihm klar, dass du deine Koffer packen wirst, wenn sich an der Situation nichts ändert.

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                          #27
                          Koffer packen...

                          Hallo Lady Nivea, hallo Ihr Lieben,

                          solch eine Situation, wie sie hier geschildert wird, ist sicher schlimm. Aber mit dem "Klarmachen, dass man sonst die Koffer packt" - das ist ja Konfrontation pur. Und zwar ultimativ.

                          Warum nicht ein: Du - was ist los mit unserer Beziehung? Können wir mal reden? Warum nicht mal ein Abend, wo man sich Rücken an Rücken setzt, und jeder redet einfach mal, und der andere hört einfach mal nur zu? Und dann auch umgekehrt, so dass jeder einfach mal reden kann.

                          Warum nicht ein sich einfach mal in die Augen schauen? Damit der Kopf, der meist schnell aber doch oft daneben ist, mal schweigt, und das Herz eine Chance hat, zu Wort zu kommen?
                          Hat das, was einmal mit Liebe begann, nicht auch verdient, in Liebe und gegenseitiger Achtung ggf. weitergeführt / beendet zu werden? Ohne Inszenierung eines unnötigen Dramas?

                          Der Kopf sagt zum Herz:
                          'Du bist naiv!'
                          Das Herz antwortet dem Kopf:
                          'Aber Du bist ein Tyrann!'
                          Liebe Grüße

                          Wolfgang

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                            #28
                            ist schon erstaunlich, wie die wunden punkte unserer kindheit sich wiederholen und wiederholen...

                            du, Shiva, heute bist du kein hilfloses kind mehr, du würdest es überleben, wenn er sein schweigen und ignorieren endlos ausdehen würde. du könntest heute auf mehrere verschiedene arten und weisen reagieren. du bist nicht mehr abhängig, wie du es damals bei deiner mutter warst.

                            letztendlich geht es wohl um vertrauen, könnte ich mir vorstellen. vertrauen darauf, dass er, wenn er so weit ist, zu dir kommen und reden wird. und vertrauen in dich selbst, dass du es ihm wert sein wirst, dass ihr beide euren teil zum gelingen der beziehung beitragt. er kann dir sicherheit geben, in dem er dir sagt: liebes, lass mir bitte mein tempo, spätestens nach 3 tagen reden wir auf jeden fall...du bist mir wichtig. und du, in dem du dich in der zeit gut um dich kümmerst, in dem du erkennst, dass es die alten monster deiner vergangenheit sind, die da toben, obwohl sich die verhältnisse deutlich geändert haben...er ist nicht deine mutter...

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                              #29
                              Liebe Shiva,

                              mir ist, als würdest Du meine Beziehung beschreiben, die ziemlich am seidenen Faden hängt, weil ich mich nicht gesehen und gefühlt fühle.

                              Eure Diskussion habe ich verfolgt und kenne diese Gedankengänge von mir selber.

                              Mir ist jedoch der Anspruch an meinen Partner zu einfach:
                              Ich kümmere mich um mich und Du Dich um Dich.
                              Wenn ich mich verletzt fühle, möchte ich es ihm sagen dürfen und ich möchte von ihm ein Bedauern darüber hören, dass es ihm leid tut, wie es mir geht.

                              Ich weiß sehr wohl, dass er mich nicht mit Absicht verletzt.
                              Wenn ich das annehmen würde, müsste ich mich wirklich fragen, was ich von ihm will.

                              Ich möchte in einer Beziehung gefühlt werden.

                              Yemanya.

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                                #30
                                Lieber Wolfgang,

                                "Wirkliche Liebe ist sehend und nimmt den anderen so wie er ist"
                                Ich denke auch, dass dies so ist. Aber wer von uns ist wirklich in der Lage, den Partner jederzeit so zu nehmen wie er ist?
                                Ich kann es jedenfalls nicht immer. Es gibt Zeiten, in denen ich "bedürftig" bin wie ein kleines Kind obwohl ich weiß woher das kommt, ich weiß, dass ich eigentlich erwachsen bin, ich weiß, dass meine Erwartungen zu nichts führen.

                                Mir geht es wie dir, Yemanya. Und ich möchte, dass mein Partner das umsetzt, was er in vielen Zwiegesprächen und auch im alltäglichen Umgang über mich erfahren hat. Er weiß z.B. genau, wie ich leide, wenn er mich den ganzen Tag ignoriert oder kurz angebunden und schnippisch ist. Er weiß auch, warum und trotzdem verhält er sich so.
                                Das tut doppelt weh, weil ich dann denke, das kann doch keine Liebe sein, wenn man dem anderen Schmerz zufügt, wenn man genau weiß, wie der andere durch ein bestimmtes Verhalten leidet.
                                Andrerseits kann er offensichtlich auch nicht aus seiner Haut und darauf nehme ich ja so gesehen auch keine Rücksicht (indem ich ihn lasse), also könnte ich genausogut meine Liebe zu ihm in Frage stellen...

                                Wo ich Wolfgang 100% zustimme ist, dass es kein guter Weg ist, den anderen zu einem anderen Verhalten zwingen zu wollen, indem man mit Auszug o.ä. droht. Das führt zu nichts, ist nur destruktiv.
                                Für mich gibt es nur einen Weg, indem man sich immer wieder dem anderen öffnet und wahrhaftig bleibt, in der festen Absicht, sich gemeinsam zu entwickeln.

                                Viele Grüße,

                                Shiva

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