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mutters emotionale erpressung

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    Bei Erbschaftskram musst Du Dich EINMISCHEN sonst hohlen sich die anderen alles weg. Ausserdem hohlst du Dir gleichzeitig eine Portion Respekt bei denen wenn Du Deinen Standpunkt vertrittst. Was willst Du also?
    danke Margit, bitte mehr kopf waschen!
    was ich will? respekt! und ganz blöd gesagt, ich hätte sehr gerne das iphone meines bruders geerbt...(vll sollte ich, vll ist es noch da,hmhmhm)
    bei anderen klappt das schon gut, mit dem standpunkt vertreten, bei meiner familie ist da eine sperre...ich lass es mal auf mich wirken. danke!

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      Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
      bei anderen klappt das schon gut, mit dem standpunkt vertreten, bei meiner familie ist da eine sperre...
      Ja, kenne ich. Vielleicht liegt es daran, dass Familie so etwas wie eine heilige Kuh ist – unantastbar und tabu.
      Vielleicht hören wir auch nicht auf, alte (Kinder-) Rollen zu spielen, wenn auch sonst mehr oder weniger taff im Leben stehend.
      In einer solchen Situation überlege ich – wenn ich denn mal einen lichten Augenblick habe - , welche Macht hat die Ursprungsfamilie denn heute tatsächlich über mich (zum Überleben ist sie doch definitiv nicht mehr erforderlich), welche Macht gebe ich ihr aus kindlicher Gewohnheit und welche Macht will ich ihr heute geben.
      Warum sollen deren Interessen wichtiger sein als meine?

      Aber möglicherweise hat Dein Problem auch damit gar nichts zu tun. Nichtsdestotrotz lasse ich meine Gedanken hier. (Sie hat sich stets bemüht.)

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        Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
        danke Margit, bitte mehr kopf waschen!
        was ich will? respekt! und ganz blöd gesagt, ich hätte sehr gerne das iphone meines bruders geerbt...(vll sollte ich, vll ist es noch da,hmhmhm)
        bei anderen klappt das schon gut, mit dem standpunkt vertreten, bei meiner familie ist da eine sperre...ich lass es mal auf mich wirken. danke!
        Bitte!

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          Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
          meine eltern erzählten mir, dass seine frau ganz unbedingt dieses auto möchte, als erinnerung an ihn. und weil ich ja eh kein auto will, haben meine eltern das mal eben geregelt.
          meine eltern meinten mal so lahm, ich würde den geldwert des autos bekommen...das ist aber bis heute auch nicht passiert. und danach fragen käme mir so frevelhaft vor. es geht mir nicht ums geld...

          liebe grüße
          liebe andrea,
          so wie ich das verstehe geht es auch dir um eine erinnerung.
          vielleicht kannst du das so formulieren, was sie als gegenzug als
          erinnerung anbieten.
          ich würd das so nach dem motto machen "ihr habt das auto für mich geregelt,
          dann regelt jetzt auch mein bedürfnis nach einer erinnerung"

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            Liebe Fortuna

            Dieser Abschnitt hat für mich eine vielleicht etwas krasse Frage an dich aufgeworfen...

            Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
            ich hab mich da auch lang mit meiner thera gestritten- warum hat weder die frau von ihm noch meine eltern mich mal gefragt, ob das ok wäre??? waum wird erwartet, dass ich darauf REAGIERE? es regele? nenn mich bockig, aber ich sehe mich da nicht in der verantwortung. ich hätte es ihr auch sofort geschenkt, wenn ihr herz so daran hängt, um gottes willen. darum geht es nicht. sondern die art, wie ich ausgeschlossen wurde. so.
            Mir kommt das so vor, als würdest du - innerhalb der Familie - nicht für dich einstehen (schliesslich steht das mit dem Auto im Testament und war der Wille deines Bruders), erwartest aber von den andern (Eltern) dass sie für dich einstehen, resp. dich nicht ausschliessen. Wie kommt das?

            Möchte damit nur eine Überlegung starten.
            Herzlich, Filumi

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              Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
              ich hätte sehr gerne das iphone meines bruders geerbt!
              Liebe Fortuna!

              Ich kann das sooo gut nachvollziehen, wie sich das anfühlt, wenn man so übergangen wird, keiner auch nur einen Piep sagt .. ..
              Vielleicht haben sie gar gefürchtet, Du würdest das Auto dann doch haben wollen, und wie hätten sie sich dann aus der Affäre gezogen? Da kommt also noch dazu, dass sie Dich möglicherweise so eingeschätzt haben.

              Nach dem I-Phone würde ich allerdings flugs fragen, bevor es vielleicht wirklich weg ist.
              Liebe Grüße
              Fjäril

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                Übergangen werden zu Lebzeiten und über den Tod hinaus.
                Wenn ich das hier so mitlese, dann erinnert mich das dadran, als meine Oma vor langer Zeit starb.
                Da wurde das Mobiliar unter den Enkelkindern aufgeteilt. Ich wurde nicht mal gefragt. Das scheint normal zu sein, das Unterschiede in der Behandlung gemacht werden. Über den Tod hinaus. Erschreckend ist das.
                Übergangen werden, nicht respektvoll behandelt werden.
                Aus dieser Schleife raus zu kommen ist Schwerstarbeit.
                Wünsche Dir viel Mut liebe Fortuna um es für dich gut zu machen.

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                  danke ihr lieben,

                  ihr habt vollkommen recht, ich stehe nicht für mich ein. ich könnte jetzt einwenden, hallo, das bringt nichts, das ist ein kampf gegen windmühlen, das hat mein bruder sein lebtag lang probiert, quasi täglich...aber vielleicht nie konsequent genug...vermute ich...ich predige ja immer konsequenz, vielleicht sollte ich damit mal anfangen, auch bei dieser meiner familie...oh da sträubt sich alles in mir...huuuu...ganz heiße spur...

                  aber für mich einstehen heißt ja nicht, meine eltern zu ändern, sondern für meine rechte zu sorgen. IHNEN AUF DEN KEKS GEHEN. endlich mal den richtigen leuten, meinen eltern auf den keks gehen, und nicht immer stellvertretern wie meinem ehemaligen chef oder so...huahhh....

                  ihnen mit dem was mir wichtig ist auf dem keks gehen...oha, dass muss erst mal sacken...

                  danke

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                    Hallo Fortuna

                    Angeregt durch deinen Versuch, deiner Mutter in einem Brief deine Gefühle und deine Sicht der Dinge mitzuteilen, habe ich heute meine Mutter angerufen und ihr gesagt, dass ich finde, wir müssten mal reden. Wir haben uns an einem neutralen Ort getroffen und ich habe als erstes gesagt, dass ich ihr gerne über mich, meine Gefühle und Empfindungen erzählen möchte, sie das aber bitte nicht als Vorwurf ansehen soll. Unser Verhältnis ist gar nicht gut und eigentlich habe ich auch kein Vertrauen zu ihr. Ich habe ihr deshalb schon länger nichts persönliches mehr erzählt. Ich dachte, wenn ich mich öffne und ihr über meinen nun schon viele Jahre andauernden Kampf im Leben erzähle, würde sich ihre innere Abwehrhaltung mir gegenüber legen. Liebe Fortuna und alle, die hier mitlesen: Es endete praktisch in einer Katastrophe und am Schluss haben wir uns in meinem Auto böse angeschrien. ich kann mir ein weiteres Gespräch nur noch mit einem Mediator vorstellen.

                    Was habe ich mir von dem Gespräch erhofft? Ich wünschte mir so sehr, dass sie meine Situation versteht. Ich wünschte mir Mitgefühl und ja, ein bisschen seelische Streicheleinheiten und ein Zeichen, dass sie zu mir steht und mir zu verstehen gibt, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin. Ich lechze geradezu nach einem verständnisvollen: "Du bist nicht allein. WIR schaffen das gemeinsam."

                    Leider hat sie trotzdem vieles als Vorwurf empfunden und mein (sorry) Kack-Leben abgetan, als ob ich nur verzweifelt wäre, weil ein dicker Pickel auf der Nase spriesst, wo ich doch mit meinem Schwarm ein Date habe. Nein, sie hat mir nicht das Gefühl gegeben, dass sie versteht und sich in mich einfühlen kann, oder wenigstens versucht, sich einzufühlen. Im Gegenteil. Es kamen wie üblich ihre Kalenderweisheiten und ihre übliche Leier von wegen, ich sei selber schuld und ich solle die Vergangenheit (auch unsere Quereleien) endlich ruhen lassen. Sie will nicht wahrhaben, dass ich die letzten Jahre nicht einfach ruhen lassen kann, weil das, was mein Leben so drastisch verändert hat, mich für immer und für alle sichtbar begleiten wird. Für meine Mutter scheint die Devise zu lauten: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. In ihrer Wunsch(traum)welt gibt es keine Lebenskämpfe, keine Ungerechtigkeiten und Zurückweisungen. Also kann sie nur negieren, was ich ihr versuche zu vermitteln. Sie will es nicht hören. Es darf nicht sein, also ist es nicht so. Und ich fühle mich einfach sch***se, nicht ernst genommen und einmal mehr von der Mutter im Stich gelassen.

                    Ich habe nicht das Gefühl, dass sie auch nur ansatzweise verstanden hat. Ich hatte den Wunsch mit meiner Offenheit über mich eine Brücke zwischen uns zu bauen. Tatsächlich scheinen wir uns nun noch mehr entzweit zu haben.

                    Ratlose und traurige Grüsse

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                      liebe Lady Nivea,

                      das tut mir so leid für dich .

                      du, danke fürs teilen. mir bedeutet es gerade viel, zu lesen, dass es anderen ähnlich geht wie mir...und ist nicht die erste frage: haben wir die brücke "falsch" geschlagen? hätten wir es besser machen können?
                      ich glaube nicht. mal im ernst, wir stellen uns auf den kopf, präsentieren unser herz auf dem silbertablett, wackeln mit den großen zehen...was denn noch? das einzige, was wir nicht tun, ist die vergangenheit ruhen lassen und so zu funktionieren, wie es von uns erwartet wird...oder? mal im ernst, was "bietet" uns die gegenseite an? ganz viel hilflosigkeit und angst? meine mühsam aufrecht gehaltene fassade kratzt du nicht an, ohne die kann ich nicht sein...?

                      ich kann deine wut sehr gut nachfühlen...wir wollen doch einfach nur als mensch ernstgenommen werden. das ist so wenig verlangt. und nicht mal das ist möglich? das IST sehr traurig. wie hatte Margit gerade an anderer stelle so schön geschrieben: lasst die zeit für euch arbeiten.

                      es geht hier ja auch um kontrolle, wir müssen uns eingestehen, das wir keinerlei macht über die beziehung zu unserer mutter haben...es entsteht kein fruchtbarer dialog, kaum annäherung, viele rückschläge, viel misstrauen, viel verleugnung, fassade, mauer, eim kampf um: mir geht es immer etwas schlechter als dir und du bist dran schuld...ich komme immer und immer mehr an den punkt: letztes klärendes gespräch, ALLES auf den tisch packen und dann loslassen. meine mutter hat sich auch bis heute nicht auf meinen brief gemeldet. kein piep. hatte ich mir gedacht. aber etwas enttäuscht bin ich auch, klar. mir fällt dazu noch ein anderer satz ein, der absurd klingt ,aber so wahr ist: von einem ochsen bekommst du kein kalbfleisch. oder eine katze kriegst du nicht zum bellen. akzeptieren wir das unabänderliche...

                      ganz liebe grüße, trotzdem schönen sonntag liebe Lady Nivea!

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                        Liebe Fortuna,
                        liebe LadyNivea,

                        was ihr beide hier schreibt - da muss auch ich ein paar Tränchen schon wieder runterschlucken.

                        Eines habe ich seit der Aktion mit meinem Neffen am Freitag begriffen - wir können sie nicht ändern. Wie auch immer, sie brauchen ihre Mauern, ihre Abwehrhaltung und ihre Wahrnehmung der Realität. Denn wenn man ihnen das nehmen würde, sie mit unserer Realität konfrontieren würde (was ich sogar öffentlich getan habe), dann bricht ihre Welt zusammen. Und sie sind nicht stark genug, um diesen Zusammenbruch zu verkraften.

                        Nein, sie sind einfach nicht so stark wie wir. Glaubt mir, wir sind um ein vielfaches stärker, weil wir uns der Wahrheit stellen. Das können und wollen sie aber nicht.

                        Im Endeffekt wünschen wir uns von unseren Famlien doch genau das, was wir schon als Kinder nicht bekamen - Liebe, Verständnis, Respekt, Aufmerksamkeit, versorgt zu werden in vielfacher Hinsicht. All das fehlt uns und es klingt in unseren Erwachsenenleben noch nach.

                        Hört auf zu kämpfen. Das ist mein ganz bescheidener Tipp. Hört auf zu kämpfen und euch etwas zu erhoffen, das ihr von diesen Menschen nicht erhalten werdet. Ich will damit nicht sagen, dass Menschen sich nicht ändern können, natürlich können sie das. Aber jetzt, in diesem Moment, zu diesem Zeitpunkt, können und wollen sie es nicht. Akzeptieren wir das, so schwer es auch sein mag.

                        Es geht nur noch um euch. Um euer Leben, darum, dass es euch gut geht. Sorgt für euch, gebt euch, was sie euch nicht geben konnten. Arbeitet eure Trauer, euren Schmerz, euren Verlust wenn notwendig auch mit fachlicher Hilfe auf. Und richtet euch auf euer Leben aus, auf euer persönliches Glück. Ich jedenfalls habe mir das jetzt zum obersten Ziel gesetzt. Mein persönliches Glück, mein Leben, mein Wohlbefinden. Und wenn diese Menschen, die ich trotzallem liebe, mich verteufeln und zum Idioten erklären müssen, weil es besser in ihre verkorkste Welt passt, dann sollen sie das tun. Aber ich bin nicht länger davon abhängig, was sie mir geben und wie sie mich sehen. Ich weiss, dass ich viel mehr bin, als das, was sie mir je zugestanden haben.

                        Und ihr seid auch viel mehr. Ihr seid tolle Frauen, lasst euch das nicht schlecht reden. Sie sind es, die euch niedermachen müssen, damit sie sich besser fühlen. Aber das Problem liegt auf deren Seite, nicht auf eurer. Ihr seid toll, wie ihr seid.

                        @Fortuna: Für Dich und Dein Recht einzustehen finde ich auch absolut richtig. Es geht nicht darum, Deine Eltern zum Umdenken zu bewegen sondern nur darum, endlich auch mal für Dich und Dein Recht einzustehen. Ich denke, Du wirst Dich viel viel besser fühlen, wenn Du das getan hast.

                        Ihr Zwei, seid lieb umarmt, wenn ihr wollt. Und vergesst nicht, wie toll ihr seid

                        Lg
                        Lane

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                          Danke liebe Fortuna und liebe Lane für eure einfühlsamen Worte.

                          Es ist mir bewusst, dass man andere Menschen nicht ändern kann. Und trotzdem... wenn ich jetzt so über gestern nachdenke muss ich eingestehen, dass ich unbewusst meiner Mutter den Kopf, den sie so gerne in den Sand steckt, um die Realität nicht sehen zu müssen, mit Gewalt aus eben diesem Sand zu ziehen versucht habe, indem ich eine Wahrheit ausgesprochen habe, die sie nicht verkraften kann und will. Und sie hat das getan, was jeder tun würde, der, ob nun mit Worten oder Taten, zu etwas gezwungen wird, was er nicht will. Sie hat sich gewehrt. Ich wollte sie mit Worten zwingen und sie hat sich mit Worten gewehrt. Soweit kann ich sie verstehen.

                          Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
                          ...und ist nicht die erste frage: haben wir die brücke "falsch" geschlagen? hätten wir es besser machen können?
                          Ich denke, eine Brücke, ob nun aus Metall oder Stein, sie sollte verbinden. Aber der andere muss auch bereit sein, uns zu empfangen und zwar so wie wir sind und nicht so, wie sie uns gerne sehen würde.

                          Weisst du Fortuna, mit deinem Brief hast du deiner Mutter zumindest Zeit zum überdenken gegeben. Du hast ihr die Möglichkeit gegeben das Gelesene sacken zu lassen und in Ruhe eine Antwort zu finden. Auch Schweigen ist eine Antwort. Deine letzte 'Tat' war, ihr die Hand zu reichen. Leider war meine letzte 'Tat', zusammen mit meiner Mutter die Brücke wieder zu zerstören. Da kommen, neben der Enttäuschung und einem bitteren Beigeschmack auch noch Selbstvorwürfe dazu: Wie konnte ich es bloss soweit kommen lassen?

                          Zitat von Lane777 Beitrag anzeigen
                          ...Im Endeffekt wünschen wir uns von unseren Famlien doch genau das, was wir schon als Kinder nicht bekamen - Liebe, Verständnis, Respekt, Aufmerksamkeit, versorgt zu werden in vielfacher Hinsicht. All das fehlt uns und es klingt in unseren Erwachsenenleben noch nach. [...] Hört auf zu kämpfen...
                          Ja, so ist es leider. Ich für meinen Teil werde nicht mehr kämpfen. Ich habe es ein letztes Mal versucht. Ob die Art und Weise nun richtig war oder nicht. Aber ich habe es zumindest versucht.

                          Ich werde jetzt meine Energie in die Yoga-Nidra-Übung stecken. Das ist eine Verzeihensübung, die ich aus dem Buch "Die befreiende Kraft des Verzeihens" herauskopiert habe. Mit dieser Übung werde ich meiner Mutter, aber auch mir verzeihen, und wenn die Verzeihung gelungen ist werde ich es spüren. Ich bin überzeugt, dass ich danach die verkorkste Situation und das Geschehene akzeptieren und ruhen lassen kann. Ob nun mit oder ohne weiteren Kontakt zu der Mutter.

                          ...Und vergesst nicht, wie toll ihr seid
                          Danke! Ich werde es mir hinter die Ohren schreiben.

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                            hmmmh,

                            vielleicht müssen Brücken manchmal ganz abgebrochen werden, damit es die Chance geben kann, sie wieder neu aufzubauen?

                            Also, ich dachte mal, "ok, das wars". Meine Mutter hatte mir (als etwas für mich sehr Schönes erreicht hatte und ihr davon erzählte) am Telefon gesagt, dass ich alles falsch mache, was weiß ich nicht noch alles, und dass sie nie mehr mit sprechen wolle.

                            "Ok", sagte ich (oder etwas in der Weise), "das tut mir leid, ich bedauere sehr, ich verstehe es nicht einmal, dass du dich nicht mir freuen kannst, aber ich teile dir mit, dass ich mein Leben so lebe, wie ich es möchte. Wenn du es so wünschst, dass wir nicht mehr miteinander sprechen, dann ist es so. Ich wünsche dir alles Gute und einen guten Abend."

                            Ich war nicht mal sauer. Nur völlig perplex. Es war eine für mich derart überzogene Reaktion (und doch hatte ich sie irgendwie auch erwartet).

                            Ich dachte, na dann lebst du eben ohne deine Mutter. Soll sie das den Leuten erklären. Ihr Problem. Irgendwie war da mein Verstand ganz vor dem verletzten Herzen.

                            Wieder Erwarten haben sich neue Türen zu ihr geöffnet...

                            Was die Änderung hervorgerufen hat, ich weiß es nicht. Vielleicht war es mein Vater, keine Ahnung. Ab dann hatten meine Mutter und ich ein einigermaßen gutes Verhältnis.

                            Bleibt dran, authentisch auf euch schauend, entscheidet, was für euch richtig ist.

                            Seid nicht zu lange enttäuscht, das schadet euch nur. Wenn eure Mütter dodelig rüberkommen, dürft ihr trotzdem fröhlich sein. Müßt ihr irgendwie sogar, dass seid ihr euch schuldig ;)

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                              Hallo Sabine nrw,

                              ich danke Dir für Deinen Beitrag, denn ich finde, Du hast damit völlig Recht.

                              Ich denke mal, in dem Du die Aussage Deiner Mutter akzeptiert hast, hat sie gesehen, dass das endgültig ist und das hat sie vielleicht auch nicht geollt. Vielleicht war das ja der Türöffner.

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                                liebe Sabine,

                                ja. wenn wir, da wir es eh nicht recht machen können, könnten wir uns auch entspannen und tun, was gut für uns ist.

                                ich hab so den eindruck, ich mache gerade verschiedene phasen durch:
                                früher hab ich alles verleugnet und die coole, wütende gespielt, ihr blöden, ihr könnt mir gar nichts, ihr seid sch..., nicht ich!!! und immer wieder von vorne...
                                dann kamen meine panikattacken 2004, und ich fing an zu fühlen...schmerz machte sich langsam bereit, ich durfte spüren, oha, was war denn das damals alles, was spielt alles eine rolle, dass ich so wurde wie ich nun bin...konfrontation...kontaktabbruch...langsame wiederannäherung...
                                dann eine lange phase von enttäuschung und hoffnung und traurigkeit...und viel frust...ich hab entdeckt zu wollen...und eben auch immer mal wieder etwas nicht zu kriegen...
                                ich hab entdeckt, dass die rolle des opfers sehr verführerisch ist...ICH würde ja, aber man lässt mich ja nicht...inzwischen kann ich mein eigenes gejammer echt nicht mehr hören...
                                ich hab mir vorgenommen, eine neue phase muss her. empathisch, gefühlvoll, und ICH im vordergrund. so wie mein letzter brief an meine mutter, ok, da war auch noch ne ordentliche portion "opfer" mit drin...
                                aber er war ehrlich, ich hab gesagt, was ich will, was mich stört, und dass sie mich nur so nehmen können wie ich bin. wenn ich für jemand eine enttäuschung bin, dann kann ich es nicht ändern. manchmal sind menschen füreinander enttäuschend...NICHT darüber zu reden und bitter zu werden, find ich nicht gut...dann will ich es kurz ansprechen, sagen wie es mir damit geht, meinem herzen luft machen. und dann meinen weg weitergehen. vielleicht tut es kurz weh. frustriert. ist traurig. aber ich bin. ich will nicht irgendwie sein. so wie es ist, ists in ordnung. im großen ganzen.
                                mein herz ist offen und ich finde immer noch, schenk der welt ein lächeln und sie lächelt zurück. vielleicht schenk ich meiner mutter eines tages auch einfach so mein lächeln, einfach weil mir gerade danach ist. weil es mir gut geht und ich etwas zu verschenken habe. und nicht weil ich muss oder sonstwas für krude gründe.

                                ja, lassen wir unsere mütter und väter los. lassen wir die zeit für uns arbeiten. kontakt, beziehung heißt, beide wollen. nicht nur einer. und wir sind mit so vielen menschen, eigentlich doch mit allen verbunden...machen wir uns nicht wegen einzelner unglücklich...

                                liebe grüße und danke für die erinnerung, Sabine!

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