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mutters emotionale erpressung

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    Hi Fortuna (dein Nick ist doch Oberklasse und läßt nur Gutes erahnen )

    auch von mir noch einen Glückwunsch zu deiner Arbeit

    Ich lese öfter mal in deinem Faden und bin sehr angetan von den Fortschritten die du machst.
    Stetig gehst du einen Schritt nach dem anderen - Klasse

    Aus meiner bescheidenen Sicht wäre der nächste Schritt genau das was du selbst schon schreibst:

    ich will das nicht mehr...vielleicht sollte ich ihnen mal GENAU DAS sagen. höt endlich auf, ihr vertreibt mich mit eurem endlosen gejammer und immer soll ich für euch da sein, jaja, eltern sind halt so, na und- und ich bin so. und nu? gewinnt wohl keiner, dumm gelaufen. NEIN, ICH überschütte meine eltern nicht mit haltlosen forderungen. einfach mal eine nachfrage, meine liebe tochter, geht es dir gut? wir denken an dich- nein, gibt es nicht, ich weiß doch...gott dass hab ich nicht verdient, diese emokacke...
    Schreib (ich würde schreiben nicht telefonieren) es ihnen doch genauso wie du uns das hier schreibst - ganz ehrlich und offen. Was kann denn schon passieren - nix.
    Kann eigentlich nur besser für dich werden, selbst wenn es lediglich dazu führen sollte dass du es ihnen wenigstens mal gesagt (geschrieben) hast. Befreit ungemein.

    "Schlimmstenfalls" kapieren sie zumindest ein kleines Stück der Problematik. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ansonsten ...

    Du beschäftigst dich meiner Meinung nach gedanklich viel zu viel mit deiner Mutter.
    Du stellst sie dadurch in den Mittelpunkt deines Lebens, und da gehört sie nicht hin.
    Dir geht dadurch auch die Lockerheit im Umgang mit ihr verloren.
    Du setzt dich selbst unter Druck und willst etwas erzwingen; das geht nicht.
    ... kann ich mich der Menschenfrau nur anschließen.
    Ich weiß - einfacher gesagt als getan.

    Drück die die Daumen dass aus den Schritten mal Siebenmeilenschritte werden

    Euch allen einen schönen Tag und eine gute Zeit

    Heiner (der sich gerade über sich selbst wundert, da er schon ewig keinen Beitrag mehr geschieben hat)

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      Liebe Fortuna!

      Auch wenn es bei mir ganz anders war – so ein Brief könnte auch bei Dir das Richtige sein. Wenn der Ärger sich gelegt hat, kann man sachlich, freundlich, vielleicht sogar mitfühlend formulieren, ich habe ihn am nächsten Tag noch mal durchgelesen, ob er stimmig ist – und dann hatte ich sozusagen den Ball abgegeben.

      Inzwischen ist es bei meiner Mutter leider so, dass es nichts nützt ihr was zu sagen, sie vergisst es umgehend, und ich habe begriffen, dass nichts anderes zu erwarten ist. Und sie hat jetzt auch mit der „ich habe ja nur mehr dich“-Masche angefangen. Das erste Mal war ich überrascht, doch nun habe ich mich gewappnet, mir eine Antwort zurechtgelegt, und die kann sie jedes Mal zu hören bekommen .. ..

      Liebe Grüße
      Fjäril

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        liebe Fjäril, und welche antwort bekommt deine mutter in diesem moment von dir? interessiert mich sehr!

        lieber Heiner, vielen dank für deine ermutigung! ich schreib den heute noch, ehrlich, aufrichtig, aber ich werd endlich mal sagen, was mir schon so lange auf der seele liegt. ihr überfordert mich restlos...

        liebe Menschin, eigentlich beschäftigen sie mich immer weniger, meine eltern...es gibt immer mal wieder so "einbrüche"...dann erwischt es mich aber schon ziemlich, hast recht...ja, ich setze mich selber unter druck...hmmm, wie das stimmt!...nachdenk* danke.

        liebe Küstenfrau, danke, und spirale klingt gut, tröstlich...meine eigenen grenzen..ja, die gibt es und DIE muss ich meinen eltern kund tun. ich geh immer viel zu sehr darauf ein, was sie von mir wollen...anstatt zu sagen, wie es mir damit geht und was es bei mir macht...oh...da geht der weg längs, wa...

        und zu verlieren hab ich echt nullkommagarnix, stimmt...und weh tun will ich ihnen nicht, aber d liegt wohl der hase im pfeffer. es kriegen nicht alle alles was sie wollen...und ich muss für mich sorgen! will ich auch...

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          Liebe Fortuna!

          Da großartige Erklärungen bei meiner Mutter offenbar ohnehin nicht hängenbleiben, sage ich einfach „soso, findest/meinst du .. ..“ (je nachdem, wie es gerade rauskommen will). Ich denke, das drückt ausreichend aus, dass ich nicht ihre Ansicht teile, und mehr Worte will ich nicht machen.

          Liebe Grüße
          Fjäril

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            moin meine lieben,

            vor 2,5 wochen hatte ich besagten brief an meine mutter abgeschickt...einen brief voller gefühle...ich habe meiner mutter/meinen eltern gesagt, wie sehr es mich verletzt, dass ich es ihnen nie recht machen kann, wie sehr sie mich von sich stoßen durch diese forderungen und vorwürfe (nie meldest du dich, nie bist du da, wegen dir müssen wir andere menschen anlügen, wenn wir deswegen krank werden,...),
            dass ich mir das gleiche wie sie wünsche, eine familie die sich mag und für einander da ist. aber das es so nicht funktioniert für mich.
            dass mich der tod meines bruders ebenfalls sehr berührt hat und mich täglich beschäftigt. ich versuche, meine schlüsse daraus zu ziehen...wie sehr mich IHR verhalten, bezüglich der beerdigung und meines erbes (der tag der beerdigung wurde ohne mich festgelegt, und zwar so, dass es mir nicht möglich gewesen wäre, rechtzeitig da zu sein, und mein erbe wurde verschenkt- "du wolltest" es doch eh nicht- was so nicht stimmt) verletzt hat...
            dass es mich sehr verletzt, dass meine eltern voll verpennt haben, dass mein studium vorbei ist...und dass ich nicht weiß, wass der brief mit unserer beziehung macht. dass ich vermutlich eine enttäuschung für meine eltern bin. und ich aber nicht ändern kann und will, dass ich bin wie ich bin.

            wenn ich noch mal so daran denke, finde ich es eigentlich einen tollen brief. ach ja...ich hab ihnen auch gesagt, dass sie nicht die einzigen mit einem schweren leben sind... meins ist nämlich auch oft echt hart und grausam...DAS hab ICH geschrieben. und ich bin ein bisschen stolz auf mich. noch vor zwei jahren wäre es mir nicht möglich gewesen, dass zu fühlen und geschweige zu kommunizieren...ich werde "besser" darin, meine gefühle zu fühlen und mich zu zeigen. ich werde damit nicht immer "erfolg" haben. aber darum geht es wohl auch nicht.

            meine eltern/ meine mutter hat bis heute nicht darauf reagiert. gar nicht. aber damit habe ich auch gerechnet. wenn schon sie mich nicht loslassen können, ich glaube, ich lasse gerade los. vielleicht heilt die zeit wunden, wenn man sie nicht ständig aufreißt. mit manchen menschen ist kein ungiftiger kontakt möglich, nicht umsonst haben alice miller oder andere autoren sich damit beschäftigt. ich kann viel bewegen, aber meine möglichkeiten sind begrenzt. und ich kann das langsam aber sicher immer besser akzeptieren. jeder von uns hat seine grenzen...ich bin auch sehr sensibel und verletzlich. es gibt keinen grund, dinge zu ertragen, die mir weh tun. der tod meines bruders war nicht umsonst. er hat sich ein bein ausgerissen, hat sich täglich im spagat geübt. wir sind keine menschen, die sich ein scheitern eingestehen. wie bescheuert... in meiner neuen firma heißen fehler lernerfolge und werden immer in einem atemzug mit den erfolgen genannt. das gefällt mir. da sind sie wieder, die beiden seiten der medaille...manche dinge habe ich nicht in meiner hand. und das ist auch gut so...

            irgendwie ruhe ich gerade in mir. auch wenn nicht alles so läuft wie ich es gerne hätte. aber vielleicht liegt da auch eine art lösung. es wird nie alles so laufen, wie ich es gerne hätte. aber daneben sind noch viele schöne dinge. das leben ist beide seiten der medaille...

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              Liebe Fortuna,

              das klingt super. Ich finde es sehr bewundernswert, dass du diesen Brief geschrieben hast. Zwischen mir und meinen Eltern ist auch so viel Unausgesprochenes, das oft einfach so in der Luft herumhängt. Meine Eltern sind nicht gut im kommunizieren, jetzt weiß ich auch, woher ich das habe Es ist so oft ein "Interpretieren" und keiner spricht Dinge offen an. Weil sie es einfach nicht können. Und ich würde mich so schämen, es zu tun. Dabei weiß ich gar nicht warum.

              Vielleicht ist das auch ein Grund, warum deine Eltern nicht reagieren. Vielleicht weil sie nicht können? Du kannst das aber auch nicht beeinflussen. Dann ist es eben so. Du hast getan, was du konntest und dir ein Anliegen war, und jetzt kannst du dich Schritt für Schritt mehr auf dich selbst konzentrieren.

              Ich finde es wie gesagt sehr toll. Da kannst du mit Recht stolz sein auf dich! Es ist DEIN Leben und je mehr du die anderen sein lassen kannst, desto mehr Power, mehr Energie, mehr Schub für dein eigenes Leben...

              Alles Liebe!

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                Ich gratulier Dir mal einfach zu dem Brief, Fortuna.
                Und pack die Gleichung "Fehler=Lernerfolge" in meinen Werkzeugkoffer - und gratuliere Dir gleich noch zur Firma!

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                  Hallo Fortuna,

                  ich finde es sehr gut, dass Du mal Klartext geschrieben hast.

                  Aber ganz ehrlich, daß Deine Eltern DEIN Erbe verschenkt haben, ist wirklich nicht zu fassen. Mit welchem Recht? An wen verschenkt? Warum?

                  Oh man, mir fehlen echt die Worte.

                  Viele Grüße
                  Margit

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                    liebe Margit,

                    sie haben es an die frau meines bruders verschenkt. wenn sie es unbedingt haben wollte, von mir aus. aber meinem bruder war wichtig, mir etwas zu hinterlassen, darum ging es mir...

                    aber was ich zuletzt von meiner tante gehört habe, soll die ganz große liebe zwischen meinen eltern und der frau meines bruders ja schon einige risse aufweisen...da steht wohl noch ein erbschaftstreit vom feinsten an...und sie geht wohl auch nicht mehr immer ans telefon, wenn meine eltern dreimal am tag anrufen...und ich dachte schon, sie übernimmt meinen part in dieser familie- das hätte ich gut gefunden. echt.

                    danke liebe Nomada

                    liebe Kathi, meine eltern können nicht, das denke ich auch. macht die sache nur nicht besser. sie sind wie sie sind und damit enorm anstrengend. schluss mit anstrengen. ich strenge mich in meinen leben immer viel zu sehr an- sollen andere sich auch mal anstrengen...

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                      Hallo Fortuna,

                      hat Dein Bruder Kinder hinterlassen?

                      Komischerweise betrifft mich das gerade sehr, was Du schreibst. Weil ich es einfach nicht richtig finde wenn in einer Familie die Erbfolge nicht beachtet wird. DU wärst die nächste in der Reihe gewesen und nicht die Frau deines Bruders.

                      Aber ich kenne das zu gut von meiner Familie. Da ist so eine Ungleichheit im System, da kann ja nichts klappen.

                      Hoffentlich warst Du nicht zu nett in Deinem Brief an Deine Eltern. Bitte nicht falsch verstehen.
                      Ich habe die Erfahrung gemacht, daß leider selbst bei den Eltern irgendwann nur Tachles hilft.

                      Obwohl meine Mutter nie für mich da war, hat sie bei Ihrem Krankenhausaufenthalt sofort mich angerufen.
                      Ich habe meiner Mutter vor Jahren gesagt, daß ich mich im Alter nicht um sie kümmern werde und sonst auch nicht. Das ist die Aufgabe meines jüngeren Bruders, er ist das Wunschkind und der leibliche Sohn meines Stiefvaters und dadurch nur bevorteilt worden. Da wurde sie erstmal ganz schön nervös.

                      Jetzt haben beide eine Pflegeversicherung abgeschlossen und Kund getan, daß sie die Pflege von mir und meinem Bruder nicht einkalkulieren und nichts erwarten. (Zwischen dem Gespräch von meiner Mutter und mir, und bis sie eine Pflegeversicherung abgeschlossen hat, lagen 7 Jahre) Ich muss dazu sagen, daß meine Mutter eine schwere Erbkrankheit hat, die ich gottlob NICHT geerbt habe.

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                        liebe Margit,

                        nein, mein bruder hatte keine kinder. er war gerade mal ein halbes jahr mit seiner freundin zusammen und die beiden haben 4 tage vor seinem tod geheiratet...

                        weißte, dass ist typisch für mich, solche fiesen angelegenheiten sofort in den untergrund zu schicken und dort gären lassen...ich bin froh, dass ich sie raus gelassen habe. aber wenn man es eben gar nicht anders kennt...ist so verhalten zwar verletzend, aber eben vertraut. aus der reihe, naja so war es schon immer. macht auch nichts besser...

                        find ich stark, dass du das deiner mutter so ganz klar gesagt hast. dieses thema, pflege im alter, hatte ich oft mit meinem bruder besprochen. dass wir das auch nicht tun wollen. wobei uns beiden klar war, da er eh immer bei meinen eltern war und alles für sie getan hat...wie war das? leben passiert, während man pläne macht...

                        ja, ist schon interessant, warum ich so "übergangen" werde...aber ich hab mich bis dato auch nicht gewehrt...bin immer noch so ambivalent...ich streite mich nicht um geld mit denen, hallo?! und naja, dass ich es sehr verletzend gefunden habe, wissen sie ja jetzt. nä, wo hopfen und malz verloren sind...

                        wie geht das bei deiner familie weiter?

                        liebe grüße

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                          Liebe Fortuna!

                          Seltsam, welche Parallelen sich zu meiner Familie da auftun .. ..

                          Finde ich super, dass Du das alles in Deinen Brief geschrieben hast. Dass Deine Eltern darauf nicht antworteten, erscheint mir nur logisch – was könnten sie denn auch schreiben ohne über ihren Schatten zu springen?

                          Darf ich fragen, was Dein Bruder Dir hinterlassen wollte, war das auch was Persönliches (neben dem Geld, das Du erwähntest)? Und wenn er Dir was hinterlassen hat, können Deine Eltern doch nicht darüber verfügen .. .. ?
                          Mein Bruder hat alles seiner Freundin vererbt, und ich habe erfahren, dass meine Eltern nur einen kleinen Anteil als Pflichtteil hätten geltend machen können, und ich überhaupt nix. Deswegen kommen mir Deine Andeutungen etwas seltsam vor. Musst aber nicht antworten, wenn Dir nicht danach ist .. ..

                          Liebe Grüße
                          Fjäril

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                            Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
                            liebe Margit,

                            nein, mein bruder hatte keine kinder. er war gerade mal ein halbes jahr mit seiner freundin zusammen und die beiden haben 4 tage vor seinem tod geheiratet...

                            weißte, dass ist typisch für mich, solche fiesen angelegenheiten sofort in den untergrund zu schicken und dort gären lassen...ich bin froh, dass ich sie raus gelassen habe. aber wenn man es eben gar nicht anders kennt...ist so verhalten zwar verletzend, aber eben vertraut. aus der reihe, naja so war es schon immer. macht auch nichts besser...

                            find ich stark, dass du das deiner mutter so ganz klar gesagt hast. dieses thema, pflege im alter, hatte ich oft mit meinem bruder besprochen. dass wir das auch nicht tun wollen. wobei uns beiden klar war, da er eh immer bei meinen eltern war und alles für sie getan hat...wie war das? leben passiert, während man pläne macht...

                            ja, ist schon interessant, warum ich so "übergangen" werde...aber ich hab mich bis dato auch nicht gewehrt...bin immer noch so ambivalent...ich streite mich nicht um geld mit denen, hallo?! und naja, dass ich es sehr verletzend gefunden habe, wissen sie ja jetzt. nä, wo hopfen und malz verloren sind...

                            wie geht das bei deiner familie weiter?

                            liebe grüße
                            Hallo Fortuna,

                            jetzt bin ich nicht sicher, ob ich richtig verstanden habe, um welches Erbe es geht?
                            Geht es um Dinge, Geld daß Deinem Bruder gehörte?
                            Oder um das Erbe von Deinen Eltern?

                            Gab es kein Testament?

                            Es fühlt sich für mich dennoch unpassend an, alles an die Frau Deines Bruders zu vererben.

                            Ich kenne die näheren Umstände nicht aber Deine Familie kommt mir auch sehr ambivalent vor. Einerseits bist Du die Lieblings-Fortuna und sie gehen Dir mit ihrer Penetranten Art ziemlich auf die Nerven und andererseits berücksichtigen sie Dich nicht genügend bei Familien-Angelegenheiten.


                            Ich kenne das ja auch bei mir. Bei meiner Familie kämpfte ich immer gegen Windmühlen. Bis ich wußte, wie ich mich wehren soll, war ich mitte 30. Deswegen kann ich Dir sehr gut nachfühlen.

                            Als mir meine Mutter vor kurzem das mit der Pflegeversicherung mitteilte, war ich im ersten Moment sogar irgendwie traurig. Und dann auch verwirrt über meine Traurigkeit. Jetzt könnte ich doch froh sein, daß ich aus dem Schneider bin. Bin ich auch!

                            Aber das heißt auch, sie braucht mich nicht.
                            Vielleicht heißt es auch, daß mich meine Mutter innerlich loslässt?
                            Denn unser Gespräch war sehr neutral.
                            Ich konnte ihr auch endlich mal Fragen über meine Geburt stellen, ohne daß sie total dicht machte. Ich habe ihr offen und ruhig mitgeteilt, dass sie und meine ganze Familie MIR sehr viel abverlangt haben und ich darunter sehr gelitten habe.

                            Tja, liebe Fortuna, vor 3 Wochen ist auch der Bruder meiner Mutter (mein Lieblingsonkel), er war 64, gestorben, an der Erbkrankheit, die meine Mutter und alle ihre Geschwister und deren Kinder geerbt haben.

                            Ich bin die Einzige in der Linie, die davon verschont blieb.

                            Sicher werden Dir im Laufe der Zeit, nach und nach ein paar Lichter aufgehen im Bezug auf Deine Familie. Es braucht seine Zeit.

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                              liebe Fjäril,

                              du, kein problem. mein bruder hat, als er von seinem krebs erfahren hat, ein offizielles testament gemacht. er wollte mir unbedingt sein auto vererben, das steht da auch so drin. ich hab keine ahnung von so erbschaftskram, der anwalt anscheinend auch nicht...weil er ja noch kurz vorher geheiratet hat, ist das testament wohl nicht mehr so einfach umsetzbar. irgendsowas wurde mir mal erzählt, ich glaub von meiner tante...

                              meine eltern erzählten mir, dass seine frau ganz unbedingt dieses auto möchte, als erinnerung an ihn. und weil ich ja eh kein auto will, haben meine eltern das mal eben geregelt. ich hab mich da auch lang mit meiner thera gestritten- warum hat weder die frau von ihm noch meine eltern mich mal gefragt, ob das ok wäre??? waum wird erwartet, dass ich darauf REAGIERE? es regele? nenn mich bockig, aber ich sehe mich da nicht in der verantwortung. ich hätte es ihr auch sofort geschenkt, wenn ihr herz so daran hängt, um gottes willen. darum geht es nicht. sondern die art, wie ich ausgeschlossen wurde. so.

                              meine eltern meinten mal so lahm, ich würde den geldwert des autos bekommen...das ist aber bis heute auch nicht passiert. und danach fragen käme mir so frevelhaft vor. es geht mir nicht ums geld...

                              liebe grüße

                              Kommentar


                                Fortuna, also ich würde das dennoch nicht so stehen lassen.
                                Du bist weit weg und scheinbar für die ungefährlich?
                                Bei Erbschaftskram musst Du Dich EINMISCHEN sonst hohlen sich die anderen alles weg. Ausserdem hohlst du Dir gleichzeitig eine Portion Respekt bei denen wenn Du Deinen Standpunkt vertrittst. Was willst Du also? Gehts Dir wirklich nicht ums Geld? Garnicht?

                                A propos...ein Anwalt der keine Ahnung von Erbschaften hat, ist der falsche Anwalt. Ausserdem was soll das, diese Information von Deiner Tante um 3 Ecken? Du musst wissen was Du willst und wissen WAS in dem Testament steht und Deines durchsetzen. Aber die Emotionen stehen wohl im Weg?

                                Ich habe solche Streitereien auch im Freundeskreis erlebt.
                                Die Eltern können den Unterschied bei ihren Kindern oft garnicht wahrnehmen.
                                Ich war manchmal total baff, daß Eltern dem Kind, das am meißten forderte, auch am meißten gegeben haben, auf Kosten der anderen Kinder.
                                Zuletzt geändert von ; 15.03.2011, 20:13.

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