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Woran erkenne ich, ob ich überhaupt noch beziehungsfähig bin?

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    #61
    Eine Blondine, der Nikolaus und das Osterhasi, gehen zusammen am Meer spazieren....
    da sehen sie, dass einer am ertrinken ist und "Hilfe" ruft....

    wer geht hin und rettet ihn ?

















    die Blondine, die andern beiden gibts gar nicht...


    Und wenn du jetzt lachst... dann renne schnell vor den Spiegel und sage zu dir selbst,
    ich liebe dich... weil du über diesen Witz lachst....
    und dann rennst du wieder zurück... und behältst das lächeln...
    liest nochmals, was du gestern geschrieben hast...

    und lachst nochmals laut.... formulierst es vielleicht im Geist anders.... und freust dich, dass du dich freust....

    ich habe gemerkt, ich musste mich anfangs ein bisschen selber überlisten, um fröhlich und gespannt und interessiert für mich selber zu sein....
    es ist wirklich eine Übungssache... jeden Tag....

    und sich selber zu lieben, ist halt ungewohnt,
    und sich selber runtermachen ist die Gewohnheit...

    ich habe das Gewohnte, verlassen,
    ich liebe mich einfach... weil ich, friedlich wurde dabei,
    so friedlich, dass ich gerne mit mir selber lache...

    wenn du den Witz nicht zum lachen findest... erzähl dir einen, den du lustig findest... und lache herzlich darüber...

    seit ich meine beste Freundin bin,
    tröste ich mich selber,
    und das macht
    dass ich meistens sehr schnell wieder glücklich bin, ich selbst zu sein...
    es ist eine Übungssache, und was ich aussende... ziehe ich an...
    und weil ich es gerne fröhlich habe, bin ich fröhlich...
    ziehe dann fröhliches an,
    weil ich Fröhlichkeit ausstrahle... lachen die andern zurück...

    Kinder lachen am Tag etwa 400 mal....
    Erwachsene noch 15 mal...
    lachen bewegt,
    erstens Muskeln, zweitens das Herz, drittens den Verstand...
    es schüttelt den ganzen Körper durch... lässt mich alles in einem anderen Licht sehen,
    es lässt mich vor allem sein, wie ich bin....

    ich meinte das schon wörtlich, was ich letztes mal schrieb...
    ich lächle mich an, und finde mich gut...
    das hilft mir extrem mehr,
    mich zu lieben....

    es gibt nichts anderes zu tun, auf dieser Welt,
    als zu sein und zu erfahren, wer ich bin...
    dass ich weiss,
    wer ich bin, und dass ich auch spüre,
    was ich bin....

    ich bin ein lichtvolles Wesen, das in einem weiblichen Körper auf die Erde kam, und hier erfahren möchte wie es ist...
    dieses Licht zu sein....

    es strahlt aus jedem Lächeln,
    es weht mit jedem Wind,
    es rauscht mit jedem Wasser....

    es ist eine Energie, eine Liebe, ein Licht das alles ausmacht...
    es ist nicht statisch, unbeweglich...
    sondern es schwingt....
    Wir bestehen aus Tönen...
    halten uns mit den Zwischenräumen zusammen... lach...

    Wir sind mehr als unsere Körper... wir sind eine Schwingung,
    geben diese weiter....
    immer und ewig...
    wenn unser Körper stirbt...
    leben wir so, wie wir sind,
    wir sind schon vollkommen,
    das ist nichts in der Zukunft liegendes,
    wir sind vollkommen in jedem Augenblick...

    und um das zu erfahren, lächle ich mir zu,
    und somit auch dir...
    denn durch mich, liebe ich dich, weil ich mich erkenne als lichtvoll,
    bist du es auch...
    weil wir alle dasselbe sind... es gibt kein besser als du, oder schlechter als du...

    wir wissen das, aber wir erinnern uns nicht daran...

    ich habe mich erinnert, und sage dir das einfach so...
    nimm dich so wie du bist, du bist vollkommen,
    jeder hier auf der Erde ist vollkommen,
    wenn wir uns alle daran erinnern,
    ändern wir die Bedingungen für uns alle auf der Welt...

    konkurrieren nicht, beuten nicht aus...

    wir wollen dann das Beste für ALLE
    weil wir wissen, dass wir alle dasselbe sind...

    ich kann nur sagen, wie es bei mir ist...
    seit ich im Februar 2009 beschlossen habe,
    so geht das nicht mehr weiter....
    hat sich alles verändert... und ich weiss, wie scheisse ich mich verhalten habe früher... lach...
    mich runtergemacht, wie du gestern,
    mich verdammt, für nicht geschafftes...
    anstatt mich gelobt für geschafftes...
    lach
    wie undienlich... denn aus mir kommt viel mehr, als diesen Blödsinn, den ich über mich verzapfte...
    ich sei nicht gut genug... für wen denn...?
    ich hoffe ich überrenne dich nicht, mit meinen Gedanken,
    aber irgendetwas an deinen Zeilen erinnert mich,
    dass ich genauso dachte....
    und irgendwie will ich dir sagen,
    tus nicht...

    sei nicht gemein zu dir selbst...
    du hast es verdient, dass jemand mit dir lieb ist,
    und es ist am allerischönsten,
    wenn man selbst derjenige ist...

    alle andern sind es dann auch...
    sie können nicht anders....

    seit ich mich annehme, wie ich bin,
    nehmen mich die andern auch so...

    das war schon vorher so...
    aber das sah ich anders...
    wie du...

    geh vor den Spiegel und lächle dich an,
    die ganze Welt lächelt dann zurück....

    ich wünsche dir einen wundervollen Tag...
    mit Vertrauen, in dein genau richtig sein, so wie du bist....

    und gell, immer wenn ich sage, geh vor den Spiegel
    ist das als Übung gedacht... und nicht als Befehl
    es gibt tausende Methoden, zu sich selber zu finden...
    zur Lebendigkeit...
    das werden dir andere bestätigen....
    Das ist nur meine Art zu leben....

    Liebe Grüsse

    Cassiopeia

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      #62
      Hallo,

      @cassiopeia

      vielen Dank. Ich finde es wahnsinnig schwer. Schon allein die Umsetzung. Es liegt einzig und allein an mir!

      @all

      Ich frage mich, warum ich gerade so viel Wut empfinde. Wut auf mich, Wut auf meinen Kollegen. Von dem ich euch - glaube ich - auch geschrieben habe.

      Und es ist so wahnsinnig schwer, ihm auszuweichen. Wenn ich ihn nur schon sehe ... Am liebsten möchte ich ausbrechen aus allem, meinen Job wechseln ...

      Ich bin wütend, enttäuscht. Er ist unzuverlässig, meiner Meinung nach unehrlich. Warum kann ich das nicht einfach so akzeptieren? Warum bin ich so wütend? Und: auf wen bin ich wütend -auf ihn? Auf mich?

      Kennt das jemand von euch?

      Hoffnungsvolle

      Kommentar


        #63
        Hallo liebe Hoffnungsvolle,
        du stellst die Frage schon richtig, auf was bist du sauer? Oder andersrum was von ihm stört dich an dir?
        Beispiel: 5 Leute stehen im Stau, 4 sind entspannt und einer tickt fast aus. Liegt es am Stau oder an jedem selbst?
        Was macht dich wütend? Was verbirgt sich unter dem Gefühl? Und darunter? Und darunter? Und darunter? Und darunter?
        Geh ganz tief in das Gefühl und schau was sich darunter verbirgt.

        Und natürlich komm ich auch immer wieder an meine Grenzen und bin am Boden zerstört und würde am liebsten alles wegwerfen - aber am Boden liegend kann ich am besten die Sterne sehen.

        Es umarmt dich, der !Wot!

        __________________
        ... denn zum 2. Mal geben wir alles ... und noch ein bisschen mehr! (Farin Urlaub)

        Kommentar


          #64
          das hast du sehr schoen beschrieben, cassiopeia!!
          aber vielleicht ist es fuer hoffnungsvolle noch gar nicht so einfach, diesen zugang zu finden? obwohl, der witz ist eine wirklcih gute idee

          und hoffnungsvolle:
          du bist nicht auf etwas wuetend, sondern hast vermutlich zu viele unterdrueckte emotionen in dir, auch ganz viel enttaeuschen, wut und trauer.
          rauslassen. schreien und toben, das hilft dagegen. solange bis du 'alle' bist. und dann vielleicht auch bei schmerz.. heulen, immer wieder, bis er raus ist.
          wenn dein kollege dir anlass bietet, sehr schoen.. nutze dies als ventil. aber personifiziere es weder auf ihn noch auf dich.

          ich stelle bei mir immer wieder fest.. erst wenn man mal den krempel rauslaesst, geht es so richtig vorwaerts. und kleine anlaesse von heute sind dann eventuell wie ein klaerendes gewitter nach jahrzehnten 'runterschlucken'.

          wie gesagt, ich bin der festen ueberzeugung, dass zulassen, annehmen, loslassen der kernprozess ist . und zulassen, dass du wuetend bist, das ist doch ein schritt. zulassen, dass du z.b. ein suesses laecheln hast und es magst (obwohl die welt sagt, man hat sich nicht selbst zu loben.. lass bloss so'ne doofen glaubenssaetze los*gg*) ist ein anderer ansatz.
          gib dir zeit. und nehme immer mehr wahr, was da in dir von statten geht. kaempfe nicht gegen an, unterdruecke nicht - lasse zu, raus, los und freue dich ueber eine steigende anzahl von guten stunden & tagen. es stagniert immer mal, aber es geht stetig bergauf, somit kannst du sogar schon vorfreude auf ein strahlen wie cassiopeia es hier vorzeigt, aufbauen!

          liebe gruesse vom
          kuestenmaedel

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            #65
            Zitat von !Wot! Beitrag anzeigen
            Was macht dich wütend? Was verbirgt sich unter dem Gefühl? Und darunter? Und darunter? Und darunter? Und darunter?
            Geh ganz tief in das Gefühl und schau was sich darunter verbirgt.
            Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die den gleichen Zweck erfüllen soll wie Cassiopeias Episode mit der blonden Seenotretterin...

            Ein Psychiater will seine Patientin von dem Wahn befreien, die Erde läge auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte.
            "Und was ist unter dieser Schildkröte?" fragt er schließlich und dabei kommt er sich sehr schlau vor. Doch die alte Dame antwortet wie aus der Pistole geschossen:
            "Eine größere Schildkröte."
            "Und unter dieser Schildkröte?"
            "Noch eine größere Schildkröte."
            "Nun gut... - Aber was ist denn unter dieser dritten Schildkröte?" Die alte Dame winkt ungeduldig ab.
            "Sie versuchen doch nur, mich auf's Glatteis zu locken", entgegnet sie mit einem leisen Anflug von Ärger. "Es sind einfach nur Schildkröten bis unten hin..."

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              #66
              liebe Hoffnungsvolle,

              du kannst die menschen nicht ändern- deine einzige chance ist, gut für dich selber zu sorgen.
              wenn dein kollege ein idiot ist, dann ist er ein ganz wunderbares übungsobjekt!
              ich nehme an, eure beziehung ist nicht so pralle, d.h. wenn du ihm nächstes mal wenn du dich über etwas ärgerst, ihm genau das sagst, kann eure beziehung dadurch kaum noch schlechter werden...
              ABER, du wirst dich besser fühlen, dass du deinem ärger luft gemacht hast!
              du zeigst deine grenzen und er hat die chance, diese zu erkennen und damit etwas zu machen!
              du hast dabei sehr wenig zu verlieren und sehr viel- persönlich- zu gewinnen.

              ich möchte dich wirklich ermutigen, das auszuprobieren. das war mein weg, mein einstieg in die konfliktfreudigkeit! und ich hab dabei erleben dürfen, dass nähe entsteht, wenn ich mich das traue und mein gegenüber nicht wie von mir erwartet sofort die flucht ergreift, sondern auf mich eingeht.
              mir hat es geholfen, an menschen, die mir wenig bedeuten, zu üben. jedesmal denk ich wieder, ogott das verkraftet der andere nicht und mit jedem mal mehr, wo es für den anderen kein problem ist, und ich respektiert werde, wächst mein mut und meine zuversicht. unser leben ist zu kurz, um nicht die dinge anzusprechen! wie oft gibt es einfach missverständnisse zwischen menschen! wie oft lassen sich absprachen treffen oder regeln finden, um etwas zu klären. du musst deinen kollegen nicht mögen, aber es ist wichtig, dass ihr zusammen arbeiten könnt. du tust es ja nicht für ihn, sondern für dich. wenn er was verschlampt, muss er dafür grade stehen, dass ist nicht dein bier. wenn er dich mit reinzieht, allerdings schon. tu es für dich....

              mein heutiger happs für dich auf dem buffet, wenn es nicht nach deinem gusto ist, lass ihn liegen

              liebe grüße

              Kommentar


                #67
                Liebe Hoffnungsvolle,

                auf wen bin ich wütend -auf ihn? Auf mich? Kennt das jemand von euch?
                Ja, das kenne ich nur zu gut ...und ich arbeite dran auf vielen verschiedenen Wegen. Das ZZL ist einer davon ....ein anderer ist meine Therapie, die Arbeit mit dem "inneren Kind", die Selbstliebe, und .....für jeden ist ein anderer Weg der richtige ..... Du bist immerhin Hoffnungsvoll! Wenn das kein guter Anfang ist .

                Ich mache Sport, meditiere, mache Energietraining, usw...habe zum Thema Wutmanagement gesurft, habe Familienaufstellungen gemacht, jetzt lese ich gerade in zwei Büchern. Das eine heißt "Starke Emotionen meistern" aus dem Junfermannverlag, das andere heißt "Heilung, das Wunder in uns" von Clemens Kuby. Das heißt es gerade "Die Lösung des Konflikts liegt stets in einem selbst und nicht in der Konfrontation mit dem Konfliktpartner". Wie wahr ...

                Manchmal sehe ich bei mir kleine Fortschritte ....beim Autofahren werde ich etwas ruhiger ...manchmal ... in Beziehungen übe ich noch ....

                Sonnige Grüße und viel Loslassenergie für Dich von
                Saima

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                  #68
                  @ Hardy

                  " Niemand muss in einer Beziehung auf etwas verzichten, wenn beide Partner bemüht sind, den Anderen in seiner Freiheit und Entfaltung zu fördern, statt lediglich seine Aufmerksamkeit und Hingabe zu fordern. Wenn das nicht klappt, klappt gar nix, zumindest nicht auf lange Zeit. "

                  Das was Du sagst, klingt sehr interessant für mich. Auch deshalb, weil Du ein erwachsener Mann bist und ich denke, von Menschen mit mehr Lebenserfahrung als ich sie habe, eine Menge lernen zu können. Aber wie meinst Du das mit "auf nichts verzichten müssen in einer Beziehung?" Wie weit geht die gegenseitige Unterstützung zur freien Entfaltung? Wäre körperliche Untreue für Dich auch in Ordnung und könntest Du Dich in dem Falle für Deine Partnerin / Ehefrau freuen?

                  Deine Meinung interessiert mich sehr.
                  Liebe Grüße an alle,
                  Sevilla

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                    #69
                    Hallo,

                    2. Versuch: vorher hatte ich so viel auf eure Beiträge geschrieben, dann war alles gelöscht ...

                    Erstmal @Kuestenmaedel:

                    vom Verstand her begreife ich es/vieles; im Herzen ist es nicht angekommen, wie du bereits vermutet hast.

                    @Saima:

                    ja, ohne Zweifel, das ZZL ist super! So viel Hilfe habe ich noch selten erhalten!

                    Sport ist für mich auch immens wichtig (geworden). Ich gehe sehr viel zum Schwimmen.

                    @all und Kuestenkind:

                    Der Schmerz kommt meist erst, wenn ich ein/zwei Gläser Wein getrunken habe. Erst dann kann ich weinen, vorher nicht.

                    @Fortuna:

                    meinen Kollegen mag ich "zu sehr". Leider ist es offenbar einseitig. So leide ich darunter, bin allerdings über sein Verhalten gleichzeitig immer mehr wütend!

                    @all:

                    Was heiißt "Loslassen"? Das kann ich doch nur, wenn ich quasi kein Gefühl mehr für jemanden habe, dann fällt es mir leicht "loszulassen". Oder verstehe ich das falsch?

                    Hoffnungsvolle

                    Kommentar


                      #70
                      hallo meine liebe

                      na, dann ist es doch okay... trink die 1-2 glaeschen. ein lieber freund meinte mal, wein sei eine art weichzeichner und turbo fuer die seele. vielleicht sitzt deine ja noch in fassadentruemmern und muss da erst mal drueber weg schweben.. also lass es zu und nehme es an, dass fuer den moment der vino deine hilfe ist.

                      das mit dem loslassen. ja, wenn ich das so ganz aktiv beherrschen wuerde, dann waere ich hier mit einem tip dabei. aber ich glaube, wenngleich immer leichter, legt sich der schalter noch unbewusst um.
                      ein beispiel, irgendwann im dezember ist mir eine sicherung durchgebrannt, als wieder mal ein besuch bei meinen eltern zur gruft wurde. ich habe meinem vater ganz sachlich erklaert, 'das war das letzte mal, dass wir uns unter solchen bedingungen sehen'
                      grund war nicht, dass ich keine gefuele mehr hatte - im gegenteil, ich habe ja gelitten. es war nur einfach die feststellung, wenn wir doch alle leiden, geben uns diese besuche unter diesen bedingungen gar nix. da ist es besser loszulassen, ggf. allein zu sein, um aber allen den schmerz zu ersparen.

                      das erstaunliche hierbei war aber, dass wir scheinbar alle losgelassen haben. sprich keiner hat mehr eine erwartung an den anderen. damit tritt man sich auf einmal unbefangen und offen gegenueber. und schwupps, wir naehern uns an, das gegenteil ist also der fall, MehrWert.

                      ein anderes beispiel. meine exfreunde sind mir hier in sh grad nach monatelanger funkstille ohne vorankuendigung ins haus gepurzelt. beide an 2 WEs nacheinander. tja, ich hatte die moeglichkeit an alten mustern festzuhalten, zu schmollen und zu sagen "was bildest du dir ein, erst jetzt mal hallo zu sagen. .. nun will ich nicht, habe keine zeit" oder loszulassen (hatte ich wohl eh schon) und zu sagen "hey, klar, komm vorbei -freue mich" wir hatten jeweils tolle unterhaltungen und sind jetzt wieder im contact. nur weil wir einfach im jetzt gelebt haben, statt altlasten, traurige emotionen etc. festzuhalten.

                      und glaube mir, die beiden herren sind mir ja nicht voellig egal - im gegenteil, ich schaetze sie sehr als teil meines lebens. der unterschied ist nur, ich erwarte nix von ihnen und ich hege keinen groll, ich bin einfach dankbar fuer die zeit, gespraeche und durchaus hilfestellungen.

                      ansonsten.
                      mir hilft die vorstellung, alles etwas spielerischer zu sehen.
                      was soll mir diese situation bringen, ist doch nur frust und nerv. dreh & wend, gruebel und beleucht. ah, siehe da.. geduld. oder gucke mal hier, mit a & b zeit verbringen, und ach nee, mehr auf die gesundheit achten, oder wow, endlich mal ueber den schatten springen und dies & das machen.
                      man kann also viel viel moeglichkeiten aus empfundenen verfahrenen situationen ableiten... wenn man mal das selbstmitleid loslaesst und die chancen wahrnimmt!

                      sooo, das war mein wort zum WE
                      wuensche Dir/ Euch ein zauberschoenes!

                      GLG
                      euer kuestenmaedel

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                        #71
                        Loslassen:

                        Etwas oder jemanden ganz frei sehen und frei sein lassen, ohne Bindungen, ohne Wünsche, ohne Begehren, ohne Besitzansprüche. Ihn / Sie oder es sein lassen, wie er / sie oder es ist. Ich stelle mir das vor, wie eine Vase mit Blumen, die man vor sich stellt. Man betrachtet sie. Findet sie schön oder nicht. Und entscheidet dann, ob oder wo man sie hin stellt.

                        Bedeutet: du läßt einen Menschen sein, wie er ist und nimmst ihn an, wie er ist. Ohne ihn ändern zu wollen. Das Ausmaß an Liebe, das du ihm schenken möchtest, bestimmst du selber.

                        Ein freund von mir miß-versteht das oft mit "verlassen" ("willst du nicht mehr meine Freundin sein, willst du mir nicht mehr mit Rat und Tat zur Seite stehen?"), aber genau das Gegenteil ist der Fall, ich kann ihm nur raten, wenn ich versuche, ihn zu sehen, wie er ist und das geht nur, wenn ich ihn los-lasse...

                        Boahistdasschwierig...

                        Ich kann ihn loslassen und im selben Moment zum Abschied oder zur Begrüßung herzlich umarmen, weil ich mich freue, dass er ist, wie er ist.... ohne jeden Anspruch an ihn.

                        Funktioniert natürlich nicht immer, muß aber, glaube ich, auch nicht, nur ab und zu, damit ich ihn sehen kann, wie er ist. Es ist alles andere als Leere, das man da empfindet. Es ist tiefe Freundschaft.

                        Mit meinem Lebenspartner ist das schwieriger, das gesellen sich sehr oft Ansprüche in meine Gefühle, aber das Loslassen ist sicher eine sehr schöne Form der Liebe - auch bei Paaren.

                        LG

                        Sabine

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                          #72
                          Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                          Loslassen:

                          Etwas oder jemanden ganz frei sehen und frei sein lassen, ohne Bindungen, ohne Wünsche, ohne Begehren, ohne Besitzansprüche. Ihn / Sie oder es sein lassen, wie er / sie oder es ist. Ich stelle mir das vor, wie eine Vase mit Blumen, die man vor sich stellt. Man betrachtet sie. Findet sie schön oder nicht. Und entscheidet dann, ob oder wo man sie hin stellt.

                          Bedeutet: du läßt einen Menschen sein, wie er ist und nimmst ihn an, wie er ist. Ohne ihn ändern zu wollen. Das Ausmaß an Liebe, das du ihm schenken möchtest, bestimmst du selber.

                          Ein freund von mir miß-versteht das oft mit "verlassen" ("willst du nicht mehr meine Freundin sein, willst du mir nicht mehr mit Rat und Tat zur Seite stehen?"), aber genau das Gegenteil ist der Fall, ich kann ihm nur raten, wenn ich versuche, ihn zu sehen, wie er ist und das geht nur, wenn ich ihn los-lasse...

                          Boahistdasschwierig...

                          Ich kann ihn loslassen und im selben Moment zum Abschied oder zur Begrüßung herzlich umarmen, weil ich mich freue, dass er ist, wie er ist.... ohne jeden Anspruch an ihn.

                          Funktioniert natürlich nicht immer, muß aber, glaube ich, auch nicht, nur ab und zu, damit ich ihn sehen kann, wie er ist. Es ist alles andere als Leere, das man da empfindet. Es ist tiefe Freundschaft.

                          Mit meinem Lebenspartner ist das schwieriger, das gesellen sich sehr oft Ansprüche in meine Gefühle, aber das Loslassen ist sicher eine sehr schöne Form der Liebe - auch bei Paaren.

                          LG

                          Sabine
                          Liebe Sabine,

                          Deine Worte berühren mich sehr und ich kann ihnen einfach nur voll zustimmen.

                          Ich persönlich empfinde es auch noch schwierig loszulassen wenn es Menschen sind die mir sehr nahe sind, denn denen zeige ich mich sehr offen und dadurch bin ich leichter verletzbar. Und aus solchen Verletzungen raus den Anderen dann wieder sehen zu können wie er ist - das empfinde ich schwierig, Mein Verstand bringt dann automatisch die Enttäuschung, die Traurigkeit, die Wut mit ins Spiel, setzt mir damit eine Brille auf mit all diesen Gefühlen und ich seh den Anderen nur noch durch diese Brille - also nicht mehr was/wer er wirklich ist. Und diese Brille wieder abzunehmen - gerade in einer Partnerschaft - tja, das ist manchmal doch nicht so einfach.

                          Deshalb stellt sich für mich die Frage 'woran erkenne ich ob ich überhaupt beziehungsfähig bin' gar nicht so - klingt auch so vorwurfsvoll/selbstanklägerisch finde ich. Sondern eher 'was hat mich so verletzt dass ich mich nicht mehr öffnen kann, dass ich mich aus Selbstschutz einigeln möchte und was kann ich tun um mich wieder mehr zu öffnen, um mich nicht von meiner Angst 'wieder so verletzt zu werden' beherrschen zu lassen und mich dadurch vll. beziehungsunfähig zu fühlen?.

                          Liebe Grüße
                          Anneliese

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                            #73
                            liebe Hoffnungsvolle,

                            auch für mich hat loslassen was damit zu tun, den anderen auch dann noch liebzuhaben, wenn er nicht nach meiner pfeife tanzt...
                            zu akzeptieren, dass für jeden etwas anderes im leben wichtig sein kann und man trotzdem in kontakt bleiben kann.

                            loslassen bedeutet auch, der situatiion zu vertrauen, wenn ich jetzt nicht mache und tue und nett und lieb bin, geht der andere nicht auf mich zu/ein...verliere ich nicht gleich seine liebe...und wenn ich sie doch "verliere", dann hab ich sie auch nicht gehabt...ich kann niemand zwingen und auch nicht anflehen, dass er mich liebt...

                            früher war ich oft sauer, wenn sich jemand abgewendet hat, ich hab ihn in gedanken dann schlecht gemacht: naja, war eh doof, wie der schon immer... und überhaupt...damit ich den schmerz nicht spüre, dass es weh tut, wenn jemand sich abwendet. heute weiß ich, dass das meine zuneigung nicht schmälern muss...ich hatte zu große angst vor dem schmerz...ich "wusste" es nicht besser...

                            zwischenmenschliches ist immer ein geschenk, dass wir uns gegenseitig machen. wir können uns "zuneigung" erarbeiten, erkaufen, aber da wird immer ein rest frust und unsicherheit bleiben, völlig zu recht, weil es nicht die leichtigkeit des freiwilligen schenkens besitzt....

                            liebe hoffnungsvolle, das thema loslassen finde ich eine emotionale königinnendisziplin. ich beschäftige mich jetzt auch seit jahren damit und kriege so langsam eine ahnung, was damit gemeint sein könnte...also, ich fange an, es zu fühlen...was ich dir damit sagen möchte: du hast alle zeit der welt, setz dich nicht noch mehr unter druck. lass wirken, was mit dir passiert. du bist auf einem guten weg!

                            liebe grüße

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                              #74
                              Liebe Anneliese,

                              das was müßtest du eigentlich heraus bekommen können, wenn du ganz tief in dich hinein horchst. Ich habe zwei mir sehr liebe Menschen verloren und Verlustangst spielt bei mir eine große Rolle. Außerdem mangelnde Elternliebe oder auch zu viel Wut in der Familie (meine Eltern, meine Schwester).... Als ich das an-genommen habe, konnte ich es auch los-lassen, also meine Verletztheit wie von außen betrachten und den Schmerz darum zulassen, ohne mir selber Vorwürfe zu machen. Der Schmerz gehört zu mir, hat seine Begründung, aber andere müssen nicht zwingenderweise mir denselben Schmerz zuführen. Ab und zu gerate ich in die "Falle" und lebe die Angst samt der dazugehörigen Wut ziemlich aus. Das geht manchmal so weit, dass ich meinen Job, der meine Existenz ist, auf geben möchte ("ich schmeiß einfach alles hin, dann hören die Leere und die Angst auf"). Aber das ist natürlich Quark, auch wenn ich das in dem Moment so empfinde. Das geht dann so ein, zwei Tage rauf und runter... und geht dann vorüber.

                              Aber selbst, wenn du es weißt, bedeutet es nicht, dass du es sofort überwinden kannst... Das ist meist eine ganz schön langfristige Arbeit, die man da leisten muß. Die Art, wie du heran gehen kannst, hängen vom Schmerz und von der Angst ab.... und von deiner Persönlichkeitsstruktur.

                              Ich denke nicht, dass man die Beziehungsfähigkeit verlieren kann... das ist ein Grundbedürfnis. Man baut "nur" Blockaden auf, und die gilt es, einzureißen. Auch sollte man lernen, darauf zu vertrauen, dass Verletzungen verziehen werden können, nicht alle Schmerzen gehen gleich tief und manche sind einfach Mißverständnisse (unnötige, aber irgendwie nicht vermeidbare).

                              Du bist sicher ein ganz wunderbarer Mensch, den ein anderer Mensch gerne ganz und gar lieben würde, wenn du dich lieben lassen würdest.

                              Neben der eigenen Liebesfähigkeit ist auch das Annehmen von Liebe eine oft schwierige Aufgabe... und manchmal geht alles wie von selbst, leider passiert das selten.

                              Liebe Grüße

                              Sabine

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                                #75
                                Hallo ihr lieben,

                                das mit dem loslassen klingt ja alles ganz wunderbar und ich möchte es auch gerne verstehen und lernen... nur stellt sich mir die Frage: Wie weit geht denn das loslassen? Ich kann doch nicht mit allem einverstanden sein, was mein Partner eventuell tut bzw. nicht tut. Natürlich sollte man sich in einer Partnerschaft bei der Weiterentwicklung gegenseitig unterstützen und dem anderen seine Freiheit zugestehen. Dennoch muss ich doch nicht mit allem einverstanden sein. Wenn mein Partner mir zum Beispiel zu wenig Aufmerksamkeit schenkt oder anfängt sich nach anderen Frauen umzusehen, ihnen mehr Aufmerksamkeit schenkt als mir oder sogar mit ihnen Affairen anfängt... ich meine, irgendwo hört doch das loslassen dann auch auf, oder? In dem Fall würde ich ihn dann ganz loslassen und würde ihn nicht mehr als Partner haben wollen...

                                was meint ihr dazu???

                                Liebe Grüße,
                                Sevilla

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