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    #46
    Heute möchte ich euch mal ein riesengroßes Dankeschön sagen. Ihr macht mir alle so viel Mut und stärkt mich mit euren liebevollen Worten und vielfältigen Gedanken!

    Gerne möchte ich euch ein Feedback geben wie es mir gerade geht (eigentlich erst so richtig seit gestern): ich gehe fast täglich (Wochenende, montags, dienstags bis jetzt diese Woche) schwimmen, was mir außerordentlich gut tut. Habe sogar ein wenig dabei abgenommen (was mich doch tatsächlich noch mehr motiviert, weiter schwimmen zu gehen). Danach bin ich dann so müde, dass ich sogar den Alkohol nicht mehr so brauche und lieber ins Bett gehe.

    Dazu kam, dass ich gestern meinen großen Bügelwäscheberg ein wenig abgebaut habe, so dass ich insgesamt mit einem zufriedenen Gefühl schlafen gegangen bin.

    Es sind kleine Schritte, die mir manchmal gelingen. Am liebsten möchte ich die Energie, die ich gerade verspüre, hier bei mir daheim umsetzen, aufräumen, mich "befreien" anstatt arbeiten zu gehen. Wenn ich heimkomme, ist die Energie evtl. wieder weg ...

    Mit Sicherheit werde ich hier in diesem "Faden" immer wieder schreiben, eure Hilfe suchen oder mich einfach freuen, von euch etwas zu lesen.

    Herzliche Grüße, Hoffnungsvolle

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      #47
      Hallo Hoffnungsfolle,

      es ist sehr schön, dass du bei dir schaust, was dich erfüllt, was dir gut tut und dies auch umsetzt. Es ist dabei egal wie groß die Schritte sind, wichtig dabei ist einfach jeden Tag neu anzufangen bzw. weitermachen. Jeden Tag in Piss-Pott-Schritten aktiv neu entscheiden, dass du es willst.

      Es hört sich sehr gut an, was du geschrieben hast. Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht für deine kleinen und kontinuierlichen Schritte.

      Viele liebe Grüße
      Sunshine1

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        #48
        Hallo liebe Hoffnungsvolle,
        ich hoffe es geht dir gut und du fühlst die kleinen (und großen) Schritte die dich voran bringen.

        LG vom !Wot!

        __________________
        ... denn zum 2. Mal geben wir alles ... und noch ein bisschen mehr! (Farin Urlaub)

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          #49
          Hallo ihr Lieben,

          heute abend geht es mir so lala. Es sind wirklich nur minimalst kleine Schritte. Bis aufs Schwimmen und das Nötigste aufräumen, hänge ich hier rum. Und es gäbe sooo vieles zu tun: Ablage, bügeln (nur noch kleinerer Berg), mich um meinen Urlaub kümmern - die vielen Kataloge sichten und entweder entsorgen oder mich endlich einmal entscheiden ...

          Ich bin viel alleine - zu viel. Heute abend hätte ich hier auf ein Stadtfest gehen können. Meine Nachbarin hat mir angeboten, mit ihr und ihrem Freund mitzugehen. Ich habe mich dagegen entschieden. Da fällt es mir nur noch mehr auf, dass ich alleine bin!

          Gerade eben hatte ich ein Telefonat mit meiner Mutter. Auch das ist meist unerfreulich. Oft fühle ich mich kontrolliert. Das ist eine lange Geschichte (never ending story - ein wenig habe ich in Fortunas' Faden "emotionale Erpressung" geschrieben). Warum ruft mich meine Mutter Samstag abends an? Sie will doch nur sehen, dass ich brav daheim sitze, nichts passiert (so sage ich es mal, da mir meine Eltern (!) immer sagen, ich solle froh sein, dass ich keinen Mann habe ...!!! - so nach dem Motto "alle Männer sind schlecht" - seltsam, dass meine Mutter und mein Vater miteinander schon seit Jahren miteinander verheiratet sind und eigentlich aus dem Grund FÜR die Ehe/Beziehung/Partnerschaft sein müssten.) Ich fühle mich dann immer wie das kleine Mädchen, das seinen Eltern einen Gefallen tut, dabei will ich das gar nicht; ich sträube mich dagegen! Ich wünsche mir sehnlichst einen Partner. Für Kinder ist es wohl - leider - eh bald zu spät. Werde demnächst 42 Jahre alt. Ein Partner ist weit und breit nicht in Sicht.

          Manchmal ist alles frustrierend. Für morgen habe ich mir vorgenommen, wieder schwimmen zu gehen, allen Kummer "wegzuschwimmen". Leider gelingt mir dies nicht oder eben nur kurzfristig (also ich meine, meinen Kummer dabei loszuwerden). Es ist zum Davonlaufen! Keine Lösung, kein gar nichts in Sicht!

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            #50
            Hallo lieber !Wot!,

            vielen Dank für deine lieben Worte, vielen Dank dafür, dass du dich nach mir erkundigst.

            Gerade (heute abend) fühle ich keinerlei Verbesserung, nehme nicht einmal die kleinen Schritte wahr. Eher die Rückschritte ...

            Hoffnungsvolle

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              #51
              Hallo Hoffnungsvolle,

              vergiss nicht, deine "kleinen Schritte" entsprechend zu würdigen!

              Schau auf das, was du geschafft hast, nicht auf das was du noch "solltest/könntest/müsstest". Gar nix musst du, außer sterben - und das nicht gleich.

              Hej, du hast den größten kleinen Schritt doch schon getan: du hast deinem inneren Schweinehund bewiesen, dass dein Wille stärker ist. Du gehst regelmäßig schwimmen. Damit hast du etwas geschafft, was viele andere nicht hinbekommen. Übersieh das bitte nicht. Und zweifle nicht daran, dass du es nochmal schaffst!

              Kannst du, wenn du einen Befreiungsschlag-Energieschub verspürtst nicht mal spontan einen Tag freinehmen oder dich entschuldigen, dass du etwas später kommen wirst? Selbst wenn die Zeit nur für einen weiteren klitzekleinen Schritt reicht: du hast wieder etwas getan, auf das du voller Stolz blicken kannst.

              Ich finde ein "Tagebuch der Glücksmomente" sehr hilfreich. Alles Schöne, was einem begegnet, alles worüber man sich freut, wird da eingetragen und in "dunklen" Momenten tut es gut, da mal reinzuschauen und sich im Nachhinein nochmal über ein nettes Kompliment, einen Spaziergang im Park, ein aufgeräumtes Regal, eingeklebte Fotos, ... zu freuen.

              Überleg doch heute abend mal, was für ein Buch dir dafür "würdig" erscheint? Wie sollte es aussehen, damit es großartig genug ist, um deinen ganz persönlichen Glücksmomenten einen gebührenden Rahmen zu bieten?

              Liebe Grüße
              Sunshine

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                #52
                Liebe Sunshine,

                das fällt mir unendlich schwer, die kleinen Schritte zu würdigen. Ich erwarte ständig mehr von mir: ich erwarte "perfekt" zu sein. Das ist es, was mir so schwer fällt.

                Vielleicht hilft so ein "Tagebuch der Glücksmomente"

                Danke für den Tipp.

                Hoffnungsvolle

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                  #53
                  Liebe Hoffnungsvolle.

                  Lies dir mal den Text von Bon Jovi "Welcome to whereever you are" durch:

                  BON JOVI LYRICS - Welcome To Wherever You Are

                  Hier noch eine Übersetzung:

                  Bon Jovi - Welcome to wherever you are deutsche Übersetzung Songtext, Musik und Lyrics auf Golyr.de

                  Remeber you are perfect
                  God makes no mistakes


                  Du BIST perfekt.Genau so wie du bist.

                  Liebe Grüße
                  Sunshine

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                    #54
                    Hallo liebe Hoffnungsvolle,
                    ich hab da in einem anderen Faden schon mal folgendes geschrieben:

                    Zitat von !Wot!
                    Ich verstehe das Leben als eine Art Weiter-Entwicklungs-Spirale, was bedeutet dass du durch deine Probleme / Aufgaben motiviert wirst daran zu reifen und dich weiterzuentwickeln.
                    Meiner Meinung nach ist der Trick zur Lösung ein ganz simpler - du bist aufgefordert das einzubringen was dir fehlt.
                    Das heißt du willst Respekt, dann gib anderen Respekt!
                    Du möchtest Liebe empfangen, dann gib Liebe!

                    Du bist auf einem guten Weg und deine Gefühle werden dir den richtigen Weg zeigen - du darfst sie nur nicht betäuben. Und die Zeit, das Alter, Uhrzeiten das sind alles Illusionen - es geht nur um deine Weiterentwicklung!

                    Und du schaffst das!

                    Es umarmt dich, der !Wot!

                    __________________
                    ... es ist egal was du bist, Hauptsache ist es macht dich glücklich,
                    es ist egal was du fährst, Hauptsache ist es hat ein Rücklicht. (Farin Urlaub)

                    Kommentar


                      #55
                      Liebe Sunshine,

                      vielen Dank für den Songtext von Bon Jovi: einfach wunderbar. Ich werde ihn mir ausdrucken.


                      Lieber !Wot!,

                      schön, dass du an mich glaubst.

                      Ich habe echte Schwierigkeiten mit deinem Satz: "Du möchtest Liebe empfangen, dann gib Liebe!"

                      WIE genau kann ich das machen? (also "Liebe geben, damit ich sie dann auch empfangen kann")

                      Herzliche Grüße,

                      Hoffnungsvolle

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                        #56
                        Liebe Hoffnungsvolle,
                        schön, dass du an mich glaubst.

                        Ich habe echte Schwierigkeiten mit deinem Satz: "Du möchtest Liebe empfangen, dann gib Liebe!"

                        WIE genau kann ich das machen? (also "Liebe geben, damit ich sie dann auch empfangen kann")
                        Liebe geben, ist das einfachste auf der Welt... beginne ganz einfach bei dir selbst... steh vor den Spiegel und sage laut und deutlich....

                        ich liebe mich selbst und akzeptiere mich voll und ganz, als die Frau, die ich hier in diesem Leben bin,
                        ich liebe, wie ich bin,
                        ich liebe, wie ich aussehe,
                        ich liebe meine Beziehungen zu anderen Menschen,
                        ich bin hilfreich, ich bin eigenständig, ich brauche keine Angst vor der Zukunft zu haben,
                        ich bin wahrlich liebenswert...
                        sag es bewundernd, voller Liebe...

                        dann lächle dich an, und gehe vom Spiegel weg, mit genau diesem Lächeln....

                        behalte es den ganzen Tag.... und wenn es droht wegzugehen, dann stehe wieder vor den Spiegel....
                        und beginne von vorne....

                        jede Stunde... jede Sekunde... sich selber lieben, und somit die ganze Welt umarmen können, das ist eine reine Übungssache,
                        eine Gewohnheitssache...

                        wenn du es schaffst, dich nicht zu kritisieren.... hast du den Anfang gemacht, dich zu lieben, und da beginnt es meiner Meinung nach....

                        sich nicht zu lieben,
                        heisst auch, alles andere abzulehnen....

                        das gilt auch umgekehrt...

                        sich selbst so annehmen zu können, mit vermeintlichen "Fehlern", die sich sowieso als Irrtümer entpuppen,
                        heisst, auch tolerant zu sein, mit anderen....
                        wenn ich zu mir selber sagen kann, "gut, ich mache das gut,
                        das nächste mal, werde ich noch das und das ändern, oder weglassen, oder dazunehmen" dann habe ich eine gute Basis... um mit mir selber auszukommen....
                        wenn ich hingegen zu mir sage "du blöde Kuh, hast dus wieder verbockt, bist eben immer zu schnell, musst auch zu allem deinen Senf geben, du kannst auch nie mal einfach abwarten, du wirst nie auf einen grünen Zweig kommen...." oder " öh, der ist sowieso für mich gestorben, mich so zu blamieren.... den hab ich sowieso nicht gewollt.. "
                        das ist ein Unterschied....


                        Ich gebe mir allen Wert den ich mir geben will, selber,
                        jedeR hat allen Wert verdient, den es gibt...
                        alle sind eins...
                        es gibt nur Liebe oder Angst, entweder habe ich Angst,
                        oder ich Liebe...

                        Was vergibt man sich, wenn man am morgen, vor den Spiegel steht sich anlächelt und sich sagt,
                        danke, dass ich wach geworden bin,
                        danke, dass ich heute bewusst sein darf,
                        danke dass ich merken darf, dass alles liebevoll gedacht war,
                        danke für diesen wundervollen neuen Tag,
                        wow, ich sehe heute morgen ganz fantastisch aus,
                        ich fühle mich ausgeschlafen und fit...
                        das Wasser erfrischt mein Gesicht....
                        mir zulächeln und den Tag in einen Sonnentag verwandeln,
                        mit meinem Lächeln andere anzustecken,
                        gibt es etwas Schöneres ?

                        ob ich ein sonniges Gesicht mache,
                        oder einen Schlumpf ziehe,

                        liegt lediglich an meinen Gesichtsmuskeln.... und an meinem denken über mich....
                        und ist ein Unterschied....

                        wir geben diesen abwertenden Gedanken sehr viel Gewicht... wir glauben den diversen Stimmen in uns drin, die immer etwas auszusetzen haben, am Aussehen, am Sein...

                        ich mache es seit Februar umgekehrt...

                        ich lobe mich für alles...
                        ich sehe mich an, und liebe mich,
                        ich bin froh und dankbar, über alles und jedes...
                        und ich bin, wie ich bin, und ich liebe mich so, wie ich bin.....
                        was ich über mich selbst denke,
                        wie ich über mich selbst denke...
                        hat eine grosse Auswirkung auf die Beziehungen zu anderen Menschen... ob ich andere Leben lassen kann, ob ich sie liebe, wie sie sind,
                        oder ob ich sie heimlich kritisiere... ist wichtig...
                        seit ich aufgehört habe, mich zu kritisieren,
                        ist meine Veränderung eine viel umfassendere, als vorher, mit allem Bemühen, gut zu sein, hilfreich zu sein für andere... es machte mich wütend....

                        das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht...

                        das hat nichts mit dem Aussen zu tun...
                        sondern nur mit mir selbst....

                        und meine Beziehungen sind Sinn erfüllter, einfacher, freundlicher
                        meine Gespräche mit anderen Menschen,
                        liebevoller, Anteil nehmender
                        und ich lasse jedeN leben,
                        wie er/ sie will... ich weiss, dass jedeR diese Wahl hat....
                        sich selber zu lieben.....

                        ich erinnere einfach daran,
                        wir sind alle viel mehr, als wir uns denken,
                        und es ist verrückt,
                        uns selbst nicht zu lieben....

                        es wird uns zwar gesagt, das sei egoistisch,
                        aber meine Erfahrung, ist eine ganz andere....

                        es verbindet... wenn ich mich selber liebe...
                        ich übernehme die Verantwortung für mich selbst und meine Gedanken....
                        und es lässt mich lächeln, und mich wohl fühlen, und ich fühle mich nicht einsam, sondern all eins... ich kann mich verbinden,
                        sei es mit meiner inneren Weisheit,
                        oder mit anderen Menschen...

                        ich sehe Beziehungen, als eine wundervolle Gelegenheit, zu sein und zu erfahren, wer ich bin...
                        ich kann mich als lichtvoll, als liebevoll, als ärgerlich, als wütend erfahren, und ich kann jede Sekunde entscheiden, was ich sein will... ob ich wirklich in Beziehung sein will oder nicht... ob ich offen sein kann,
                        für Nöte,
                        ob ich andere verstehen kann,
                        hängt damit zusammen, ob ich mich selber verstehe,
                        ich weiss, wieviel Angst es machen kann, sich selber zu akzeptieren,
                        aber niemand kann mir das verbieten....

                        ich frage mich auch,
                        will ich recht haben oder glücklich sein...
                        und ich entscheide mich, fürs glücklich sein...

                        aus mir selbst, weil ich mich liebe...

                        ich wache am morgen auf, und denke,
                        Danke für dieses freundliche Universum.

                        du denkst vielleicht jetzt, ich werde nicht wütend oder ärgere mich nicht, falsch gedacht... lach...
                        aber
                        ich gebe diesen Gedanken, nur kurz Aufmerksamkeit, akzeptiere, dass ich sie habe, ich danke ihnen, dass sie mir zeigen, dass ich nicht ganz bei mir bin,
                        ich lasse viel los.... und vergebe mir selber....

                        ich gehe einfach vor den Spiegel
                        schaue in meine Augen.... siehe oben.... lach.....

                        ich weine, wenn es traurig ist, ich lache, wenn es lustig ist...
                        ich vergebe mir selbst... dass ich "Fehler mache"
                        ich hole mich wieder, zu mir selbst zurück...
                        und gestehe allen anderen dies auch zu....

                        Wenn du es mit dir selbst aushalten kannst...
                        können es andere auch...
                        liebe dich selbst... nimm dich in den Arm,
                        tröste dich, dass du dich bis jetzt nicht so geliebt hast,
                        versprich dir selbst, dass du das jetzt gleich ändern willst...
                        steh auf und schau in den Spiegel...

                        du bist wahrhaft liebenswert...
                        einfach so... wie du bist...
                        alles andere, kommt wie von alleine... du brauchst nichts dafür zu tun,
                        aber, dass du wahrhaft liebenswert bist...
                        das musst du im innersten spüren.... und darauf vertrauen, dass das für immer gilt....

                        Ich schicke dir ganz viel Mut,
                        in den Spiegel zu sehen und dich zu lieben....so, wie du erscheinst und so, wie du bist....

                        Liebe Grüsse
                        Cassiopeia

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                          #57
                          Hallo an alle,

                          @cassiopeia,

                          vom Verstand her ist mir das alles klar. Bloß - wie kommt es in meinem Herzen an? Macht das die Übung?

                          @all,

                          muss euch unbedingt etwas vom heutigen Tag erzählen: eine Kollegin rief mich an am Nachmittag (sie wohnt bei mir ums Eck; ihr Mann ist vor 2 Jahren verstorben), ob ich etwas mit ihr unternehmen mag. Ich sagte ihr zu, da ich nichts weiter vorhatte.

                          Es war sehr schön. Noch schöner war, dass ich auf einen Mann getroffen bin ganz zufällig außer einer besonderen Situation heraus. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Eine ganze Weile haben wir uns unterhalten und sehr viele Gemeinsamkeiten gehabt. Und dann? Man verabschiedet sich, keiner hat den Mut, etwas weiter zu fragen, weder er noch ich. Mehrmals haben wir uns angeschaut, zurückgeschaut. Mehr als nötig ...

                          Und nun?

                          Einerseits finde ich es total schade, andererseits weiß ich überhaupt nicht, ob er evtl. verheiratet oder eben liiiert ist. Es sollte halt nicht sein! (Ich selber bin sehr schüchtern, traue mich nicht. Meine Kollegin war dabei, die "offensiver" auf ihn zugegangen ist - trotzdem, man ist auseinandergegangen, nur mit vielen Blicken!)

                          Andererseits gibt mir das auch wieder ein wenig Mut: es kann passieren. Ganz plötzlich und unerwartet trifft man auf jemanden. So wie ich mir es immer wünsche. Ohne mein Zutun (sozusagen). Ohne Suche. Ganz "einfach", ganz "leicht".

                          Hoffnungsvolle

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                            #58
                            Liebe Hoffnungsvolle,

                            zu deiner Frage an Cassiopeia ist meine persönliche Erfahrung: ja, es kommt mit der Übung.

                            Wie oft bin ich am Anfang vor dem Spiegel gestanden und habe gedacht: du machst dich hier komplett zum Deppen. Ich liebe mich eben NICHT, wie sollte ich jetzt lächeln und mir so einen Blödsinn erzählen. Und dann hab ich 's doch gemacht, bis ich es geglaubt habe.

                            Und irgendwann hat es sich so angefühlt:

                            Zitat von Hoffnungsvolle
                            Ganz "einfach", ganz "leicht".
                            Ich hoffe, du hast dein Tagebuch heute Nacht noch fertig gebastelt für deinen wundervollen ersten Eintrag.

                            Liebe Grüße
                            Sunshine

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                              #59
                              Liebe Hoffnungsvolle,
                              das ist ja super, ich finde du machst riesen Fortschritte, weiter so!

                              Vor ca 1,5 Jahren hat mir eine gute Freundin und Heilpraktikerin mittels kinesiologischem Muskeltest (an so etwas würde ich natürlich niemals glauben! ) vorgeführt, welche bescheuerten und vor allem negativen Regeln/Denkansätze sich in meinem Bewusstsein eingegraben haben und warum ich tief in mir überzeugt war nicht liebenswert zu sein. Zur Korrektur gab sie mir Merksätze auf den Weg um diese Einstellungen zu korrigieren - diese ersten Merksätze hab ich die ersten Monate benutzt und mir morgens und abends mehrmals vorgesagt:

                              Ich akzeptiere, ich toleriere, ich liebe mich aus vollem Herzen!

                              Ich bin es wert geliebt zu werden und
                              ich bin es wert ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Leben zu führen!

                              Ich weiß was ich brauche und
                              wie ich meine Bedürfnisse auf eine gesunde Weise erfüllen kann!

                              Ich bin eingestimmt und anerkennend,
                              ich bin entspannt und meiner sicher!

                              Vielleicht ist das ja was für dich, du kannst die Sätze natürlich für dich anreichern und anpassen - mir war das eine wertvolle Hilfe.

                              Es umarmt dich, der !Wot!

                              __________________
                              Manchmal schließ' ich meine Augen, um klarer zu sehen
                              und halt mir beide Ohren zu, um besser zu verstehen. (Blumentopf)

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                                #60
                                Hallo lieber !Wot!,

                                ehrlich gesagt, finde ich überhaupt icht, dass ich riesen Fortschritte mache. Im Gegenteil!

                                So wie gestern geht es mir immer mal wieder: ICH denke, "ich stehe kurz davor", aber (eigentlich) wird wieder nichts draus ... Ich bin immer Zuschauerin bei den anderen ....!

                                Außerdem ärgere ich mich kolossal über einen Kollegen, den ich einmal super-sympathisch fand. Er scheint mir inzwischen unehrlich, von seiner Unzuverlässigkeit ganz zu schweigen. Da ich blond bin, scheine ich tatsächlich nichts oder eben zu spät zu erkennnen ...!!!!!

                                Wünsche euch allen mehr Glück und Verstand als ich es habe!

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