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NICHT ständig denken? Frage

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    #46
    Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
    Also doch ständig denken, ans Geldausgeben?
    Da leb ich doch lieber, mal mit Geldausgeben,mal ohne!
    Das ist von Mensch zu Mensch verschieden, jeder braucht was anderes, um sein Leben zu verbessern, der eine eine grössere Wohnung, der andere mehr Freizeit (zum Beispiel für seine Familie), in den meisten Faellen kosten diese Dinge Geld. Das hab ich nicht erfunden, das ist so.
    Und bei mir war es aehnlich. Erst wollte ich ein eigenes Haus haben, dann Zeit, um das auch zu geniessen. Da hab ich dann eben meinen Kompromiss gefunden, wie ich das lösen kann. Es geht also um Lösungen.

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      #47
      Zitat von mystery Beitrag anzeigen
      Mein Vater war der Erste von dieser Sorte.
      oh, Vater-Sohn-Konflikt? wusste ich nicht, tut mir leid für dich.

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        #48
        wie heisen eigentlich die Drogen die Du (vermutlich) nimmst?

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          #49
          was ist denn hier los??? So ein Wirrwarr...

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            #50
            Zitat von aufdemWeg Beitrag anzeigen
            Hallo Ihr Lieben,

            mir ist kürzlich aufgegangen, dass es vielleicht nicht für jeden (so wie für mich) Normalzustand ist, ständig zu denken. In meinem Kopf sind IMMER Gedanken. Es labert ständig in mir quasi, bzw. ich mit mir selbst. Stille kenne ich nicht, bzw. nur selten, wenn ich mich sehr konzentiere (autogenes Training z.B.).

            Wie sieht das bei Euch aus? Gibt es wirklich Menschen, die NICHT ständig vor sich hin denken?
            Dieses zwanghafte Denken ist bei mir aktiv, auch wenn ich das überhaupt nicht wünsche.
            Besonders beim Spazierengehen versuche ich das auszuschalten.

            Der Körper kann wahrnehmen ohne begriffliches Denken.
            Beim Spazierengehen verzichte ich auf das Benennen von dem Gesehenen.
            (Das kann ich natürlich auch überall sonst)
            Es ändert sich aber die Wahrnehmung. Ohne Gedanken bin ich nicht mehr in meiner theoretischen Welt, sondern in der Gegenwart. Ich bin nicht mehr mit Sachverhalten befaßt, die mit der Zukunft oder Vergangenheit zu tun haben.

            Lange halte ich das nicht durch. Ich werde vom zwanghaften Denken wieder in begriffliches Denken und in Geschichten reingezogen. Früher habe ich mich angestrengt mit dem Denken aufzuhören um meine Wahrnehmungen ohne Gedanken aufzunehmen. Das geht eher schlecht.
            Heute nehme ich immer nur den Moment wahr an dem ich ins Denken abgeglitten bin, und bin wieder in der bei meiner gewollten Wahrnehmung.

            Es ist immer sehr schade wenn man in Momenten mit Alltags-Gedanken belegt ist, in denen man Natur ohne Gedanken wahrnehmen könnte. Es ist oft ein begleitendes angenehmes Gefühl vorhanden, wenn man Gedanken ausschalten kann.

            Wie beobachtet ihr einen Sonnenuntergang?
            Mit oder ohne Gedanken?

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              #51
              Na hier geht´s ja ab

              Ich empfinde mein Rumgedenke auch gar nicht als negativ. Es ist für mich völlig normal, und nicht störend. Eigentlich find ich das, wenn ich drüber nachdenke, sogar ganz nett, so bei mir zu sein und vor mich hinzudenken. Wie eine Unterhaltung mit mir selbst. Hm... interessant.

              Mich hat halt nur mal interessiert, ob es jedem so geht. Oder ob es Menschen gibt, die einfach "Stille" im Kopf haben.

              Diese bewusst im Augenblick sein, ohne über gestern, gleich, morgen oder sonstwas nachzudenken, ist hingegen auch ein beglückendes Gefühl.

              Ich kann mich an ein Mal erinnern, wo ich einfach nur auf der Treppe gesessen, den Schneeflocken beim Fallen zugesehen und mich daran gefreut habe. Das war schön.

              Diese vielen Gedanken in meinem Kopf lenken mich also auch davon ab, das Hier und Jetzt zu spüren.

              Ich entnehme Euren Antworten, dass es Euch auch so geht, dass man so vor sich hindenkt. Also ist das doch der "Normalzustand"?

              Und die Kunst ist es, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, und die Gedanken Gedanken sein zu lassen vielleicht?

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                #52
                Zitat von Edgar Beitrag anzeigen
                Wie beobachtet ihr einen Sonnenuntergang?
                Mit oder ohne Gedanken?
                Ohne geht nicht, zumindest bei mir nicht (kann ich mir aber auch bei anderen nicht vorstellen, würde allem widersprechen, was ich darüber gelesen habe). In Afrika weniger, hier in Europa mehr Gedanken, aber das lediglich deshalb, weils hier laenger dauert und dort ganz fix geht.

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                  #53
                  Zitat von aufdemWeg Beitrag anzeigen
                  Und die Kunst ist es, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, und die Gedanken Gedanken sein zu lassen vielleicht?
                  Verstehe ich nicht ganz. Wie willst du dich ohne Gedanken auf etwas (das Hier und Jetzt) konzentrieren?

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                    #54
                    in dem man auch im kopf schweigt und geniesst

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                      #55
                      Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
                      Verstehe ich nicht ganz. Wie willst du dich ohne Gedanken auf etwas (das Hier und Jetzt) konzentrieren?
                      Wenn man sich aufmerksam auf etwas konzentriert, ist man im Hier und Jetzt.
                      Etwa wenn man sich auf die Atmung konzentriert. Wahrnehmen ohne zu interpretieren oder werten. Einfach nur ein Gefühl spüren.

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                        #56
                        Zitat von Edgar Beitrag anzeigen
                        Wenn man sich aufmerksam auf etwas konzentriert, ist man im Hier und Jetzt.
                        Etwa wenn man sich auf die Atmung konzentriert. Wahrnehmen ohne zu interpretieren oder werten. Einfach nur ein Gefühl spüren.
                        Ja, genau so würde ich es auch beschreiben. Es spüren. Sich des Spürens bewusst sein.Ganz in dieser Situation sein.

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                          #57
                          Zitat von just me Beitrag anzeigen
                          in dem man auch im kopf schweigt und geniesst
                          Im Kopf schweigen... Gefällt mir.

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                            #58
                            ach, ich mag es ja eigentlich sehr, wenn ich viele eindrücke kriege, die mein gehirn ein bisschen beschäftigen. dann kann ich vom hundertsten ins tausendste kommen und fühle mich ganz wohl so mit mir alleine.

                            mein mann sagt manchmal: lieber ein gepfegtes selbstgespräch, als gar keine unterhaltung

                            ich unterhalte mich gerne mit mir, aber wenn andere dinge interessanter sind, was oft vorkommt, dann bin ich meist zu 100 % bei diesen anderen dingen und das genauso gerne.

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                              #59
                              Ja genau, diese Eigenunterhaltungen finde ich auch schön.
                              Vielleicht (mal wieder) eine Mittelweg-Geschichte. Beides ist schön, beides darf sein.

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                                #60
                                in meinem kopf gibts schon ganz lange eine frage, die ich soooooo gerne von dir beantwortet hätte.

                                ich erlaube mir jetzt mal sie zu stellen, damit das gehirn ruhe gibt.

                                hast du liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest gelesen?

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