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Habt ihr selbst schon ein Buch veröffentlicht bzw. welche Erfahrungen habt Ihr?

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    #16
    Vielen Dank für die zusätzlichen Erklärungen und sorry, dass ich mich erst jetzt zurückmelde.

    @Tintenweberin: Ich meine Bewertungen zu den verschiedenen Dienstleistern. Den Selfpublisher Verband werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Dann muss ich erst sehen, ob ich selbst ein Buch verlege, aber dann würde ich mich um eine Mitgliedschaft bemühen.

    @Serafin: Von der Möglichkeit, Follower zu erwerben, hatte ich schon längerer Zeit gehört und gelesen. Wenn ich mich recht erinnere, hat mein Schwager einmal versucht, mittels Anzeige auf Facebook versucht, neue Follower zu erreichen. Die neuen Follower waren schon dazu gekommen, aber es war kaum ein europäischer Follower dabei. Bezüglich der Fake Profile wäre es gut, wenn sich auch Twitter dagegen bemühen würde, aber dort ist es, wie es ist… Die Tatsache, dass das erfolgreiche, authentische Profile einen Vollzeitjob darstellen, hatte ich befürchtet. Dafür habe ich nicht die Kapazitäten. Ich könnte aber diesbezüglich jemanden in unserem Haus fragen. Apropos KI: Weißt Du eigentlich, wie das mit den Bildern funktioniert? Kann man alle erstellten Bilder verwenden?

    @EmmaBz: Meine Antwort zu den Followern geht natürlich auch Dich. Bezüglich der Qualität denke ich ebenfalls, dass diese, wenn dann, stimmen soll. Weißt Du ebenfalls von Erfahrungen in diesem Kontext? Auf jeden Fall habe ich immer mehr das Gefühl, dass nur Pensionisten nicht nur das Geld, sondern auch die Zeitkapazitäten für eine Organisation in Eigenregie haben. Also selbstverständlich, sofern sie keine Beziehungen haben. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren…




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      #17
      Vielleicht hilft dir dieser Vergleich weiter ...?

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        #18
        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
        Bei einem Zuschuss- oder Autoren-Verlag sind die Dienstleistungen (z.B. das Lektorat) in der Regel sehr viel teurer als bei einem entsprechenden Dienstleister (z.B. bei einem Lektor oder einer Lektorin). Über die Qualität kann ich nichts sagen, aber ich habe noch nicht viel Gutes über diese "Verlage" gehört.
        Das kann schon sein, ich habe jetzt keine Zahlen um es zu überprüfen. Aber es ist ja überall sonst auch so, sollen anderen Menschen einem Aufgaben abnehmen, zahlt man dafür einen gewissen Beitrag. Man könnte auch selbst zu Hause die Wände streichen, bezahlt aber dem Maler dafür. Dann muss ich mich um nichts kümmern.
        also im Grunde zahlt man dann für die eigene Bequemlichkeit.
        Ich würde da nicht gleich die Qualität anzweifeln. Als Lektor macht man seine Arbeit egal von wem man jetzt bezahlt wird. Suche ich mir privat einen Lektor, weiß ich ja auch nicht wirklich von dessen Qualitäten. Der kann jetzt schon jahrelange Erfahrung haben oder glauben nur weil er in der Schule gut in Deutsch war, kann er jetzt lektorieren. Denke Verlage werden dann wohl eher mit der ersten Personengruppe zusammenarbeiten:)

        Zitat von cocaburra Beitrag anzeigen
        @EmmaBz: Meine Antwort zu den Followern geht natürlich auch Dich. Bezüglich der Qualität denke ich ebenfalls, dass diese, wenn dann, stimmen soll. Weißt Du ebenfalls von Erfahrungen in diesem Kontext? Auf jeden Fall habe ich immer mehr das Gefühl, dass nur Pensionisten nicht nur das Geld, sondern auch die Zeitkapazitäten für eine Organisation in Eigenregie haben. Also selbstverständlich, sofern sie keine Beziehungen haben. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren…
        Ich denke es ist abhängig von den eigenen Zielen. Will man es nur mal endlich schaffen von Anfang bis zum Ende seine Geschichte zu schrieben. Dann reicht ja eine 08/15 Veröffentlichung irgendwo im Netz oder als PDF. Von mir aus kann man das dann auch ausdrucken oder binden lassen. Da ist dann aber wohl nicht Intention dahinter diese Geschichte anderen Menschen zu zeigen oder gar zu verkaufen. Will ich auch andere (fremde) Menschen ansprechen, dann wird es Qualität brauchen. Weil man ist ja die Qualität gewohnt. Oder welche Bücher liest du so?
        Für das Schrieben braucht man eben Zeit. Wer Arbeitet, einen Haushalt führen muss, sich um Kinder kümmern muss, hat jetzt nicht so viel Zeit. Ich würde nicht sagen es sind nur Pensionisten aber da hat man halt die Zeit dazu und Schreiben ist ja auch ein schönes Hobby. Im Alter wird man auch ein wenig zurückblicken auf sein Leben und das festhalten wollen. Da kann man dann schon an ein Buch denken.
        Aber auch da finde ich es wieder abhängig von der Intention und den eigenen Zielen. Denke ein wenig Hilfe ist sicher nötig, vor allem wenn es eine entsprechende Qualität haben soll.

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          #19
          @Tintenweberin: Vielen Dank für den Link! Ich werde mir den Artikel in den kommenden Tagen in Ruhe durchlesen. Mir ist aber auch beim Drüberfliegen aufgefallen, dass es da ausschließlich um Selfpublishing geht. Oder liege ich diesbezüglich falsch?

          @EmmaBz: Ja, mir ist schon klar, dass ich da Qualität an den Tag legen muss. Die erwarte ich mir auch von den anderen Büchern. Sonst kaufe ich die erst gar nicht. Ich würde gerne vielen Schriftsteller helfen und mir die Bücher kaufen, aber der Platz ist relativ begrenzt. Dann gäbe es noch die Option E-Books, aber auch hier fällt mir auf, dass sie nicht immer vorhanden ist. Außerdem lese ich lieber ein normales Buch. Mit Schreiben bin ich inzwischen schon relativ weit. Mir machen die anderen Aspekte – vom Lektorat bis hin zu den sozialen Medien – eindeutig mehr Gedanken.





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            #20
            Zitat von cocaburra Beitrag anzeigen
            @Tintenweberin: Vielen Dank für den Link! Ich werde mir den Artikel in den kommenden Tagen in Ruhe durchlesen. Mir ist aber auch beim Drüberfliegen aufgefallen, dass es da ausschließlich um Selfpublishing geht. Oder liege ich diesbezüglich falsch?
            Ja, in diesem Beitrag werden nur verschiedene Druckdienstleister (in der Regel die Geschäftspartner der Selfpublisher) miteinander verglichen. Auf allen anderen Gebieten kenne ich mich nicht gut genug aus, um viel darüber zu schreiben.

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              #21
              Zitat von cocaburra Beitrag anzeigen
              @EmmaBz: Ja, mir ist schon klar, dass ich da Qualität an den Tag legen muss. Die erwarte ich mir auch von den anderen Büchern. Sonst kaufe ich die erst gar nicht. Ich würde gerne vielen Schriftsteller helfen und mir die Bücher kaufen, aber der Platz ist relativ begrenzt. Dann gäbe es noch die Option E-Books, aber auch hier fällt mir auf, dass sie nicht immer vorhanden ist. Außerdem lese ich lieber ein normales Buch. Mit Schreiben bin ich inzwischen schon relativ weit. Mir machen die anderen Aspekte – vom Lektorat bis hin zu den sozialen Medien – eindeutig mehr Gedanken.
              Ohne einen gewissen Standard beim Buch, wird man einfach nicht gelesen. Das geht dann eventuell bei Freunden und Familie durch, aber wenn dich niemand kennt und keine persönliche Beziehung zu dir hat, kauft da keiner dein Buch nur aus Mitleid. Da muss dann schon das Produkt überzeugen. Selbst wenn die Qualität stimmt ist es ja noch sehr schwer ein Buch zu verkaufen. Es gibt einfach so viele, die Auswahl ist da schier unendlich.
              Bücher bei denen ich weiß, sie werden verkauft werden (Bestseller von bekannten Autoren) haben es mit E-Books leichter. Wenn man jetzt selbst dafür Werbung machen muss, wie will man mit E-Books jemanden begeistern. Bei einer Lesung ist es eben einfacher mal das Buch durchzublättern. E-Books sind wohl eher dann gut, wenn ich genau weiß, was ich will. Kauft man von einem Autor jedes Buch, dann lädt man sich das eben schnell runter. Das geht dann auch noch abends wenn man im Bett liegt.
              Ich würde mich da nicht zu sehr beeinflussen oder ablenken lassen. Das ist ja alles doch noch ein bisschen weg. Sich vorzunehmen, man will ein Buch veröffentlichen, ist ja das eine - aber wer sagt dir wenn du fertig bist, dass es dieses Buch ist, mit dem du diesen Schritt gehen willst? Also ich würde da eher sagen, schreib mal fertig und dann schau dir an wie zufrieden du mit dem Buch bist. Wenn es für dich passt, dann schau dir die nächsten schritte an. Schick es an diverse Verlage, Schau dir Dienstleistungsverlage an (lies dir alle Infos der Verlage durch, der Novum Verlag hat sogar einen eigenen Blog mit ein paar Tipps für Autoren), schau dir Selfpublishing an (auch da haben einige Anbieter Blogs und helfen weiter). Erst danach kommt alles weitere auf dich zu und du kannst entscheiden was zu dir passt oder im Falle der Verlage wird dir die Entscheidung eh abgenommen wenn du abgelehnt wirst:)

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                #22
                @Tintenweberin: Ja, ich habe mir den Artikel am Wochenende genauer durchgelesen und dann noch weiterführend zu den Druckdienstleistern und Selfpublishern gegoogelt. Ich werde diese Optionen auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

                @EmmaBz: Ja, E-Books haben nun einmal den Vorteil, dass sie günstiger und platzsparender sind. Außerdem benötigt man dafür nicht zwingend einen speziellen Reader. Ich ziehe dafür mein normales Tablet heran. Ich kenne aber auch genügend ältere Personen, die wiederum gerne nach wie vor haptische Bücher in der Hand halten. Eine davon ist sehr kritisch und ist früher selbst viel gereist. Daher hat sie mich nach den ersten Kapiteln befragt und ihr Feedback ist gut gewesen. Aber ich muss natürlich noch weiter daran arbeiten. Meinst Du, dass ich mich nach der Fertigstellung immer noch meine Meinung ändern könnte? Wiederum interessiert es mich einfach einmal zu sehen, was so alles möglich sein kann… :)




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                  #23
                  Zitat von cocaburra Beitrag anzeigen
                  Meinst Du, dass ich mich nach der Fertigstellung immer noch meine Meinung ändern könnte? Wiederum interessiert es mich einfach einmal zu sehen, was so alles möglich sein kann… :)
                  Das kann durchaus vorkommen und ist auch sicherlich oft der Fall. Zumindest plagen einem sicherlich (Selbst)Zweifel und man will immer weiter etwas verbessern und ausbessern. Irgendwann muss man dann halt auch mal Schluss machen und es abschließen.
                  Für mich ist es verständlich wieso man irgendwann mal den nächsten Schritt gehen möchte. Ich sage auch gar nicht, mach es nicht oder will es dir ausreden. Ganz im Gegenteil, wenn das dein Wunsch ist und du es einmal ausprobieren möchtest, dann mach es.
                  Wie du es dann machst, liegt ganz bei dir.

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                    #24
                    Ich habe mittlerweile wieder einige Kapitel verfasst. Das ist einer der Gründe, weshalb ich mich erst jetzt wieder melde. Außerdem habe ich die bisherigen Kapitel auch anderen Personen in der Nachbarschaft zum Lesen gegeben. Dazu zählen sowohl Freunde als auch Personen, die ich weniger gut kenne. Ich habe einige Korrekturvorschläge erhalten, aber alles in allem habe ich ermutigendes Feedback bekommen. :)

                    Gleichzeitig möchte ich keinesfalls leugnen, dass der kreative Prozess oft von Selbstzweifeln begleitet wird. Ganz im Gegenteil, meine Schwester plagt sich ständig mit Selbstzweifeln herum. In ihrem Fall betrifft das die Arbeit. Aber gerade, weil ich mitbekomme, wie viel sie durch ihre Einstellung verpasst, möchte ich nicht dieselben Fehler begehen.




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                      #25
                      Mein Tipp dazu: Allen (Selbst-)Zweifeln zum Trotz weiterschreiben, fertigschreiben, drei Monate liegen lassen, nochmal lesen und staunen, wie gut dieses Ist-das-wirklich-von-mir-Buch dann ist ...

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                        #26
                        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                        Mein Tipp dazu: Allen (Selbst-)Zweifeln zum Trotz weiterschreiben, fertigschreiben, drei Monate liegen lassen, nochmal lesen und staunen, wie gut dieses Ist-das-wirklich-von-mir-Buch dann ist ...
                        👍

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                          #27
                          Denke auch, das ist ein gutes Vorgehen.

                          Will nur noch etwas zu der Kritik von Freuden und Verwandet sagen: Finde nicht, Freunde und Verwandte sind die beste Anlaufstelle für Feedback. Wer will schon einem Familienmitglied oder Freund sagen wie schlecht er/sie ist? Ich denke da fällt Kritik immer etwas schaumgebremst aus.
                          Außerdem kennen sich die Personen ja auch gar nicht am Literaturmarkt aus. Kann sein, dass man da eine super Geschichte geschrieben hat und jeder davon begeistert ist. Aber wenn das eine Liebesgeschichte zwischen Vampiren ist, ist man 10 Jahre zu spät dran. Da gab es einen Hype um solche Geschichten. Jetzt sind daran wohl wieder weniger Verlage interessiert.

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                            #28
                            @Tintenweberin: Vielen Dank für den Tipp! Bedauerlicherweise komme ich arbeitsbedingt nicht schneller weiter, aber ich habe wieder ein paar Kapitel verfasst. Da hat mir Pfingsten natürlich auch in die Karten gespielt. :) Ich werde schauen, dass ich jetzt so zügig wie möglich weiterkomme und das Manuskript dann zumindest über den restlichen Sommer hinweg ruhen lassen. Sollte ich das Buch dann auch einem Lektor in die Hand reichen oder soll ich mich zumindest einmal vorerst allein damit beschäftigen?

                            @EmmaBz: Vielen Dank für die weitere Antwort! Mit einer Liebesgeschichte zwischen Vampiren könnte ich so oder so nichts anfangen, aber ich verstehe schon, worauf Du hinausmöchtest. Würde ich da mit einem Lektor, den ich nicht kenne, richtig liegen oder wie könnte ich es sonst offline angehen?




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                              #29
                              Hast du da Zeitdruck? Ich finde wenn man da nicht an Abgabefristen denken muss, kann man sich ja durchaus Zeit nehmen. Gerade wenn man noch nicht so viel Übung hat. Lieber einmal alles beiseiteschieben und dann wieder voller Elan an die Sache herangehen. Ich denke schon, dass man das dann auch beim Lesen merkt. Wenn man da nicht in der Richtigen Stimmung ist, wirkt sich das ja auch aus.

                              Wenn du das Buch veröffentlichen willst, wirst du einen Lektor brauchen. Ob du dir den jetzt selbst suchst, er dir von Verlag vorgeschlagen wird oder du ihm vom Verlag gestellt bekommst, ist aus meiner Sicht egal. Aber ein Buch veröffentlichen, und sei es auch nur als PDF im Internet, würde ich jetzt keinen raten.
                              Musst du dir anschauen ob du das Buch dann ausdrucken musst und so übergeben sollst oder es dann einfach online schickst. Keine Ahnung wie man das handhabt. Wird wohl auch immer unterschiedlich sein.

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                                #30
                                Nein, ich habe keinen Zeitdruck. Oder besser gesagt, niemand setzt mich unter Zeitdruck. Ich habe aber häufig die Stärke, und – wie in diesem Fall – manchmal die Schwäche, dass ich so rasch wie möglich Nägel mit Köpfen machen möchte. In diesem Fall hast Du vollkommen recht und werde am besten einmal alle beiseiteschieben und dann mit Elan an das Projekt herangehen. Vielleicht kann ich auch in der Zwischenzeit stressfrei Trockenübungen machen.

                                Bei einer Veröffentlichung der PDFs droht nicht nur, dass jemand gegebenenfalls Ideen stiehlt bzw. plagiiert. Oder besser gesagt, bei meinem aktuellen Manuskript kann ich mir das nicht ganz vorstellen. Aber es könnte sein, dass jemand einmal ein fehlerhaftes Manuskript finden. Das wäre nicht das Gelbe vom Ei.

                                Auf jeden Fall würde es mich wundern, wenn ich das Manuskript ausdrucken müsste. Also ja, der Korrektur halber könnte es schon weiterhelfen. Aber wäre das digital nicht sinnvoller?




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