Hallo zusammen,
es gibt hier zwar schon ein paar alte Fäden zum Thema Hochsensibilität, aber ich eröffne jetzt einen neuen.
Neulich ist mir ein interessanter Gedanke gekommen, was den Unterschied zwischen einer hochsensiblen und einer "normal" sensiblen Person ausmachen könnte.
Eine wichtige Rolle scheint dabei die räumliche Ausdehnung der Aufmerksamkeit zu spielen. Je weiter weg von uns etwas geschieht, desto weniger braucht es uns in der Regel zu kümmern. Entsprechend nimmt die Aufmerksamkeit mit zunehmender Distanz ab. Bei Hochsensiblen scheint jedoch der Radius sehr viel grösser zu sein als bei Normalsensiblen, die sich primär mal für Ereignisse in ihrer unmittelbaren Umgebung interessieren.
Da jedoch die Aufmerksamkeit im Alltag eine beschränkte Ressource ist und Hochsensible einen viel grösseren Bereich scannen, bleibt einerseits unter dem Strich weniger Aufmerksamkeit für einen selbst übrig und Ereignisse, die weiter weg stattfinden, nehmen einen übergrossen Stellenwert ein.
Grafisch könnte man das so darstellen:

Das könnte erklären, weshalb Hochsensible sich schlechter abgrenzen können, viel mehr Energie aufwenden im Alltag und oft auch ein weniger stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben, als jene, die sich auf ein näheres Umfeld beschränken.
Gleichzeitig kann dieses Modell auch erklären, weshalb Meditation so entspannend wirkt, weil man sich dabei ausschliesslich auf sich selbst und seinen Atem konzentriert.
Hier im Forum sind ja einige hochsensible Leute anzutreffen. Könnt ihr mit dieser Idee etwas anfangen?
Mir hilft es jedenfalls, meinen aktuellen Aufmerksamkeitsbereich tatsächlich immer wieder bewusst zu machen und aktiv zu verkleinern. Dann spielt das Geräusch des Kühlschranks am anderen Ende des Raumes plötzlich keine Rolle mehr.
es gibt hier zwar schon ein paar alte Fäden zum Thema Hochsensibilität, aber ich eröffne jetzt einen neuen.

Neulich ist mir ein interessanter Gedanke gekommen, was den Unterschied zwischen einer hochsensiblen und einer "normal" sensiblen Person ausmachen könnte.

Eine wichtige Rolle scheint dabei die räumliche Ausdehnung der Aufmerksamkeit zu spielen. Je weiter weg von uns etwas geschieht, desto weniger braucht es uns in der Regel zu kümmern. Entsprechend nimmt die Aufmerksamkeit mit zunehmender Distanz ab. Bei Hochsensiblen scheint jedoch der Radius sehr viel grösser zu sein als bei Normalsensiblen, die sich primär mal für Ereignisse in ihrer unmittelbaren Umgebung interessieren.
Da jedoch die Aufmerksamkeit im Alltag eine beschränkte Ressource ist und Hochsensible einen viel grösseren Bereich scannen, bleibt einerseits unter dem Strich weniger Aufmerksamkeit für einen selbst übrig und Ereignisse, die weiter weg stattfinden, nehmen einen übergrossen Stellenwert ein.
Grafisch könnte man das so darstellen:

Das könnte erklären, weshalb Hochsensible sich schlechter abgrenzen können, viel mehr Energie aufwenden im Alltag und oft auch ein weniger stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben, als jene, die sich auf ein näheres Umfeld beschränken.
Gleichzeitig kann dieses Modell auch erklären, weshalb Meditation so entspannend wirkt, weil man sich dabei ausschliesslich auf sich selbst und seinen Atem konzentriert.

Hier im Forum sind ja einige hochsensible Leute anzutreffen. Könnt ihr mit dieser Idee etwas anfangen?
Mir hilft es jedenfalls, meinen aktuellen Aufmerksamkeitsbereich tatsächlich immer wieder bewusst zu machen und aktiv zu verkleinern. Dann spielt das Geräusch des Kühlschranks am anderen Ende des Raumes plötzlich keine Rolle mehr.



die sehen heute nur anders aus. die klauen einem heimlich das brot samt teller ....
Kommentar