Hallo an alle!
Ich denke, jeder kann von sich behaupten mehr oder weniger vergesslich zu sein. Ich versuche seit einiger Zeit gezielt dagegen anzugehen und versuche meinen Tag/ meine Arbeit durch mehr Struktur zu erleichtern. Ich helfe mir mit To Do Listen oder ähnlichem. Dennoch bin ich für Vergesslichkeiten sehr anfällig. Dinge, die mir Menschen erzählen, habe ich manchmal kurze Zeit später vergessen. Ich halte das nicht für krankhaft, sondern für eine fehlende fokussierte Aufmerksamkeit beim Zuhören. Mir fällt auf, dass ich vieles "abnicke" und abhake, es aber nicht bewusst wahrnehme. Natürlich dann, wenn ich sowieso schon viel im Kopf habe, teilweise wird es auch ein Aussortieren meines Gehirns sein, weil einiges weniger wichtig ist als anderes.
In schlimmen Zeiten der Depression und der Dissoziation ging es sogar soweit, dass ich Menschen von Erlebnissen erzählt habe, bei denen diese Menschen selbst mit anwesend waren, etwa auf die Art: "ich war letztens im botanischen Garten und hab pfeiffende Frösche gesehen!" und derjenige sagt mir dann, dass wir doch zusammen dort waren. Meine Therapeutin sah das in Zusammenhang mit den folgen einer PTBS, offenbar arbeitete mein Gehirn in der Zeit eben in Separationen. Damals habe ich wirklich sehr an mir gezweifelt.
Das kommt wohlgemerkt nicht mehr vor, nur letztens ging mir wieder so ein Gedanke durch den Kopf, mir fiel aber noch rechtzeitig ein, dass derjenige mit anwesend war.
Meine Freunde bemerken das natürlich, bei ihnen bin ich die Chaotin, die manchmal ein wenig durcheinander ist
Ich schreibe mir jetzt vieles in den Kalender, um einen Überblick zu behalten.
Mich interessieren eure Gedanken und Erfahrungen hierzu. Geht es jemandem ähnlich? Wie behaltet ihr Dinge besser? Vielleicht hat es generell etwas mit dem Thema Aufmerksamkeit zu tun?
gespannte Grüße
Jannes
Ich denke, jeder kann von sich behaupten mehr oder weniger vergesslich zu sein. Ich versuche seit einiger Zeit gezielt dagegen anzugehen und versuche meinen Tag/ meine Arbeit durch mehr Struktur zu erleichtern. Ich helfe mir mit To Do Listen oder ähnlichem. Dennoch bin ich für Vergesslichkeiten sehr anfällig. Dinge, die mir Menschen erzählen, habe ich manchmal kurze Zeit später vergessen. Ich halte das nicht für krankhaft, sondern für eine fehlende fokussierte Aufmerksamkeit beim Zuhören. Mir fällt auf, dass ich vieles "abnicke" und abhake, es aber nicht bewusst wahrnehme. Natürlich dann, wenn ich sowieso schon viel im Kopf habe, teilweise wird es auch ein Aussortieren meines Gehirns sein, weil einiges weniger wichtig ist als anderes.
In schlimmen Zeiten der Depression und der Dissoziation ging es sogar soweit, dass ich Menschen von Erlebnissen erzählt habe, bei denen diese Menschen selbst mit anwesend waren, etwa auf die Art: "ich war letztens im botanischen Garten und hab pfeiffende Frösche gesehen!" und derjenige sagt mir dann, dass wir doch zusammen dort waren. Meine Therapeutin sah das in Zusammenhang mit den folgen einer PTBS, offenbar arbeitete mein Gehirn in der Zeit eben in Separationen. Damals habe ich wirklich sehr an mir gezweifelt.
Das kommt wohlgemerkt nicht mehr vor, nur letztens ging mir wieder so ein Gedanke durch den Kopf, mir fiel aber noch rechtzeitig ein, dass derjenige mit anwesend war.
Meine Freunde bemerken das natürlich, bei ihnen bin ich die Chaotin, die manchmal ein wenig durcheinander ist
Ich schreibe mir jetzt vieles in den Kalender, um einen Überblick zu behalten.Mich interessieren eure Gedanken und Erfahrungen hierzu. Geht es jemandem ähnlich? Wie behaltet ihr Dinge besser? Vielleicht hat es generell etwas mit dem Thema Aufmerksamkeit zu tun?
gespannte Grüße
Jannes

(anfangs 1x wöchentlich, jetzt alle 2-3 Wochen einmal)
naja wenn dem so ist, ist es nun eh zu spät
).
Über die Probleme hatte ich damals schon mit meiner Therapeutin gesprochen und sie brachte das eben auch mit Langzeitfolgen der PTBS zusammen, meinte aber, dass sie das ausschleichen könnte. Sie hat mir damals empfohlen Hilfsmittel zu benutzen.
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