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    Chaja, ich drücke die Daumen, dass es dann ab Dezember bei Dir wieder entspannter läuft!

    Meine Geschichte hat mich so angeflogen letzten Samstag (in meinen Morgenseiten, natürlich *g*) - ein 30jähriger Mann findet sich in U-Haft, kann sich an den angeblichen Mord, den er verübt haben soll nicht richtig erinnern und verbringt die viele Zeit in Isolation, die er nun plötzlich hat, mit Grübeln, Ringen, Verzweifeln, Hoffen, sich aufbäumen und ähnlichem.

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      Ihr Lieben,

      es ist doch immer wieder spannend, in diesem Faden zu lesen!

      Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
      Eine Fantasy-Richtung, die davon ausgeht, dass die Elektrizität nie entdeckt wurde (oder keine Rolle spielt) und in der Dampfmaschinen die Grundlage für den technischen Fortschritt darstellen. Oft wird eine finktive Welt aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende mit Magie gemischt. Steampunkt-Autoren (und vor allem auch -Zeichner) schwelgen gerne in opulenten Ausstattung (Industrie-Barock). Als Urvater des Steampunk gilt übrigens Jules Verne ...
      Wow, vielen Dank für diese kompakte und informative Erläuterung! Der Begriff Steampunk ist mir ebenfalls neu, auch wenn ich mir durch Deine anschauliche Erklärung sofort ein Bild davon machen kann.

      Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
      Ich schreibe ziemlich langsam. Für die zweitausend Wörter, die ich pro Tag anvisiert habe, brauche ich je nach Tagesform drei bis vier Stunden. Im Moment kommen daher das Abendprogramm und das Sporteln ein bisschen zu kurz. Aber für einen Monat ist das durchaus okay ...
      Man muss Opfer bringen können Im Ernst: ich find's toll, dass Du Dir diese Zeit zum Schreiben nimmst und so gut mit Deinem Projekt vorankommst! Langsam würde ich etwas anderes nennen.

      Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen

      Die Reise nach Pastanikan

      Nach einigen beruflichen Irrwegen hat der 42-jährige Thomas Padwan endlich seinen Traumjob gefunden: Seit diesem Schuljahr arbeitet er an einer Förderschule für sozial-emotionales Lernen im Unterstufen-Team der Stammschule als Co-Lehrer. Im ersten Schuhalbljahr soll er eine erfahrene Lehrerin unterstützen, damit er deren Klasse übernehmen kann, wenn sie im Februar in Rente geht. Aber dann kommt es plötzlich ganz anders. In den Herbstferien verunglückt ein Lehrer aus einer Außenstelle und Thomas muss dessen Klasse übernehmen. Statt mit hyperaktiven Schulanfängern hat er es plötzlich mit kriminellen, gewaltbereiten Jugendlichen zu tun.

      In seiner Klasse sind zwar nur vier Schüler, aber die lassen sich einiges einfallen, um "dem Neuen" die Hölle heiß zu machen. Zunächst sieht es so aus, als könne Thomas mit dieser Klasse nur Schiffbruch erleiden, aber er erinnert sich an seine Rollenspieler-Vergangenheit und erfindet für seine Jungs ein Abenteuer, in dem sie nicht nur ihre persönlichen Qualitäten sondern auch Teamgeist und Freundschaft entwickeln sollen.

      Was wie ein harmloses Spiel beginnt, führt die vier Jungen und ihren Lehrer in das Land des kleinen Volkes. Bevor sie in ihre Welt zurückkehren können, müssen sie den magischen Wichtelring zurück erobern und einen mächtigen Feind aus der schwarzen Festung vertreiben.
      Das klingt nach einer besonderen Verbindung Deiner verschiedenen Berufserfahrungen und außerdem höchst spannend! In welcher Erzählperspektive schreibst Du denn die Geschichte? (Aber vielleicht beantwortest Du diese Frage lieber mit einem Textschnipsel? )

      Was das schnipseln angeht. Ein Faden für alle Schnipsel oder jeder einen eigenen? Falls du "einen für alle" bevorzugst, mach bitte du, Tintenweberin.
      Dieser Frage von Nordhimmel schließe ich mich einfach mal an

      Liebe Nordhimmel,

      Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
      Das kenne ich. Aber es wird auch wieder ruhiger werden und du wirst wieder mehr Zeit für dein Projekt haben. Und eine gute Idee setzt sich sowieso in den Gehirnwindungen fest und kann auch mal warten. Allerdings habe ich mittlerweile auch kapiert (das hat das Buch ...Weg des Künstlers...nochmal bekräftigt), das man sich oft von den Alltäglichkeiten so vereinnahmen lässt das man zu nichts kommt. Als Hausfrau ist man einfach nie fertig und hätte demzufolge auch nie Zeit für Hobbys. Ich wünsche dir das du da immer die "goldene Mitte" findest
      Vielen lieben Dank! Ehrlich gesagt, habe ich, was anstehende Hausarbeit betrifft, bereits viel Gelassenheit und Chaos-Toleranz entwickelt. Ich lasse mich eher von anderen Dingen ablenken, nicht zuletzt vom Schreiben hier im Forum

      Ich wollte mich ja ursprünglich nicht anmelden weil ich dachte, es wird mir zu stressig. Aber komischerweise bin ich überhaupt nicht gestresst. Gut, ich mache mir auch keinen Druck da ich das "eigentliche" Ziel sowieso nicht mehr erreichen kann. Der November ist für mich ein Monat in dem ich zwar viel zu tun habe, aber der größte Teil sind Routinetätigkeiten die meinen Kopf nicht sonderlich belasten. Deshalb bin ich momentan "Rund um die Uhr" in meiner Geschichte drin. Das Schreiben selbst macht dann nur etwa 1-2 Stunden pro Tag aus. Das klappt gut, da ich zur Zeit alleine zu Hause bin und somit wenig Hausarbeiten anfallen.
      Das klingt schön! Freut mich sehr für Dich, dass Du so an Deiner Geschichte dranbleiben kannst!

      Das liest sich nach einem Klappentext, der mich dazu verführen könnte, das Buch zu kaufen. Hast du auch schon mal versucht aus der Perspektive eines Mannes zu schreiben?
      Einer der Erzähler ist ein Mann. Aber ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt, in einen "männlichen Erzählton" hineinzufinden. Die Männer in meinen Texten sind auch immer viel blasser als die Frauenfiguren, wie mir neulich aufgefallen ist. Wie geht es Euch damit? Könnt Ihr beide Geschlechter gleich gut schildern bzw. erzählen lassen? Wie machst Du das, liebe Nordhimmel?

      Ich bin mir noch nicht sicher worum es gehen wird. Noch habe ich einige "Optionen" für die ich mich entscheiden kann.
      Momentan würde ich es als "gesellschaftskritischen Liebesroman" bezeichnen. Vielleicht wird es auch eine kleine "Vision", wie eine etwas runder laufende Welt aussehen könnte.
      Sehr interessant! Spielt die Liebesgeschichte in unserer Gesellschaft, die in diesem Zuge kritisiert wird, oder steckt die Kritik in einem Gegenentwurf, also in der Schilderung einer anderen, besseren Gesellschaft?

      Liebe Tar Retaw,

      Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
      Chaja, ich drücke die Daumen, dass es dann ab Dezember bei Dir wieder entspannter läuft!
      Ebenfalls besten Dank!

      Meine Geschichte hat mich so angeflogen letzten Samstag (in meinen Morgenseiten, natürlich *g*) - ein 30jähriger Mann findet sich in U-Haft, kann sich an den angeblichen Mord, den er verübt haben soll nicht richtig erinnern und verbringt die viele Zeit in Isolation, die er nun plötzlich hat, mit Grübeln, Ringen, Verzweifeln, Hoffen, sich aufbäumen und ähnlichem.
      Spannend! Da bist Du ja ganz nah an dieser einen Figur dran. Schreibst Du auch aus ihrer Perspektive? Du hast offenbar keine Schwierigkeiten mit männlichen Protagonisten.

      Ihr habt mich alle schrecklich neugierig auf Eure Textschnipsel gemacht!!! Bitte, bitte schnipselt bald los! (Oh, ich Egoistin!).

      Liebe Grüße in die Runde!
      Eure Chaja

      Kommentar


        Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
        Einer der Erzähler ist ein Mann. Aber ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt, in einen "männlichen Erzählton" hineinzufinden.
        Ohh, das kenne ich. Da müssten wir uns mal austauschen.


        Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
        Spannend! Da bist Du ja ganz nah an dieser einen Figur dran. Schreibst Du auch aus ihrer Perspektive? Du hast offenbar keine Schwierigkeiten mit männlichen Protagonisten.
        ahaha - siehe oben. Ich habe den furchtbaren Verdacht, dass er einfach so klingt wie ich. Und mir jetzt schonmal zwei männliche Mentoren besorgt (auf der NanoSeite), um mal über einen Schnipsel drüberzulesen und mir Tips zu geben.

        Ja, das ganze ist in so einer Ich-in-der-Zelle-alles-durch-meine-Gedanken-Beklemmungsatmosphäre des Protagonisten erzählt.

        Und ich habe jede Menge Schwierigkeiten mit männlichem POV. Aber das macht es auch spannend.

        Kommentar


          Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
          *unterdemSchreibtisch hervorlug* Gerne, ich bin meiner allerersten Intuition spontan gefolgt, genau wie beschrieben
          Ach so. Ich dachte jetzt eher an das hier :
          Ideen sind dann gut, wenn Sie sich a) einen Ruck geben müsssen, um sie umzusetzen
          Aber ich will ja nicht drängeln, nö, ganz bestimmt nicht

          Ach ja. Ich weiß noch, wie es sich angefühlt hat, zum ersten Mal eine meiner Geschichten der Öffentlichkeit zu zeigen. Da war ziemlich viel Adrenalin im Spiel ... Und das, obwohl ich bei denen angefangen habe, wo mir der Beifall schon vorher sicher war .
          Von daher: Lass Dir Zeit .

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            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
            Ich lasse mich eher von anderen Dingen ablenken, nicht zuletzt vom Schreiben hier im Forum
            Gut für uns . Zumindest, solange Du uns keine Schnipsel zeigst und wir unbedingt wissen wollen/müssen, wie es weitergeht ...

            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
            Einer der Erzähler ist ein Mann. Aber ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt, in einen "männlichen Erzählton" hineinzufinden. Die Männer in meinen Texten sind auch immer viel blasser als die Frauenfiguren, wie mir neulich aufgefallen ist. Wie geht es Euch damit? Könnt Ihr beide Geschlechter gleich gut schildern bzw. erzählen lassen?
            Da habe ich tatsächlich noch nie darüber nachgedacht. Jetzt, wo ich es tue, fällt mir auf, dass meine Geschichten zwar oft mit einer Frau beginnen, aber fast immer ein Mann dazukommt (und ich erzähle dann auch schon mal aus seiner Perspektive) und meist ist er mir irgendwann sogar am sympathischsten von allen. Nein, nicht sympathisch. Mein Figur-Favorit . Oder so.
            Aber ob ich das (Erzählen aus Männer-Perspektive) gut mache? Hm. Müsste ich mal einen Mann fragen .

            Wo liegt denn euer Problem dabei? Sind Männer und Frauen wirklich so unterschiedlich? Na ja, das ist jetzt vielleicht ein bisschen provokant gefragt. Aber ... was macht denn einen männlichen Erzählton aus? Fallen euch da Beispielbücher ein? Beim Lesen habe ich mir darüber auch noch nie Gedanken gemacht.

            Kommentar


              Ich schreibe viele Geschichten aus der Männerperspektive (einer meiner Lieblingsprotagonisten aus der Siegelwelt ist ein Trucker). Ein Leser hat sich sogar mal gefragt, ob ich wirklich eine Frau bin ...

              Zu den Schnipseln: Ich schlage einen Faden pro Nanit vor, damit es bei den Schnipseln und Rückmeldungen nicht allzu wild durcheinanander geht. Und wenn wir tatsächlich noch ein kleines bisschen Novemberwahn mit hierher bringen wollen, sollten wir gleich anfangen ...

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                Zitat von hobbes Beitrag anzeigen

                Wo liegt denn euer Problem dabei? Sind Männer und Frauen wirklich so unterschiedlich? Na ja, das ist jetzt vielleicht ein bisschen provokant gefragt. Aber ... was macht denn einen männlichen Erzählton aus? Fallen euch da Beispielbücher ein? Beim Lesen habe ich mir darüber auch noch nie Gedanken gemacht.
                Ich finde: Ja. In den letzten Jahren hatte ich das Privileg, in die Männergedankenwelt einen kleinen Einblick zu bekommen. Mein Expartner hat mich immer sehr an seinem ungefilterten Gedankenfluss teilhaben lassen. Ja, oft sehr unterschiedlich zu meinem, in dem - wie intensiv es in verschiedene Themen geht, in Themen und Wortwahl überhaupt. Natürlich gibt es auch Parallelen, ganz klar!
                Da meine Geschichte sich in den Gedanken meines Protagonisten abspielt, möchte ich schon gerne so einen Effekt erreichen, wie Tintenweberin ihn beschreibt - dass man glaubt, der Trucker wurde auch wirklich von einem Trucker geschrieben.
                Oder umgekehrt - wie zum Beispiel Ken Follet in einem Buch eine Geburt aus Sicht der Gebärenden beschreibt und man hinterher denkt - jau, entweder hat er das richtig gut recherchiert, für diese Szene eine Ghostwriterin bemüht oder er hat eins seiner früheren Leben gechannelt.
                Ich kann meinen Protagonisten jetzt nicht so richtig bei meinem Ex 'abschreiben', da sie ganz verschieden sind. Und merke auch, dass ganz viel zwischendurch einfließt, was meins ist.

                Ist auf jeden Fall sehr spannend.

                Hm, ich will noch nicht schnipseln. Erwähnte ich das schon?

                Kommentar


                  Ihr Lieben,


                  Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                  Ich habe den furchtbaren Verdacht, dass er einfach so klingt wie ich. Und mir jetzt schonmal zwei männliche Mentoren besorgt (auf der NanoSeite), um mal über einen Schnipsel drüberzulesen und mir Tips zu geben. [...] Und ich habe jede Menge Schwierigkeiten mit männlichem POV. Aber das macht es auch spannend.
                  Klasse, liebe Tar Retaw, dass Du es trotzdem probierst! Ich muss gestehen, dass ich an solchen Stellen dazu neige, den Weg des geringsten Widerstandes zu beschreiten Aber die Unterstützung durch männliche Mentoren ist sicherlich hilfreich! Die würden Dir schon schreiben, wenn Dein Protagonist zu weiblich klänge.

                  Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                  Da habe ich tatsächlich noch nie darüber nachgedacht. Jetzt, wo ich es tue, fällt mir auf, dass meine Geschichten zwar oft mit einer Frau beginnen, aber fast immer ein Mann dazukommt (und ich erzähle dann auch schon mal aus seiner Perspektive) und meist ist er mir irgendwann sogar am sympathischsten von allen. Nein, nicht sympathisch. Mein Figur-Favorit . Oder so.
                  Das klingt, als könntest Du gut hin- und herwechseln, liebe Hobbes.

                  Wo liegt denn euer Problem dabei? Sind Männer und Frauen wirklich so unterschiedlich?
                  Ich finde wie Tar Retaw dass Männer und Frauen meist anders sprechen. Sie wählen z.T. andere Worte, einen anderen Tonfall. Vor allem aber erzählen Männer und Frauen meist andere Dinge. Männer meinen oft, rein faktenbezogen berichten zu müssen. Frauen sind meist sehr beziehungsorientiert und binden alles Emotionale stärker mit ein. Es mag wie ein Klischee klingen und natürlich gibt es auch die Frauen, die einen nüchterneren oder cooleren Berichtstil haben als jeder Mann, bzw. die Männer, die stundenlang wie eine Frau quatschen können. Aber auf die Masse gesehen, finde ich durchaus gewisse Tendenzen immer wieder bestätigt. Du nicht?

                  Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                  Ich schreibe viele Geschichten aus der Männerperspektive (einer meiner Lieblingsprotagonisten aus der Siegelwelt ist ein Trucker). Ein Leser hat sich sogar mal gefragt, ob ich wirklich eine Frau bin ...
                  Ist doch toll, liebe Tintenweberin, wenn Du so gut in diese Rolle schlüpfen kannst!

                  Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                  Hm, ich will noch nicht schnipseln. Erwähnte ich das schon?
                  Ist doch gut, liebe Tar Retaw, wenn Du für Dich weißt, dass Du es noch nicht willst! Viel besser, als wenn Du später unglücklich über das Geschnipsel wärest! Lass Dir alle Zeit, die Du brauchst! Wir werden auch später noch gespannt Deine Zeilen lesen!

                  Liebe Grüße an alle!

                  Chaja

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                    Verflixt, so geht das nicht. Schnipseln ist doof, schnipseln ist viel zu wenig - ich will wissen, wie es weitergeht! Und was vorher passiert ist!
                    Andererseits ist schnipseln doch nicht doof - angeregt durch euer leuchtendes Beispiel habe ich jetzt auch noch ein paar Worte zu Papier, äh PC, gebracht.


                    Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                    Oder umgekehrt - wie zum Beispiel Ken Follet in einem Buch eine Geburt aus Sicht der Gebärenden beschreibt und man hinterher denkt - jau, entweder hat er das richtig gut recherchiert, für diese Szene eine Ghostwriterin bemüht oder er hat eins seiner früheren Leben gechannelt.
                    Hm, ich weiß nicht. Ich hab auch noch keine Geburt hinter mir und würde mir trotzdem zutrauen, eine zu schreiben.

                    Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                    Ich finde wie Tar Retaw dass Männer und Frauen meist anders sprechen. Sie wählen z.T. andere Worte, einen anderen Tonfall. Vor allem aber erzählen Männer und Frauen meist andere Dinge. Männer meinen oft, rein faktenbezogen berichten zu müssen. Frauen sind meist sehr beziehungsorientiert und binden alles Emotionale stärker mit ein. Es mag wie ein Klischee klingen und natürlich gibt es auch die Frauen, die einen nüchterneren oder cooleren Berichtstil haben als jeder Mann, bzw. die Männer, die stundenlang wie eine Frau quatschen können. Aber auf die Masse gesehen, finde ich durchaus gewisse Tendenzen immer wieder bestätigt. Du nicht?
                    . Wirklich nicht. In Geschichten schon gar nicht. Irgendwie denke ich da nicht in "Mann/Frau" sondern eher in Adjektiven. Laut, leise, mutig, zurückhaltend, tapfer, sportlich, begeistert, traurig, ... Und je nachdem, wie sie sind, demenstprechend sprechen sie.

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                      Liebe Hobbes

                      Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                      . Wirklich nicht. In Geschichten schon gar nicht. Irgendwie denke ich da nicht in "Mann/Frau" sondern eher in Adjektiven. Laut, leise, mutig, zurückhaltend, tapfer, sportlich, begeistert, traurig, ... Und je nachdem, wie sie sind, demenstprechend sprechen sie.
                      Du findest also auch nicht, dass man beispielsweise hier im Forum nur anhand des Textes sagen könnte, ob der Beitrag von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde? Das fällt mir nämlich immer wieder als besonders leicht auf. Aber es ist auch schön, dass bei Dir diesbezüglich vollkommene Gleichberechtigung herrscht

                      Verflixt, so geht das nicht. Schnipseln ist doof, schnipseln ist viel zu wenig - ich will wissen, wie es weitergeht! Und was vorher passiert ist!
                      Andererseits ist schnipseln doch nicht doof - angeregt durch euer leuchtendes Beispiel habe ich jetzt auch noch ein paar Worte zu Papier, äh PC, gebracht.
                      Das kann ich genau so unterschreiben. Die Ambivalenz bleibt und es drängt mich immer zu längeren Textauszügen, die die Zusammenhänge deutlich machen. Aber es ist, wie ich finde, auch eine gute Übung, sich mal auf einen kurzen Auszug zu beschränken und auch bei den anderen das zu würdigen, was bereits in den wenigen Zeilen steckt.

                      Magst Du eigentlich mitschnipseln? Ich bin nämlich ausgesprochen neugierig auf Deine Geschichte und stelle entsprechend egoistisch motivierte Fragen

                      Ganz liebe Grüße,
                      Chaja

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                        Zitat von Chaja Beitrag anzeigen

                        Du findest also auch nicht, dass man beispielsweise hier im Forum nur anhand des Textes sagen könnte, ob der Beitrag von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde? Das fällt mir nämlich immer wieder als besonders leicht auf.

                        Hehe, da weiß ich ein gutes Gegenbeispiel - habe mal monatelang mit einer Internetbekanntschaft einen Emailkontakt gepflegt, bei der wir beide aufgrund unserer Forennicks fälschlicherweise davon ausgingen, dass wir Männer sind.

                        Hmmm, wäre es nicht irgendwie möglich, eine private Schnipselecke einzurichten? Nur für Schnipseler? Dann könnte ich mich unter Umständen, eventuell, ganz vielleicht auch dazu entschließen, mitzuschnipseln...

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                          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                          Du findest also auch nicht, dass man beispielsweise hier im Forum nur anhand des Textes sagen könnte, ob der Beitrag von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde?
                          Da geht es mir ähnlich - ich habe mir die Frage (glaube ich jedenfalls) bisher nie gestellt. Ich frage mich eher: Wer ist das? So im Sinn von "was für ein Mensch steckt da wohl dahinter".

                          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                          Das kann ich genau so unterschreiben. Die Ambivalenz bleibt und es drängt mich immer zu längeren Textauszügen, die die Zusammenhänge deutlich machen. Aber es ist, wie ich finde, auch eine gute Übung, sich mal auf einen kurzen Auszug zu beschränken und auch bei den anderen das zu würdigen, was bereits in den wenigen Zeilen steckt.
                          Ja, das stimmt. Irgendwie wie bei einer Lesung. Aber bei einer Lesung könnte ich dann das Buch kaufen . Gut, bei der Tintenweberin kann ich das vielleicht tatsächlich irgendwann.
                          Wie sehen Eure Buch-Ambitionen aus? Darf ich mich schon mal als Testleser anbieten? Völlig uneigennützig, versteht sich

                          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                          Magst Du eigentlich mitschnipseln?
                          Ja, nicht wahr - da stifte ich Tar Retaw an und halte mich selbst bedeckt, so geht das ja nicht ...
                          *Schnipsel suchen gehe*


                          Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                          Hmmm, wäre es nicht irgendwie möglich, eine private Schnipselecke einzurichten? Nur für Schnipseler?
                          Geht bestimmt. Kein Grüppchen, kein Erfolgsteam, sondern ein Schnipselteam. Hört sich lustig an . Du kannst ja mal bei unseren Adminas nachfragen (oder können Geister das auch?).

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                            Wir Bekommen eine Schnipselgruppe, das können allerdings wirklich nur die Adminas.
                            Ich schick dann allen Schnipslern die Passwörter zu. Und wer mag, bzw. so lichtscheu ist wie ich, kann ja dann ihren Schnipselthread dorthin verlegen. Das geht doch bestimmt, oder?
                            Und wer sonst noch mitschnipseln mag, kann auch Schnipselgruppenmitglied werden.

                            Schnipsel ist ein tolles Wort. Schnipselschnipselschnipsel

                            Kommentar


                              Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                              Verflixt, so geht das nicht. Schnipseln ist doof, schnipseln ist viel zu wenig - ich will wissen, wie es weitergeht! Und was vorher passiert ist!
                              Andererseits ist schnipseln doch nicht doof - angeregt durch euer leuchtendes Beispiel habe ich jetzt auch noch ein paar Worte zu Papier, äh PC, gebracht.
                              Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                              Das kann ich genau so unterschreiben. Die Ambivalenz bleibt und es drängt mich immer zu längeren Textauszügen, die die Zusammenhänge deutlich machen. Aber es ist, wie ich finde, auch eine gute Übung, sich mal auf einen kurzen Auszug zu beschränken und auch bei den anderen das zu würdigen, was bereits in den wenigen Zeilen steckt.
                              Schnipseln ist eine gute Vorbereitung zum "Pitching": Stell dir vor, der Zufall spült dich und einen hohen Tier aus deinem allerliebsten Lieblingsverlag in den selben Aufzug. Du siehst, dass er den Knopf mit der "4" drückt und du weißt, dass du ungefähr zwei Minuten Zeit hast, um ihn von deinem Roman zu begeistern. Was erzählst du ihm?

                              Außerdem passiert es bei mir recht schnell, dass ich bei längeren Textbeiträgen, aussteige weil ich so viel dazu schreiben könnte, dass ich die Mühe scheue ...

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                                Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                                Wir Bekommen eine Schnipselgruppe, das können allerdings wirklich nur die Adminas.
                                Ich wäre auf jeden Fall dabei.

                                Kommentar

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