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    #16
    Zitat von sonnenfell Beitrag anzeigen
    Jetzt hab ich das erstmal richtig gelesen

    Also, bei meinen "Mitschreibern" war es so, dass sie cehn Verhältnissen in ähnlich problematischen Verältnissen waren wie Du- bei ihnen war es jedesmal der Weg, offensiv klare Worte zu sprechen, und ggf klar zu machen, dass man nur bis zu einer bestimmten Grenze noch das Hick hack mitmacht... bei eier wurde vom DV mherfach das Thema infrage gestellt..

    da ich extern promoviere kenn ich diese Art von Stress nicht, aber es scheint wichtig zu sein, sich nicht nur unterzuordnen... und Du hast wenig zu verlieren, weil Du dann zumindest eine ungeliebte Tätigkeit los wärst...
    Ein schwacher Trost, dass es anderen auch so geht. Ich habe schon versucht, "Klartext" zu reden. Das lief zwar mehr auf viele Tränen von mir heraus Aber das Ende von Lied war, dass sie mir vorwarf, ich würde sie unter Druck setzen (was ich eigentlich nicht wollte, da ich sie bisher menschlich immer geschätzt habe und keinen Streit wollte). Aber vielleicht hast Du recht und so viel zu verlieren habe ich ja nicht mehr. Muss darüber nochmal nachdenken.

    LG.

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      #17
      gibts an Deiner Uni (oder überhaupt) sowas wie eine externe Beratungsstelle (i.Sinne eines Betriebsrates?)

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        #18
        Hi Snuffles, danke Dir auch für Deine Antwort!
        Zitat von Snuffles Beitrag anzeigen
        Dieses Ausgeliefertsein-Gefühl ist wohl in der Situation wie Deine Chefin Dich gerade "am ausgestreckten Arm verhungern lässt" sehr normal. Kannst Du mal mit Deinem Doktorvater über die Situation sprechen, und Dir da Unterstützung holen?
        Ja genau, das trifft es sehr gut. Ein furchtbares Gefühl. Ich hab echt Magenschmerzen und am schlimmsten finde ich, dass ich so machtlos bin.
        Mit dem Dr.-Vater zu sprechen habe ich mir auch überlegt. Das würde dann aber so aussehen, als würde ich meiner Chefin (Betreuerin) in den Rücken fallen. Egal wie diplomatisch ich es formuliere würde, sie würde es so empfinden. Ich weiß nicht, ob ich das durchstehe, mich mit ihr anzulegen. Ich bin leider nicht so die Super-Überfliegerin in meinem Gebiet und habe Angst, dass sie mir dann komplett jegliche weitere Unterstützung verweigert. Überhaupt hasse ich Streitsituationen und Konflikte, krieg schon beim Gedanken daran weiche Knie


        Zur Familienplanung: Ich bin jetzt 37 und hab das Thema auch noch nicht "aufgegeben"... ;o)
        Danke, ich versuch mal, mich auch da weiter in Geduld zu üben. Die Medizin wird ja auch immer besser, vielleicht bin ich ja mit 50 noch so fit, dass ich mit den Kindern Fußball spielen kann

        Liebe Grüße,
        Shirley

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          #19
          Zitat von sonnenfell Beitrag anzeigen
          gibts an Deiner Uni (oder überhaupt) sowas wie eine externe Beratungsstelle (i.Sinne eines Betriebsrates?)
          Nicht, dass ich wüsste.... Ich denke auch, dass dazu die individuellen Probleme zu komplex sind, als dass die mir helfen könnten.
          Ich überleg grad wirklich, meinen Dr.Vater zu fragen, könnte aber genauso sein, dass er mich abblitzen lässt.

          Oh mann, warum erzählt einem vorher keiner, wie das alles abläuft?

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            #20
            Hm,Betreuerin ist nicht so wichitg wie der Doktorvater, oder? und es kann ja nicht sein, dass sie alles wegen irgendwelchem Perfektionismus blockiert! Vielleicht kannst Du es ganz diplomtisch machen... ob er dir einen Tipp geben könnte, wie die Publikation laufen könnte...wo doch die Daten nicht so super geeignet sind..und vll kommst Du dann geschickt ins Gespräh, ohne direkt gepetzt zu haben. Wobei es durchaus sinnvoll sein könnte..

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              #21
              Hmm, ich überlege wirklich... Es ist halt nur so eine Hierarchie-Sache. Ich komme von ganz unten und übergehe eine Stufe dazwischen wenn ich direkt zum Chef gehe. Ob ich das so diplomatisch hinbekomme weiß ich nicht, ich hab eher Angst vor der Situation.
              Hab mich mit ein paar Leuten beraten, die mir zwar auch nicht ganz konkret helfen können aber momentan denke ich, ich versuche erstmal mein Zeug noch fertig zu schreiben, wie ich es eh vorhatte (dazu hoffe ich, keine Panik- und Angstanfälle mehr zu bekommen, die mich hemmen und lähmen).
              Am Freitag habe ich nochmal einen Termin mit ihr und je nachdem wie sie dann klingt, überlege ich weiter.
              Es nützt ja irgendwie alles nichts. Ich kämpfe irgendwie gegen Windmühlen oder besser gegen eine Wand und da ich die nicht einrennen möchte/kann, muss ich erstmal kurz verschnaufen.
              Ich hab jetzt für mich, mental, unsere Pläne erstmal wieder 3 Monate nach hinten korrigiert. Tat zwar weh, und tut es immer noch, aber welche Wahl habe ich?
              (Frag mich gerade, warum es ihr nichtmal unangenehm zu sein scheint, wenn ihre Doktoranden knapp 6 Jahre brauchen, das fällt doch irgendwie auch auf sie zurück...)

              Vielleicht kann ich hier ab und zu schreiben wie es vorangeht und mir etwas Mut holen, das hilft schon manchmal, denke ich. (Falls das überhaupt jemand lesen mag )

              Danke erstmal und liebe Grüße,
              Shirley

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                #22
                Guten Morgen, bei mir geht es heute verspätet los, und dann muß ich auch noch zwischen durch mit dem Köter zum Tierarzt... so ist das bei mir immer, ich plane was und und dann kommt die Familie. Aber dafür konnte ich ausschllfen
                Wir können uns hier schreiben oder im Faden Gemeinsame Aktionen..

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                  #23
                  Zitat von Shirley Beitrag anzeigen
                  (Frag mich gerade, warum es ihr nichtmal unangenehm zu sein scheint, wenn ihre Doktoranden knapp 6 Jahre brauchen, das fällt doch irgendwie auch auf sie zurück...)
                  Das ist ein guter Punkt, den Du so vielleicht am Freitag mit ihr zur Sprache bringen solltest.
                  Ich finde Deinen Plan gut, Deine Sachen erstmal soweit fertig zu machen, wie Du kannst. So wie Du Eure Beziehung beschreibst, wuerde vielleicht am besten die Wahrheit helfen am Freitag - wenn Du Ihr dann sagst - "ich bin jetzt soweit fertig, dass ich meine Arbeit abgeben koennte, es liegt eigentlich im Moment nur an Ihnen", und dann nochmal erlaeuterst, was da fuer Dich gerade mit dran haengt - also eher an ihr Verstaendnis und ihre Professionalitaet appelierst, als ihr zu "drohen" - was meinst Du, wie wuerde sie da reagieren?
                  Oder koenntet Ihr eine Abmachung treffen wie "bis zum 15.5. haben Sie noch Zeit, etwas umzuschreiben, sonst publizieren wir am 16.5. genauso, wie es jetzt ist". Damit haettest Du quasi terminlich die Kontrolle bei Dir - und sie hat inhaltlich die Kontrolle und kann sich dann entscheiden, wie schlimm ihr Perfektionismus eigentlich ist, oder ob ihr all die anderen Sachen ja doch wichtiger sind.
                  Irgendso eine konkrete, terminierte Abmachung musst Du erreichen.
                  Viel Glueck!
                  (Vielleicht laesst sie Dich ja auch absichtlich "zappeln", weil sie weiss, dass Du Konflikte scheust, und Dir zum Abschluss noch ein paar toughe Verhandlungstaktiken beibringen will...)

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                    #24
                    Zitat von Snuffles Beitrag anzeigen
                    Damit haettest Du quasi terminlich die Kontrolle bei Dir - und sie hat inhaltlich die Kontrolle und kann sich dann entscheiden, wie schlimm ihr Perfektionismus eigentlich ist, oder ob ihr all die anderen Sachen ja doch wichtiger sind.
                    Irgendso eine konkrete, terminierte Abmachung musst Du erreichen.
                    Viel Glueck!
                    Ja, das klingt nach einem Plan. Der mich auch nicht so passiv und handlungsunfähig fühlen lässt. Ich habe nämlich die letzten Tage so unter Stress/Angst/Verzweiflung gelitten, dass ich mich zu gar nichts mehr motivieren konnte. Das wird jetzt besser!

                    (Vielleicht laesst sie Dich ja auch absichtlich "zappeln", weil sie weiss, dass Du Konflikte scheust, und Dir zum Abschluss noch ein paar toughe Verhandlungstaktiken beibringen will...)
                    Hmm, interessanter Ansatz. Ich denke aber nicht, dass sie das für mich macht. Ich glaub, sie ist einfach nur überfordert, weil sie zu viele Projekte betreut und weil sie momentan wichtigeres im Sinn hat als mir zu helfen. Gänzlich verstehe ich es allerding keineswegs.

                    Erkläre mir mal einer die Chefs (vor allem die Wissenschaftler)

                    Liebe Grüße,
                    Shirley

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                      #25
                      Zitat von sonnenfell Beitrag anzeigen
                      Guten Morgen, bei mir geht es heute verspätet los, und dann muß ich auch noch zwischen durch mit dem Köter zum Tierarzt... so ist das bei mir immer, ich plane was und und dann kommt die Familie. Aber dafür konnte ich ausschllfen
                      Wir können uns hier schreiben oder im Faden Gemeinsame Aktionen..
                      Ausschlafen ist manchmal schon die halbe Miete
                      Ok, ich schreib dann jetzt im Gemeinsame-Aktionen-Faden weiter. Hab ich noch nie gemacht

                      Wenns hier bei mir was neues gibt (siehe Freitag), schreib ich das wieder hier rein. (bissl Ordnung muss sein)

                      Liebe Grüße und nochmals danke für Eure Anteilnahme/Tipps/Brainstorming, etc!!!

                      Shirley

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                        #26
                        Zitat von Shirley Beitrag anzeigen
                        wo doch mein Lebensglück davon abzuhängen scheint, dass ich meine Arbeit hier endlich beende.
                        Von wem oder was machst Du dir dein Lebensglück abhängig ?

                        Danke, dass ihr das durchgelesen habt.
                        Bitte gern geschehen

                        Liebe Grüße, Shirley
                        Lieben Gruß zurück, schneeblatt

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                          #27
                          Hallo Schneeblatt,
                          ich hatte ja schon einiges dazu geschrieben. Ok, "Lebensglück" klingt vielleicht etwas pathetisch, aber momentan komme ich nicht von der Stelle. Die Fernbeziehung ist nicht so einfach zu managen, die biologische Uhr tickt, Auslandspläne müssen immer wieder auf die lange Bank geschoben werden, etc. Und alles hängt eben an der Beendigung meiner Doktorarbeit.
                          Momentan versuche ich natürlich, das beste aus dem "Hier und Jetzt" zu machen, aber in manchen Momenten wenn einige Probleme zusammenkommen, dann fällt mir das sehr schwer, weil ich denke es wäre vieles einfacher wenn ich doch schon diesen einen Riesen-Schritt weiter wäre.

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