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    schon wieder?

    Hallo zusammen, ich habe ein großes Problem...
    Ich fange einfach mal an zu erzählen, wird wohl ein langer Text...
    versuche aber mich so kurz wie möglich zu halten, aber dennoch alles zu erzählen...

    Ich bin 27 Jahre, komme aus Düsseldorf und habe zwei Ausbildungen gemacht.

    Einmal als Hotelfachfrau und einmal als Köchin.
    Nun ist es so das ich gerne als Innenarchitektin arbeiten wollte bevor ich die Ausbildungen gemacht habe. Bin aber an den Eignungstests gescheitert.

    Die Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich als 1. gemacht, weil mir damals (gerade 18 geworden) von einer Freundin (Innenausstatterin) meiner Mutter eingeredet wurde diese Berufe wären sich sehr ähnlich. Als ich dann feststellte das diese Berufe gar nichts miteinander zu tun haben, war ich sehr unglücklich und musste lange damit kämpfen dies meiner Mutter zu erzählen.
    (Sie ist sehr dominat, und lässt sich nicht von anderen Meinungen überzeugen)

    Als ich dies endlich über mich gebracht hatte was schon 1/3 der Ausbildung vorbei. Und abbrechen kam natürlich nicht in Frage. Also habe ich die Ausbildung durchgezogen.

    Gegen ende der Ausbildung müsste man ein "Praktikum" in der Küche machen.
    Dort habe ich viel Spass gehabt und es sogar geschafft nach 3 Wochen den Gardemagner alleine zu führen. (Die meisten sind über das Zwiebel schälen nicht hinausgekommen)

    Der Küchenchef hab mir angeboten eine Lehre als Köchin zu machen, weil er so begeistert war.

    Also habe ich nach bestandener Prüfung die Lehre zur Köchin angefangen.

    Dort habe ich eine Frau kennengelernt die ich sehr mochte. Es entwickelte sich eine Freundschaft.
    Sie und ihr Freund haben sich zur Mitte meiner Ausbildung selbstständig gemacht mit ihren Eigenen Restaurant in der Pfalz.
    Meine Urlaube habe ich immer dort verbracht, als Aushilfe (ohne Bezahlung, nur aus Spass)
    Ich war so gut das ich die Ausgebildeten Köche dort locker unter den Tisch kochen konnte.

    Nach meiner Ausbildung bin ich dort hingezogen um dort richtig zu arbeiten.
    Das ging aber nicht lange gut, weil egal was ich gemacht habe ihren Ansprüchen nicht genügte.
    Sie hat mir regelrecht den Spass am kochen verdorben.
    Mir immer gesagt:
    "Du solltest dir einen anderen Beruf suchen, du bist als Köchin nicht geeignet."
    "Was hast du eigentlich in der Ausbildung gelernt"
    "Ich habe dir das doch schon 100 mal erklärt"
    Sie hat immer nur gemeckert. Als Beispiel:Das die Tomate 2cm weiter links gelegen haben war ein riesen Faupax.

    Also habe ich nach 3 Monaten fix und fertig gekündigt und bin wieder nach Düsseldorf gezogen.
    Ich dachte ok ich bin absolut nicht fähig als kochin zu arbeiten also suche ich mir einen an meine Fähigkeiten angepassten Job
    Dort habe ich in einem, Restaurant gearbeitet welches mit dem "restaurant zur goldenen Möwe " vergleichbar ist,auch dort machte mir das kochen keinen spass. Weil man jedes gramm Salz jede scheibe Tomate abwiegen musste und per Photo anrichten musste.
    Ausserdem war dort viel zu wenig Personal, das leben in der Gastronomie ist hart. Man hat nie Wochenende oder Überstunden sind völlig normal, und ich rede nicht von 1 std. am Tag.

    Dort war es so das du Teilweise 3 Wochen hintereinander 7 Tage wochen hattest mit diensten die morgens um 8 anfingen und Nachts um 1 zuende waren.
    Dann kam hinzu das ich dort meinen körper kaputt gemacht habe dort musssten wir die Speisemülltonne aus dem keller hochschleppen über eine steile treppe. Da ich öfters morgens dienst hatte und kein mann zum helfen da war musste ich die tonne alleine hochhiefen (ich bin 1.66 groß und wiege 50kg sprich die tonne wog gut das doppelte von mir)

    Also habe ich auch dort nach 1 Jahr gekündigt und bin in die Schweiz um dort eine Saison zu arbeiten. Allerdings hatte ich eine riesen Angst davor das ich zu versagen und alles verlernt zu haben was ich kann, also habe ich dort als Servicekraft gearbeitet. Und dem Kochen den Rücken zugekehrt. Nicht einmal zu Hause koche ich noch gerne. Das war einmal anders.

    Nach der Schweiz bin ich zurück nach Düsseldorf und habe mir geschworen nie wieder von zu Hause weg zu gehen (nicht von meinen Eltern, aber von meiner Heimat)

    In der Zeit haben alle, der sowie so schon wenigen Freunden/Bekannten, die letze Lust an mir verloren und ich kam einsam aus der Schweiz zurück und blieb einsam.
    Die einzige "Freundin" die ich hatte war meine kleine Schwester.
    Ich schweife ab, das ist ein anderes Thema...

    Also suchte ich mir hier einen Job als Servicekraft, da ich aber auch mal jemanden kennenlernen wollte und langsam an das Familie gründen denken wollte, in einem Betriebsrestaurant(normale Arbeitszeiten).

    Dort hatte ich das vergnügen an eine Furie zu geraten die mir das Leben zur Hölle machte. (Mobbing) dies wurde von den Chefs auch nach mehrmaligen Gesprächen nicht ernst genug genommen. Als ich dort nach einem Jahr ein absolut ernstes Symtom erkannte (vorübergehende Blindheit auf einem Auge) habe ich die Reissleine gezogen habe und gekündigt habe um mich selber zu schützen.

    Jetzt arbeite ich in einem Betrieb in einer Cafebar und habe wieder Probleme mit meiner Kolleginnen, diesesmal weil sie um vieles älter sind und mich junges Kücken nicht ernst nehmen. Ich bin die einzige dort mit einer Ausbildung in dem Bereich und sehe dort Sachen die sie nicht sehen. (Handschuhe anziehen wenn man Lebensmittel anfasst, Händewaschen nach dem Toiletten gang, Kunden gehen vor dem Tratschen mit der Kollegin etc pp.)
    Aber dies ist Auszuhalten.

    Und jetzt komme ich zu dem Problem:

    Ich komme Abends nach Hause und bin Fix und fertig.
    Wenn es nur das wäre das ich meine Arbeit nicht sonderlich mag ok. Aber ich komme nach Hause und bin so fertig das ich nichts machen kann.
    Mein Leben besteht aus Arbeit und schlafen.
    Ich stehe auf gehe Arbeiten komme nach Hause, duschen, essen, schlafen
    das die ganze Woche am Wochenende verschlafe ich den ganzen Samstag und stehe gegen 14h auf. Wenn ich mir Samstags einen Wecker stelle bin ich den ganzen Tag müde und bekomme nicht viel geschafft.
    Sonntags schaffe ich es "früh" aufzustehen. (10h) aber den Tag verbringe ich mit aufräumen und Putzen.

    Jetzt hatte ich einen Monat Urlaub und es ging mir gut.
    Ich arbeite jetzt gerade mal wieder eine Woche und bin schon wieder fix und fertig.

    Darum überlege ich mal wieder ob ich nicht einen anderen Job haben sollte. Also ganz aus der Gastronomie raus. Was ganz neues. Etwas ohne diesen enormen Stress. Etwas Körperschonendes.
    Etwas das auch genügend Geld einbringt, so dann man nicht jeden cent 3x rumdrehen muss und in der Mitte des Monats nichts mehr zu essen im Kühlschrank hat. Wo man auch mal etwas erleben kann.

    Ich will auch Leben, ich will nicht immer nur schlafen müssen um auf der Arbeit fit zu sein.
    Ich will auch Freunde haben.
    Ich will auch nach Feierabend noch Kraft haben um einem Hobby nachzugehen.

    Nur was? Wie finde ich raus welcher Job etwas für mich ist?
    Was ist wenn es wieder das falsche ist? Sollte ich studieren? Wie finanziere ich das?
    Ich weiss einfach nicht weiter, aber ich weiss das es so nicht weitergehen kann.
    Und meine Mutter gab mir gestern den Kommentar:
    "Tja Kind, ich weiss nicht wie ich dir da helfen soll! Werd dir mal ganz schnell klar was du willst!"

    Nur das ist ja das Problem ich weiss nicht wie!
    Wie kann ich mir sicher sein?? Herr Gott ich habe 2 Ausbildungen und ich bin Ende 20. Habe keine Freunde. Kein Leben, neben der Arbeit.
    Das kann es doch nicht sein....



    Edit: Sorry das es soviel geworden ist
    Zuletzt geändert von schaeaefchen; 10.11.2013, 10:37. Grund: Erschrocken wieviel Text das ist

    #2
    hallo Schäfchen (ich kürz das mal ab wenn ich darf, sonst komme ich durcheinander mit den ganzen Vokalen )

    erstmal willkommen im Forum.
    Hier bist Du sicher richtig mit Deinem Problem und zu lang ist Dein Text überhaupt nicht. Denn wenn Du aussagekräftige Antworten erhalten möchtest, dann ist eine genaue Beschreibung Deiner Lage sehr wichtig.

    Ich bin über Deine Aussage gefallen, dass Du einerseits sehr gut in der Küche Deiner Freunde gekocht hast, gelobt wurdest etc., allerdings wohl nur, als Du dort unentgeltlich gearbeitet hast.
    Und kaum warst Du fest eingestellt, wurde nur noch gemeckert? Irgendwie passt das für mich nicht zusammen.
    Hat Deine Freundin Dich also nur ausnutzen wollen? Offenbar hat sie Dir den Spaß am Kochen gründlich verdorben.

    In Deiner jetzigen beruflichen Situation bist Du meiner Meinung nach völlig überqualifiziert und das merken natürlich auch Deine Kolleginnen. Und damit können sie nicht umgehen. Die Jüngste und dann auch viel versierter als sie selbst. Dieses Gefühl, nicht am richtigen Platz zu arbeiten, raubt Dir sicher viele Käfte.

    Du solltest also über eine Änderung Deiner Situation nachdenken. Ich bin mir sicher, dass Du hier die Hilfe bekommst, die Du Dir wünscht.

    Kommentar


      #3
      Hallo Tamina,
      Danke für die Antwort.
      Diese sogenannte Freundin ist abgeschrieben, weil sie mich ausgenutzt hat.
      Wir haben keinen Kontakt mehr. Ist vergangenheit. Ich habe das aufgeschrieben, weil ich damit erklären wollte woran es liegt das ich sooft den Job gewechselt habe.

      Ich weiss das ich diese Situation ändern muss aber ich weiss nicht wie.

      Wenn ich dort bleibe, ändert sich nichts.

      Wenn ich gehe, verlasse ich eine tolle Firma.

      Wenn ich den Beruf wechsle, muss ich ganz von vorne anfangen und gegen meine Angst kämpfen das ich wieder einen Fehler gemacht habe.

      Kommentar


        #4
        Hier sind viele Menschen im Forum, die durch ihre Gedankengänge, Anregungen und Fragen Dir sicherlich helfen können, einen eigenen neuen Weg für Dich zu finden.

        Sei zuversichtlich

        Kommentar


          #5
          Hallo Schaefchen,

          herzlich willkommen hier im Forum ja, hier bist Du richtig im Forum.

          Um Dir zu antworten, plaudere ich mal aus meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe als Erstberuf Bäcker in einer Bäckerei gelernt, die 12 Verkaufsstellen hatte, also eine etwas größere Bäckerei. Da ich nach meiner erfolgreichen Ausbildung nicht immer Stift bleiben wollte, habe ich direkt nach meiner Ausbildung in einer anderen Bäckerei angefangen. Mein neuer Chef hatte sich das so vorgestellt, dass er einen Monat mit mir zusammen in der Bäckerei arbeitet, um danach morgens mit serinem A... im Bett zu bleiben und das ich den Laden dann alleine schmeißen sollte. Das klappte natürlic h nicht, weil es für mich eine Umstellung auf eine totale Kleinbäckerei mit kleinen Mengen gehandelt hat. Der Chef der war so peniebel, dass er mir am liebsten eine Briefwaage gegeben hätte, damit ich beim Teigemachen ja nichts ausgleichenh musste (Zugabe von Wasser, oder Mehl) was beim Teigemachen völlig normal ist. Ich streitete mich auf einmal täglich mit ihm. Also hörte ich da auf, weil ich da keinen Bock darauf hatte.

          Ich fing damals sofort in einer größenen Bäckerei an, in der zusällig ein Geselle arbeitete, der den Gesellen aus meiner Ausbildungsbäckerei kannte und er sprach mal mit ihm, weil mir, durch meine Unsicherheit Fehler passierten, die mir nicht hätte passieren dürfen. Der Geselle erzählte mir von dem Gespräch und sagte mir, dass mein alter Geselle erzählte, dass er solche Fehler von mir nicht kennt und das ihn das verwundert. Das ging mir runter wie Öl und stärkte mein Selbstvertrauen, dass die Fehler bei mir von heute auf morgen nicht mehr passierten.

          Ein paar Jahre später machte ich eine Umschulung, weil ich eine Mehlallergie bekam und für den neuen Job zog ich dann von NRW nach Hessen.

          Ich finde, Du musst als Köchin gut sein, sonst hätte man Dir die Lehre erst gar nich angeboten und Du hast sie ja erfolgreich abgeschlossen. Mag seddin, dass Du bisher nur in die falschen Betriebe gelangt bist, ob wohl die Lebensmittelbranche schon ein hartes Pflaster ist. Ich gehe mal davon aus, wenn Du jetzt eine dritte Ausbildung machst, die Arbeitsprobleme wirst Du trotzdem mitnehmen.

          Ich sehe eine Chance für Dich, indem Du Dich bei dem jetzigen Arbeitgeber durchsetzt und den Frauen ruhig drohst, sie beim Chef anzuschwärzen. Ohne Händewaschen nach dem Toilettengang ist ja schon mutwillige Körperverletzung,. Hier in Hessen müssen alle, die in so einem Job arbeiten, eine Belehrung beim Gesundheitsamt mitmachen, die alle drei Jahre wiederhdolt werden muss. Die sogenannte blaue Karte. Wenn sie bei einer Kontrolle keine gültige Karte vorweisen können, gibt es massiv Ärger.

          Wenn die Damen Dich auf ihr Alter ansprechen und dass sie deswegen mehr Lebenserfahrung haben, wäre meine Antwort: Lebenserfahrung und Berufserfahrung nutzt überhaupt nichts, man klann auch nach 30 Jahren Berufserfahrungen noch einen schlechten Job machen.

          Aber vielleicht ist es nur der falsche Betrieb für Dich? Nur Mut, den richtigen Betrieb suc hen und Dich dann durchsetzen. Du kannst doch was

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            #6
            Hallo schaeaefchen,

            wie spannend diese Forennamen doch immer wieder sind. Deiner scheint mir jedenfalls ganz gut zu deiner Geschichte zu passen.

            Aber mal zum Thema. Mir scheint, du siehst gerade (verständlicherweise) hauptsächlich nur das, was nicht stimmt, was nicht funktioniert hat. Du hast zwei Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen. Das ist doch toll! Und das Kochen hat dich zwischendurch sogar so richtig begeistert. Das ist mehr, als so manch anderer, der in seinem ungeliebten Job vor sich hinvegetiert, von sich sagen kann. Du bist herumgekommen, hast Erfahrungen gesammelt. Erfahrungen können nie falsch sein, finde ich. Die machen dich zu demjenigen, der du bist und auch wenn es nicht das Richtige war, sind sie schon mal dazu gut, dass du jetzt weißt, was du nicht willst.
            Du hast eine Familie, die für dich da ist.
            Du weißt, dass du etwas ändern willst und tust etwas dafür.
            Prima.
            Alles wird gut.

            Da du vom Cent umdrehen schreibst, vermute ich, die Möglichkeit, deine Arbeitszeit irgendwie zu reduzieren, fällt wohl aus? Du schreibst, die Firma ist toll, vielleicht gibt es da die Möglichkeit mit jemandem zu reden, etwas zu verändern/verbessern? Hättest du eine Idee für etwas, dass sich an deinem aktuellen Arbeitsplatz verändern ließe, damit es dir besser geht?
            Ich weiß nicht, es hört sich so an, als hättest du einfach gern mal eine Pause (und auch so, als hättest du dir die verdient)? Von daher weiß ich nicht, ob es Sinn macht, sich jetzt auf etwas Neues zu stürzen, das eventuell auch wieder mehr Energie kostet, als es zurückgibt.

            Hast du denn eine Idee, womit du dir etwas Gutes tun könntest? Wenn dir nach schlafen ist, warum nicht, schlaf. Vielleicht kannst du dir eine Massage gönnen. Oder einfach nur ein Vollbad. Oder einen heißen Tee. Keine Ahnung. Was wünscht du dir denn?

            Kann es sein, dass du dich gerade selbst unter Druck setzt? Ich meine, klar, die aktuelle Situation tut dir nicht gut, aber hey, du musst doch nicht von heute auf morgen eine Lösung finden.

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              #7
              oh verdammt einen lange antwort geschrieben alles weg. moment muss nochmal alles neu schrieben....

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                #8
                Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
                Ich sehe eine Chance für Dich, indem Du Dich bei dem jetzigen Arbeitgeber durchsetzt und den Frauen ruhig drohst, sie beim Chef anzuschwärzen. Ohne Händewaschen nach dem Toilettengang ist ja schon mutwillige Körperverletzung,. Hier in Hessen müssen alle, die in so einem Job arbeiten, eine Belehrung beim Gesundheitsamt mitmachen, die alle drei Jahre wiederhdolt werden muss. Die sogenannte blaue Karte. Wenn sie bei einer Kontrolle keine gültige Karte vorweisen können, gibt es massiv Ärger.[/I]

                Diese Belehrung gibt es hier auch, allerdings habe ich das Gefühl das es den Mitarbeitern einfach egal ist.
                Mit Drohugen erreiche ich garnichts ausser das ich mich unbeliebt mache. Dazu komme ich aber gleich nochmal...

                Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
                Wenn die Damen Dich auf ihr Alter ansprechen und dass sie deswegen mehr Lebenserfahrung haben, wäre meine Antwort: Lebenserfahrung und Berufserfahrung nutzt überhaupt nichts, man klann auch nach 30 Jahren Berufserfahrungen noch einen schlechten Job machen.[/I]

                Sie sprechen mich nicht direkt auf mein alter an, sie lassen es mich nur deulich sspüren.Ein paar Beispiele:



                - Kollegin1: nach dem Vorschlag doch etwas umzustellen,damit wir weniger abeit haben und uns dem Ablauf erleichtern

                " Nein das möchte ich nicht, das haben wir noch nie so gemacht" " Warum nicht, das erleichtert unss doch...." "Nein, das will ich nicht" "Achso, wenn du das nicht willst dann ist das natürlich ein Argument" "Du brauchst gar nicht so frech zu werden, solange ich hier arbeite, machen wir das so wie ich will" (sie ist keine chefin oder in irgendeinerweise höhergestellt)


                -Kollegin2: auf die bitte sich handschuhe anzuziehen, wenn sie die Brötchen anfasst.
                "Nein, warum sollte ich..."
                "Weil das so nicht HACCP gerecht ist zum Beispiel gibt es Statistiken die besagen, dass nur jeder 4. sich die Hände nach dem Toilettengang wäscht, was glaubst du passiert wenn du eine Türklinke anfasst oder Geld annimmst?"
                darauf hin wurden dinge durch die gegend gepfeffert und ich wurde vor gästen schlecht dargestellt.


                -Kollegin3-7: Lassen mich den ganzen Tag an der Kasse stehen und gehen selbst stundenlang im Haus spazieren, ähm entschuldigung meinte natürlich wichtige dinge eledigen. Die regelung besagt jeder muss mal an der kasse sein. Nur kann ich das für mich nicht verantworten den Kunden an der Kasse stehen zu lassen nur weil keine der Damen es für wichtig erachtet mal zu Kasse zu gehen um den Kunden zu bedienen, da wird lieber noch ne halbe stunde gequatscht und dem kunden den rücken zugedreht nach dem motto was ich nicht sehe existiert nicht.

                -Kollegin2 nochmal:

                Im Mittagsgeschäft gabs eine Art Döner und ich war grade die Gurken für einen Gast am auflegen, da kommt besagte kollegin an und versucht mir den Löffel aus der Hand zu reissen.

                Ich:" Ähm Hallo? ich bin noch nicht fertig"
                "Ich brauche den Löffel jetzt der Kunde will einen Salat haben"
                "Dann warte noch einen Moment ich bin gleich fertig"(noch max. 3 sekunden)
                "Gib den Löffel jetzt her der Kunde wartet"
                "Ja meiner auch"
                Später, als wir alleine waren, habe ich sie nochmal darauf angesprochen und gesagt das das nicht ok war
                Sie"Jaja, Ist doch nicht wichtig"
                Ich"Ok pass auf, reisst du mir nochmal etwas aus der Hand bekommen wir zwei Ärger miteinander"


                -nochmal Kollegin2: ruft mich in meinem Urlaub an um mir zu erzählen das alle ja so doof und gemein sind,und das sie sich freut wenn ich wieder da bin. schliessst mit dem satz "Ich wollte meinen Mann damit nicht belästigen, wenn nochmal was vorfällt rufe ich dich an wir müssen ja zusammenhalten gegen die anderen" Ähm ja danke aber mich im Urlaub zu belästigen ist ok. warum gegen andere?



                -gleiche Kollegin beschimpft unseren Spüler als Arschloch, vor den Gästen.


                Also das sind dinge die ich am Montag mit den Chefs besprechen werde, das ist untragbar für den Betrieb.
                Aber das sind die Dinge die mich zuzätzlich zu dem Job den ich nicht mag, belasten


                Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
                Aber vielleicht ist es nur der falsche Betrieb für Dich? Nur Mut, den richtigen Betrieb suc hen und Dich dann durchsetzen. Du kannst doch was[/I]
                Der Betrieb an sich ist ok. Die Gäste nett, die Chefs fair, Bezahlte Überstunden.
                Nur was mich halt belastet(abgesehen von den Kolleginnen) ist das mir in der Ausbildung eine große schiefertafel auf den unteren rücken gefallen ist und ich ein gebrochenes Kreuzbein hatte. Dieses bescherrt mir regelmässig rückenschmerzen bei zu langen stehen. Durch die Schmerzen ist mein Rücken konstant verspannt d.h, ich komme abends mit Rückenschmerzen nach Hause und die Beine schmerzen auch weil ich so ungünstig stehe um den rücken zu entlasten.
                Deswegen überlege ich halt seit jahren ob ich nicht einen Job im Büro machen sollte, in der Gastronomie gibt es leider ohne passende ausbildung keine Möglichkeit daran zu kommen. Wurde mir zwar versprochen, aber nie gehalten. Auch nach nachfrage nicht.






                Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                Da du vom Cent umdrehen schreibst, vermute ich, die Möglichkeit, deine Arbeitszeit irgendwie zu reduzieren, fällt wohl aus? Du schreibst, die Firma ist toll, vielleicht gibt es da die Möglichkeit mit jemandem zu reden, etwas zu verändern/verbessern? Hättest du eine Idee für etwas, dass sich an deinem aktuellen Arbeitsplatz verändern ließe, damit es dir besser geht?
                Ich weiß nicht, es hört sich so an, als hättest du einfach gern mal eine Pause (und auch so, als hättest du dir die verdient)? Von daher weiß ich nicht, ob es Sinn macht, sich jetzt auf etwas Neues zu stürzen, das eventuell auch wieder mehr Energie kostet, als es zurückgibt.
                Eine reduzierung ist nicht möglich, sonst kann ich nicht mehr die sachen finanzieren zu denen ich verpflichtet bin (wieder ein anderes Thema)
                Reden könnte man mit den Chefs, aber was sollen die machen? Die ganzen Frauen die 2 Jahre vor der Rente sind in Rente schicken und junge Menschen einstellen?
                Mich versetzen? Gerne, ins Büro aber da ist kein Platz für mich. Sonst gibts da keine Möglichkeit und wüsste ich auch nicht was man ändern könnte.
                Pause? Ich bin seit 5 Tagen erst wieder am Arbeiten, hatte einen Monat Urlaub :) Im Urlaub ging es mir gut. Nur der Urlaub ist schon wieder kaputt, nach sage und schreibe 5 Tagen.


                Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                Hast du denn eine Idee, womit du dir etwas Gutes tun könntest? Wenn dir nach schlafen ist, warum nicht, schlaf. Vielleicht kannst du dir eine Massage gönnen. Oder einfach nur ein Vollbad. Oder einen heißen Tee. Keine Ahnung. Was wünscht du dir denn?

                Kann es sein, dass du dich gerade selbst unter Druck setzt? Ich meine, klar, die aktuelle Situation tut dir nicht gut, aber hey, du musst doch nicht von heute auf morgen eine Lösung finden.
                Weil ich nicht mein ganzes Leben verschlafen will. ICh lebe doch nicht nur um zu Arbeiten.
                Was ich mir wünsche. Kraft um nach der Arbeit noch Freunde zu finden, zu zeichnen oder zumindest mal die Spülmaschiene einzuräumen.

                Ich versuche seit einem Jahr eine Lösung zu finden. Ich finde langsam wird es Zeit. ICh mache mich kaputt und ändere nichts an der Situation. ICh habe den Betrieb gewechselt, aber es bleibt dabei das ich keine Kraft für nichts habe.
                Langsam ist es frustrierend. Das habe ich daran gemerkt das ich mir am Samstag eine (zum Glück) Tönung gekauft habe und mir die Haare rot gemacht habe.
                Die ich jetzt noch bis morgen wieder so gut es geht rauswaschen muss.

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                  #9
                  Zitat von schaeaefchen Beitrag anzeigen
                  Deswegen überlege ich halt seit jahren ob ich nicht einen Job im Büro machen sollte, in der Gastronomie gibt es leider ohne passende ausbildung keine Möglichkeit daran zu kommen. Wurde mir zwar versprochen, aber nie gehalten. Auch nach nachfrage nicht.
                  Hallo schaefchen,
                  hast du mal überlegt, auf deinen Beruf, aufzubauen? Vielleicht wäre eine Ausbildereignungsprüfung ein erster Schritt. Gibt es einen Meister im Beruf Koch? Wenn ja, dann kannst du Meister-Bafög bekommen und ggf. noch nebenbei jobben. Du mußt nicht unbedingt alles hinschmeißen, was du dir bisher aufgebaut/angeeignet hast.
                  Einen Bürojob "machen" ist sehr leicht gesagt, aber total überlaufen.

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                    #10
                    Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                    hast du mal überlegt, auf deinen Beruf, aufzubauen? Vielleicht wäre eine Ausbildereignungsprüfung ein erster Schritt. Gibt es einen Meister im Beruf Koch? Wenn ja, dann kannst du Meister-Bafög bekommen und ggf. noch nebenbei jobben. Du mußt nicht unbedingt alles hinschmeißen, was du dir bisher aufgebaut/angeeignet hast.
                    Man könnte dort den Meister machen. Allein Aspekt-Gehalt: Das lohnt sich nich.
                    Ich will ja gar nicht in der Gastronomie arbeiten und wollte ich nie. Ich wurde dazu gedrängt.

                    Ausserdem ist Menschen etwas beibringen nicht gerade meine Stärke, genau wie Menschen etwas verkaufen. Und Kochen kommt nicht in Frage. Das traue ich mir nicht mehr zu, weder körperlich noch seelisch. Der Beruf Koch ist so sehr anstrengend. Das was man im TV sieht ist lächerlich.
                    Es ist nicht ohne Grund so das sehr viele Köche drogen- oder alkoholabhängig sind. Da lastet ein Druck auf dir, da wundert es keinen das Messer, Töpfe und Pfannen durch die Gegend fliegen. Leider ist das kein Job wo man lustig am Herd steht und ein paar mal im Topf rumrührt... Gastronomie kochen hat nix mit dem Kochen zuhause zu tun...
                    und das will ich nicht mehr.

                    Ich will eine alternative finden. Nur weiss ich nicht was und nicht wie ich das herrausfinden kann. Undzwar so sicher das ich nicht in einem Jahr nach der Ausbildung wieder merke, dass war wieder ein Giff ins Klo.

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von schaeaefchen Beitrag anzeigen
                      Man könnte dort den Meister machen. Allein Aspekt-Gehalt: Das lohnt sich nich.
                      Ich will ja gar nicht in der Gastronomie arbeiten und wollte ich nie. Ich wurde dazu gedrängt.

                      Ausserdem ist Menschen etwas beibringen nicht gerade meine Stärke, genau wie Menschen etwas verkaufen. Und Kochen kommt nicht in Frage. Das traue ich mir nicht mehr zu, weder körperlich noch seelisch. Der Beruf Koch ist so sehr anstrengend. Das was man im TV sieht ist lächerlich.
                      Es ist nicht ohne Grund so das sehr viele Köche drogen- oder alkoholabhängig sind. Da lastet ein Druck auf dir, da wundert es keinen das Messer, Töpfe und Pfannen durch die Gegend fliegen. Leider ist das kein Job wo man lustig am Herd steht und ein paar mal im Topf rumrührt... Gastronomie kochen hat nix mit dem Kochen zuhause zu tun...
                      und das will ich nicht mehr.

                      Ich will eine alternative finden. Nur weiss ich nicht was und nicht wie ich das herrausfinden kann. Undzwar so sicher das ich nicht in einem Jahr nach der Ausbildung wieder merke, dass war wieder ein Giff ins Klo.
                      Da gibt es noch eine Möglichkeit - nicht den Koch weitermachen, sondern die Hotelfachfrau. Und sich dort in Richtung Rezeption, Verwaltung orientieren. Ich habe dieses Jahr eine Frau kennen gelernt, die in einem Hotel im Büro arbeitet. Ist soweit ich mich erinnere ein IHK-Abschluß, aber wie genau sich das nennt, weiß ich nicht mehr.

                      Falls das auch nichts ist, wäre es gut, wenn du deine Stärken nennen könntest.

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                        #12
                        Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                        Falls das auch nichts ist, wäre es gut, wenn du deine Stärken nennen könntest.
                        Meine Stärken...
                        ...ich bin ganz gut im zeichnen, aber nicht gut im selber ausdenken.
                        ...ich bin ganz gut im Umgang mit Tieren
                        ...ich bin ganz gut im Umgang mit PC-Programmen (Photo-Shop, Gimp etc.)
                        ...ich bin ganz gut im Umgang mit Ästhetik
                        ...ich bin ganz gut mit Formulierungen

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                          #13
                          Zitat von schaeaefchen Beitrag anzeigen
                          Meine Stärken...
                          ...ich bin ganz gut im zeichnen, aber nicht gut im selber ausdenken.
                          ...ich bin ganz gut im Umgang mit Tieren
                          ...ich bin ganz gut im Umgang mit PC-Programmen (Photo-Shop, Gimp etc.)
                          ...ich bin ganz gut im Umgang mit Ästhetik
                          ...ich bin ganz gut mit Formulierungen
                          Schon mal überlegt, das Zeichnen mit dem PC zu verbinden? Grafikerin oder so?

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                            #14
                            ja, das bringt nur mit studium was.
                            Kommunikationsdesign und dafür muss man eine mappe anfertigen mit eigenen ideen und das ist mein problem, da muss man eigenständig-kreativ sein. ich kann toll ideen klauen aber nicht selber erfinden. :) aber was ist wenn es nicht das richtige ist.

                            Ich will herrausfinden, wie ich herrausfinde was ich will.

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                              #15
                              Lass Dich beraten. Dafür gibt es Berufsberatung und ich wurde da wirklich alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.

                              oder alles um Design
                              www.planet-beruf.de: Berufe rund um Design

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