Hallo zusammen, ich habe ein großes Problem...
Ich fange einfach mal an zu erzählen, wird wohl ein langer Text...
versuche aber mich so kurz wie möglich zu halten, aber dennoch alles zu erzählen...
Ich bin 27 Jahre, komme aus Düsseldorf und habe zwei Ausbildungen gemacht.
Einmal als Hotelfachfrau und einmal als Köchin.
Nun ist es so das ich gerne als Innenarchitektin arbeiten wollte bevor ich die Ausbildungen gemacht habe. Bin aber an den Eignungstests gescheitert.
Die Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich als 1. gemacht, weil mir damals (gerade 18 geworden) von einer Freundin (Innenausstatterin) meiner Mutter eingeredet wurde diese Berufe wären sich sehr ähnlich. Als ich dann feststellte das diese Berufe gar nichts miteinander zu tun haben, war ich sehr unglücklich und musste lange damit kämpfen dies meiner Mutter zu erzählen.
(Sie ist sehr dominat, und lässt sich nicht von anderen Meinungen überzeugen)
Als ich dies endlich über mich gebracht hatte was schon 1/3 der Ausbildung vorbei. Und abbrechen kam natürlich nicht in Frage. Also habe ich die Ausbildung durchgezogen.
Gegen ende der Ausbildung müsste man ein "Praktikum" in der Küche machen.
Dort habe ich viel Spass gehabt und es sogar geschafft nach 3 Wochen den Gardemagner alleine zu führen. (Die meisten sind über das Zwiebel schälen nicht hinausgekommen)
Der Küchenchef hab mir angeboten eine Lehre als Köchin zu machen, weil er so begeistert war.
Also habe ich nach bestandener Prüfung die Lehre zur Köchin angefangen.
Dort habe ich eine Frau kennengelernt die ich sehr mochte. Es entwickelte sich eine Freundschaft.
Sie und ihr Freund haben sich zur Mitte meiner Ausbildung selbstständig gemacht mit ihren Eigenen Restaurant in der Pfalz.
Meine Urlaube habe ich immer dort verbracht, als Aushilfe (ohne Bezahlung, nur aus Spass)
Ich war so gut das ich die Ausgebildeten Köche dort locker unter den Tisch kochen konnte.
Nach meiner Ausbildung bin ich dort hingezogen um dort richtig zu arbeiten.
Das ging aber nicht lange gut, weil egal was ich gemacht habe ihren Ansprüchen nicht genügte.
Sie hat mir regelrecht den Spass am kochen verdorben.
Mir immer gesagt:
"Du solltest dir einen anderen Beruf suchen, du bist als Köchin nicht geeignet."
"Was hast du eigentlich in der Ausbildung gelernt"
"Ich habe dir das doch schon 100 mal erklärt"
Sie hat immer nur gemeckert. Als Beispiel:Das die Tomate 2cm weiter links gelegen haben war ein riesen Faupax.
Also habe ich nach 3 Monaten fix und fertig gekündigt und bin wieder nach Düsseldorf gezogen.
Ich dachte ok ich bin absolut nicht fähig als kochin zu arbeiten also suche ich mir einen an meine Fähigkeiten angepassten Job
Dort habe ich in einem, Restaurant gearbeitet welches mit dem "restaurant zur goldenen Möwe
" vergleichbar ist,auch dort machte mir das kochen keinen spass. Weil man jedes gramm Salz jede scheibe Tomate abwiegen musste und per Photo anrichten musste.
Ausserdem war dort viel zu wenig Personal, das leben in der Gastronomie ist hart. Man hat nie Wochenende oder Überstunden sind völlig normal, und ich rede nicht von 1 std. am Tag.
Dort war es so das du Teilweise 3 Wochen hintereinander 7 Tage wochen hattest mit diensten die morgens um 8 anfingen und Nachts um 1 zuende waren.
Dann kam hinzu das ich dort meinen körper kaputt gemacht habe dort musssten wir die Speisemülltonne aus dem keller hochschleppen über eine steile treppe. Da ich öfters morgens dienst hatte und kein mann zum helfen da war musste ich die tonne alleine hochhiefen (ich bin 1.66 groß und wiege 50kg sprich die tonne wog gut das doppelte von mir)
Also habe ich auch dort nach 1 Jahr gekündigt und bin in die Schweiz um dort eine Saison zu arbeiten. Allerdings hatte ich eine riesen Angst davor das ich zu versagen und alles verlernt zu haben was ich kann, also habe ich dort als Servicekraft gearbeitet. Und dem Kochen den Rücken zugekehrt. Nicht einmal zu Hause koche ich noch gerne. Das war einmal anders.
Nach der Schweiz bin ich zurück nach Düsseldorf und habe mir geschworen nie wieder von zu Hause weg zu gehen (nicht von meinen Eltern, aber von meiner Heimat)
In der Zeit haben alle, der sowie so schon wenigen Freunden/Bekannten, die letze Lust an mir verloren und ich kam einsam aus der Schweiz zurück und blieb einsam.
Die einzige "Freundin" die ich hatte war meine kleine Schwester.
Ich schweife ab, das ist ein anderes Thema...
Also suchte ich mir hier einen Job als Servicekraft, da ich aber auch mal jemanden kennenlernen wollte und langsam an das Familie gründen denken wollte, in einem Betriebsrestaurant(normale Arbeitszeiten).
Dort hatte ich das vergnügen an eine Furie zu geraten die mir das Leben zur Hölle machte. (Mobbing) dies wurde von den Chefs auch nach mehrmaligen Gesprächen nicht ernst genug genommen. Als ich dort nach einem Jahr ein absolut ernstes Symtom erkannte (vorübergehende Blindheit auf einem Auge) habe ich die Reissleine gezogen habe und gekündigt habe um mich selber zu schützen.
Jetzt arbeite ich in einem Betrieb in einer Cafebar und habe wieder Probleme mit meiner Kolleginnen, diesesmal weil sie um vieles älter sind und mich junges Kücken nicht ernst nehmen. Ich bin die einzige dort mit einer Ausbildung in dem Bereich und sehe dort Sachen die sie nicht sehen. (Handschuhe anziehen wenn man Lebensmittel anfasst, Händewaschen nach dem Toiletten gang, Kunden gehen vor dem Tratschen mit der Kollegin etc pp.)
Aber dies ist Auszuhalten.
Und jetzt komme ich zu dem Problem:
Ich komme Abends nach Hause und bin Fix und fertig.
Wenn es nur das wäre das ich meine Arbeit nicht sonderlich mag ok. Aber ich komme nach Hause und bin so fertig das ich nichts machen kann.
Mein Leben besteht aus Arbeit und schlafen.
Ich stehe auf gehe Arbeiten komme nach Hause, duschen, essen, schlafen
das die ganze Woche am Wochenende verschlafe ich den ganzen Samstag und stehe gegen 14h auf. Wenn ich mir Samstags einen Wecker stelle bin ich den ganzen Tag müde und bekomme nicht viel geschafft.
Sonntags schaffe ich es "früh" aufzustehen. (10h) aber den Tag verbringe ich mit aufräumen und Putzen.
Jetzt hatte ich einen Monat Urlaub und es ging mir gut.
Ich arbeite jetzt gerade mal wieder eine Woche und bin schon wieder fix und fertig.
Darum überlege ich mal wieder ob ich nicht einen anderen Job haben sollte. Also ganz aus der Gastronomie raus. Was ganz neues. Etwas ohne diesen enormen Stress. Etwas Körperschonendes.
Etwas das auch genügend Geld einbringt, so dann man nicht jeden cent 3x rumdrehen muss und in der Mitte des Monats nichts mehr zu essen im Kühlschrank hat. Wo man auch mal etwas erleben kann.
Ich will auch Leben, ich will nicht immer nur schlafen müssen um auf der Arbeit fit zu sein.
Ich will auch Freunde haben.
Ich will auch nach Feierabend noch Kraft haben um einem Hobby nachzugehen.
Nur was? Wie finde ich raus welcher Job etwas für mich ist?
Was ist wenn es wieder das falsche ist? Sollte ich studieren? Wie finanziere ich das?
Ich weiss einfach nicht weiter, aber ich weiss das es so nicht weitergehen kann.
Und meine Mutter gab mir gestern den Kommentar:
"Tja Kind, ich weiss nicht wie ich dir da helfen soll! Werd dir mal ganz schnell klar was du willst!"
Nur das ist ja das Problem ich weiss nicht wie!
Wie kann ich mir sicher sein?? Herr Gott ich habe 2 Ausbildungen und ich bin Ende 20. Habe keine Freunde. Kein Leben, neben der Arbeit.
Das kann es doch nicht sein....
Edit: Sorry das es soviel geworden ist
Ich fange einfach mal an zu erzählen, wird wohl ein langer Text...
versuche aber mich so kurz wie möglich zu halten, aber dennoch alles zu erzählen...
Ich bin 27 Jahre, komme aus Düsseldorf und habe zwei Ausbildungen gemacht.
Einmal als Hotelfachfrau und einmal als Köchin.
Nun ist es so das ich gerne als Innenarchitektin arbeiten wollte bevor ich die Ausbildungen gemacht habe. Bin aber an den Eignungstests gescheitert.
Die Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich als 1. gemacht, weil mir damals (gerade 18 geworden) von einer Freundin (Innenausstatterin) meiner Mutter eingeredet wurde diese Berufe wären sich sehr ähnlich. Als ich dann feststellte das diese Berufe gar nichts miteinander zu tun haben, war ich sehr unglücklich und musste lange damit kämpfen dies meiner Mutter zu erzählen.
(Sie ist sehr dominat, und lässt sich nicht von anderen Meinungen überzeugen)
Als ich dies endlich über mich gebracht hatte was schon 1/3 der Ausbildung vorbei. Und abbrechen kam natürlich nicht in Frage. Also habe ich die Ausbildung durchgezogen.
Gegen ende der Ausbildung müsste man ein "Praktikum" in der Küche machen.
Dort habe ich viel Spass gehabt und es sogar geschafft nach 3 Wochen den Gardemagner alleine zu führen. (Die meisten sind über das Zwiebel schälen nicht hinausgekommen)
Der Küchenchef hab mir angeboten eine Lehre als Köchin zu machen, weil er so begeistert war.
Also habe ich nach bestandener Prüfung die Lehre zur Köchin angefangen.
Dort habe ich eine Frau kennengelernt die ich sehr mochte. Es entwickelte sich eine Freundschaft.
Sie und ihr Freund haben sich zur Mitte meiner Ausbildung selbstständig gemacht mit ihren Eigenen Restaurant in der Pfalz.
Meine Urlaube habe ich immer dort verbracht, als Aushilfe (ohne Bezahlung, nur aus Spass)
Ich war so gut das ich die Ausgebildeten Köche dort locker unter den Tisch kochen konnte.
Nach meiner Ausbildung bin ich dort hingezogen um dort richtig zu arbeiten.
Das ging aber nicht lange gut, weil egal was ich gemacht habe ihren Ansprüchen nicht genügte.
Sie hat mir regelrecht den Spass am kochen verdorben.
Mir immer gesagt:
"Du solltest dir einen anderen Beruf suchen, du bist als Köchin nicht geeignet."
"Was hast du eigentlich in der Ausbildung gelernt"
"Ich habe dir das doch schon 100 mal erklärt"
Sie hat immer nur gemeckert. Als Beispiel:Das die Tomate 2cm weiter links gelegen haben war ein riesen Faupax.
Also habe ich nach 3 Monaten fix und fertig gekündigt und bin wieder nach Düsseldorf gezogen.
Ich dachte ok ich bin absolut nicht fähig als kochin zu arbeiten also suche ich mir einen an meine Fähigkeiten angepassten Job
Dort habe ich in einem, Restaurant gearbeitet welches mit dem "restaurant zur goldenen Möwe
" vergleichbar ist,auch dort machte mir das kochen keinen spass. Weil man jedes gramm Salz jede scheibe Tomate abwiegen musste und per Photo anrichten musste.Ausserdem war dort viel zu wenig Personal, das leben in der Gastronomie ist hart. Man hat nie Wochenende oder Überstunden sind völlig normal, und ich rede nicht von 1 std. am Tag.
Dort war es so das du Teilweise 3 Wochen hintereinander 7 Tage wochen hattest mit diensten die morgens um 8 anfingen und Nachts um 1 zuende waren.
Dann kam hinzu das ich dort meinen körper kaputt gemacht habe dort musssten wir die Speisemülltonne aus dem keller hochschleppen über eine steile treppe. Da ich öfters morgens dienst hatte und kein mann zum helfen da war musste ich die tonne alleine hochhiefen (ich bin 1.66 groß und wiege 50kg sprich die tonne wog gut das doppelte von mir)
Also habe ich auch dort nach 1 Jahr gekündigt und bin in die Schweiz um dort eine Saison zu arbeiten. Allerdings hatte ich eine riesen Angst davor das ich zu versagen und alles verlernt zu haben was ich kann, also habe ich dort als Servicekraft gearbeitet. Und dem Kochen den Rücken zugekehrt. Nicht einmal zu Hause koche ich noch gerne. Das war einmal anders.
Nach der Schweiz bin ich zurück nach Düsseldorf und habe mir geschworen nie wieder von zu Hause weg zu gehen (nicht von meinen Eltern, aber von meiner Heimat)
In der Zeit haben alle, der sowie so schon wenigen Freunden/Bekannten, die letze Lust an mir verloren und ich kam einsam aus der Schweiz zurück und blieb einsam.
Die einzige "Freundin" die ich hatte war meine kleine Schwester.
Ich schweife ab, das ist ein anderes Thema...
Also suchte ich mir hier einen Job als Servicekraft, da ich aber auch mal jemanden kennenlernen wollte und langsam an das Familie gründen denken wollte, in einem Betriebsrestaurant(normale Arbeitszeiten).
Dort hatte ich das vergnügen an eine Furie zu geraten die mir das Leben zur Hölle machte. (Mobbing) dies wurde von den Chefs auch nach mehrmaligen Gesprächen nicht ernst genug genommen. Als ich dort nach einem Jahr ein absolut ernstes Symtom erkannte (vorübergehende Blindheit auf einem Auge) habe ich die Reissleine gezogen habe und gekündigt habe um mich selber zu schützen.
Jetzt arbeite ich in einem Betrieb in einer Cafebar und habe wieder Probleme mit meiner Kolleginnen, diesesmal weil sie um vieles älter sind und mich junges Kücken nicht ernst nehmen. Ich bin die einzige dort mit einer Ausbildung in dem Bereich und sehe dort Sachen die sie nicht sehen. (Handschuhe anziehen wenn man Lebensmittel anfasst, Händewaschen nach dem Toiletten gang, Kunden gehen vor dem Tratschen mit der Kollegin etc pp.)
Aber dies ist Auszuhalten.
Und jetzt komme ich zu dem Problem:
Ich komme Abends nach Hause und bin Fix und fertig.
Wenn es nur das wäre das ich meine Arbeit nicht sonderlich mag ok. Aber ich komme nach Hause und bin so fertig das ich nichts machen kann.
Mein Leben besteht aus Arbeit und schlafen.
Ich stehe auf gehe Arbeiten komme nach Hause, duschen, essen, schlafen
das die ganze Woche am Wochenende verschlafe ich den ganzen Samstag und stehe gegen 14h auf. Wenn ich mir Samstags einen Wecker stelle bin ich den ganzen Tag müde und bekomme nicht viel geschafft.
Sonntags schaffe ich es "früh" aufzustehen. (10h) aber den Tag verbringe ich mit aufräumen und Putzen.
Jetzt hatte ich einen Monat Urlaub und es ging mir gut.
Ich arbeite jetzt gerade mal wieder eine Woche und bin schon wieder fix und fertig.
Darum überlege ich mal wieder ob ich nicht einen anderen Job haben sollte. Also ganz aus der Gastronomie raus. Was ganz neues. Etwas ohne diesen enormen Stress. Etwas Körperschonendes.
Etwas das auch genügend Geld einbringt, so dann man nicht jeden cent 3x rumdrehen muss und in der Mitte des Monats nichts mehr zu essen im Kühlschrank hat. Wo man auch mal etwas erleben kann.
Ich will auch Leben, ich will nicht immer nur schlafen müssen um auf der Arbeit fit zu sein.
Ich will auch Freunde haben.
Ich will auch nach Feierabend noch Kraft haben um einem Hobby nachzugehen.
Nur was? Wie finde ich raus welcher Job etwas für mich ist?
Was ist wenn es wieder das falsche ist? Sollte ich studieren? Wie finanziere ich das?
Ich weiss einfach nicht weiter, aber ich weiss das es so nicht weitergehen kann.
Und meine Mutter gab mir gestern den Kommentar:
"Tja Kind, ich weiss nicht wie ich dir da helfen soll! Werd dir mal ganz schnell klar was du willst!"
Nur das ist ja das Problem ich weiss nicht wie!
Wie kann ich mir sicher sein?? Herr Gott ich habe 2 Ausbildungen und ich bin Ende 20. Habe keine Freunde. Kein Leben, neben der Arbeit.
Das kann es doch nicht sein....
Edit: Sorry das es soviel geworden ist

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