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" Der wichtigste Krieg ist nicht der, der mit hehrem Geist und einer in ihr Schicksal ergebenen Seele auf dem Schlachtfeld ausgefochten wird, sondern der Kampf, der sich in unserem Inneren auf der geistigen Ebene abspielt. Er wird auch jetzt, während wir miteinander reden, zwischen Gut und Böse, Mut und Feigheit, Liebe und Angst ausgefochten."
(Die Schriften von Accra)
Hat mir zunächst gut gefallen, aber nur kurz.
Dann kamen meine eigenen Gedanken:
Ich möchte ja gar keinen Krieg in mir führen, keinen Kampf ausfechten.
Ich möchte zulassen; alles, was zu mir gehört.
Ich würde mich freuen, wenn ihr dazu auch was schreibt.
" Der wichtigste Krieg ist nicht der, der mit hehrem Geist und einer in ihr Schicksal ergebenen Seele auf dem Schlachtfeld ausgefochten wird, sondern der Kampf, der sich in unserem Inneren auf der geistigen Ebene abspielt. Er wird auch jetzt, während wir miteinander reden, zwischen Gut und Böse, Mut und Feigheit, Liebe und Angst ausgefochten."
(Die Schriften von Accra)
Hat mir zunächst gut gefallen, aber nur kurz.
Dann kamen meine eigenen Gedanken:
Ich möchte ja gar keinen Krieg in mir führen, keinen Kampf ausfechten.
Ich möchte zulassen; alles, was zu mir gehört.
Ich möchte ja gar keinen Krieg in mir führen, keinen Kampf ausfechten.
Ich möchte zulassen; alles, was zu mir gehört.
Alles ok. Nur musst du dann auch zulassen, dass sich "alles was zu dir gehört" nicht immer miteinander verträgt und es hier und da zu kleinen "Kriegen" kommt.
Wut und Freude kanns du schlecht zur gleichen Zeit haben. Eines wird immer "vorne" gewesen sein und das andere "hinkt nach", ... und schon haben wir eine Auseinandersertzung, wer zuerst da war, wer denn nun bleiben darf, wer von beiden am stärksten ist usw.
Andrerseits - wenn deine Anteile sich nicht gegeneinander behaupten, miteinander spielen und sich aneinander messen würden, wenn nicht das eine das andere herausfordern und mit hineinziehen würde, wenn nicht das eine sowieso das andere bräuchte, um etwas zu haben, von dem es sich unterscheidet, was dann ?
Dann würden alle zusammen um deinen Tisch auf den Speicher sitzen, vor sich auf die Tischplatte glotzen und nichts tun.
Was würdest du tun? Auch nichts, denn du wärst zu keiner Gefühlsregung fähig. Du würdest nur noch funktionieren ... doch auch das nur, wenn deine Anteile dich dazu anspornen. Weil sei aber stumm und steif am Tisch sitzen, geschieht bei dir auch nichts. Es gibt keine Motivation, auch nur das Geringste zu tun.
Das was der andere Krieg nennt, kann man auch noch Auseinandersetzung nennen. Das klingt dann nicht so brachial.
Ich brauch auch keine Auseinandersetzung.
Jeder kommt mal dran, einer mehr, einer weniger, je nach Bedarf.
Wenn ich zulasse, dass Anteile sich "bekämpfen", kommen sie ja gar nicht mehr dazu, sich zu zeigen, weil sie anderweitig beschäftigt sind.
Ich bin in diesem Punkt für Gleichberechtigung.
Dass es Gegenspieler gibt, ist mir auch klar.
Wahrscheinlich (hoffentlich) bin ich öfter gut als böse. Ich habe nicht den Eindruck, dass das Böse in mir sauer ist, weil es nicht so oft zum Zug kommt.
Ich brauch auch keine Auseinandersetzung.
Jeder kommt mal dran, einer mehr, einer weniger, je nach Bedarf.
Wenn ich zulasse, dass Anteile sich "bekämpfen", kommen sie ja gar nicht mehr dazu, sich zu zeigen, weil sie anderweitig beschäftigt sind.
Ich bin in diesem Punkt für Gleichberechtigung.
Dass es Gegenspieler gibt, ist mir auch klar.
Wahrscheinlich (hoffentlich) bin ich öfter gut als böse. Ich habe nicht den Eindruck, dass das Böse in mir sauer ist, weil es nicht so oft zum Zug kommt.
Braucht denn das der Situation angemessene überhaupt noch eine Wertung?
Kannst Du die Gegenspieler benennen?
Meine Lieblingsdualität ist z.Z. Selbstvertrauen versus Verführung, wobei die Stärke meines Selbstvertrauens in ihrer langatmigen Ausdauer besteht, die Verführung dagegen in bestimmten kurzen Augenblicken, nämlich wenn mir ein bestimmtes Bedürfnis (das ich zu meinem Schutz lieber unbenannt lasse ) erfüllt wird, mich aus allem bis dahin für wahr gehaltenem herausreißen kann.
Natürlich kann ich die Gegenspieler benennen, Trauer und Freude z.B., Angst und Gelassenheit oder auch Vertrauen und Misstrauen. Gibt noch mehr natürlich.
Wenn ich es mir genau überlege, wollte ich lediglich darauf aufmerksam machen, dass weise Sprüche nicht unbedingt auf jeden zutreffen müssen, nur weil sie einem beim direkten Lesen gut gefallen.
Natürlich kann ich die Gegenspieler benennen, Trauer und Freude z.B., Angst und Gelassenheit oder auch Vertrauen und Misstrauen. Gibt noch mehr natürlich.
Wenn ich es mir genau überlege, wollte ich lediglich darauf aufmerksam machen, dass weise Sprüche nicht unbedingt auf jeden zutreffen müssen, nur weil sie einem beim direkten Lesen gut gefallen.
Weise Sprüche stellen sich manchmal als nicht besonders weise heraus.
Obiger Spruch hat insofern recht, als man sich häufig im "Kampf" mit seinem inneren Schweinehund befindet .
Weise Sprüche stellen sich manchmal als nicht besonders weise heraus.
Obiger Spruch hat insofern recht, als man sich häufig im "Kampf" mit seinem inneren Schweinehund befindet .
Wenn ich es mir genau überlege, wollte ich lediglich darauf aufmerksam machen, dass weise Sprüche nicht unbedingt auf jeden zutreffen müssen, nur weil sie einem beim direkten Lesen gut gefallen.
Ja, und Weisheiten haben den Anschein von "Patntrezepten für alle Lebenslagen", aber sowas gibbes nicht, denn alles befindet sich stetig im Wandel.
Unser Garten liegt jetzt in der Winterruhe.
Gestern war der Gärtner da, um die Bäume zu schneiden, die Büsche, Reste der Sommerpflanzen entfernt und das restliche Unkraut. 7 Stunden haben die zu zweit geschafft.
Schön sieht es aus, wenn alles schläft und gleichzeitig Kraft schöpft für den Neuanfang.
Nun ist der Winter auch bei uns angekommen in Form von Frost. Alle Pflanzen sind mit etwas Puderzucker überzogen.
Ich habe meine Alt-Pflanzen fast noch alle stehen, muss man die wirklich schneiden/entfernen für den Winter? Ist für die Pflanzen nicht der Frost leichter zu 'ertragen' wenn auch oberhalb des Bodens noch was steht?
(Oder bin ich nur faul )?
Das hängt davon ab, ob es sich um winterharte Pflanzen handelt oder nicht.
Unsere Zaubernuss ist natürlich nicht geschnitten, die Christrosen blühen schon.
Aber die Geranien und die anderen Sommerblumen sind natürlich "hinüber".
2 meiner 4 Hortensien blühen noch - die lasse ich stehen, auch meinen Lavendel beschneide ich erst im Frühjahr.
Und Unkraut zupfen, das kann ich ja auch nächstes Jahr noch machen
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