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Das Leben zu Ende leben

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    Was hat dann gefehlt, Shepherd?
    Oder habe ich mir das nur eingebildet?

    Hat jemand von euch diese Erfahrung auch mal gemacht?

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      Du sagst, du hast das "gefühlt", also "so empfunden". Das sind deine persönlichen Eindrücke, die individuell vom Glauben des Einzelenen beeinflusst und zum Thema "Feststellung des Gewichtes der Seele" ungeeignet sind.

      Die "legendären" 21 Gramm sind zwar festgestellt worden, weisen aber mit keinem Indiz darauf hin, dass es sich dabei um die Seele (oder ihr Gewicht) handele. Plausibler ist, dass bestimmte "schnelle" Verfallserscheinungen oder durch Transpiration oder Verbrauch beim Schock im Körper dafür verantwortlich sind.

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        Liebe Bonny,

        niemand wird dir auf deine (zugegeben interessanten) Fragen endgültig antworten können, weil niemand um die Antworten endgültig weiß. Wenn dir dein Gefühl, dass deine Schwester nun zu Gott gegangen ist, hilft, dir Mut und Hoffnung und Trost gibt, dann glaube, dass es so ist, wie du es empfindest. Niemand wird die das Gegenteil unwiderlegbar beweisen können. Also glaube an die Seele deiner Schwester, die nun bei Gott ist, vielleicht sogar nun ein vollständiges Verständnis für ihr eigenes, nun vergangenes Leben hat und weiterhin liebevoll auf dich blickt, auch wenn du es nicht sehen/spüren kannst.

        Letztendlich ist der Beweis der Existenz der Seele unwichtig. Auf den Glauben kommt es an! Ob es die Seele nun gibt oder nicht, das wirst du (und wir alle) früh genug erfahren.

        Genieß dein Leben!

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          Ich weiß ja gar nicht mehr, ob ich das noch glaube.
          Seit dem Tod meiner Schwester zweifele ich das alles sehr stark an.
          Ich denke, da ist nichts. Das Ganze dient nur dazu, unser Leben hier erträglicher zu machen.

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            Sowohl aus psychosomatischer als auch aus animistischer Sicht macht "das Ganze" unser Leben als Mensch erst möglich.

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              Zweifel sind gesund!
              Jeder sollte immer mal wieder seinen eigenen Glauben hinterfragen, finde ich. Der stärkste Glaube ist nicht derjenige, der blind und ohne Zweifel ist, sondern der Glaube, mit dem eine bewusste Entscheidung dafür einhergeht... trotz aller Zweifel, trotz des Wissens, dass man eigentlich nichts weiß.

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                Ich beneide die Menschen, die in ihrem Glauben ruhen und inneren Frieden ausstrahlen.
                Je mehr ich nachdenke, umso schlimmer wird es, jedenfalls bei mir.

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                  Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                  Der Kardiologe meinte, das Herz nutze sich bei so schnellem Puls zu schnell ab!?
                  Es gibt eine Theorie, dass alle Lebewesen nur eine bestimmte "Herzschlagmenge" zur Verfügung haben - wenn die vorbei ist stirbt man. Kleine Lebewesen haben einen sehr viel schnelleren Herzschlag und kürzere durchschnittliche Lebensdauer....

                  Ganz kann das aber auch nicht stimmen, da Sportler einen sehr niedrigen Herzschlag haben und trotzdem sterben viele am plötzlichen Herztod und das oft sehr jung.

                  Für mich ist es die Frage wann fühl ich mich wohl - was nützt mir ein hezschlag von 60, wenn icfh mich wie im Koma fühle und nichtmal mehr denken kann, geschweige denn handeln....

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                    Eben. Ich hab keine Lust , länger zu leben , wenn ich mich dabei nicht wohlfühle.
                    Lieber früher sterben, aber angenehm gelebt haben.
                    Ich möchte das Medikament allerdings nicht ohne Ärztin absetzen oder reduzieren, deshalb warte ich noch ab, bis sie aus dem Urlaub zurück ist.

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                      Gerade gelesen (Uwe Böschemeyer: Das Leben meint mich)

                      Unbegrenzheit der Seele?


                      " Kann es sein, dass unser Verstand in seiner Seelenlosigkeit auf seine eigenen Grenzen sieht und dann behauptet, dies seien die Grenzen des Lebens?"

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                        Mir gefallen die Bilder und Erklärungen von Anselm Grün, der sagt, erklärende Bilder sind wie Fenster, durch die wir in die richtige Richtung schauen, aber was wir sehen, übersteigt unseren Verstand.

                        Er sagt: Wir sterben in Gott hinein, der die erste und letzte Wirklichkeit ist. Und indem wir nach dem Tod in ihn hineingerettet werden und in ihm sind, werden unsere Sehnsüchte erfüllt, die wir während unseres Lebens spüren, die aber keine Erfüllung finden.

                        Mir gibt diese Vorstellung Trost und vielleicht spricht sie Dich auch an.

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                          Zitat von Mistral Beitrag anzeigen

                          Er sagt: Wir sterben in Gott hinein, der die erste und letzte Wirklichkeit ist. Und indem wir nach dem Tod in ihn hineingerettet werden und in ihm sind, werden unsere Sehnsüchte erfüllt, die wir während unseres Lebens spüren, die aber keine Erfüllung finden.
                          Das wäre dann so etwas wie der Himmel, wenn alle nicht erfüllten Sehnsüchte eines Lebens erfüllt werden, ob dazu dann auch ein Bentley gehört, den man sich vielleicht mal gewünscht hat und nie bekommen hat, weiß ich nicht. In sofern glaube ich nicht ganz, dass da alle Sehnsüchte erfüllt werden, vielleicht ist auch die Sehnsucht danach zu irdisch.

                          Wenn wir in Gott hinein sterben, dann kann ich mir das gut vorstellen, wenn Gott das Universum ist, (das bekannte und das unbekannte) aber ich denke, wir müssen dann auch davon Abschied nehmen Gott als personifiziertes Etwas zu sehen, sondern eher als die Summe aller Naturgesetze.

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                            Zitat von Hubert1
                            wir müssen dann auch davon Abschied nehmen Gott als personifiziertes Etwas zu sehen, sondern eher als die Summe aller Naturgesetze.
                            Ja, damit könnte sogar ich leben.
                            Oder wir sehen ihn als den Spiegel dessen, was wir in ihn hineinprojizieren (Feuerbach). Dementsprechend würden wir den Gott in uns tragen, so wie wir ihn (und uns selbst) uns wünschen.
                            Diese Vorstellung übersteigt zudem nicht unseren Verstand, sondern würde uns ggf. dazu motivieren, uns zu unserem Besten weiter zu entwickeln ... und in Frieden mit uns selbst zu sterben..
                            Zuletzt geändert von Shepherd; 24.07.2012, 12:50. Grund: Feela

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                              Zitat von Mistral Beitrag anzeigen
                              Mir gefallen die Bilder und Erklärungen von Anselm Grün, der sagt, erklärende Bilder sind wie Fenster, durch die wir in die richtige Richtung schauen, aber was wir sehen, übersteigt unseren Verstand.

                              Er sagt: Wir sterben in Gott hinein, der die erste und letzte Wirklichkeit ist. Und indem wir nach dem Tod in ihn hineingerettet werden und in ihm sind, werden unsere Sehnsüchte erfüllt, die wir während unseres Lebens spüren, die aber keine Erfüllung finden.

                              Mir gibt diese Vorstellung Trost und vielleicht spricht sie Dich auch an.
                              Diese Vorstellung spricht mich sogar sehr an!
                              Danke. Aus welchem Buch hast du das? Ggf PN.

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                                Freut mich, dass Dich die Worte angesprochen haben.
                                PN folgt.

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