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Das Leben zu Ende leben

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    Übermorgen fahren wir nach Hause.
    Ich freu mich, trotz Grab.

    Gespannt bin ich, wie ich mein Leben ohne meine Schwester und Anforderungen auf die Reihe bekomme.
    Ich kann jetzt genau das tun, was ich will.

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      Liebe Bonny,

      jetzt steht halt in gewisser Weise ein neues Leben an und ich denke, es wird einfach ein Lernprozess für Dich sein, Dinge auch ohne schlechtes Gewissen zu tun und einfach zu machen, was Du willst. Aber ich denke auch, dass Du das gut hinbekommen wirst und Deine Schwester würde sich bestimmt freuen, wenn Du in gewisser Weise Deine ersten Schritte in diesem neuen Leben machst!

      Lg
      Lane

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        Ja, und ich tapse genauso unsicher durch die Gegend wie ein Kleinkind, das gerade laufen gelernt hat.
        Bei mir sind Seele und Körper eine feste Einheit, deshalb bin ich auch real sehr unsicher auf meinen Beinen und habe ständig Angst zu fallen.
        Ich gehe sehr vorsichtig und muss aufpassen, wo ich hintrete.
        Ich hoffe, das gibt sich wieder.
        Der Sturz vor unserer Haustür nach der Beerdigung hat das seine zur Unsicherheit beigetragen.

        Kommentar


          Diese Unsicherheit kenne ich! Aber die vergeht auch wieder - und ich fand es ein unglaublich schönes Gefühl, diese "ersten Schritte" machen zu dürfen! Das hat sich unglaublich heilend angefühlt. Ach Bonny-Mensch, Du schaffst das schon! Und gestürzt wird nicht mehr

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            Ich wünsch euch mal eine gute Heimreise!

            Wegen des Sturzes - kannst du dir deinen Bewegungsapperat mal von einer guten Physiotherapeutin oder Osteophatin anschauen lassen.
            Ich habe jetzt mehrmals erlebt, dass es mir nach Stürzen, wo ich so richtig aufgeknallt bin sehr schlecht ging - Bewegungsunsicherheit, Schmerzen (die den ganzen Rücken hin und her wandern), Druck in den Augen..., trotzdem das Gefühl der Körper möchte ausgleichen kann aber nicht.
            Dann war ich immer reuemütig bei meiner Osteophatin, die dann vor allem mit sanften Methoden an mir werkte und es war wie eine Befreiung...
            Wenn du jemand guten hast gleich hin - ohne Orthopäden davor, Verordnung wird wohl die hausärztin geben können....

            Gute "Landung" bei dir zu Hause - und viel Energie um mit den neuen Möglichkeiten zu experimentieren. Es haben sich Türen geschlossen, aber neue haben sich geöffnet, da gilt es auszuprobieren!

            Liebe Gedanken
            Amelie

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              Schmerzen hab ich keine, nur Bewegungsunsicherheit. Angst ist das.
              Meine HÄ ist ab morgen 3 Wochen im Urlaub.
              Ich werd wohl das pulssenkende Medi reduzieren oder absetzen müssen, das macht mich im Kopf ganz hohl.Ein Puls von 65/66 mag normal sein, ist aber für mich nichts. Ich hab ja normalerweise zwischen 80 und 90.
              Ich kann auch immer noch kein Auto fahren deshalb.
              So geht das nicht.

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                Mein Puls fängt auch erst bei 75 an und ist meist um die 90 - da hat sich bis jetzt noch niemand aufgeregt!

                Kommentar


                  Der Kardiologe meinte, das Herz nutze sich bei so schnellem Puls zu schnell ab!?

                  Kommentar


                    Wiegt die Seele wirklich 21 Gramm?
                    Wieso ist jemand, der gerade gestorben ist, 21 g leichter als vor seinem Tod?

                    (Ich bin immer noch nicht fertig damit)

                    Kommentar


                      Ach Bonny,

                      auf Deine Frage habe ich auch keine Antwort, aber wenn Du magst, eine tröstende Umarmung und ein paar Sonnenstrahlen könnt ich Dir grad rüberschicken

                      Lg
                      Lane

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                        Liebe Bonny123,

                        also, ich habe das ganz früher mal so gelernt:
                        Ein Freizeitsportler hat zum Beispiel hat einen Ruhepuls von 60 Schlägen pro Minute, ein Spitzenathlet 40 und ein untrainierter Mensch 80.
                        ...
                        Pulsrechner: Wie strapaziert ist Ihr Herz? - weiter lesen auf FOCUS Online: Pulsrechner: Wie strapaziert ist Ihr Herz? - Tests - FOCUS Online - Nachrichten



                        Und irgendwie scheint das wohl auch noch so zu stimmen, wenn ich der internat durchforste. Ich würde sagen, eine künstliche Pulsfrequenzerniedrigung auf so geringe Werte ist ein bissi viel... ? Vielleicht fragst du beim Arzt nochmal nach, aber bevor ich dauernd stürzen würde, würde ich das Medi auch erstmal absetzen und versuchen, eine Alternative zu finden.

                        21 g sind nicht viel. Das könnte der verdunstete Schweiß sein?

                        Ich dachte, die Seele sei Energie? Wiegt Energie etwas?

                        Ihrer Seele geht es gut, ich bin sicher. Und irgendwann wirst du sie spüren und es dann auch wahrnehmen, jedenfalls wünsche ich dir das von Herzen.

                        Und ich freu mich, dass du das Geschehen auch als Aufbruch ansiehst.

                        Viel Glück

                        Sabine

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                          Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                          Ich dachte, die Seele sei Energie? Wiegt Energie etwas?
                          Spannende Frage, habe aber in Physik in der Schule weitestgehend gefehlt, oder hat mich nicht die Bone interessiert.
                          Aber: E = mc2 habe ich noch mitbekommen. Danach ergibt die Masse eines Körpers multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit im Quadrat dessen Energie. Physikstudenten oder -innen mögen das bitte verbessern. Aber das ist ja der falsche Weg, da wird Masse (die etwas wiegt) zu Energie. Der umgekehrte Weg müßte aber auch gehen, also man beschleunigt z. B. Licht in einem Teilchenbeschleuniger so stark, dass Energie zu Masse wird, und damit etwas wiegt.
                          Die Frage ist vieviel?
                          Vespi, sag Du doch mal was dazu, mir ist das zu kompliziert.

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                            @ Sabine_nrw

                            Ich bezweifle (bis auf Gegenbeweis) dass wir die Seele "nur" als Energie bezeichnen und ergo auch "wiegen" können. Für die Seele(Psyche) gibt es bis heute keine einheitlich anerkannte Definition. Dass es "etwas" gibt, was uns zu dem macht, was wir sind, scheint logisch. Die Seele scheint dies zu sein, obwohl sie nicht materiell greifbar, sondern allenfalls philosophisch und psychologisch als Hypothese angenommen wird.

                            Wäre sie, entsprechend den Mystikern, immateriell, oder (nach Aristoteles u. Kant) eine "immaterielle Kraft zur Selbstentwicklung und -vollendung", so dürfte der Versuch sie zu materialisieren (durch den von Hubert beschriebenen Prozess) von vorneherein mißlingen. (womit C.E.R.N. auch bisher erfolglos geblieben ist )

                            Die Seele ist nicht nachweislich existent als "Ding", kann ergo auch nicht (nach Peuckert) gesehen, gefühlt, geschmeckt, gehört, also auch nicht gemessen und gewogen werden.

                            OT
                            Wissenswertes am Rande

                            Dieses "Ding", das Aristoteles "als das allerschwierigste sich Vorzustellende" bezeichnet, hat eine lange Geschichte und der Begriff als solcher verführt durch die weit zurückreichende und arg mystifizierte (und manchmal nach Bedarf zurechtgeschneiderte) Geschichte nicht selten zur Konfusion und zu Grundsatzdiskussionen: hie die animistische, gnostische und metaphysische Mysterienseele - dort die wissenschaftliche, als nicht fassbar, aber existent betrachtete Psyche.

                            In der Psychologie wird die Seele(Psyche) aufgrund der zwei Hauptrichtungen der Seelenforschung – einerseits (Tiefenpsychologie und verwandte Disziplinen nach Freud/Jung) als philosophisch-psychologisch zu sehende, gestaltlose Seele, andrerseits (Verhaltenspsychologie nach Eysenk) als physiologisch-mechanistische Seele angenommen.

                            Die Verhaltenspsychologie und mit ihr die Biopsychologie "arbeiten" im Prinzip mit der physiologisch-mechanistischen Form der Seele, während die Psychoanalyse und die therapeutische Tiefenpsychologie von einer gestaltlosen Seele ausgehen.

                            Die rein animistische Seele wird von den beiden Zweigen der wissenschaftlichen Psychologie abgelehnt, da sie weder mit Vernunft noch mit Logik determinierbar ist, sondern auf okkulten Ansichten fußt, dass der Körper von einem Geist oder sonst einem transzendenten Wesen "bewohnt" wäre.
                            Je nach Interpretation der animistischen Seele, beherrsche sie den Körper, oder sie stehe mit den körperlichen Prozessen in keinem Zusammenhang, sondern wirke autonom und autark.
                            (...)
                            Die psychologisch anerkannte(angenommene Seele wird anhand von empirischen Erkenntnissen kontinuierlich neu, bzw. ergänzend definiert und ist nach der allgemeinen wissenschaftlichen Deontologie also nach wie vor falsifizierbar, bzw. verifizierbar und nur "hypothetisch existent" - da es (noch) keine wissenschaftliche Methode, bzw. Erkenntnis gibt, einerseits die gestaltlose, oder andrerseits die von Gehirn beherbergte Seele als real existent zu bestätigen, bzw. zu lokalisieren.
                            Mitunter wird sie als Exekutive des Geistes interpretiert, was ihr an sich nicht ganz gerecht wird, da sie erwiesenermaßen auch den Geist beeinflussen kann und natürlich auch umgekehrt, der Geist die Seele.

                            Der Unterschied der wissenschaftlich angenommenen Seele und der animistischen wird
                            - einerseits markiert durch die Verifizierbarkeit der wissenschaftlich als gestaltlos angenommenen Seele, die Möglichkeit der Revision wird von Seiten der Psychologie befürwortet und konsequent appliziert
                            - andrerseits durch die metaphysische Fixierung der animistischen Seele, welche ihre Befürworter als definitiv gegeben betrachten, was eine kritische Verifizierung a priori ausschließt und die animistische Seele in den Bereich des Mystischen, bzw. Esoterischen drängt.
                            (...)
                            Der Psychologe betrachtet die Seele von einem ähnlichen Standpunkt aus, wie der Physiker die Energie oder wie der Chemiker das Neuron. Weder die Energie noch die Neuronen sind für den Physiker und Chemiker direkt beobachtbar. Beide Wissenschaftler gehen von den Eigenschaften und Verhalten aus, von den Erkenntnissen, die sich daraus für sie ergeben und die in der Regel auf den Gesetzen der Logik und Kausalität beruhen. Erweisen sich die Resultate als nicht beständig oder nicht annähernd allgemeingültig, können sie verworfen, neu geprüft, wiederholt, usw werden. Die jeweiligen Ergebnisse werden in Zusammenhang gebracht und ergeben ihrerseits wieder weitere Ansatzpunkte für neue Forschung. Nach diesem Muster verfährt auch die forschende und therapeutische Psychologie.
                            OT

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                              Also ich habe meine Schwester ja angefasst, als sie noch lebte. Obwohl sie ja nicht mehr reagierte, war das meine Schwester.
                              2 Stunden später, als sie tot war, habe ich sie auch angefasst.Obwohl sie noch warm war, war da nichts mehr; nichts mehr, was meine Schwester ausgemacht hatte. Das war nur noch eine Hülle.
                              Es war für mich ganz deutlich spürbar. War es dann doch die Seele, die gefehlt hat?

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                                Zitat von Bonny123
                                Das war nur noch eine Hülle.
                                Es war für mich ganz deutlich spürbar. War es dann doch die Seele, die gefehlt hat?
                                Darauf gibt es keine verbindliche Antwort. Je nach Weltanschauung driften die Ansichten über die Seele und ihr Werden nach dem Tod eines Menschen (zu) weit auseinander.

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