Was bisher geschah ... 
Ja, ich mag mich für „normale“ Menschen komisch anhören.
Ja, vielleicht habe ich einen Knall und
Ja, es ist nicht einfach, aber ich habe halt nur gerade mich
und es ist so, wie es ist, weil es so ist wie es gerade ist, wie ich es mir auf Grund meiner alten Überzeugungen einrichte.
Warum höre ich immer wieder, ich wäre zu lieb?
Wie kann es sein, dass man zu lieb ist?
Warum sollte man nicht so lieb sein, wie es einem Spass macht, so lange man das Gefühl hat, es tut einem gut, oder gar noch besser, je lieber man ist? So lange es nicht ausgenutzt wird oder mit Füssen getreten? Alle jammern immer, es wäre alles so schlimm.
Warum kümmert man sich dann nicht lieb umeinander, dann müssten doch eigentlich alle glücklich und zufrieden sein?
Warum?, Warum? Warum?
Warum muss alles schwieriger sein, als nötig? Aufwändiger?
Warum muss ich mich so oft extra verstellen und gar garstig klingen, damit man nicht denkt, ich wäre ein völliger abgehobener gutgläubiger Knallkopf?
Warum bin mit so extrem wenig, so extrem zufrieden, selbst wenn ich eigentlich extremen Aufwand habe?
Was ist so extrem anders gelaufen?
Also dann fange ich jetzt mal mit ausbuddeln an ....
Als ich unterwegs war, war das die wohl schlimmste Nachricht für meine Mutter, die sie sich in ihrem schlimmsten Alptraum nicht hätte vorstellen können. Sie muss unglaublich darunter gelitten haben, dadurch für den Rest ihres Lebens an meinen Vater gefesselt zu sein. Damals war es einfach noch so. Wenn ich sie gewesen wäre, wäre es mir wohl ähnlich gegangen, aber ich konnte ja nichts dafür und habe mich ja auch nicht selbst gemacht.
Nur, wo sollte sie, wenn er nicht da war denn mit ihrem ganzen Hass auf sich, ihr Leben und meinen Vater hin? Das einfachste war, mir alles in die Schuhe zu schieben und an dem, der sich nach vorne anbot, alles auszulassen.
Das Resultat war, ich kann mich, bis zu den Tag, 14 Jahre nach meiner Geburt, als sie mit 39 Jahren, vor meinen Augen für immer umfiel, nicht an einen einzigen glücklichen Tag, noch nicht einmal ein einziges liebes Wort, ein liebes Lächeln oder gar ein Lob aus ihrem Mund erinnern.
Als Kind hat man ja gar keine Ahnung, was eigentlich los ist und nimmt begierig immer alles auf, was einem die Großen erzählen.
Dennoch braucht man ja außerdem eigentlich auch noch ein wenig Wärme, oder Liebe genannt.
Das Wort Wärme kannte ich nur vom Ofen und mit dem Wort Liebe konnte ich ewig gar nichts anfangen.
Irgendwie zog es mich trotz aller Ablehnung ab und zu, wenn die Luft nicht zu dick war irgendwie ins Bett zu meinen Eltern. Das ging aber nicht lange und mir war irgendwie klar, dass das meiner Mutter gar nicht passte und so bald ich dann einen Stuhl zum Küchenschrank bewegen konnte habe ich dann halt am Sonntag morgen den Tisch und das Frühstück vorbereitet, denn das fanden sie immerhin nicht schlecht. Mein Wunsch ins Bett zu kriechen war aber auch dann schnell für immer verflogen. Sie wollte (n) mich einfach nicht und ich musste es akzeptieren.
Was für mich auffällig war, war dass es irgendwie nicht einen einzigen Tag ohne Ärger zu Hause abging. Wegen allem Möglichen, wegen zu viel Arbeit, wegen zu wenig Geld, wie paradox, trotz der vielen Arbeit und ganz wichtig, weil ich immer alles falsch machte.
Manche Dinge, bei denen ich mich extra anstrengte, weil ich dachte, vielleicht wären sie dann endlich einmal zufrieden, wenn ich das auch noch machen würde, diese Dinge ja aber aus dem Nichts nicht gleich richtig können konnte, gingen auch daneben und so hatte ich erst den Aufwand, um sie zufrieden zu stellen und zusätzlich noch den Ärger, weil ich ja wieder alles falsch gemacht hatte.
Alles in Allem, war ich statt ein Kind, immer ein angeketteter Sklave für Alles und jeden.
Niemals durfte ich mich freuen, keinen einzigen Tag einfach einmal nur ein wenig glücklich sein, wenn sie mich sah, weil, so bald ich nicht traurig aus der Wäsche schaute gleich die Frage von ihr kam, ob es mir schon wieder zu gut ginge?
Es war völlig unmöglich irgend etwas zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen. Ein perverses Spiel eben.
Was das Schlimmste war, ich hatte für mich selbst so einen kleinen Wettbewerb, ob ich es wohl morgen schaffen würde, ganz ohne Schläge von ihr den Tag zu überstehen. Das gelang mir nur ganz selten, aber immerhin meistens ohne dass sie wieder einen Kochlöffel an meinem Hintern abschlug um hinterher zu meckern, sie hätte keinen mehr zum kochen, weil sie ihn für mich gebraucht hätte.
Fortsetzung folgt ....
Ich hoffe, das alles ist nicht zu hart, aber irgendwo muss es ja her kommen, oder?
YouTube - Green Day - Boulevard Of Broken Dreams lyrics

Ja, ich mag mich für „normale“ Menschen komisch anhören.
Ja, vielleicht habe ich einen Knall und
Ja, es ist nicht einfach, aber ich habe halt nur gerade mich
und es ist so, wie es ist, weil es so ist wie es gerade ist, wie ich es mir auf Grund meiner alten Überzeugungen einrichte.
Warum höre ich immer wieder, ich wäre zu lieb?
Wie kann es sein, dass man zu lieb ist?
Warum sollte man nicht so lieb sein, wie es einem Spass macht, so lange man das Gefühl hat, es tut einem gut, oder gar noch besser, je lieber man ist? So lange es nicht ausgenutzt wird oder mit Füssen getreten? Alle jammern immer, es wäre alles so schlimm.
Warum kümmert man sich dann nicht lieb umeinander, dann müssten doch eigentlich alle glücklich und zufrieden sein?
Warum?, Warum? Warum?
Warum muss alles schwieriger sein, als nötig? Aufwändiger?
Warum muss ich mich so oft extra verstellen und gar garstig klingen, damit man nicht denkt, ich wäre ein völliger abgehobener gutgläubiger Knallkopf?
Warum bin mit so extrem wenig, so extrem zufrieden, selbst wenn ich eigentlich extremen Aufwand habe?
Was ist so extrem anders gelaufen?
Also dann fange ich jetzt mal mit ausbuddeln an ....
Als ich unterwegs war, war das die wohl schlimmste Nachricht für meine Mutter, die sie sich in ihrem schlimmsten Alptraum nicht hätte vorstellen können. Sie muss unglaublich darunter gelitten haben, dadurch für den Rest ihres Lebens an meinen Vater gefesselt zu sein. Damals war es einfach noch so. Wenn ich sie gewesen wäre, wäre es mir wohl ähnlich gegangen, aber ich konnte ja nichts dafür und habe mich ja auch nicht selbst gemacht.
Nur, wo sollte sie, wenn er nicht da war denn mit ihrem ganzen Hass auf sich, ihr Leben und meinen Vater hin? Das einfachste war, mir alles in die Schuhe zu schieben und an dem, der sich nach vorne anbot, alles auszulassen.
Das Resultat war, ich kann mich, bis zu den Tag, 14 Jahre nach meiner Geburt, als sie mit 39 Jahren, vor meinen Augen für immer umfiel, nicht an einen einzigen glücklichen Tag, noch nicht einmal ein einziges liebes Wort, ein liebes Lächeln oder gar ein Lob aus ihrem Mund erinnern.
Als Kind hat man ja gar keine Ahnung, was eigentlich los ist und nimmt begierig immer alles auf, was einem die Großen erzählen.
Dennoch braucht man ja außerdem eigentlich auch noch ein wenig Wärme, oder Liebe genannt.
Das Wort Wärme kannte ich nur vom Ofen und mit dem Wort Liebe konnte ich ewig gar nichts anfangen.
Irgendwie zog es mich trotz aller Ablehnung ab und zu, wenn die Luft nicht zu dick war irgendwie ins Bett zu meinen Eltern. Das ging aber nicht lange und mir war irgendwie klar, dass das meiner Mutter gar nicht passte und so bald ich dann einen Stuhl zum Küchenschrank bewegen konnte habe ich dann halt am Sonntag morgen den Tisch und das Frühstück vorbereitet, denn das fanden sie immerhin nicht schlecht. Mein Wunsch ins Bett zu kriechen war aber auch dann schnell für immer verflogen. Sie wollte (n) mich einfach nicht und ich musste es akzeptieren.
Was für mich auffällig war, war dass es irgendwie nicht einen einzigen Tag ohne Ärger zu Hause abging. Wegen allem Möglichen, wegen zu viel Arbeit, wegen zu wenig Geld, wie paradox, trotz der vielen Arbeit und ganz wichtig, weil ich immer alles falsch machte.
Manche Dinge, bei denen ich mich extra anstrengte, weil ich dachte, vielleicht wären sie dann endlich einmal zufrieden, wenn ich das auch noch machen würde, diese Dinge ja aber aus dem Nichts nicht gleich richtig können konnte, gingen auch daneben und so hatte ich erst den Aufwand, um sie zufrieden zu stellen und zusätzlich noch den Ärger, weil ich ja wieder alles falsch gemacht hatte.
Alles in Allem, war ich statt ein Kind, immer ein angeketteter Sklave für Alles und jeden.
Niemals durfte ich mich freuen, keinen einzigen Tag einfach einmal nur ein wenig glücklich sein, wenn sie mich sah, weil, so bald ich nicht traurig aus der Wäsche schaute gleich die Frage von ihr kam, ob es mir schon wieder zu gut ginge?
Es war völlig unmöglich irgend etwas zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen. Ein perverses Spiel eben.
Was das Schlimmste war, ich hatte für mich selbst so einen kleinen Wettbewerb, ob ich es wohl morgen schaffen würde, ganz ohne Schläge von ihr den Tag zu überstehen. Das gelang mir nur ganz selten, aber immerhin meistens ohne dass sie wieder einen Kochlöffel an meinem Hintern abschlug um hinterher zu meckern, sie hätte keinen mehr zum kochen, weil sie ihn für mich gebraucht hätte.
Fortsetzung folgt ....
Ich hoffe, das alles ist nicht zu hart, aber irgendwo muss es ja her kommen, oder?

YouTube - Green Day - Boulevard Of Broken Dreams lyrics


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