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    Mysterys Mysteries

    Was bisher geschah ...

    Ja, ich mag mich für „normale“ Menschen komisch anhören.
    Ja, vielleicht habe ich einen Knall und
    Ja, es ist nicht einfach, aber ich habe halt nur gerade mich
    und es ist so, wie es ist, weil es so ist wie es gerade ist, wie ich es mir auf Grund meiner alten Überzeugungen einrichte.

    Warum höre ich immer wieder, ich wäre zu lieb?
    Wie kann es sein, dass man zu lieb ist?
    Warum sollte man nicht so lieb sein, wie es einem Spass macht, so lange man das Gefühl hat, es tut einem gut, oder gar noch besser, je lieber man ist? So lange es nicht ausgenutzt wird oder mit Füssen getreten? Alle jammern immer, es wäre alles so schlimm.
    Warum kümmert man sich dann nicht lieb umeinander, dann müssten doch eigentlich alle glücklich und zufrieden sein?
    Warum?, Warum? Warum?
    Warum muss alles schwieriger sein, als nötig? Aufwändiger?

    Warum muss ich mich so oft extra verstellen und gar garstig klingen, damit man nicht denkt, ich wäre ein völliger abgehobener gutgläubiger Knallkopf?

    Warum bin mit so extrem wenig, so extrem zufrieden, selbst wenn ich eigentlich extremen Aufwand habe?

    Was ist so extrem anders gelaufen?

    Also dann fange ich jetzt mal mit ausbuddeln an ....

    Als ich unterwegs war, war das die wohl schlimmste Nachricht für meine Mutter, die sie sich in ihrem schlimmsten Alptraum nicht hätte vorstellen können. Sie muss unglaublich darunter gelitten haben, dadurch für den Rest ihres Lebens an meinen Vater gefesselt zu sein. Damals war es einfach noch so. Wenn ich sie gewesen wäre, wäre es mir wohl ähnlich gegangen, aber ich konnte ja nichts dafür und habe mich ja auch nicht selbst gemacht.
    Nur, wo sollte sie, wenn er nicht da war denn mit ihrem ganzen Hass auf sich, ihr Leben und meinen Vater hin? Das einfachste war, mir alles in die Schuhe zu schieben und an dem, der sich nach vorne anbot, alles auszulassen.
    Das Resultat war, ich kann mich, bis zu den Tag, 14 Jahre nach meiner Geburt, als sie mit 39 Jahren, vor meinen Augen für immer umfiel, nicht an einen einzigen glücklichen Tag, noch nicht einmal ein einziges liebes Wort, ein liebes Lächeln oder gar ein Lob aus ihrem Mund erinnern.
    Als Kind hat man ja gar keine Ahnung, was eigentlich los ist und nimmt begierig immer alles auf, was einem die Großen erzählen.
    Dennoch braucht man ja außerdem eigentlich auch noch ein wenig Wärme, oder Liebe genannt.
    Das Wort Wärme kannte ich nur vom Ofen und mit dem Wort Liebe konnte ich ewig gar nichts anfangen.
    Irgendwie zog es mich trotz aller Ablehnung ab und zu, wenn die Luft nicht zu dick war irgendwie ins Bett zu meinen Eltern. Das ging aber nicht lange und mir war irgendwie klar, dass das meiner Mutter gar nicht passte und so bald ich dann einen Stuhl zum Küchenschrank bewegen konnte habe ich dann halt am Sonntag morgen den Tisch und das Frühstück vorbereitet, denn das fanden sie immerhin nicht schlecht. Mein Wunsch ins Bett zu kriechen war aber auch dann schnell für immer verflogen. Sie wollte (n) mich einfach nicht und ich musste es akzeptieren.

    Was für mich auffällig war, war dass es irgendwie nicht einen einzigen Tag ohne Ärger zu Hause abging. Wegen allem Möglichen, wegen zu viel Arbeit, wegen zu wenig Geld, wie paradox, trotz der vielen Arbeit und ganz wichtig, weil ich immer alles falsch machte.
    Manche Dinge, bei denen ich mich extra anstrengte, weil ich dachte, vielleicht wären sie dann endlich einmal zufrieden, wenn ich das auch noch machen würde, diese Dinge ja aber aus dem Nichts nicht gleich richtig können konnte, gingen auch daneben und so hatte ich erst den Aufwand, um sie zufrieden zu stellen und zusätzlich noch den Ärger, weil ich ja wieder alles falsch gemacht hatte.
    Alles in Allem, war ich statt ein Kind, immer ein angeketteter Sklave für Alles und jeden.
    Niemals durfte ich mich freuen, keinen einzigen Tag einfach einmal nur ein wenig glücklich sein, wenn sie mich sah, weil, so bald ich nicht traurig aus der Wäsche schaute gleich die Frage von ihr kam, ob es mir schon wieder zu gut ginge?
    Es war völlig unmöglich irgend etwas zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen. Ein perverses Spiel eben.
    Was das Schlimmste war, ich hatte für mich selbst so einen kleinen Wettbewerb, ob ich es wohl morgen schaffen würde, ganz ohne Schläge von ihr den Tag zu überstehen. Das gelang mir nur ganz selten, aber immerhin meistens ohne dass sie wieder einen Kochlöffel an meinem Hintern abschlug um hinterher zu meckern, sie hätte keinen mehr zum kochen, weil sie ihn für mich gebraucht hätte.

    Fortsetzung folgt ....

    Ich hoffe, das alles ist nicht zu hart, aber irgendwo muss es ja her kommen, oder?

    YouTube - Green Day - Boulevard Of Broken Dreams lyrics

    #2
    Lieber Michael,

    hach, ich bin auch zu lieb und zu gutgläubig. Immer wieder. Und wenn es grad nicht die Liebe ist, dann stecke ich in den Job grad mehr hinein, was über meine physischen Grenzen geht, weil ich eben lieb bin. Weil mir der ganze Kram wichtig ist. Weil ich ihn mag. Auch wenn ich da grad in ein Fass ohne Boden investiere. (Ich muss dementsprechend ganz dringend einen Boden einziehen.)

    Warum, wenn man das doch gerne tut? Weil es UNS nicht gut tut. Weil es unverhältnismäßig ist! Man investiert, und bekommt nichts zurück.

    Warum dann nicht alle lieb miteinander umgehen - ich glaube, weil sich die Egos dieser Welt dann verlassen vorkommen. Wo zu viel Sanftheit, da kein direkter Weg, weil man sich in der Sanftheit verirrt. Das Ego will einen Weg, erwartet, erhofft. Und unsere Welt wird von Egos regiert.

    LG
    Kathi

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      #3
      Hallo Mystery,

      was Du über Deine Vergangenheit schreibst, ist ein heftiger Brocken. Dass Du aus einem lieblosen "Elternhaus" stammst, ist sicher für sich schon schlimm. Ich habe Deine Forumsbeiträge nicht immer verfolgt, habe aber den Eindruck, dass Du in Sachen Kommunikation einige Aufgaben gemacht hast.

      Dass Du "zu lieb" bist, den Eindruck habe ich im positivsten Sinn nicht. Ich glaube, dass Du sehr viel männliche Energie umsetzt.

      Einen guten Schirtt in eine heile Zukunft hast Du durch diesen Beitrag geleistet. Für mich zeigt das, dass Du Dich aktiv Deinen noch nicht geleisteten Lebensaufgaben stellst.

      Beste Grüße

      Thomas

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        #4
        Zitat von mystery Beitrag anzeigen
        Warum muss alles schwieriger sein, als nötig?
        Weil es nunmal der Wille der Menschen ist, es sich unnötig schwierig zu machen.
        Du kennst das, Michael. Man will oft genug seinen Kopf durchsetzen, so das es nach dem eigenen Willen zu laufen hat.Liege ich damit richtig oder knapp daneben ?

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          #5
          hey Mystery,

          tja...jetzt versteh ich so einiges...weißte, das mit jeden tag ärger und die kochlöffel-nummer gab es bei uns auch...und ich war auch lange zeit viel zu lieb...

          WIR müssen nun lernen, die dinge in die balance bringen. WIR müssen lernen, auch mal zu nehmen und uns nicht nur über das geben zu definieren, weil das überlebensnotwendig damals für uns war, heute nicht mehr gilt. im gegenteil. zuviel zu geben ist weder für uns noch für unser gegenüber gut.

          wir können uns durch taten nicht der liebe eines anderen rück-versichern...

          ich üb mich auch ganz doll darin, auch mal zu nehmen, kantig und nicht nur butterweich zu sein...und auf balance zu achten...

          weil wenn du nur gibst, dann ziehst du auch die menschen an, die gerne nehmen...und vergessen zu geben...so lange, bis du ganz traurig und enttäuscht bist...

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            #6
            hallo mystery,

            ich bin schon sehr gespannt, wie dein faden weiter geht.....
            so ein aufrollen der vergangenheit kann sehr gut tun....da gibt es einiges zu entdecken....
            in der tat habe ich bei den einträgen, die ich von dir gelesen habe, auch nicht das gefühl, dass du zu lieb bist......habe eher den eindruck, dass du enttäuscht von der welt und mit vielem nicht einverstanden bist.....
            zu liebe menschen....hm....im ersten moment dachte ich: die halte ich auch nicht aus....
            die frage, mystery ist. was ist für dich "lieb"?
            denn erst dann kann ich dir genauer beantworten, warum das so manch einer gar nicht will.....

            bis demnächst,
            kolibri

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              #7
              Hallo Mystery,
              hälst Du Dich denn selbst für zu lieb?
              Oder ist das das Feedback das Du erhälst und Du selber siehst Dich anders?

              Vielleicht spielst Du ja eine ganz bestimmte Rolle, aus Angst, nicht so geliebt zu werden, wie Du bist.
              Das wäre in meinen Augen sehr anstrengend und das Gegenteil von Authentizität.

              Du hast schon an anderer Stelle oft geschrieben, dass Deine Partnerinnen sich irgendwann keine Mühe mehr geben, ist es dieses bemühen, die Partnerschaft zu etwas Besonderen zu machen?
              Du bemühst Dich besonders lieb zu sein und wunderst Dich, dass Deine Partnerinnen es irgendwann nicht mehr tun?

              Falls da ein Zusammenhang bestehen sollte würde ich darüber mal nachdenken, weil bemühen hört sich für mich schon sehr Schwerfällig an und ich finde in einer Partnerschaft sollte gerade anfangs doch Leichtigkeit vorhanden sein.

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                #8
                vor paar monate hab ich eine freundin kennengelernt, die hat mit ihre jungen jahre schon sovieles geschaft, wofür ich bestimmt noch ein jahrzehnt brauche .. un dabei war sie die ungewöhnlichste person die ich jemals kennengelernt habe

                ich verstehe mich mit ihr super, nur sie meinte, ich wäre auch viel zu lieb, da fragte ich mich "wie kann man viel zu lieb sein?"

                die letzte wochen sin bei mir paar sachen eingeleuchtet, dass ich von paar kerle ausgenutz wurde. ich hab die jahrelang gegeben, versucht dennen zu helfen, mich eingesetzt und mir war es anscheint eine genugtuung, dass sie einfach bei mir sind
                *naja, warum solte man einen verlassen der nur gibt?*
                und wenn ich mal was verlangte, war es kein richtiges verlangen, sonder nur ein weg dem beide passte

                als ich mich trennte von meinem ex, brauchte ich eine pause von allem, daher war ich auch ein paar woche nicht mehr bei dem oben genannte kerle, statt dessen war mein ex bei dennen, der es vollkommend nicht verstanden hat (obwohl ich es ihm monate lang erklärte). mein ex war für diese kerle da, er hat sich über mich beschwert un die kerle gegen mich aufgehetz, dat ich mich negativ verändert hätte un dadurch nicht mehr "geben" würde.. naja .. nach einer heißen diskusion mit dennen, bin ich entäuscht gewesen, ich wusste, dass niemand von dennen jemals mehr werden kann als ein normaler freund, aber sie waren niemals annährend wie ein freund, sonder nur bekannte mit dennen man viel zeit verbracht hatte


                naja, sry dat ich hier abscheife

                ich kann ein teil deiner kindheit mit meiner identifizieren
                man hat mich zwar nicht so bestraft, wenn ich was falsch gemacht habe, dafür wurde ich ignoriert un missverstanden. egal was ich gemacht habe, es halt meinen elter nicht interessiert. ich hatte keine unterstützung, ich helfte meine elter wo ich konnte, natürlich konnte ich auch nichts auf anhieb gut (genug) un durfte immer ne standpauke anhören mit hoher stimme
                solche sprüche wie "wenn man nicht will, dann kann man es nicht" oder "alles muss man selbst machen" durfte ich mir regelmässig anhören

                leider kann ich hier nichts zusammenhängedes schreiben ^^, tut mir leid

                Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
                WIR müssen nun lernen, die dinge in die balance bringen. WIR müssen lernen, auch mal zu nehmen und uns nicht nur über das geben zu definieren, weil das überlebensnotwendig damals für uns war, heute nicht mehr gilt. im gegenteil. zuviel zu geben ist weder für uns noch für unser gegenüber gut.
                danke dafür :)

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                  #9
                  Jetzt weiss ich gerade gar nicht mehr wo ich anfangen soll?

                  Ich danke Euch allen von Herzen, dass ihr Euch die Mühe macht und Euch diesen Wahnsinn zu lesen, antut, aber ich dachte mir es wäre an der Zeit, einmal auszupacken wer den hinter diesem komischen Kautz mit seinen komischen Ansichten in Wirklichkeit steckt.


                  Ihr kennt mich überhaupt nicht lieb. Ihr kennt mich hier mit einer grossen Klappe, die ich mir extra angeschafft habe, damit sie besser zur allgemeinen Stimmung / Schwingung passt und damit ich besser durch das normale Leben komme.
                  Das ist meine extra aufgesetzte coole Fassade, die oft provokant klingt, dazu eine Prise Humor, der mir trotz allem, was ich erlebt habe noch immer geblieben ist.
                  Wenn ich darf und das Gefühl habe, es ist sicher, dann schalte ich diesen dazu nötigen Verstand aus und geniesse es unendlich, fürsorglich, supernett, zuvorkommend wie niemand anders, zu sein und alle Herzlichkeit heraus fliesen zu lassen. Das fühlt sich dann nochmal 100 Stufen besser für mich selbst an. Und das beste daran ist, es kostet noch nicht einmal was.

                  Ich habe eine schwache Ahnung, wie die Zusammenhänge dafür sind, dass ich so geworden bin, und weshalb ich es so abartig geniesse, nach Möglichkeit, der liebste Mensch der Welt zu sein. Das bin ich nämlich nur für mich selbst und für die, die es zumindest nicht mit Gewalt zerstören und lieber schlecht behandelt werden. Denn damit kann ich nicht dienen.

                  @Thomas: Dass Du "zu lieb" bist, den Eindruck habe ich im positivsten Sinn nicht. Ich glaube, dass Du sehr viel männliche Energie umsetzt.
                  Kannst Du mir, falls Du nochmal hier vorbei kommst erklären, was Du damit meinst?

                  meinst Du weil ich mich immer so oberschlau anhöre, wenn es sich um dieses Thema aller Themen dreht?
                  Was denkst Du was Du für Hebel in Bewegung zu setzen in der Lage bist, wenn die erste Frau in deinem Leben Dich nie geliebt hat. Du kannst mir wirklich glauben, das was ich ständig beschreibe hat absolut nichts, mit oberflächlich männlicher Energie umsetzen zu tun.
                  Aber dazu habe ich mir oft genug die Finger wundegetippt und reden kann man ja viel.
                  So viel dazu: meine ersten 14 Jahre habe ich damit verbracht, irgendwie meine Mutter zufrieden zu stellen. 2 Jahre später hatte ich für ein paar Wochen das Vergnügen von einer älteren Frau "eingelernt" zu werden.
                  Was denkst Du was passiert, wenn Du gefühlsmässig völlig ausgehungert plötzlich feststellst, dass Du eine Möglichkeit gefunden hast, endlich für etwas, was auch noch unheimlichen Spass macht immer wieder und immer überschwenglicher und einfach, nur durch die Reaktionen glaubhaft spürbar, gelobt zu werden?
                  Es ist ähnlich wie bei jeder Dressur. Je mehr das Tier gelobt wird und je mehr Training es hat, je höher kann es mit der Zeit springen.
                  Ich hatte trotz Allem, im Laufe meines Lebens sehr, sehr viel Training und dazu ganz andere Motivationen, wie man(n) sie normalerweise hat ...
                  Lob auf der Arbeit oder Lob im Sportverein hat mich dagegen auch nicht im Ansatz interessiert.

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                    #10
                    WIR müssen nun lernen, die dinge in die balance bringen. WIR müssen lernen, auch mal zu nehmen und uns nicht nur über das geben zu definieren, weil das überlebensnotwendig damals für uns war, heute nicht mehr gilt. im gegenteil. zuviel zu geben ist weder für uns noch für unser gegenüber gut.
                    Ach, ich habe kein Problem zu nehmen, Fortuna. ich selbst bin nur äusserst bescheiden und verlange nie mehr, als ich selbst gebe.
                    Der Spruch geben ist seeliger als nehmen stimmt für mich völlig. Das ist alles dazu.

                    Vielleicht spielst Du ja eine ganz bestimmte Rolle, aus Angst, nicht so geliebt zu werden, wie Du bist.
                    Das wäre in meinen Augen sehr anstrengend und das Gegenteil von Authentizität.
                    Nein, von Natur aus bin ich eben total lieb, zuvorkommend und total gerne supernett. Das tut mir selbst viel besser, als meckernd und grimmig durch die Gegend zu laufen. darauf muss man als verwöhnter Mensch aber erstmal kommen, wenn man meistens alles in den Hintern gestopft bekommen hat und gar nicht weiss, wie gut es sich anfühlt, sich etwas zu verdienen und es damit viel mehr zu geniessen.

                    Falls da ein Zusammenhang bestehen sollte würde ich darüber mal nachdenken, weil bemühen hört sich für mich schon sehr Schwerfällig an und ich finde in einer Partnerschaft sollte gerade anfangs doch Leichtigkeit vorhanden sein.
                    Ich weiss auch nicht wie man das anders nennen könnte. Es ist bestimmt kein schwerfälliges Bemühen. Im Gegenteil, alles was ich dafür tue, mache ich im Verhältnis zu den Bemühungen, die ganz früher gar nichts brachten, mit dem linken kleinen Finger.

                    Es geht ganz einfach und macht auch richtig Spass. Das ist es ja, was ich daran nicht verstehe. Nur, um etwas besonderes zu haben, muss man einfach ein wenig mehr Aufwand betreiben, als wenn man eben etwas normales will.

                    die letzte wochen sin bei mir paar sachen eingeleuchtet, dass ich von paar kerle ausgenutz wurde. ich hab die jahrelang gegeben, versucht dennen zu helfen, mich eingesetzt und mir war es anscheint eine genugtuung, dass sie einfach bei mir sind
                    Ausgenutz finde ich nicht wirklich. Es zwingt einen ja niemanden dazu.
                    Man kann ja auch niemanden dazu zwingen, sich auch ein wenig zu bemühen, damit er erkennen kann, dass es noch schöner dadurch wird.

                    *naja, warum solte man einen verlassen der nur gibt?*
                    weil es auf Dauer niemand moralisch verkraftet gut behandelt zu werden, und sich selbst nicht erkenntlich zu zeigen. Deshalb. Es ist für den, der weniger gint, so etwas wie eine Folter, weil seine Batterie überlädt, wenn er nicht genug zurück gibt. Er fühlt sich nicht gut und muss beim anderen Fehler suchen.

                    Weil es nunmal der Wille der Menschen ist, es sich unnötig schwierig zu machen.
                    Du kennst das, Michael. Man will oft genug seinen Kopf durchsetzen, so das es nach dem eigenen Willen zu laufen hat.Liege ich damit richtig oder knapp daneben ?
                    Natürlich will man das! weshalb sollte man sich denn sonst um etwas bemühen? Man kann sich um etwas bemühen, weil man sonst Ärger bekommt, oder weil man gerne etwas extra schön will. Andere Motive gibt es ja nicht, oder?

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                      #11
                      Hallo Michael,

                      ich glaube, das Menschen, die zuviel geben, es oft eigentlich deswegen tun, weil sie insgeheim hoffen, endlich auch das zu bekommen was ihnen zusteht.

                      Ich hatte mal eine Freund, der hat zuviel gegeben. Am Anfang habe ich es sehr genossen aber es gab auch Phasen wo es mir zuviel wurde weil ich immer so eine Erwartungshaltung dahinter spürte. Schau was ich Dir alles gebe, jetzt gib mir auch das was ich brauche, möchte.... Ich wusste blos nicht was er wollte, denn das hat er mir nicht gesagt. Und wenn ich ihn fragte, sagte er immer, das musst DU doch wissen. Das hat mich dann total genervt und irgendwann habe ich ihm klipp und klar gesagt, er soll mir nicht mehr soviel schenken weil ich das garnicht zurückgeben kann.

                      Es erzeugte irgendwann ein Schuldgefühl bei mir.

                      Michael, vielleicht willst du ein lieber Junge sein damit Dich Deiner Mutter endlich liebt.

                      Liebe Grüße
                      Margit

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                        #12
                        Margit, ich weiss, was Du meinst.
                        Ich hatte ja auch eigentlich lange Zeit Ruhe.
                        Das letzte Mal, dass ich mir mehr oder weniger Mühe machte, war ja ewig her.
                        Damals gelang es mir irgendwie dafür zu sorgen, mich nie wieder wie ein, sagen wir mal grob, Depp, zu fühlen.
                        Ich war einfach immer nur cool. Jahrelang.
                        Immer wieder neue Frauen, die mir nichts anhaben konnten. Ich fühlte mich zwar schuldig, weil sie sich grosse Hoffnungen machten und sich eben "bemühten" und ich eben nur alle paar Tage, bevor das Gemecker gross wurde, ein wenig nett war. Ich wollte irgendwie einfach nicht mehr ins Hintertreffen geraten und habe mich praktischerweise von meinen Opfern selbst auswählen lassen.
                        Da war es ja auch einfach, wenn man nicht richtig dahinter steht und wenn sie einem eigentlich nicht richtig gefallen.
                        Nur dann kam ja das absolute Aus, als ich es leid war, mich möglichst gefühlskalt durch zu schlagenn und 2 Jahre war ich völlig abstinent. Bis eben alles gar keinen Sinn mehr machte und mich erst vor wenigen Monaten wieder dazu aufraffte, mich doch wieder um ein wenig Leben "im Schlafzimmer" zu kümmern, bevor ich noch ganz sinnlos alt werde.
                        Auf den Geschmack gebracht hat mich in der Klappsmühle ein 19 jähriges Mädchen, welches mir Hoffnung gemacht hat, doch noch nicht ganz abgeschrieben zu sein, wobei ja klar war, dass diese Geschichte mit dem jungen Ding keinen Zweck hatte. Immerhin hat es sich so gut angefühlt, dass ich wieder zum Leben erweckt wurde.
                        Es muss doch möglich sein, einfach irgendwie eine beiderseitig motivierende und halbwegs interessante nicht in gähnender Langeweile endende Beziehung erleben zu können, in der einfach jeder der Beiden irgend etwas "in den Topf tut" und Beide mehr davon haben, als wenn sie alleine wären.
                        Wo ist denn das verdammte Problem dabei?
                        Weshalb strengen sich immer alle nur an, wenn die Felle davon schwimmen?
                        Ich brauche das nicht.
                        Ich weiss, was sich gehört, bin kein hässlicher Gnom, bin zuverlässig, wie sonst kaum einer, und stubenrein bin ich auch.
                        Mein Gott! Meine Mutter ist seit knapp 30 jahren tot.

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                          #13
                          Natürlich haben andere Menschen Beziehungen.
                          Du kannst das auch haben.
                          Aber vielleicht sind wir es nicht gewöhnt?

                          Ich denke oft, dass ich mir mein Leben selbst ausgesucht habe.
                          Aber das stimmt für mich nur zum Teil. Ich bin es halt so gewöhnt, ich kenne es so am besten wie es ist, mit allen Gefühlen und Gewohnheiten, die ich habe.

                          Ich möchte schon gerne einen Mann, der ohne Angst zu haben, mich zu verlieren, seine Grenzen und Vorstellunge, versucht durchzusetzen.
                          Der sich nicht immer anpasst.

                          Einer, der aber auch sieht, was er an mir hat und nicht nur auf dem Egotrip schwebt.
                          Das sind wohl dann die Kompromisse, die man aus Liebe schliesst.

                          Kommentar


                            #14
                            Ich möchte schon gerne einen Mann, der ohne Angst zu haben, mich zu verlieren, seine Grenzen und Vorstellungen, versucht durchzusetzen.
                            Der sich nicht immer anpasst.
                            Aha, Ich habe meine Grenzen und auch meine Vorstellungen. Ich krieche nicht hinten hinein, damit sie da bleibt. Keine Bange.
                            Wenn ich zu kurz käme, hätte ich ja auch keine Lust besonders nett und lieb zu sein und wäre es auch nicht und hätte keine Lust darauf. Da bin ich auch lieber alleine.

                            Einer, der aber auch sieht, was er an mir hat und nicht nur auf dem Egotrip schwebt.
                            Das sind wohl dann die Kompromisse, die man aus Liebe schliesst.
                            Ganz ohne Kompromisse geht es ja wohl nie, aber der Rahmen muss halt im Grossen und Ganzen stimmen, damit auf jeden Fall für Beide mehr heraus kommen kann, als wenn man jeweils alleine wäre.

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                              #15
                              Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                              Ich wollte irgendwie einfach nicht mehr ins Hintertreffen geraten und habe mich praktischerweise von meinen Opfern selbst auswählen lassen.
                              Denk daran Michael. Du hast ebenfalls ausgewählt.
                              Wie du weißt, gehören immer 2 dazu

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