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Mensch -
"Harry, hol schon mal den Wagen!"

Übrigens: Unmittelbar über dem mittleren Stern der "Deichsel" des Grossen Wagens sieht man ein weiteres Lichtpünktchen. "Alkor" und "Mizar". Dieses "Reiterlein" wurde im Mittelalter als Augenprüfer eingesetzt.
Wer sieht die beiden auch von blossem Auge am Nachthimmel?
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Gast
Ich. Aber ich musste schon genau hinsehen. Wie lange musstest du für dieses Foto belichten. Eine Minute?
Ich staune immer wieder darüber, wie du aus aus den normalsten Dingen der Welt ein kleines Kunstwerk machen kannst. Wie machst du das? Siehst du es einfach oder wartest du und suchst nach dem Detail, welches das gewisse Etwas ausmacht?
Ich musste an deine wunderschönen Bilder denken als mir ein bekannter kürzlich die Fotos geschickt hat, welche er auf unserem London-Trip aufgenommen hat. Er hat eine sauteure Kamera. Ständig ist er stehen geblieben, hat die Kamera aus dem Rucksack gekramt und fotografiert. Wieviel Zeit habe ich mit Warten verbracht, bis er das Foto endlich im Kasten hatte. Was war ich auf die Bilder gespannt. Was für eine Entäuschung, als ich sie dann sah. Es sah aus, als ob er auf seinem Kopf eine Kamera montiert hätte, die in rein zufälliger zeitlicher Abfolge Bilder schoss. Da hat rein gar nichts gestimmt. Weder die Perspektive, noch die Aussage, noch der Bildausschnitt, noch sonstwas. Das fotografische Auge ist ihm, im Gegensatz zu dir, einfach nicht gegeben.
Zeig uns weiter deine Kunstwerke. Sie tun dem Auge und der Seele gut.
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Also ich liebe ja viele deiner Bilder, aber dieses hier ganz besonders... gibt es einen Ausdruck für überüberübernatürlich schön???Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
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Vielen Dank ihr Lieben! Ich darf ja fast nicht sagen, dass ich das letzte Bild um ein Haar weggeschmissen hätte, denn sooo speziell fand ich es beim ersten Durchsehen nun auch wieder nicht!
Wahrscheinlich auch deshalb, weil bei mir auf dem Mac die Farben generell etwas blasser daherkommen als am PC.
*lol* Ausserdem ist das gerade wieder ein gutes Beispiel, wie unterschiedlich doch die Geschmäcke sind. Wieder einmal gut zu sehen, dass der eigene Geschmack absolut nicht das Mass aller Dinge ist!
Und das meine ich jetzt nicht speziell auf das letzte Bild bezogen.
*gg* Wenn Du die beiden Pünktchen am Bildschirm anschaust, sind sie ein Augenprüfer für den Nahbereich, während draussen am Nachthimmel traditionellerweise die Fernsichtigkeit getestet wird.Zitat von Lady Nivea Beitrag anzeigenIch. Aber ich musste schon genau hinsehen. Wie lange musstest du für dieses Foto belichten. Eine Minute?
Die Belichtungszeit lag bei 30 Sekunden. Das ist schon die oberste Grenze, wenn man die Kamera nicht nachführt, wegen der Erdrotation. Auch hier sieht man schon den Effekt - der Bildausschnitt mit Alkor und Mizar in voller Auflösung:

Hm, gute Frage...! Wenn ich mit dem "Fotoblick" durch die Gegend laufe, springen mich gewisse Szenen richtiggehend an. Ich "weiss" dann instinktiv, ob ein Bild etwas wird oder nicht. Eigentlich sind es sogar drei Kategorien:Zitat von Lady Nivea Beitrag anzeigenIch staune immer wieder darüber, wie du aus aus den normalsten Dingen der Welt ein kleines Kunstwerk machen kannst. Wie machst du das? Siehst du es einfach oder wartest du und suchst nach dem Detail, welches das gewisse Etwas ausmacht?
1. Fotografisch uninteressant
2. hat Potential
3. unbedingt fotografieren!
Bei Punkt 3 zücke ich sofort die Kamera und drücke gleich ein paar Mal auf den Auslöser, bevor sich das Licht verändert. Dann erst schaue ich, wie sich das Bild noch besser gestalten lässt, z.B. durch einen etwas veränderten Blickwinkel, eine andere Kameraeinstellung oder vielleicht abwarten, bis die Sonne wieder hinter der Wolke hervorkommt.
Es ist also zuerst einmal ein Erkennen, welches Sujet etwas hergibt, und in einem zweiten Schritt dann, wie man die gegebene Situation möglichst vorteilhaft ablichtet. Was mir hingegen nicht liegt, ist aktiv ins Setup einzugreifen. Ich kenne Fotografen, die räumen zuerst immer die ganzen Zweige und Blätter weg, bevor sie einen Pilz fotografieren oder drapieren zusätzliche noch Tannzapfen darum herum, damit es nicht so steril aussieht! Kann sein, dass ein gutes Foto daraus wird. Aber es hat nicht mehr den gleichen, ursprünglichen "Spirit", den ich einfangen möchte.
Ich versuche deshalb meistens, die Bilder so aufzunehmen, wie sie sich halt gerade präsentieren. Meistens ist das schon erstaunlich perfekt, denn sonst wäre mir das Sujet gar nicht in die Augen gestochen.
*lol* Ich glaube, über der "Schnappschuss-Schwelle" kann man keinen direkten Zusammenhang mehr herstellen zwischen der Zeit, die man für ein Foto aufwendet und dem Ergebnis. Auch vom Preis der Ausrüstung kann nicht auf das Resultat geschlossen werden.

Letzthin war ich an einem Wochenende im botanischen Garten. Dabei blieb mir fast die Kinnlade offen, als ich sah, wie viele fantastische Profiausrüstungen da spazierengeführt wurden! Da kam ich mir mit meiner simplen Amateurkamera ziemlich minderbemittelt vor. Nicht gerade Handy-Cam-Niveau, aber dicht dran!
Zum Glück aber weiss ich, dass die anderen idR. trotz super Ausrüstung auch nicht viel bessere Bilder schiessen als ich. Das ist irgendwie noch beruhigend.
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Hallo Serafin!
Ich bin immer bei Dir hier zu Gast als Bewunderin Deiner Kunst, auch wenn ich mich nicht "sichtbar" mache.
Hast Du heute Nacht schon was vor?



Wie wäre das hier?
Sternschnuppen-Regen am Himmel: Der alljährliche Meteorschwarm der Leoniden wird - wenn das Wetter mitspielt - in der Nacht zum Donnerstag zu sehen sein.
Wenn Du Alkor und Mizar einfangen kannst, dann ....
Liebe Grüße und danke für Deinen Kommentar auf meiner Seite. Stelle extra noch mal ein Bild ein ohne "Fotografen-Firlefanz"
birdy
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