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    Zitat von mikie Beitrag anzeigen
    Ja, es handelt sich um eine kognitive Verhaltenstherapie, ...
    Kognitive Verhaltenstherapien fruchten in der Regel besser, wenn das in den Settings Erarbeitete in der "Welt draußen" erprobt werden kann. Wenn du eine Therapie (ziemlich egal welche) im Krankenstand machst, sind die Herausforderungen im Alltag "geringer", weil du wahrscheinlich zuhause von Menschen umgeben bist, die dich vielleicht "schonen"und du so deine Prozesse sozusagen "im Schongang" machst.
    Wenn du wöchentliche Settings hast, vielleicht für den Anfang sogar zweimal die Woche, hast du gleichzeitig deine "therapeutische Krücke" für den Fall des Falles.

    Du wirst intrinsisch wissen, ob dein gesundheitlicher Zustand es dir erlaubt, diesen Arbeitsplatz gegebenenfalls anzunehmen und gleichzeitig deine Therapie zu beginnen. Wenn du eine innere Ablehnung oder einen Widerstand spürst, dann hinterfrage sie und lass dich nicht sofort von ihnen runterziehen. Was "der Bauch sagt, ist bei weitem nicht immer das, was du wirklich brauchst".

    pass auf dich auf

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      Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
      Du wirst intrinsisch wissen, ob dein gesundheitlicher Zustand es dir erlaubt, diesen Arbeitsplatz gegebenenfalls anzunehmen und gleichzeitig deine Therapie zu beginnen. Wenn du eine innere Ablehnung oder einen Widerstand spürst, dann hinterfrage sie und lass dich nicht sofort von ihnen runterziehen. Was "der Bauch sagt, ist bei weitem nicht immer das, was du wirklich brauchst".
      Das ist ja die Krux der an der Sache, dass ich mich nicht (mehr) auf mein Bauchgefühl verlassen kann. Ich muss mich quasi immer wieder selbst hinterfragen.

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        Zitat von mikie Beitrag anzeigen
        Das ist ja die Krux der an der Sache, dass ich mich nicht (mehr) auf mein Bauchgefühl verlassen kann. Ich muss mich quasi immer wieder selbst hinterfragen.
        Das ist sehr "anstrengend", wirklich, und auf Dauer auch verd... lästig. Nichtsdestoweniger ist es der beste Weg, seinen "Schatten" nicht mehr auf den Leim zu gehen.

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          Die Vorstellung habe ich hinter mir und gleichzeitig einige Tage Bedenkzeit. Die Vorstellung war in Ordnung, die Leute (fast zu) freundlich, der Tätigkeitsbereich läge in meinen Möglichkeiten. Und trotzdem...

          Ich habe heute meine Bewerbung zurückgezogen. Was mich hellhörig gemacht hat: die Vorgängerin ist / war lange im Krankenstand. Die Kollegen haben sehr viele Überstunden. Das klingt für mich so, als hätte vor mir schon jemand schlapp gemacht. Muss nicht sein, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen naheliegend.

          Außerdem fehlte mir die Begeisterung, mit der ich sonst neu angefangen habe. Vielleicht muss ich mich umorientieren, ich weiß nur noch nicht in welche Richtung und wie ich eine neue Richtung finde.

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            Mir fehlten die Begeisterung für die neue Tätigkeit und das Vertrauen in meine eigene Kraft.

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              Mikie, es war doch richtig und wichtig, dass Du zu dem Gespräch gegangen bist. Jetzt konntest Du eine Entscheidung treffen, hinter der Du stehst.

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                Danke für deine Antwort, Tamina.

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                  Liebe mikie,

                  ich sehe das wie Tamina: das Gespräch hat offenbar zur Klärung beigetragen, so dass Du Dich so entscheiden konntest, wie es für Dich richtig war.

                  Ich denke auch: zumindest ETWAS von dem berühmten "Zauber", der jedem Anfang innewohnt, sollte spürbar sein, wenn man sich auf eine solche Tätigkeit einlässt. Wenn sich alles von Anfang an nach Überlastung anfühlt und man schon vor sich sieht, wie die mühsam gesammelten Kräfte gleich zu Beginn den Bach hinunter gehen, stimmt der Zeitpunkt einfach nicht.

                  Im übrigen denke ich, dass es nicht immer der Anstrengungen eines Arbeitslebens bedarf, um ein Leben zu einer Herausforderung zu machen. Die Therapie, die Du beginnen willst, kann ganz sicher eine Menge dazu beitragen, dass Du mit der Zeit mehr Stabilität und Belastbarkeit zurückgewinnst und Dich anderen Anstrengungen auch gewachsen fühlst. Und wenn Du in Dir selbst wieder mehr Kraft spürst, kehrt - so meine Erfahrung - auch wieder mehr Vertrauen in das Bauchgefühl zurück.

                  Alles Liebe und Gute für Dich!
                  Deine Chaja

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                    Danke, Chaja, du triffst es mit deiner Ausführung sehr gut. Mir hat zumindest etwas vom Zauber des Anfangs gefehlt, und das hatte nicht hauptsächlich mit der bevorstehenden Arbeit zu tun, sondern eher mit dem Zeitpunkt. Auch vielen Dank für den positiven Ausblick, den du in Zusammenhang mit der Therapie gibst. Es ist Zufall, dass es so schnell geklappt hat, und ich hoffe, dadurch für mich wieder zu mehr Stärke zu kommen.

                    Mein jüngster Sohn ist nun wirklich ausgezogen. Gestern haben wir ihn mit seinen letzten Sachen von hier in seine neue Stadt gebracht, ihm noch geholfen in der neuen Wohnung. Und seit vorgestern kullern bei mir zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten die Tränen und habe ich einen Kloß im Hals. Dieser Auszug beansprucht mich sehr. Mein Sohn hatte vor einem dreiviertel Jahr seine Ausbildung innerhalb der Probezeit aufgehört und von da an bis gestern war es ein langer Prozess. Was studiere ich, wo, Wohnung finden, Finanzen klären…. Er war die meiste Zeit zuhause und ich als Ansprechpartnerin ebenfalls. Ich hatte manchmal das Gefühl, von seinen Angelegenheiten vollkommen absorbiert zu sein und habe schon die Wochen und Tage bis zu seinem Auszug gezählt. Dabei sind mein jüngster Sohn und ich aus einem Stück Holz wie man so sagt. Wir sehen uns sehr ähnlich und sind uns in vielen Verhaltensweisen ähnlich. Und wir standen / stehen uns sehr nah. Er ist wie ein Stück von mir.

                    Aber alles ist gut. Er ist in der richtigen Stadt am richtigen Ort. Jetzt muss ich mich daran gewöhnen, dass er eben nicht mehr fast immer da ist.

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                      Jetzt ist es ruhiger im Haus.Mein älterer Sohn wohnt zwar noch hier, ist aber neben der Arbeit ständig auf Achse, wenn ich Glück habe, sehe ich ihn abends kurz.

                      Diese Ruhe hat Vorteile. Mein Mann und ich rücken wieder näher zusammen. Wir haben ja jetzt hauptsächlich uns. Das ist schön.

                      Ansonsten warte ich auf den Beginn der KVt. Nachdem es mit den Erstgesprächen so flott voranging ist meine Therapeutin krank geworden. Da setze ich gerade ziemlich viel Hoffnung rein, da ich das Gefühl habe, mein Leben stockt. Ich könnte Anschwung von außen gut gebrauchen.

                      In den letzten Wochen habe ich mich mit Achtsamkeit beschäftigt. Ich nehme hin und wieder meine Gedanken in der Position des inneren Beobachters wahr und versuche, mich nicht mit ihnen zu verstricken, sondern sie ziehen zu lassen. Ich glaube, da habe ich viel Material für die Therapie und am liebsten möchte ich sofort loslegen.

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                        Oje, das ist viel zu groß geworden. Außerdem gefällt mir nicht, dass ich, wenn ich auf das Bild klicke zu einer anderen Seite komme. Habe beim rumprobieren nicht bemerkt, dass es überhaupt gepostet war. Mist.

                        Kann das irgendwer löschen?

                        Mit welchem Programm ladet Ihr Bilder hoch?

                        Zerknirschte Grüße, mikie

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                          Liebe mikie,

                          ist doch nicht schlimm! So ein schönes Foto darf doch auch mal richtig groß sein

                          Ich danke Dir fürs Teilen!
                          Alles Liebe,
                          Deine Chaja

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                            Ich war heute Mittag in der strahlenden Sonne unterwegs. Das hat mir so gut gefallen, dass ich dieses Bild teilen möchte.

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                              Danke Chaja, für deinen Zuspruch.

                              Jetzt hat es geklappt, mit TinyPic.

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                                Mein Leben ist im Moment nicht schön. Habe mir die letzten Beiträge nochmal durchgelesen. Das klingt so, als sei bezüglich meiner Schwester und Familie alles in Ordnung. Das ist Wunschdenken, ist aber gar nicht so.

                                In Wirklichkeit bin ich seit einiger Zeit sehr traurig und kraftlos. Es kommt so vieles hoch, was weh tut. Ich hoffe, das ist durch die Therapie bedingt und ein Zeichen dafür, dass etwas passiert.

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