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    @Pitti, Serafin: Danke für die Tipps! Ich habe ja sogar wieder einen Garten

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      Zitat von elandi Beitrag anzeigen
      ..... Ich habe ja sogar wieder einen Garten
      "...sogar wieder..." oh schön... neu? groß? klein?... Bist du umgezogen? Bestückst Du ihn neu? Ist schon was drin? ..... spannend

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        Zitat von amelie45 Beitrag anzeigen
        Wildrose - mein Favorit im Moment - riechen bevor man sie sieht - in heile Welt träumen - ein paar Momente aus den realen Herausforderungen aussteigen.....
        Gerade habe ich mir wieder eine neue Bachblüten-Kiste zugelegt, und Wildrose ist eines der kraftvollsten Teilchen darin, es hilft u. a. dabei, (alte und neue) Resignation Stück für Stück aufzulösen, für eingefleischte "Bachblütler" das Mittelchen, wenn sonst nichts mehr geht.

        Vor ein paar Jahren habe ich mal Rosen-Liköre hergestellt, und Wildrosen-Likör war einer der leckersten! Jam-jam....
        In der Zeit konnte ich schon von weitem riechen, welche Rose lecker Likör ergibt.

        Eine Freundin lud mich damals in ihren Garten ein, als es Zeit war, ihre Rosen zu schneiden, und sie hat noch ganz ursprüngliche, die noch wundervoll duften - mit 15 gefüllten Schraubgläsern bin ich durch ihren Garten getobt, ach, das war eine "Ausbeute", habe immer noch was davon rumstehen - noch heute lacht sie mit mir über meinen damaligen Raubzug, und natürlich trinken wir dann ein Gläschen Rosenlikör von ihrer Lieblings-Rose (mit einem winzigen Eiswürfel darin)....

        Es ist gerade Rosenzeit

        [IMG]http://*************/a/img534/5020/h97l.jpg[/IMG]

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          Ja ich liebe Rosen - hatten früher ein riesiges rundes Rosenbeet im Garten - von meinem Großvater angelegt - er meinte immer."Das wird es noch geben, wenn ich schon lange tod bin" - leider ist es nicht so.
          Eine einzige Rose gibt es noch an einer Hauswand - dunkelrot - früher hat sie ihre Knospen selten geöffnet, heuer hat sie mich mit wunderbar aufgeblühten Blüten erfreut.
          Außerdem Wildrosen in der Hecke und an ein paar Plätzen wo sie weg müssen - aber mir kommt gerade die Idee, dass ich ihnen einen Platz im Garten schaffen könnte - das fühlt sich gerade sehr gut an....

          Hast du für den Rosenlikör ein Rezept??

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            [IMG]http://*************/a/img838/5175/4bwf.jpg[/IMG]

            Zuckerlösung:
            Für die Herstellung von 1 Liter Likör bringt man eine Tasse Wasser zum Kochen, löst darin eine Prise Zitronensäure auf, fügt unter Rühren 300 - 400 Gramm Zucker hinzu und lässt 15 Minuten leicht kochen. Einen sich evtl. bildenden Schaum abschöpfen, und die Lösung auskühlen lassen.

            Unter Rühren fügt man nun dem gefilterten Aroma-Alkoholansatz einen Teil der Zuckerlösung zu, probiert zwischendurch und ergänzt nur nach Geschmack.

            Anmerkung:
            Da ich "reinen Alkohol" nicht bekommen habe, habe ich die Ansätze mit Wodka gemacht, da er so schön geschmacksneutral ist. Beim Ansetzen habe ich dafür einfach weniger Wasser verwendet. - Einfach ausprobieren....

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              Danke, das kann ja mal ein freudvolles Experimentieren werden - freu mich schon jetzt drauf!!!

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                Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
                "...sogar wieder..." oh schön... neu? groß? klein?... Bist du umgezogen? Bestückst Du ihn neu? Ist schon was drin? ..... spannend
                Ein ca. 35 - 40 Jahre alter Garten, ich habe ihn noch nicht ausgemessen, vielleicht 350 - 400 m²? In der Mitte Rasen, einen kleinen Teich mit Teichmolchen und am Rand eine Menge Büsche. Und umgezogen bin ich noch nicht, aber bald... Und ich werde bestimmt das eine oder andere verändern

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                  Zitat von elandi Beitrag anzeigen
                  Ein ca. 35 - 40 Jahre alter Garten, ich habe ihn noch nicht ausgemessen, vielleicht 350 - 400 m²? In der Mitte Rasen, einen kleinen Teich mit Teichmolchen und am Rand eine Menge Büsche. Und umgezogen bin ich noch nicht, aber bald... Und ich werde bestimmt das eine oder andere verändern
                  Wow, das liest sich schön... Mit Teich.... Libellen-Land? - Bestimmt gibt es dann auch einen Platz für Kornblumen

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                    Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
                    Wow, das liest sich schön... Mit Teich.... Libellen-Land? - Bestimmt gibt es dann auch einen Platz für Kornblumen
                    Bestimmt gibt es dort auch Libellen, vor allem, weil unsere Nachbarin einen Riesenteich hat. Bis jetzt war noch nicht sooo viel Zeit, entspannt im Garten zu sitzen und nur zu gucken . Und mal schauen, ob es nächstes Jahr auch Kornblumen gibt. Jetzt weiß ich ja, dass es die nicht nur "wild" gibt.

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                      Sprache und Empfindlichkeiten

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                      Auch Sprache treibt "Blüten"....

                      Durch einen leicht "anderen" Knochen-Bauplan Zeit meines Lebens ist mir durch andere Menschen einiges an Merkwürdigkeiten "passiert"... Das ging von Mitleid über Verachtung, Abwendung, Neugier, auch "Flucht" (wovor auch immer???), vor allem Unsicherheit - die ganze menschliche Palette rauf und runter. Ich habe meinen Umgang damit gefunden.

                      Womit ich immer noch nicht klar komme, das ist Mitleid. Ein "Oh, das tut mir leid" oder gar "Du tust mir leid" macht mich immer noch wütend.

                      Wer tut hier wem ein Leid, wenn so etwas gesagt wird? Was soll der Quatsch? Da denken andere, das "müsse mir doch weh tun", also gehen sie in ein Schein-Mitgefühl voller Schmerz, und fühlen sich auch noch "gut-menschig"???

                      Mir tut nichts weh, außer ich erlebe dieses Mitleids-Gefasel! Dann kriege ich einen schmerzenden Klops im Hals, weil sich jemand selbst Leid kreiert und auch noch meint, ich sei der Auslöser! Und er denkt auch noch, er meint es gut mit mir.... Uahhhh.... Was soll ich damit anfangen? Nichts! Und warum tun die so Denkenden und Redenden sich das selbst an? - Und nichts anderes ist das für mich!

                      Fühlen sich Bemitleidete besser, wenn jemand ihretwegen leidet????

                      Ich komme drauf, weil ich immer öfter ein "Oh, das tut mir leid" lese/höre. Gar nicht immer in meine Richtung. Aber diese Leid-Kreationen der ach so Mitfühlenden ist für mich üble Kost.

                      Auch wenn es (vielleicht.... bestimmt) gut gemeint ist.... Manchmal ist gut gemeint das Gegenteil von gut....

                      So. Das musste ich mal schriftlich raushauen.... Mir mal gönnen, meiner Empfindlichkeit Raum zu geben - tun ja andere auch... Pah... (durchatme).

                      Sollte ich hier mal jammern wollen/dürfen/müssen, und jemand meint, er mag was dazu da lassen, dann freue ich mich über Fragen. Oder einfach nur Zulesen. Oder ein "Ich sehe dich".... oder auch Mitgefühl. Echtes. Ohne Leiden.

                      So. Nun geht's mir besser.

                      Da kann ich jetzt glatt noch ein Blüten-Foto hier lassen. Nur so. Aus Spass an der Freude an puren Blüten....

                      [IMG]http://*************/a/img853/1603/7pzv.jpg[/IMG]
                      Zuletzt geändert von Pitti; 07.07.2013, 22:16.

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                        Mitleid und/oder Mitgefühl - ein großes Thema.

                        Ich habe als Schülerin die ein Buch von Stefan Zweig dazu gelesen - ich meine es war "Ungeduld des Herzens" - das hat mich sehr beeeindruckt. Da ging es darum, dass Mitgefühl das einfache miteinander Leben ist. Das man für den anderen an Hilfen tut was notwendig ist, aber nicht mehr. Außerdem entweder im stillen Einverständnis oder nach einer Nachfrage, da es andernfalls leicht übergriffig wird.

                        Manchmal scheint mir das "es tut mir leid" auch ein ungeschickter Türöffner für ein Gespräch zu sein. Eigentlich heißt es: "Hast du Schmerzen?", "Wie fühlt sich das Leben für dich an?", "Welche Nachteile hast du?", "Gibt es aus langer Sicht vielleicht auch Vorteile? z.B. andere Sichtweise aufs Leben",... und vieles mehr. Darf man diese Fragen aber stellen, sind sie nicht zu intim und zu bedrängend???

                        Spannendes Thema - ich komme mir oft ungesehen vor, wenn Einschränkungen, emotionale Belastungen..... in keinster Weise angesprochen werden (wobei im realen Leben oft eine Geste hilft, ein Händedruck oder so..) - das belastet mich dann sehr.

                        Ich beobachte seit einer Stunde den Sonnenaufgang hier - mit den Fotots bin ich nicht so geschickt - andernfalls hätte ich dir gerne ein Bild dagelassen - in Gedanken schick ich es rüber.

                        Ich finde es schön, dass du dich über dieses Thema mitteilst - da habe auch ich noch viel zu erfahren/lernen. DANKE!

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                          Ich war eben ganz überrascht - ich habe dich hier noch nie so erlebt, dass ich das Bedürfnis nach Mitleid mit dir hatte. Mitgefühl ja, vor allem freue ich mich hier mit dir in deinem Faden gerne. Teile mit dir das, was du teilen möchtest...

                          Ich habe dich und deinen Zorn wahrgenommen und kann auch den mit dir teilen.

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                            Hi Pitti,

                            ein spannendes Thema, was Du da anschneidest. Das wäre glatt einen eigenen Faden wert.

                            Es gibt Menschen, die sagen das "Es tut mir leid" so lapidar daher, dass man dieses nicht enrst nehmen kann. Allerdings gibt es auch Menschen, die fühlen dann wirklich so stark mit, dass es ihnen auf einmal selber deswegen schlecht geht.

                            Ich frage mich allerdings auch immer, wie ernst ist es diesen Menschen und können sie wirklich nachvollziehen, was in dem Betreffenden abgeht und wieviel Heuchlerei ist dabei? Und die nächste Frage ist, will der Bemitleidete überhaupt Mitleid, oder geht es ihm besser, wenn er kein Mitleid bekommt? Es heißt ja auch so schön: "Geteiltes Leid ist halbes Leid". Aber das trifft meines Erachtens nur ein, wenn der Betroffene sein Leid von selbst teilt. Ich kann auf jeden Fall jeden verstehen, der nicht bemitleidet werden will.

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                              Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
                              Und warum tun die so Denkenden und Redenden sich das selbst an?
                              Mein zynischer Teil sagt: Die Mitleidenden fühlen sich dann besser, weil sie einen gefunden haben, dem es ihrer Meinung nach schlechter geht. Ein Negativmaßstab hat für den Bemitleidenden etwas Entlastendes.
                              Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
                              Aber diese Leid-Kreationen der ach so Mitfühlenden ist für mich üble Kost.
                              Verständlicherweise. Mir führt es z.B. die eigenen Defizite vor Augen. Mitleidsbekundungen sind Selbsterfahrung.

                              Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
                              So. Nun geht's mir besser.
                              Das freut mich.

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                                @ amlie45, elandi, Wolle und Mistral:

                                Herzlichen Dank für das Hierlassen eurer mir kostbaren Gedanken, die eine Menge in mir bewegen...

                                Soviel schon mal:
                                Ein bewusstes Umgehen entweder mit eigenem Gejammer oder im Zuhören, wenn es einem Menschen, der mir am Herzen liegt, gerade schlecht geht, macht mich nie zornig, es ist vielmehr das ewige Suhlen darin oder Mitleiden, das alles noch "dicker" macht, was mich aufregt....

                                Erst neulich habe ich mich erlebt, dass ich einem nahe stehenden Menschen lange in seiner Problem-Kreiselei zugehört habe und dann spontan gesagt habe: "Pass auf, Du hast noch 5, maximal 7 Minuten dafür. Gib Gas! Wenn Du dann weitermachen willst, gehe ich, weil ich mehr heute nicht vertrage. Für Lösungsmöglichkeiten, in denen ich dich unterstützen kann, nehme ich mir gern auch noch 1 Stündchen Zeit." - Hab mich erst selbst über meine Worte gewundert, aber sie kamen ohne Filter aus mir raus mit dem Wissen, wenn der andere "Weitermachen" wählt, dann gehe ich eben. In diesem Fall war es so, dass wir gemeinsam erste Lösungsschritte gemacht haben, das hat sich mittendrin und vor allem danach für uns beide wundervoll angefühlt.

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