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    Was denn? Was denn? Was denn?

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      Zitat von elandi Beitrag anzeigen
      Was denn? Was denn? Was denn?
      Ein Flaschengeist vielleicht? Oder profaner, Geist in Flaschen?!

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        "Was denn? Was denn? Was denn" und
        "ein Flaschengeist vielleicht"

        Eure Fragen haben mich gefreut und irritiert zugleich - lag doch mein Fokus auf dem Prozess des Auspackens und dem Entwickeln des Fingerspitzengefühls....

        Und was war nun drin?
        Ein Pflanzgefäß..... ein Super-Luxus-Puzzle für mich: Eines mit Rollen, Wasserreservoir und Spalier.... alles ist heil geblieben und Stück für Stück zusammengesetzt und bestaunt. Und bepflanzt.... mit Fingerspitzengefühl und Liebe. Und Pflanzen. Und sie entwickeln sich prächtig.... Und nehmen die "Rankhilfe" gern an. Und wachsen in ihrem ur-eigenen Tempo....

        Und so lerne ich gerade, Rankhilfe zu geben und Rankhilfe zu nehmen....

        Ich liebe die Symboliken, die sich gerade in meinem Leben zeigen....

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          Danke fürs Zeigen, liebe Pitti...

          Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
          Eure Fragen haben mich gefreut und irritiert zugleich - lag doch mein Fokus auf dem Prozess des Auspackens und dem Entwickeln des Fingerspitzengefühls....
          Pakete waren in meiner Kindheit mit Geburtstag und Weihnachten, mit Spannung, Auspacken, tollen Sachen, Wartezeit und Vorfreude verbunden. Unsere Verwandten (von denen wir eine ganze Menge hatten) wohnten alle sehr weit weg. Und Wochen vor den Ereignissen begann es: Das erste Päckchen, das erste Paket kam. "Von Tante... und Onkel ..." erklärte meine Mutter und legte es gut sichtbar oben auf den Schrank - weit außerhalb der Reichweite meines Bruders und mir, aber sehr gut sichtbar. Irgendwann kam das nächste. Und noch eins.... Und für uns ging das Rätseln los: Was mochte wohl da drin sein? Wochenlang konnte uns diese Frage beschäftigen, bis wir endlich, endlich an dem bestimmten Tag auspacken durften.

          Und so ist auch heute noch meine erste Frage bei einem unbekannten Paket: Was mag da wohl drin sein?

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            Ja, elandi: Spannung, Auspacken, tolle Sachen, Wartezeit und Vorfreude - diese Mischung ist so was von köstlich.....

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              Von inneren und äußeren Wölfen und der Schönheit auf dem Weg

              Mein Fazit, meine Erkenntnis der letzten Tage:
              Alles was ist / jeder, der ist, darf sein. Einfach, weil es/er da ist. Einfach so. So einfach. Punkt.

              Und ich gucke und fühle hin, was/wen ich (noch) "brauche" oder einfach so stehen lassen kann, wie und was er auch immer sein mag. Stehen lassen (nicht "nehmen"!). Und ich brauche auch nicht mehr hinzuschauen wie der Hase auf die Schlange. Nö... Puh...

              Und dann gibt's ja auch die inneren Wölfe, die ich füttere oder auch nicht (lieben Dank, Jannes!)...

              Und gerade im Moment füttere ich den "Reiß-Wolf" und freue mich an seinem Appetit



              und stelle mit Erleichterung fest, dass - je mehr ich den Reiß-Wolf füttere - ich wieder den Blick frei habe für das, was mich "lüpft"....

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                Liebeslied für etwas Zartes....

                Da freue ich mich im Faden meines Lieblings-Fotografen an seinem Blick für die Schönheit der Gegensätze (Gully-deckel und Mohnblumen) - und dann lese ich, dass das Zarte auf dem Bild ja auch als "degeneriert" und auch als "Schmutz", na ja "Materie am falschen Ort" gesehen werden kann.....

                Uiuiuiuiui.... Ja. Na ja, kann man so sehen. Wenn man so schaut. Ich lass das einfach mal kurz in mir so "brummen"....

                Und mit einem Mal erinnere ich mich, dass mir von einem Pflanzenkundigen mal glaubhaft erklärt wurde, dass Pflanzen für ihn "immer" dort wachsen, wo sie gebraucht werden. "Da wo viele Pflanzen einer Art wachsen, da werden sie am dollsten gebraucht", hat er mir unter anderem erzählt....

                Ja, Mohn ist gerade präsent....
                Wird er "gebraucht"?.... Was hat er denn für Gaben?

                Ich finde unter anderem, dass aus ihm der "Saft des Vergessens" hergestellt werden kann, für die, die unter Schock und Trauma so sehr leiden, dass sie es vor körperlichen Schmerzen kaum aushalten. Da gibt er Linderung...

                Opium, der Saft des Vergessens, wird u. a. eingesetzt bei Beschwerden, die das Zentralnervensystem, das Gehirn, das Gefäßsystem, die Muskulatur betreffen.

                Er ermöglicht heilsames Schlafenkönnen bei Schlafstörungen, wirkt jedoch auch ausgleichend bei Dauer-Schläfrigkeit, wo der Körper eine Art Dauer-Sedierung produziert....

                Der "Saft des Vergessens", der vielleicht auch das Potenzial enthält, sanftes, schmerzfreieres Erinnern wieder möglich zu machen, um Degeneration zu stoppen oder unnötig zu machen?

                Sicher enthält er auch die Möglichkeit, sich so mit ihm zu betäuben, dass man damit die letzte Reise antritt. "Ja klar", sagt etwas in mir: "Wie bei allem, macht auch hier die Dosis das Gift".

                Und in mir singt mit einem Mal ein Liebeslied für das zarte, rote Pflänzchen, das mit seinen Gaben einfach da ist... Für die, die es brauchen, es entdecken, um seine Gaben wissen, es sich in der rechten Dosis nutzbar machen können....

                All das hatte ich fast vergessen...

                Lieben Dank, Serafin...
                lieben Dank auch Benno

                lieben Dank an meinen inneren Produzenten für das Liebeslied für etwas Zartes.....

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                  Wow, liebe Pitti! Eine spanische Flamenco Tänzerin im roten Kleid! Ein wunderschönes Bild!

                  Mohn hat für mich überhaupt nichts Betäubendes, sondern ich sehe im Gegenteil darin etwas, das mich neugierig macht, aus dem Tagträumen ins Hier und Jetzt holt, auffordert, genauer hinzuschauen, weil da etwas ist, für das sich hinzuschauen lohnt! Ein roter Farbklecks mitten in der Landschaft oder am Wegrand. Blütenblätter so zart und filigran, dass sie den Anschein erwecken, mit dem leisesten Lufthauch davonzufliegen wie ein Seidentuch im Wind. Und doch wurzelt die Pflanze zäh und ausdauernd auf kargen, ausgedörrten Böden, hart wie Stein!
                  Für mich ist diese Blume ein kleines Wunder!

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                    Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
                    Wow, liebe Pitti! Eine spanische Flamenco Tänzerin im roten Kleid! Ein wunderschönes Bild!

                    Heya, jetzt sehe ich es auch.... Dankeschön

                    ...... Ein roter Farbklecks mitten in der Landschaft oder am Wegrand. Blütenblätter so zart und filigran, dass sie den Anschein erwecken, mit dem leisesten Lufthauch davonzufliegen wie ein Seidentuch im Wind. Und doch wurzelt die Pflanze zäh und ausdauernd auf kargen, ausgedörrten Böden, hart wie Stein!

                    Auch in deinem Draufschauen steckt für mich in der Essenz die "Möglichkeit der Leichtigkeit des Seins - auch und gerade unter scheinbaren schweren Bedingungen".

                    Für mich ist diese Blume ein kleines Wunder!

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                      Neugierig auf die Welt sein - und gleichzeitig gut verwurzelt, das übt auch gerade dieser kleine blaue Storchschnabel in meinem Balkonkasten



                      und apropos "Storchschnabel":



                      Dieser morgendliche Besucher sucht sich wohl gerade sein Frühstück....

                      Noch hört sich der Chor der Frösche im Nachbarteich komplett an....

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                        Überblick und Weitsicht....

                        Danke, liebe Pitti, für dein Morgengeschenk!

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                          Auch von mir Danke für die Geschenke

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                            Zitat von Pitti Beitrag anzeigen
                            (...)Und mit einem Mal erinnere ich mich, dass mir von einem Pflanzenkundigen mal glaubhaft erklärt wurde, dass Pflanzen für ihn "immer" dort wachsen, wo sie gebraucht werden. "Da wo viele Pflanzen einer Art wachsen, da werden sie am dollsten gebraucht", hat er mir unter anderem erzählt... (...)
                            Ich bin nicht pflanzenkundig, aber ich teile diese Auffassung auch. Absolut. Es lohnt sich, auch in der eigenen Umgebung nach plötzlich in auffälligem Maß auftauchenden Pflanzen zu schauen, die sich dort ansiedeln.

                            Vor längerer Zeit sprach ich mit meiner Freundin darüber. Sie ist so etwas wie mein Verstand , während ich in unserer Freundschaft eher für das Gefühl zuständig bin.

                            Wir stehen also in ihrem wunderschön verwunschenen Garten und ich erzähle ihr von den Pflanzen, die sich dort ansiedeln, wo sie gebraucht werden. Sie lacht, winkt kopfschüttelnd ab und sagt: "So'n Quatsch! Dann erkläre mir mal, warum sich der Weißdorn da oben in der Grundstücksecke so unverschämt ausbreitet." ... Stoppt... stutzt... runzelt die Stirn... schaut mich an... und wir müssen beide gleichzeitg laut lachen, denn... ihr Herzmotor will seit einiger Zeit nicht ganz so, wie sie will...

                            Da ich dazu neige, meinen Körper gerne mal zu überhören, nutze ich dieses Wissen mittlerweile "von der anderen Seite" aus: ich schaue, was sich ansiedelt, informiere mich, wogegen es hilft und höre dann in mich hinein, ob es gerade gebraucht werden könnte. Damit lässt es sich ganz gut leben.

                            LG
                            Spunk

                            (PS: Nicht nur in diesem Zusammenhang hochspannendes Buch: W. D. Storl / Wandernde Pflanzen: Neophyten, die stillen Eroberer - Ethnobotanik, Heilkunde und Anwendungen)

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                              Einmal Sahara und zurück....

                              Warm ist mir. Nein: Heiß!
                              Zu heiß für…. überhaupt irgendwas!

                              Nölig bin ich. Zu nix kann ich mich aufraffen.

                              Im Forum, hier in meinem Faden, stehen so nette „Hallos“.
                              Ich möchte ausdrücken, wie sehr ich mich darüber freue.

                              Lieben Dank an elandi, Anke und Spunk.
                              Die richtigen Worte für euch fallen mir gerade nicht ein.
                              Was sind jetzt die „richtigen Worte“?
                              Was immer mir einfällt, scheint in der Hitze um mich rum und in mir drin zu verdunsten, noch bevor ich es klar sehen, hören oder gar aufschreiben kann….

                              Sahara-Klima heißt es….. Ich will das nicht.

                              Wobei: Vor Jahren wollte ich unbedingt in diesem Leben noch mal nach Afrika.
                              Und nun ist Afrika in meinem Leben….
                              Wow.
                              Und nun? - Weiter abdumpfen, alles abdunkeln, in den Schatten verkriechen?
                              Ja, ist eine Möglichkeit.

                              Gibt’s eine Alternative? frage ich mal so in mich rein….

                              „Kannst Du Sahara?“ kommt als Gegenfrage.

                              Och nee…. Was soll ich mit dieser Antwort anfangen?
                              „Anfangen!“ echot es in mir zurück….

                              Och nee. Luft anhalte... *schwitz*…

                              Oder?
                              Da regt sich eine Winzigkeit „Spielgeist“ in mir.
                              Neugierig schaue ich der Regung entgegen….

                              Was könnte mich nach draußen bewegen?

                              Das Bild von einer frisch gepflückten Schale Erdbeeren steigt in mir hoch.
                              In der Seitenstraße gab es doch die Tage eine Erdbeerschalen-Station mit einer „Steck-hier-2,--EUR-dafür-rein-Bezahl-Säule“ …
                              Ob diese Station noch steht?

                              Und ist die Aussicht auf Erdbeeren größer als meine Aversion, mit dem Rad durch die Sahara dort hinzuradeln?
                              Oh, tatsächlich: Aussicht > Aversion

                              Nicht weiter zerdenken: Duschen, kurze Sachen an und „raus mit mir!

                              Noch einmal kurz wird mir nölig, als die viel zu heiße Luft beim Radeln um meine Beine streicht und meine Haut prompt mit einem Schweiß-Film reagiert. Ich könnte doch einfach umdrehen...

                              "Hey, ich bin auf Sahara-Expedition! Da ist das normal…."
                              Ach ja….

                              Die Station ist noch da: Ich suche mir meine Belohnungs-Schale aus und stecke brav die Münzen in die Säule.



                              Und weiter geht’s….
                              Alles sonst wie ausgestorben…
                              Nur ganz vereinzelt stehen Menschen mit Gartenschläuchen in ihren Gärten und wässern ihre „Blühlinge“…

                              Was ein Luxus: Meine Sahara hier hat Gartenschläuche….
                              „… und Erdbeeren im Gepäckträger“ erinnert mich mein Spielgeist… Jo….

                              Ab durch die Querstraßen Richtung Ackerflächen….

                              Stoppelacker links und Mais-Acker rechts…. Schön. Nett.
                              Keine Lust, zu fotografieren….

                              Und einen eleganten Kringel Richtung nach Hause…
                              Will lieber unter kühlen Bäumen fahren…

                              Und dann haut mich eine Blütenpracht fast um.
                              Ich bremse und fotografiere und stelle einfach nur fest:
                              Wenn ich mich einlasse auf das Schöne auf meinem Weg, mich berühren lasse, dann ist auf einmal alles ganz einfach!
                              Ich liebe es!








                              In der nächsten Seitenstraße finde ich Sahara-Gänse und Sahara-Kühe….. *kicher*…






                              Jetzt heimwärts, will ja nicht übertreiben…

                              Solange ich mich auf den Fahrtwind beim Radeln konzentriere, geht’s…
                              Jetzt nicht mehr anhalten, nur Fahrtwind genießen....

                              An der letzten Kreuzung vor Zuhause treffe ich auf einen Radler in voller Radler-Sport-Montur und sehe, dass er mich anspricht…. ….höre nur als letztes Wort „…Weg?“

                              Ich halte an, breche sofort in noch mehr Schweiß aus und mache mich bereit, ihm eine Wegbeschreibung geben zu müssen/sollen….

                              Er wiederholt seine Frage: „Stehe ich im Weg?“
                              „Nö“, lache ich, „ich dachte, Sie wollen nach dem Weg fragen“….
                              „Nö“, antwortet er nun ebenfalls lachend, „den weiß ich“.

                              Und beide sagen wir wie aus einem „Guß“: „Alles gut!“

                              Die letzte Seitenstraße radelnd bemerke ich, dass mich diese Kurz-Begegnung gelüpft hat.
                              So was Kleines, quasi "Begegnung light", das ist für mich Seelen-Balsam heute.

                              Und dann bremse ich doch noch mal: Mein Blick bleibt auf wohlig kühlem Blau kleben….

                              Spannend: Nur mit dem Blick eintauchen in das vor mir liegende Blüten-Blau scheint mich runter zu kühlen…. Liegt die Sahara nicht am Atlantik?



                              Zuhause.
                              Nasses Handtuch in den Nacken.
                              Erdbeeren geputzt (Ver-putzen steht noch aus…)

                              Fazit:
                              Hey - Ich kann Sahara!

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                                Liebe Pitti,

                                danke fürs Mitnehmen und Zeigen!

                                Und: Manchmal braucht's keine Worte und schon gar nicht die Suche nach den "richtigen"

                                Lieben Gruß
                                elandi

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