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    #46
    Gerade kann ich eure Beiträge noch nicht einmal lesen, da ich nur am Weinen bin.

    Heute habe ich zum ersten Mal eine Hälfte einer Berufsschulklasse informiert, dass ich wahrscheinlich in der nächsten Zeit einmal für ein paar Wochen ausfallen werde. Ich konnte gar nicht wirklich erklären warum. Nur, dass es sich eben um keine körperliche Krankheit oder schwere OP handelt.

    Daraufhin haben sie nur noch geschwiegen ... Für mich war das echt eine mehr als schwere Situation, wobei ich die Jungs und Mädels sehr gut verstehen kann mit ihrer Reaktion. Diese Gruppe mag ich mehr als gerne ebenso wie die andere Hälfte der Klasse, die ich nächste Woche Mittwoch wiedersehe.

    Ich wollte sie mehr als gerne darüber informieren, damit sie nicht im Unklaren sind/gelassen werden die nächste Zeit. Außerdem habe ich ihnen signalisiert, dass ich sie gerne weiterhin unterrichten möchte und auch die nächsten beiden Jahre bis zu ihrer Prüfung!

    Und jetzt? Jetzt tut mir das alles so weh! Die Tränen laufen ohne Ende.

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      #47
      Liebe Träumerin,

      welche Reaktion hättest du denn erwartet oder dir gewünscht?

      Liebe Grüße

      jule

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        #48
        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
        Die totale Angst, dass das alles nur einmalig so gut war bei der Therapeutin und sich dann letztendlich als totaler Flop rausstellt.
        Bei mir gab es Höhen und Tiefen. Ich kann mich an beides noch gut erinnern, aber eigentlich erinnere ich mich lieber an die guten Dinge. Es hat mir was geholfen (wenn auch nicht in allen Bereichen) und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.

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          #49
          jule, ganz ehrlich? Nichts. Da ich weiß/erahnen kann, dass es schwer ist, mit so einer Situation umzugehen und wahrscheinlilch jedem (also ihnen/der Klasse wie mir) die Worte schwer fallen.

          Ich glaube, das ist es für mich, was es so schwer macht: ich konnte ihnen nicht mal genau erklären, warum/wieso ich für ein paar Wochen ausfalle. Und ich habe - mal wieder - Angst/Sorge, dass sile meinen, es hat mit ihnen zu tun.

          Das stimmt so überhaupt nicht Ich "liebe" diese Klasse, wollte sie informieren, damit sie sich nicht "im Regen stehengelassen" fühlen.

          Mir tut es halt so weh, da ich noch nie (!) meine Schüler und Klassen alleine gelassen habe, immer (!) für sie da war.

          Und jetzt? Jetzt lasse ich sie alleine. Und dann? Ich möchte sie gerne weiter unterrichten. Ob das dann noch geht? Ob diese Klassen mir im Anschluss noch/wieder überlassen werden?

          Das ist es, was mir so weh tut. Ich LIEBE viele Schüler bzw. eben Klassen von mir. Das zeigt es mir zum wiederholten Male, wie gerne ich meinen Job mache und mich dem allem verbunden fühle.

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            #50
            Liebe Reifende,

            das kann ich mir schon gut vorstellen, dass es wahrscheinlich beide Seiten gibt.

            Ich wünsche mir halt so sehr, dass mir in der nächsten Zeit überhaupt mal wieder geholfen werden kann, dass ich meine Zukunft eines Tages wieder mit mehr Leichtigkeit und Zuversicht gestalten kann.

            Und ob es in allen Bereichen helfen kann? Das wage ich auch zu bezweifeln. Vielleicht muss man sich auch irgendwann mit Teilbereichen zufrieden geben und den Rest selber (oder auf andere Art und Weise(Hilfe) lösen!?

            Ich weiß es nicht.

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              #51
              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

              Ich glaube, das ist es für mich, was es so schwer macht: ich konnte ihnen nicht mal genau erklären, warum/wieso ich für ein paar Wochen ausfalle. Und ich habe - mal wieder - Angst/Sorge, dass sile meinen, es hat mit ihnen zu tun.
              Das tust du auch besser nicht, denn das ist Privatsache. Ich halte es für klüger, solche Dinge nicht nach außen zu tragen.

              Du bist bestimmt wichtig für sie, aber in der Zeit wird sich auch jemand anderes finden, der sie unterrichtet.

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                #52
                Bei uns sind übrigens auch zwei Kolleginnen "einfach so" weg. Die eine aus Krankheitsgründen, die andere kriegt den Vertrag nicht verlängert und hat dann kurzerhand einfach selbst gekündigt und geht mitten im Schuljahr.
                Alles geht trotzdem weiter und es muss nicht deine Sorge sein wie.

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                  #53
                  Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigen
                  Das tust du auch besser nicht, denn das ist Privatsache. Ich halte es für klüger, solche Dinge nicht nach außen zu tragen.
                  Das sehe ich auch so.

                  Ich vermute auch nicht, dass Azubis im jugendlichen Alter auf die Idee kämen zu vemuten, dass dein Ausfall etwas mit ihnen zu tun hätte. Dazu hätte es in der Vergangenheit Anlässe geben müssen. Und im jugendlichen Alter gibt es i.d.R. ganz andere Dinge, die einen in Beschlag nehmen. Das meine ich jetzt nicht abwertend dir gegenüber. Aber jeder hat seine eigenen Baustellen und ich denke, Jugendliche verkraften ganz gut auch einen Lehrerwechsel.

                  Ich finde auch nicht, dass du sie im Stich lässt. Du kümmerst dich um das Wichtigste, was du hast, deine Gesundheit. Danach bist du um so fitter. Du hast ja auch geschrieben, dass du die Klasse weiterhin betreust. Insofern seht ihr euch ja wieder.

                  Beim Lesen habe ich aber auch überlegt, ob du dich mit deinem Job nicht über-identifizierst. Denn hier könnte es problematisch werden, wenn du das Gefühl hast, nicht das zurückzukriegen, was du investierst. Ich finde, es muss ein gesundes Gleichgewicht aus Job und Privatleben geben.

                  Ich denke, jeder von uns hat in seinem Leben immer wieder Baustellen. So ist nun mal das Leben. Die Frage ist, wie man ihnen begegnet. Ich wünsche es dir sehr, dass du in der Therapie Techniken vermittelt bekommst, die dir es ermöglichen, die Baustellen leichter zu bearbeiten.

                  Liebe Grüße

                  jule

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                    #54
                    Na klar, den wahren Grund würde ich ihnen auch nie erklären - das ginge zu weit.

                    Trotzdem - mir tut es unheimlich weh.

                    Genug der Worte, genug der Erklärung; vielleicht drücke ich mich ja auch missverständlich aus, was meine Schüler/Klassen betrifft!?

                    EGAL! Genug geredet/geschrieben.

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                      #55
                      Hallo jule,

                      das, was du geschrieben hast, ist für mich ein interessanter/wichtiger/sensibler Aspekt:

                      Beim Lesen habe ich aber auch überlegt, ob du dich mit deinem Job nicht über-identifizierst. Denn hier könnte es problematisch werden, wenn du das Gefühl hast, nicht das zurückzukriegen, was du investierst. Ich finde, es muss ein gesundes Gleichgewicht aus Job und Privatleben geben.

                      Das mag durchaus sein, denn es ist "Alles" in meinem Leben. Ich habe nchts anderes außer meinem Job. Er ist mein Leben (sozusagen).

                      Ach jule, alle Worte sind gerade zu viel. Ein "Privat"leben gibt es sozusagen bei mir nicht. Der Beruf ist das einzige, was ich "habe". Alles andere ist schon lange und oft und viel schiefgelaufen ...

                      Und ja, vielleicht/wahrscheinlich "über-identifiiere" ich mich damit ... Das ist der Bereich, der "mein Leben" ausmacht. Ein sog. "Privatbereich" fehlt bei mir/gibt es nicht. Alles ist zerbrochen/kaputt gegangen; auoßerdem gehöre ich oftmals gar nicht (mehr) dazu, da in meinem Alter (das hört sich jetzt noch alles bescheuerter an!) viele ihre Familen haben.

                      Bitte glaubt mir, von diesem Wunsch habe ich eh schon lange Abstand genommen. Darum geht es mir schon lange (!) nicht mehr. Sch... drauf!

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                        #56
                        Heute abend habe ich mit einer - für mich seit einigen Jahren - guten Freundin Kontakt aufgenommen (telefonisch). Ich, nochmal ich!, habe das gebraucht.

                        Viele Fehler habe ich gemacht in den letzten Jahren, jedoch viellleicht auch nicht ganz alleine!?

                        Mich hat das so entspannt, nach - gefühlten - vielen Jahren mit dieser Frau wieder Kontakt aufzunehmen.

                        Vielleicht war das damals eh der Anfang der (meiner) gesamten Geschichte!? Ich weiß es nicht, kann es nicht selber (oder nur in Anteilen!?) analysieren ...

                        Fest steht, dass wir nach über zwei Jahren (oder noch länger?) gesprochen haben wie beinah vorher... Vieles konnte ich erklären/habe ich versucht zu erklären.

                        Da dieser "Kur"ort nicht zu weit von ihr entfernt liegt, hat sie sogar gemeint,l mich dort einmal zu besuchen in der Zeit. - *freu*

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                          #57
                          Liebe Träumerin,

                          es tut weh, wenn man für Menschen, die einem besonders am Herzen liegen, nicht mehr so dasein kann, wie man es gerne würde. Ich habe das während meiner Depressionszeit mit meinen Kindern erlebt. Es hat höllisch wehgetan, ihnen nicht mehr die Mutter sein zu können, die ich ihnen sein wollte. So ähnlich wird es Dir mit Deinen Schülern gehen, insbesondere mit Deiner Lieblingsklasse. Denn Du hast als Lehrerin an Dich selbst einen hohen Anspruch, was Deinen Schülern sehr zugute kommen wird.

                          Aber es gibt eben auch einfach Zeiten, in denen man sich erstmal und ggfs. ausschließlich um sich selbst kümmern muss, damit man überhaupt wieder für andere dasein kann. Da hilft dann alles nichts. Wenn Du einen schweren Unfall gehabt hättest, müsste Deine Klasse auch eine Weile auf Dich verzichten. Und so wird es dann eben auch demnächst sein, falls Du einen Kliniksaufenthalt einschieben kannst. Deine Klassen werden sich mit der Situation arrangieren. Sie werden Dich bestimmt vermissen, aber sie werden klarkommen.

                          Viel schwerer ist es für Dich als für sie, glaub mir. Es ist nicht leicht umzuschalten, wenn man sich angewöhnt hat, viel für andere zu machen und zu regeln. Es gibt aber eben diese Zeiten, in denen das Wichtigste überhaupt ist, dass man sich um sich selber kümmert und zwar mit aller Energie, die man noch hat. Dazu muss man den anderen und dem Rest der Welt zutrauen, dass sie ohne einen zurechtkommen, wenn sie müssen. Man muss sich von dem Gedanken verabschieden, dass man selbst die Welt am Laufen halten muss. Das ist eine Form des Loslassens, die nicht leicht oder mit einem Mal zu erlernen ist. Das braucht eine Weile. Aber es ist ganz, ganz wichtig, dass Du liebe Träumerin, Dir selbst und der Lösung Deiner Probleme jetzt so viel Aufmerksamkeit widmest, wie Du sie bisher anderen und ihrern Problemen geschenkt hast.

                          Eine wichtige Verbündete hast Du ja in der neuen Therapeutin gefunden. Das freut mich weiterhin sehr für Dich, auch wenn bei Dir selbst Ängste diese Finde-Freude überschatten. Es ist "normal", dass sich die schönen und guten Gefühle während einer Depression nicht lange halten oder sogar gar nicht zeigen. Umso wichtiger ist es, dass Du Dir wieder einen Zugang zu Deiner innerern Ruhe, Freude und Stabilität freischaufelst, am besten zusammen mit der Therapeutin.

                          Alles Gute dafür wünscht Dir
                          Deine Chaja

                          PS: Sei auf diesem Weg auch herzlich für die PN bedankt!

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                            #58
                            Es liest sich so schön, dass nun zwei Menschen in Dein Leben getreten sind, die Dir mit ihrem Dasein helfen.
                            Du bist wirklich auf dem Weg nach oben..... so empfinde ich es.

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                              #59
                              @Liebe Chaja,

                              es tut weh, wenn man für Menschen, die einem besonders am Herzen liegen, nicht mehr so dasein kann, wie man es gerne würde. Ich habe das während meiner Depressionszeit mit meinen Kindern erlebt. Es hat höllisch wehgetan, ihnen nicht mehr die Mutter sein zu können, die ich ihnen sein wollte. So ähnlich wird es Dir mit Deinen Schülern gehen, insbesondere mit Deiner Lieblingsklasse. Denn Du hast als Lehrerin an Dich selbst einen hohen Anspruch, was Deinen Schülern sehr zugute kommen wird.

                              Ja, es tut mir sehr weh. Und ich bin mir auch nicht (mehr) sicher, ob das der richtige Weg war, es meinen Schülern mitzuteilen, dass ich für ein paar Wochen ausfalle ...

                              Und ob ich einen hohen Anspruch habe? Ich weiß es nicht? Und ob ich meine Schüler gut versorge/gut versorgt habe bis zu diesem Termin? Eher habe ich ein schlechtes Gewissen und das permanente Gefühl, ich hätte noch viel mehr tun müssen/können.

                              Das ist wie verhext, dass ich immer noch mehr und noch mehr geben will. Und ja, nicht loslassen kann!

                              @Liebe Tamina,

                              Du bist wirklich auf dem Weg nach oben..... so empfinde ich es.

                              Manches Mal habe ich den Eindruck, ich falle immer noch tiefer ... Heute bin ich daheim geblieben. Andauernd möchte ich so vieles erledigen und schaffen - und eigentlich bekomme ich so gut wie gar nichts auf die Reihe.

                              Ich schäme mich ganz. Vor allem, wenn in wenigen Tagen, wenn es denn tatsächlich losgeht in diese "Kur", hier Leute nach meiner Wohnung/Blümchen usw. schauen müssen.

                              Ich weiß gar nicht, wann ich alles, was anfällt, erledigen will. Irgendwie und irgendwann muss es dann halt mal sein (vielleicht lege ich dann, wenn der Druck zu groß wird, mehrere Nachtschichten ein!? Manchmal denke ich, es wäre schön, wenn hier jemand vorbeischauen würde (also hier = bei mir daheim), mir keinerlei Vorwürfe macht und mir "unter die Arme greift" ...

                              Aber: ob ich das wirklich will? Diese Frage kann ich eigentlich auch nicht richtig beantworten. Vielleicht wäre es mir dann auch gleich zu viel, wenn sich Leute hier einmischen!?

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                                #60
                                ... Nachdem ich bis eben schon auf dem Sofa geschlafen hab, fühle ich mich "einigermaßen" wach bis ich vollends ins Bett wechsle.

                                Es war ein sehr schöner Tag: meine Eltern hatten mich besucht und mein Vater hat mir bei ein paar Dingen geholfen. Ansonsten sind wir draußen gewesen: in einem schönen Lokal in der Sonne zum Essen gesessen, noch kurz in der Stadt (meine Mutter hatte nach etwas bestimmtem gesucht - und gefunden ).

                                Den Abend habe ich wieder alleine verbracht. Und ja, da spüre ich es doch langsam wieder, dass ich Kontakte möchte. So vieles ist zerbrochen in der letzten Zeit ... Einige haben sich von mir zurückgezogen, als es mir schlecht ging; von anderen habe ich mich zurückgezogen, da ich das Gefühl hatte, mehr zu geben als zu bekommen.

                                Meine beiden besten Freunde sind einfach sehr weit weg: die eine wohnt ca. 300 km von mir entfernt. Die andere ca. 50 km. Na ja, und eine Dritte sehr liebe Person, die jetzt immer wieder mal für mich da war, ist wochenends immer mit ihrem Mann und befreundeten anderen Ehepaaren unterwegs. So langsam wünsche ich mir wieder mehr soziale Kontakte.

                                Gerade hatte ich einen total blöden Traum. Ich war beim Zahnarzt und hat einfach immer und immer weiter gemacht und ich hatte keine Chance mich zu wehren - ich h... solche Träume. In denen ich mich völlig wehrlos fühle. Wie "eingesperrt". Daran bin ich dann, glaube ich, aufgewacht. Zum Glück!

                                Bevor meine Eltern heute gekommen sind, hatte ich total viel zu tun, um meine ganzen Papierstapel und Wäscheberge irgendwohin zu verstauen und zu versorgen ... Es ist mir alles ganz peinlich ... Weiß manchmal nicht, wohin mit all meinen Sachen ... es ist zu viel! Momentan.

                                Allerdings war das wohl die beste Idee, alles irgendwie wegzuräumen. Somit hatten wir einen schönen, entspannten Tag miteinander, was mir auch unendlich gut tat. Der Rest wird sich alles zeigen. Das Wetter scheint ja jedenfalls schon wieder zu kippen. Gerade war es total stürmisch draußen; allerdings bei 23 (!) °C um diese Uhrzeit ... Falls es dann in den nächsten Stunden weniger heiß und sonnig als heute, dann MUSS ich weiter ran - step by step. Vielleicht erst mal anfangen zu bügeln!? Die anderen Unterlagen (Papierberge) müssen halt dann noch etwas warten. Oder ich mache morgen (nein heute) dann an, die aktuellen Stapel auf meinem Schreibtisch abzubauen. Naja, und vieles hab ich dann in einen abschließbaren Schrank reingestopft (im wahrsten Sinn des Wortes) ... Habe immer noch versucht bei der ganzen Aktion, den "Überblick" zu behalten und wichtige Dinge von unwichtigen gesondert in dem Schrank zu lagern ...

                                Definitiv geht es ab dem 8. Mai los. Ich bin schon immer wieder sehr nervös. Es fällt mir schwer, mir das einzugestehen, ich merke es aber an meiner inneren Unruhe.

                                Gerne hätte ich mein eigenes Fahrrad mitgenommen. Das geht nicht, da ich keinen Fahrradträger für/an meinem Auto habe. Eins dort leihen? Ich weiß es nicht. Wenn ich für mich alleine unterwegs bin, dann ist es ja okay. Allerdings, wenn ich dort in der "Kur" ein paar nette Leute kennenlerne, diese evtl. ihr Fahrrad dabei haben, dann wird es vielleicht doch schon wieder schwieriger, bis ich mir irgendwo eines organisiert habe (und dann ja auch nicht gewöhnt bin ...). Ach Sch... manchmal fühle ich mich doch schon sehr "eingeschränkt"

                                Ob ich beim nächsten Auto eine Anhängerkupplung dazunehme? Allerdings ist dies ja wohl auch wieder ein immenser Aufpreis. Und den Fahrradträger habe ich dann immer noch nicht ...

                                Manchmal ärgern mich solche Dinge richtig. Da habe ich ein schönes Fahrrad, muss mir aber ständig aus obigem Grund eines mieten, da es eben anders nicht geht ... Weder finanziell noch mit sonstiger Hilfe, mir ein Fahrrad auf einen Heckträger zu hiefen - schreibt man das so, also mit f oder v? (falls ich denn überhaupt einen hätte).

                                Na ja, und falls ein paar Leute in dieser "Kur" eines dabei haben, muss ich quasi erst mal alles "verkomplizieren" bis ich mir ein geliehenes organisieren kann ... Ich kann dann vor Ort losradeln, sondern muss evtl. in die nächstgelegene Stadt, um mir eines zu organisieren. Ach, das ist doch alles Käse ...

                                Und jetzt? Jetzt ist alle Müdigkeit verflogen. Gut, dass ich hier Internet habe. Das habe ich ja dort dann nachts wohl nicht. Das heißt, ich nehme ein neues Handy mit, allerdings darauf (länger) zu schreiben, erscheint mir etwas kompliziert. Immerhin kann ich hier lesen.

                                Überhaupt bin ich ja eher so ein Nachtmensch. Auch, wenn ich nicht vorher abends auf dem Sofa geschlafen habe ... Ich war noch nie jemand, der übermäßig viel Schlaf gebraucht hat. Und wenn, dann eben eher morgens ... Hier ist es so, dass ich (fast) jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen muss. Allerdings: je später der Abend, desto schöner/entspannter für mich ... Da habe ich das Gefühl, endlich habe ich etwas vom Tag ... Hört sich komisch an, was?

                                Höre nun (vorerst) auf an dieser Stelle.

                                Eure nervöse Träumerin

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