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Bin ich auf dem richtigen Weg?

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    #16
    ich finde es gut dass du so konsequent bist und dir einfach ein Jahr auszeit nimmst! Wenn ich an so etwas denken würde käme mir erst einmal die Meinung anderer in den Sinn (was denken die dann über mich?!). Ungewissheit war auch bei mir lange ein Problem. (Werden die Depressionen wieder kommen, etc?!) Dieses Gefühl kann sehr erdrückend sein und einem den Schlaf rauben! Jedoch denke ich dass du durch deine Selbstständigkeit (die du wenn vorher nicht vorhanden, definitiv durch deine "Selbstfindungsphase" bekommen hast) auf jeden Fall auf die Beine kommst. ich weiß jetzt leider nicht allzuviel über deine gegenwärtige Situation...
    Tja ich habe mir gesagt, dass kann ja nicht alles im Leben gewesen sein, Tag für Tag in einem Job zu arbeiten der mir keinen Spaß mehr macht. Der Stress wurde auch immer mehr (selbst gemachter natürlich auch ). Und da ich auch ein Naturmensch bin, habe ich mir gesagt, ich gönne mir jetzt mal 1 Jahr Auszeit und schaue einfach was will ich weiter in der Zukunft machen. Was mir momentan auch nicht so leicht fällt, da ich vorher regelmäßig Gehalt auf meinen Konto hatte und jetzt sehen muss, dass ich so über die Runden komme. Merke auch, dass ich viel Ruhe benötige und mir selbst hier nicht immer die Zeit dazu nehme. .

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      #17
      Und weißt du schon in welche Richtung du dich in Zukunft bewegen willst @daggi? bzw. weißt du schon wo du die nächsten Tage unterkommen kannst ?
      mfg

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        #18
        ein paar Optionen habe ich schon wo ich unterkommen kann...
        ist ja nur für ein paar Tage zum Glück.

        Ich möchte gerne etwas in Richtung Meditation, Reiki, Coach machen...Und werde wahrscheinlich dann in D. noch eine Ausbildung zum Letzteren machen...

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          #19
          Ich hoff ich hab das jetzt richtig verstanden.. quasi Coach für Meditation und Reiki? Musste mich erst mal ein bissl informieren! ^^
          Hört sich auf jedenfall interessant an! Viel Glück dabei von meiner Seite!

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            #20
            und du jack,

            du hast geschrieben, du hast bald dein abi fertig und studierst dann auf lehramt?

            keine ahnung wie das in germany ist, musst du dich da auch schon in eine bestimmte richtung festlegen?

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              #21
              Jap, muss ich. Die ist aber schon relativ fest... Lehramt fürs Gymnasium auf Englisch, und sozialkunde. und als drittfach (wenns geht, da gibts so weit ich weiß nur begrenzte Plätze) schulpsychologie (wie passend ^^).

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                #22
                grins,

                ja jack, das klingt wirklich so, als wüsstest du gar nicht so schlecht, wohin dein weg dich führen soll!

                ich klopf dir mal virtuell auf die schulter und bitte dich stolz auf dich zu sein, weil du schon in so jungen jahren um deine stärken weisst.

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                  #23
                  Mein bester Freund hat mich heute gefragt warum ich eigentlich unzufrieden bin. Wegen meinen beruflichen Aussichten bestimmt nicht! Aber Beruf ist nicht alles. Ich fühl mich einfach einsam und unbeliebt...
                  Jetzt komm ich mir langsam ehrlich gesagt ein bisschen schäbig vor und kann gar nicht mehr genau sagen warum ich eigentlich unzufrieden bin. wie ein kleiner Junge der seinen Lolli verloren hat... :) (und den gibts ja an jeder Ecke!)
                  Ich hätte mich so einem Forum schon viel eher anschließen sollen! Wahrscheinlich ist das hier der selbe Effekt wie damals in der Psychiatrie.. Geteiltes Leid ist halbes Leid...

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                    #24
                    ...........oder: hier wissen die Menschen, wovon sie sprechen. Bei Fachleuten bezweifle ich das manchmal.

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                      #25
                      Ich rede bestimmt nicht von den Medizinern... Tabletten verschreiben kann jeder. Ich rede einerseits von den Pflegern, hauptsächlich aber von den anderen Menschen die ich dort kennen lernen durfte... Großartige Menschen, jeder für sich! Leider habe ich zu keinem mehr Kontakt.. wahrscheinlich aus Schamgefühl (zu meiner eigenen Schande)

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                        #26
                        hey jack,

                        nicht schäbig fühlen, das ist quatsch.

                        ich erinnere mich noch gut an die zeit, als ich in deinem alter war und weil meine kinder sich nun in einer ähnlichen phase befinden, ist das natürlich wieder sehr lebendig geworden. als junger mensch liegt einem, wie man so schön sagt, die welt zu füssen. aber andererseits, gibt es so unendliche viele möglichkeiten, dass es gar nicht so einfach ist, da eine halbwegs vernünftige entscheidung zu treffen.

                        und abgesehen davon hat man träume. jeder seine eigenen. auch ich wollte, wie du, sehr gerne früh eine familie haben, gerade weil in meiner eigenen kindheit nicht alles rund gelaufen ist. vielleicht wollte ich auch nur beweisen, dass man es besser machen kann, aber da bin ich mir nicht 100 prozent sicher.

                        heute, wo ich ungefähr doppelt so alt bin, wie du jetzt, kann ich von mir behaupten, dass mein leben bisher ungefähr so verlaufen ist, wie ich mir das gewünscht habe, obwohl es auch rückschläge und schwierigkeiten gab. aber du hast das alles noch vor dir und weisst nicht, ob sich deine träume verwirklichen lassen.

                        deine heransgehensweise, erstmal für einen guten job zu sorgen finde ich sehr richtig. das ist etwas, was man m.e. nicht auf irgendwann später verschieben sollte. die richtigen voraussetzungen sollte man frühst möglichst legen. dieser weg wird dir weitere möglichkeiten eröffnen. in deiner ausbildung wirst du auch mädchen kennen lernen, deren interessen ähnlich den deinen sind und das wird es möglicherweise um einiges einfacher machen.

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                          #27
                          Zitat von just me Beitrag anzeigen
                          auch ich wollte, wie du, sehr gerne früh eine familie haben, gerade weil in meiner eigenen kindheit nicht alles rund gelaufen ist. vielleicht wollte ich auch nur beweisen, dass man es besser machen kann, aber da bin ich mir nicht 100 prozent sicher.
                          Interessante Theorie! Ich stelle mir oft und gerne vor mit meinem Sohn/meiner Tochter zu lernen oder die Hausaufgaben zu machen. Mit ihnen über ihre Probleme zu reden oder sie bei ihren Hobbys zu unterstützen.. Einfach für sie da zu sein. Für mich kam mein Vater dafür auch nie in Frage. Dafür war meine Mutter, und nach ihrem Tod meine Schwester verantwortlich...

                          Es ist echt angenehm mit reiferen Menschen über solche Themen zu reden. Mit Gleichaltrigen hatte ich schon immer Probleme (ich bin oft gelangweilt von den üblichen Gesprächsthemen...)
                          Wie viele Kinder hast du eigentlich und wie ist die Beziehung zu ihnen? Selbstverständlich musst du nicht antworten.

                          mfg

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                            #28
                            mein sohn ist 22 und meine tochter 20 jahre alt.

                            unser verhältnis ist ausgezeichnet, aber ich habe auch die eine oder andere feder lassen müssen. eine weile lang, wurde ich durch meinen sohnemann liebevoll "paranoia-mum" genannt, weil er meinen kontrollwunsch mitunter für ziemlich übertrieben hielt.

                            im august ist er ausgezogen. er wohnt nun mit einem kumpel zusammen, der, wie mir sein bester freund erzählte, wohl auch die triebende kraft bei dieser aktion gewesen sein soll.

                            ich musste lernen, meine kinder loszulassen. meine tochter wohnt schon seit längerer zeit bei meinem ex-mann. nach der scheidung war sie die halbe zeit bei mir und die andere hälfte bei ihm. aufgrund von umzügen hat es sich nun so ergeben, dass sie nun ganz dort wohnt. mit ihr traf ich die vereinbarung, dass ich leider nicht mehr täglich sehen kann, was in ihrem leben passiert und daher einfach darauf angewiesen bin, dass sie sich meldet, wenn sie meinen rat oder sonst was von mir braucht.

                            das klappt extrem gut. wir treffen uns auch ab und zu mal in der stadt, oder machen mal eine woche zusammen ferien. mein sohn war immer bei mir und hatte nie das bedürfnis mich auch noch im urlaub um die ohren zu haben .

                            inzwischen klappt es aber auch bei ihm so, dass er kommt, wenn irgendetwas ist, bei dem er meinen rat braucht. und nicht nur das. als er im urlaub war, kamen sogar die von mir immer gewünschten, ich bin gut angekommen sms und einen tag nach seiner rückkehr stand er vor der türe, um mir seine urlaubsfotos zu zeigen. er war im kosovo und nahm an einer muslimischen hochzeitsfeier teil. die lebensverhältnisse, die er dort zu sehen bekam, haben so einiges, was er hier nicht so gut findet relativiert.

                            beide haben in den nächsten jahren ihre fachhochschulausbildung vor sich. mein sohn wird nebenberuflich wirtschafts-informatik studieren und die kleine vollzeit soziale arbeit. bei der auswahl der studiengänge habe ich sie begleitet und beraten und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie damit die für ihre persönlichkeiten richtigen wege gehen.

                            sohnemann hat sich kürzlich über diesen ausbildungsgang soziale arbeit mokiert. was wird man da und wozu soll das gut sein? aber umgekehrt könnte meine tochter wohl dieselbe frage zur wirtschafts-informatik stellen

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                              #29
                              Erst mal mein Beleid zur Scheidung. Jetzt kann ich mir auch etwas unter den Rückschlägen vorstellen...
                              Ich wollte dir aber auch sagen dass du nicht nur stolz auf deine Kinder sein kannst... Ich bin mir absolut sicher dass es zum größten Teil von der Erziehung abhängt ob Kinder akademiker sind/sein werden!
                              Meine Hochachtung! Du scheinst auch sehr stolz auf sie zu sein!

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                                #30
                                lieber jack,

                                ist ja alles soweit gut ausgegangen. ich bin auch schon seit ein paar jahren in 2. ehe verheiratet und meine kinder kommen mit ihm ganz gut klar. sohnemann arbeitet in derselben firma wie mein mann und er war gestern mit einem kumpel zum "golf-turnier" beim kronsohn.

                                ja, rückschläge gibt's einfach in jedem leben. die können einen mitunter auch mal für eine weile am boden liegen lassen, was aber auch egal ist, solange man irgendwann wieder aufsteht.

                                klar bin ich stolz auf sie, aber das wäre ich auch, wenn sie nicht akademiker werden würden. weil bei mir persönlich aber jegliche förderung in dieser richtung nicht stattfand, war es für mich extrem wichtig, sie intensiv zu begleiten. als ich letzte woche mit meiner mutter sprach, sagte sie einmal mehr: davon verstehe ich nix. naja, ich verstehe auch nicht alles, möchte aber meinen "job" als mutter trotzdem so gut als möglich machen.

                                worüber ich mich für mich freue ist einfach der umstand, dass ich mich darauf verlassen kann, dass sie kommen, wenn sie irgendwo anstehen. aber inzwischen kommen sie auch mal einfach so, was natürlich umso schöner ist.

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