Hallo an alle,
Ich denke schon seit einigen Jahren ueber mich und mein Leben nach, habe einige Krisenzeiten hinter mir und auch schon Versuche gestartet mein Leben zu veraendern und kann mich dennoch nicht als gluecklich bezeichnen.
Heute habe ich ein zentrales Problem erkannt, welches sich ueber die letzten Jahre bei mir entwickelt hat und, das mich, glaube ich, sehr einschraenkt.
Und zwar habe ich ein sehr grosses soziales Problem im Umgang mit anderen Menschen. Einfach gesagt - mir gehen anderen Menschen sehr leicht auf die Nerven.
Bisher habe ich das nie besonders ernst genommen, aber durch ein Gespraech mit einem Freund, ist mir heute aufgefallen, wie sehr dieses Problem mein Leben beeinflusst.
Zum Beispiel bin ich angenervt bei der Arbeit von Kunden, die sich beschweren oder von Kollegen, die mich stressen. Solche Dinge koennen mir ein ganzes Wochenende verderben, weil sie mich ewig lange beschaeftigen. Aber auch in vielen anderen Bereichen nerven mich Menschen - wenn ich durch die Fussgaengerzone gehe und jemand vor mir langsam laeuft, geht es mir auf den Zeiger. Aber gleichzeitig bin ich auch sauer, wenn jemand hinter mir draengelt. Das kann doch nicht normal sein?
Und wie haeufig, habe ich mich selbst schon dabei erwischt, dass ich Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne, sofort als unsymphatisch bewerte. Das ist unfair von mir, aber ich komme einfach nicht dahinter, warum ich so geworden bin.
In den letzten Jahren habe ich auch privat den Rueckzug begonnen, indem ich mich emotional, aber auch raeumlich so weit distanziert habe von anderen, um ja nicht gestoert zu werden.
Ich frage mich, ob es auch andere gibt, die dieses Problem kennen und mir vielleicht sagen koennen, woran es liegt, dass ich so graetzig geworden bin. Oder ist es ein normales gesellschaftliches Problem, weil Menschen tatsaechlich unfreundlicher und motziger geworden sind und wir uns alle gegenseitig auf die Nerven gehen? Was ist mit den Leuten, die gerne mit anderen Leuten zusammen sind? Ich habe schon haeufig Aussagen gehoert von anderen wie z.B. - Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen...Was motiviert diese Leute? Oder lassen Sie Meckereien oder Draengeleien von anderen einfach besser an sich abprallen?
Ich waere euch sehr dankbar, wenn ihr mir berichten wuerdet....
Viele Gruesse
Tequilla
Ich denke schon seit einigen Jahren ueber mich und mein Leben nach, habe einige Krisenzeiten hinter mir und auch schon Versuche gestartet mein Leben zu veraendern und kann mich dennoch nicht als gluecklich bezeichnen.
Heute habe ich ein zentrales Problem erkannt, welches sich ueber die letzten Jahre bei mir entwickelt hat und, das mich, glaube ich, sehr einschraenkt.
Und zwar habe ich ein sehr grosses soziales Problem im Umgang mit anderen Menschen. Einfach gesagt - mir gehen anderen Menschen sehr leicht auf die Nerven.
Bisher habe ich das nie besonders ernst genommen, aber durch ein Gespraech mit einem Freund, ist mir heute aufgefallen, wie sehr dieses Problem mein Leben beeinflusst.
Zum Beispiel bin ich angenervt bei der Arbeit von Kunden, die sich beschweren oder von Kollegen, die mich stressen. Solche Dinge koennen mir ein ganzes Wochenende verderben, weil sie mich ewig lange beschaeftigen. Aber auch in vielen anderen Bereichen nerven mich Menschen - wenn ich durch die Fussgaengerzone gehe und jemand vor mir langsam laeuft, geht es mir auf den Zeiger. Aber gleichzeitig bin ich auch sauer, wenn jemand hinter mir draengelt. Das kann doch nicht normal sein?
Und wie haeufig, habe ich mich selbst schon dabei erwischt, dass ich Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne, sofort als unsymphatisch bewerte. Das ist unfair von mir, aber ich komme einfach nicht dahinter, warum ich so geworden bin.
In den letzten Jahren habe ich auch privat den Rueckzug begonnen, indem ich mich emotional, aber auch raeumlich so weit distanziert habe von anderen, um ja nicht gestoert zu werden.
Ich frage mich, ob es auch andere gibt, die dieses Problem kennen und mir vielleicht sagen koennen, woran es liegt, dass ich so graetzig geworden bin. Oder ist es ein normales gesellschaftliches Problem, weil Menschen tatsaechlich unfreundlicher und motziger geworden sind und wir uns alle gegenseitig auf die Nerven gehen? Was ist mit den Leuten, die gerne mit anderen Leuten zusammen sind? Ich habe schon haeufig Aussagen gehoert von anderen wie z.B. - Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen...Was motiviert diese Leute? Oder lassen Sie Meckereien oder Draengeleien von anderen einfach besser an sich abprallen?
Ich waere euch sehr dankbar, wenn ihr mir berichten wuerdet....
Viele Gruesse
Tequilla

und einfach schauen, was will/möchte ich in Zukunft machen.
Aber was soll's. Ihr wisst ja was ich meine.


sieht folgendermaßen aus: Ich möchte mich davon freimachen, von Anderen in irgendeiner Form abhängig zu sein. Also ich möchte so sein wie ich bin, ungeachtet dessen was um mich herum geschieht. Wenn ich fröhlich bin möchte ich fröhlich bleiben, auch wenn um mich herum die Welt einstürzt.
Ärgern lohnt sich auf keinen Fall, das ist pure Energieverschwendung. Und wenn ich von mir ausgehe ... wenn ich mich ärgere oder von Menschen enttäuscht bin, dann kann das nur passieren, weil ich an diese Menschen bestimmte Erwartungen habe. Mit anderen Worten, keine Erwartungen = keine Enttäuschung. Ein Punkt möchte ich noch erwähnen. Stell Dir vor, Du bist draußen unterwegs und hast gute Laune. Dann kommt einer, und der schaut Dich blöd an und macht vielleicht noch einen dummen Spruch. Jetzt kannst Du Dich darüber den ganzen Tag ärgern und auch so
durch die Gegend rennen, aber dadurch verpasst Du vielleicht die 1-2, die Dir auch so
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