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Ich rege mich ständig auf

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    Ich rege mich ständig auf

    Hallo allerseits,

    ich suche Input zu folgender Fragestellung: Weshalb rege ich mich (z. T. jahrelang) immer wieder über bestimmte Dinge auf? Was verhindert, dass ich meine Einstellung zu den Ursachen meines Ärgers ändern kann?

    Das die Formulierung natürlich sehr breit gefasst ist, hier ein Beispiel: Ich fahre jeden Morgen mit dem Fahrrad in den Nachbarort zur Arbeit. Unterwegs gibt es ortsaußerhalb einen Kreisverkehr, bei dem die Beschilderung meiner Meinung nach eindeutig ist: keine Fahrradspuren auf den zu überquerenden Fahrbahnen, die Fahrradspuren haben zudem am Fahrbahnrand eine dicke, fette, durchgezogene Linie. Außerdem haben die Radfahrer ein Vorfahrt-gewähren-Schild, während die Autofahrer erst eins direkt vor dem Kreisverkehr haben. Es gibt also meiner Ansicht nach keinen Grund für die Autofahrer, dort zu halten und dem Radfahrer eine Vorfahrt zu geben, die er schlichtweg dort nicht hat.

    Dass man, wenn Radfahrer in Sicht sind, vorsichtig an den Kreisel fährt - geschenkt, das tue ich auch. Aber ich als Radfahrer wiederum halte ja an der Stelle an, steige vom Rad, bleibe stehen. Und trotzdem bleibt jeden Morgen und jeden Abend mindestens ein Depp (sorry, aber schon bei dem Gedanken kriege ich schon wieder Puls...) stehen und will mir Vorfahrt geben, obwohl die Ausschilderung ganz klar eine andere ist und ich auch signalisiere, dass ich nicht über die Straße fahren will. Dann wird gewunken und gefuchtelt im Auto, manchmal sogar gehupt, warum "ich Penner denn nicht einfach fahre", während ich auf das Vorfahrt-gewähren-Schild und die weiße, durchgezogene Linie zeige. Wenn's gut läuft, bekomme ich ein Achselzucken vom Autofahrer. Oft sehe ich aber auch, dass geflucht und sich ebenfalls geärgert wird.

    Das, wie gesagt, ist nur ein Beispiel dafür, worüber ich mich immer und immer und immer wieder aufregen kann. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn wir das Beispiel selber nicht diskutieren oder analysieren könnten, denn darum geht es mir nicht.

    Die Frage, die sich vielmehr daraus ergibt ist, weshalb ich es nicht schaffe, mein Mindset dahingehend zu ändern, dass mich z. B. solche verkehrsregel-unkundigen, unaufmerksamen und verkehrsbehindernden Verkehrsteilnehmer nicht mehr so, am besten sogar gar nicht mehr aufregen? Die Palette meiner Aufreg-Trigger geht ja in alle Richtungen und ich weiß auch, dass mein Ärger oft (meist) damit zu tun hat, wenn sich Menschen nicht an Regeln halten und dadurch wiederum andere Menschen behindern, aufhalten, nerven. (Denn keiner dieser Ach-so-netten-und-aufmerksamen Autofahrer im Kreisel würden diese überzogene Rücksicht an den Tag legen, wenn sie eine grüne Ampel hätten, während der Querverkehr gerade halt rot hat.)

    Auch gedankenloses Verhalten wie z. B. Leute, die, sobald sie durch die Kaufhaustür rausgegangen sind, erst mal stehenbleiben, um aufs Handy zu gucken, den Autoschlüssel zu suchen oder ähnlichen. "Hallo!" möchte ich da immer rufen, "Sie sind hier nicht alleine, es möchten auch noch anderen Menschen hier rausgehen können!". Oder nehmen wir überteuerte, schlecht programmiere Software, fehlende Relevanzeinstellungen bei Apps, ständige Umpositionierung von Funktionen mit jeder neuen Handyversion des gleichen Herstellers, und und und...

    Mir ist ja völlig klar, dass ich die Menschen nicht ändern kann und die meisten auch einen (zumindest in ihren Augen) guten Grund haben, sich so und nicht anders zu verhalten. Daher ist ja die einzige Möglichkeit für mich die, mich nicht mehr über so etwas aufzuregen.

    Aaaaaaber...

    Meine Gefühle wie Wut, Ärger, Aggression, Genervtsein (manchmal auch am liebsten Zuschlagenwollen, da bin ich ganz ehrlich) kommen ja trotzdem! Der Verstand kann noch so sehr verstehen, dass man (zumindest akut) diese Dingen nicht ändern kann. Trotzdem kommen die Gefühle in mir hoch und ich finde, wie gesagt, einfach kein Mindset, dass ich mich wirklich nicht mehr aufrege. Ich weiß, dass all der Ärger und Stress mir schadet, mich kostbare Lebenszeit kostet, all das... aber trotzdem kriege ich den Ärger nicht in den Griff.

    Und inzwischen spüre ich auch körperlich, dass mir das schadet. Und daher will ich dieses Thema endlich mal mit neuen Sichtweisen angehen.

    Und da würde ich mich sehr über euren Input freuen, wie ich es denn wohl angehen könnte.

    Queenie


    #2
    Hallo Queenie,
    ich kenne das selber auch, und habe dafür sogar eine Lösung gefunden.

    Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Die einfachsten und naheliegendsten ist es, mit einer dieser unzähligen Methoden zu arbeiten, z.B. der Sedona-Methode (kann ich sehr empfehlen), NLP, EFT, Tension Release Exercises, Traumatherapie, Hypnose, etc. Damit wirst du schnelle, temporäre Erfolge erzielen.

    Der zweite Weg hingegen führt tatsächlich zum Ende des Leidens. Ich spreche hier von Erwachen/Erleuchtung. Weil wenn das "Ich" als Illusion erkannt wird, gibt es auch nichts mehr, das angetriggert werden kann. Erleuchtung hört sich so unglaublich fern an und klingt nach lebenslangem Meditieren in einer abgeschiedenen Grotte, ist es aber nicht. Die Wahrheit liegt buchstäblich vor unserer Nase! Nur ist sie nicht ganz so einfach zu erkennen.
    Auch hier gibt es verschiedene Pfade, z.B. Zen, Advaita Vedanta oder die "Zehn Fesseln des Buddha".
    Wenn das dein Weg ist, wirst du es wissen.

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      #3
      Humor kann auch helfen. Bewusst und gezielt über sich selber lachen wenn Jähzorn aufsteigt.

      Ich war in jungen Jahren sehr leicht zornig, wenn mir (oder im Umfeld) was "Ungerechtes" passiert ist.
      Aber ich habe mir im Laufe des Lebens "Fehlertoleranz" und ein inneres Lächeln zugelegt.
      Meine Devise in "Zornsituationen": Ich denke nicht weiter, ich fühle mein lächelndes JA!

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        #4
        Hallo queenie,
        Ich kenne das auch und brainstorme mal.

        Muss jetzt auf dich nicht zutreffen, aber mir geht es manchmal so dass ich oft generell angeschlagen, etwas einsam fühle oder erschöpft bin und mich dann jeder Kontakt im außen nervt. Ich will mich dann mit niemandem auseinandersetzen müssen, nicht mal in den kleinsten Dingen.

        Deine Beispiele beziehen sich auf den öffentlichen Raum. Bei einer längeren Italienreise habe ich mich in vollen Städten als entspannter erlebt. Klar, ich war im Urlaub, aber ich glaube es lag vor allem daran dass es den locals wenig auszumachen schien, wenn kurz mal Chaos entstand in einem überfüllten Bus, wenn Leute sich nicht an die Vorfahrt hielten, sich versehentlich anrempelten usw. Ich habe die Leute beobachtet und hatte den Eindruck, sie haben nicht so wie bei uns eine 200% klare Erwartungshaltung was das Gegenüber tun müsste und wirkten deshalb nicht so leicht irritierbar. Die Leute wirkten nicht unbedingt freundlich, aber sie lösten die Situation und gingen dann kommentarlos auseinander, ohne dass es zum Konflikt kam. Ich war dann in Situationen, in denen ich in D schon damit gerechnet hätte dumm angemacht zu werden (oder selber jemanden angemacht hätte...) auch entspannter. Also ich fragte mich ob es auch stark kulturelle Prägung ist dass wir uns berechtigt fühlen andere sehr deutlich auf so etwas hinzuweisen, das wäre in vielen Kulturen völlig undenkbar, einfach Fremde zu massregeln. Hier rechnet man schon damit und vor allem wird man dann selbst halt auch defensiver und reizbarer.
        Tut mir leid, jetzt bin ich doch inhaltlich drauf eingegangen und das wolltest du ja nicht🙈! Bitte überlesen wenn es nicht passt.

        Sonst frage ich mich mit meiner eigenen Reizbarkeit manchmal, ob ich mich schnell nicht gesehen fühle. Ich musste sehr oft meine Grenzen schützen und manchmal bin ich müde. Dann können schon Kleinigkeiten wirken wie etwas, vor dem ich mich jetzt auch schützen müsste. Es mit Humor zu sehen, gelingt mir dann auch nicht. Allerdings ärgere ich mich eher über ungerechte Chefs und schwierige Kollegen. Mir fehlt da manchmal im Privatleben ein Gegengewicht und Ablenkung, das die Wichtigkeit des Jobs relativiert.

        Mich stört meine Wut auch und ich kenne leider auch das "zuschlagen"-Gefühl. Mich persönlich begleitet die Wut schon lange und ist begleitet von einem Gefühl, dass es mir einfach reicht (hab ein recht anstrengendes Leben hinter mir). Ich denke, dass Wut immer auch Hilflosigkeit ausdrückt bzw. der aktive, aggressive Ausdruck davon ist.

        Zu guter Letzt fällt mir noch ein, dass es auch körperliche Faktoren haben kann. Habe im Freundeskreis schon mitbekommen, wie hoher Blutdruck oder bei Frauen Hormonmangel (Progesteron) Reizbarkeit ausgelöst haben und mit der richtigen Behandlung besser wurden. Letzteres lasse ich auch gerade abchecken.
        Zuletzt geändert von Maika; 02.01.2025, 10:47.

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          #5
          Hallo Maika,

          beim Lesen deines Beitrags dachte ich sofort "Toll, da ist jemand, der es genauso geht!". Ich spürte direkt, dass du weißt, wovon ich rede und die Schwierigkeiten kennst, mit denen ich gerade kämpfe. Nützt uns natürlich beiden erst einmal nix, aber tut mir trotzdem gut zu wissen.

          Kein Problem, dass du durch den Bericht über deine Erfahrung in Italien auf mein Beispiel eingegangen bist. Beispiele finde ich immer super, weil ich dadurch die Erfahrung des anderen abgleichen kann. Zudem ist mir deine Erfahrung selber auch schon aufgefallen. Ich bin häufig in den Niederlanden und war letztes Jahr in Wales: auch dort sind die Leute wesentlich entspannter und (zumindest ich) hatte da nicht ständig den Maßregel- und Politisch-korrekt-verhalten-Katalog im Hinterkopf. Und irgendwie empfinde ich sie deshalb auch echter bzw. ungekünstelter.

          Wie du schon beschreibst, habe auch ich im Ausland nicht ständig das Gefühl, dass die Menschen glauben, sie müssen nochmal extra freundlich und nett und aufmerksam und lieb und achtsam mit jedem umgehen. Sie gehen einfach (im Normalfall) freundlich und nett und aufmerksam und lieb und achtsam miteinander um und das ist dann auch völlig ausreichend. Bei meinem Kreisverkehrbeispiel denke ich immer "Nun fahr doch einfach! Dann kommen wir beide schneller ans Ziel, müssen uns beide nicht mit etwas beschäftigen, was vom Straßenverkehrsgesetz genau deshalb geregelt ist, damit wir uns nicht jedes Mal damit beschäftigen müssen.".

          Muss jetzt auf dich nicht zutreffen, aber mir geht es manchmal so dass ich oft generell angeschlagen, etwas einsam fühle oder erschöpft bin und mich dann jeder Kontakt im außen nervt. Ich will mich dann mit niemandem auseinandersetzen müssen, nicht mal in den kleinsten Dingen.

          Trifft haargenau auf mich zu - bis auf die Einsamkeit! Und es macht mir vor allem deshalb Sorgen, weil ich von Haus aus ein kommunikativer, geselliger Mensch bin und den Austausch mit anderen Menschen mag. Aber da, wo früher die Leute zugehört und zustimmend "aha" und "hm" gesagt haben, bekommt man heutzutage viel schneller Sichtweisen- und/oder Verhaltensänderungstipps, bei denen zumindest ich spüre, dass sie gar nicht zu mir passen. Und vielleicht auch gar nicht passen können, weil der andere sich gar nicht wirklich mit dem, was ich gesagt habe, auseinandergesetzt hat.
          Heute scheint es nur noch um Lösungen zu gehen, bei denen das Ziel ist, das Unbequeme, Ungewollte, "Schlimme" ganz schnell wegmachen zu wollen, damit alles wieder schön und problemfrei ist. Diese "alles gut", sobald jemand auch nur das allerklitzekleinste Problem hat oder sich auch nur dafür entschuldigt, dass er gerade doof im Weg gestanden hat... boah, ich könnte kotzen!!!
          Um bei deinem Beispiel zu bleiben: ich habe auch keinen Bock mehr auf Kontakt, weil die Menschen mir eh nichts Neues, nichts Differenziertes zu sagen haben. Gespräche entwickeln sich nicht mehr in Richtungen, wo beide Gesprächspartner vorher noch nicht waren. Man gewinnt keine neuen Einsichten mehr, sondern alles ist vorhersehbar und schubladisiert und ich erlebe vieles als bereits tausendmal gehörte Phrase. Und mindestens bei der Hälfte der Gespräche, die ich so führe, spüre ich, dass der andere mit etwas vorspielt (was ihm - durchaus möglich - selbst gar nicht bewusst ist), was er nicht ist, weiß oder kann.

          Also ich fragte mich ob es auch stark kulturelle Prägung ist dass wir uns berechtigt fühlen andere sehr deutlich auf so etwas hinzuweisen, das wäre in vielen Kulturen völlig undenkbar, einfach Fremde zu massregeln. Hier rechnet man schon damit und vor allem wird man dann selbst halt auch defensiver und reizbarer.

          Stimmt, woher kommen eigentlich all diese übereifrigen Jedermanns-problem-lösen-woller und Sich-ständig-einmischer, all die Missionare für gesundes Leben, Veganismus, all die die-Wahrheit-gepachtet-haber, die Klimaexperten, Politologen (sowieso), all die Ahnung- und Rechthaber, die ständig parat stehen, einem subtil die eigenen Fehler (?) unter die Nase zu reiben und zu suggerieren, man sei halt nicht woke genug, nicht achtsam genug, habe zu wenig Selbstliebe, generell zu wenig Ahnung, sei nicht auf den neusten Stand, und und und. Woher kommt diese sich gegenseitig verachtende Haltung in der deutschen Gesellschaft? Und woher kommt die Unfähigkeit vieler Menschen, Graustufen zu sehen und differenziert zu denken, zu handeln - und vor allem zu empfinden?

          Das mit dem Nicht-gesehen-fühlen sehe ich auch so. Aber genau an der Stelle suche ich halt auch ein neues Mindset. Denn ich weiß ja, dass ich andere Menschen nicht ändern kann. Ich muss also irgendeine innere Überzeugung finden, die mich den Frieden machen lässt mit all denen, die mir ihre Lebens-, Sicht- und/oder Vorgehensweise als einzig hilfreich und heilbringend unterjubeln wollen. Denn klar, ignorieren geht auch. Aber dann würde ich zum Menschenverachter werden, was auch keine gesunde Lösung ist.

          Das erst einmal bis hierhin.

          Liebe Grüße
          Queenie

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            #6
            Hi Queenie,
            hier auch noch so eine Aufregerin, die dein Geschriebens sehr gut nachvollziehen kann.
            Ich kenne auch bestimmte Themen, die mich immer wieder triggern, wie ganz aktuell grade diese Böllerscheiße oder Ungerechtigkeiten oder Männer

            Zitat von queenie Beitrag anzeigen
            Hallo allerseits,

            ich suche Input zu folgender Fragestellung: Weshalb rege ich mich (z. T. jahrelang) immer wieder über bestimmte Dinge auf? Was verhindert, dass ich meine Einstellung zu den Ursachen meines Ärgers ändern kann?
            Bestimmte Kindheitserfahrungen, Sicherheit finden in Gewohntem, das innere, bockige, verletzte Kind, astrologische Konstellationen, Ablenkung von unangenehmeren, Glaubenssätze, die innere Saboteurin usw.

            Zitat von queenie Beitrag anzeigen
            Meine Gefühle wie Wut, Ärger, Aggression, Genervtsein (manchmal auch am liebsten Zuschlagenwollen, da bin ich ganz ehrlich) kommen ja trotzdem! Der Verstand kann noch so sehr verstehen, dass man (zumindest akut) diese Dingen nicht ändern kann. Trotzdem kommen die Gefühle in mir hoch und ich finde, wie gesagt, einfach kein Mindset, dass ich mich wirklich nicht mehr aufrege.
            Danke erstmal für deine Ehrlichkeit!
            Ich als liebes nettes Mädchen spreche sowas auch mal bei augesuchten Personen aus, merke aber immer wieder, wie das einige betroffen macht....
            Naja, jedenfalls der Verstand ist der Verstand.
            Hast du dir schon mal deine Gefühle hinter dem Gefühl des Ärgers, Wut etc angeschaut?
            Wenn du das versuchst, funkt lautstark der Verstand dazwischen - das wird nicht einfach.
            Aber vielleicht lohnt es sich....



            Zitat von queenie Beitrag anzeigen
            Und da würde ich mich sehr über euren Input freuen, wie ich es denn wohl angehen könnte.
            Queenie
            Ich habe viel über mich durch Psychologische Astrologie gelernt - z.B. das und woher ich einen seeeeehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe (doppelter Saturn) und noch viel Dinge mehr.
            Aber man muß schon eine/n gut/e AstrologIn für sich wie (genau wie Ärzte) und Zeit.
            Naja, ich hab ziemlich viel Selbsterfahrung gemacht in verschiedenster Form - von klassischer Therapie bis schamanische Sitzungen.
            Womit ich mich zur Zeit intensiv beschäftige ist Quantenheilung und ganz neu grade:
            Afformationen - ja, richtig gelesen
            Jedenfalls versuche ich immer mehr wegzukommen von dem ständigen gegrübel, warum, wieso, weshalb, um immer mehr hinzukommen, zum TUN oder LASSEN, was natürlich auch Übung ist.

            So das war erstmal die fundierte küchenpsychologische Impulsgebung von

            Flora

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              #7
              Hallo Queenie,

              wie du siehst bist du nicht alleine ;)
              Ich finde interessant dass du mehrere Themen angesprochen hast in dem Zusammenhang.


              Zitat von queenie Beitrag anzeigen

              Aber da, wo früher die Leute zugehört und zustimmend "aha" und "hm" gesagt haben, bekommt man heutzutage viel schneller Sichtweisen- und/oder Verhaltensänderungstipps, bei denen zumindest ich spüre, dass sie gar nicht zu mir passen. Und vielleicht auch gar nicht passen können, weil der andere sich gar nicht wirklich mit dem, was ich gesagt habe, auseinandergesetzt hat.

              Dieses Gefühl hatte ich vor ein paar Jahren, als ich einen Welpen bekam und sehr oft auf ihn angesprochen wurde, inklusive zahlreicher ungefragter "Instruktionen"

              Heutzutage haben wir unglaublich viele Informationsmöglichkeiten und leider fühlen sich manche dann zum Experten ernannt. Solche GEspräche langweilen mich auch schnell, ich interessiere mich eher für persönliche Erfahrungen und Gefühle, den Rest kann ich selber im INternet nachlesen ;)
              Ich handhabe es mittlerweile so, dass ich mich zum Beispiel für neue Bekannte gar nicht weiter interessiere, wenn ich merke dass sie nicht zuhören können oder wollen. Dann entsteht halt auhc kein intensiverer KOntakt. Da bin ich relativ kompromisslos geworden und fahre damit gut. Die wenige kostbare Zeit verbringe ich dann mit Freunden, die ähnlich ticken.
              Natürlich gibt es auch Beziheungen wie im JOb, wo man es sich nicht aussuchen kann. Da schalte ich dann meist so mitläufermäßig auf Durchzug , nicke freundlich und verabschiede mich dann halt so bald und so höflich es geht wieder, ohne inhaltlich groß darauf einzugehen. Im JOb rege ich mich SEHR oft auf, aber eher über andere Dinge, zum Beispeil UNgerechtigkeiten oder Respektlosigkeit.


              Heute scheint es nur noch um Lösungen zu gehen, bei denen das Ziel ist, das Unbequeme, Ungewollte, "Schlimme" ganz schnell wegmachen zu wollen, damit alles wieder schön und problemfrei ist. Diese "alles gut", sobald jemand auch nur das allerklitzekleinste Problem hat oder sich auch nur dafür entschuldigt, dass er gerade doof im Weg gestanden hat... boah, ich könnte kotzen!!!

              Ich denke dieses beschwichtigen resultiert halt aus der allgemeinen Anspannung (bei allen) und ist im besten Fall ein Versuch zu zeigen, dass man ebenfalls keinen KOnflikt möchte.

              Um bei deinem Beispiel zu bleiben: ich habe auch keinen Bock mehr auf Kontakt, weil die Menschen mir eh nichts Neues, nichts Differenziertes zu sagen haben. Gespräche entwickeln sich nicht mehr in Richtungen, wo beide Gesprächspartner vorher noch nicht waren. Man gewinnt keine neuen Einsichten mehr, sondern alles ist vorhersehbar und schubladisiert und ich erlebe vieles als bereits tausendmal gehörte Phrase. Und mindestens bei der Hälfte der Gespräche, die ich so führe, spüre ich, dass der andere mit etwas vorspielt (was ihm - durchaus möglich - selbst gar nicht bewusst ist), was er nicht ist, weiß oder kann.

              Das ist ja schade. Da habe ich mit meinem Umfeld wohl mehr Glück. Ich meine jetzt die nahestehenden Menschen, die ich mir aussuchen kann; im öffentlichen Raum empfinde ich den Umgang wie gesagt auch als angespannt. Auf was für Gespräche beziehst du dich denn? Im Job? Familie? Nachbarn?


              Stimmt, woher kommen eigentlich all diese übereifrigen Jedermanns-problem-lösen-woller und Sich-ständig-einmischer, all die Missionare für gesundes Leben, Veganismus, all die die-Wahrheit-gepachtet-haber, die Klimaexperten, Politologen (sowieso), all die Ahnung- und Rechthaber, die ständig parat stehen, einem subtil die eigenen Fehler (?) unter die Nase zu reiben und zu suggerieren, man sei halt nicht woke genug, nicht achtsam genug, habe zu wenig Selbstliebe, generell zu wenig Ahnung, sei nicht auf den neusten Stand, und und und.

              Das mit dem "woke" nervt mich auch 100%ig, allerdings empfinde ich das eher als ein Medien-Thema, vor allem Online. In meinem privaren und beruflichen Umfeld bin ich damit im Grunde zm Glück fast gar nicht konfrontiert. Ich finde es für mich extrem wichtig, da mediale und echte Realitäten auseinander zu halten. Ich habe das Gefühl, dass viele Themen auch Social Media-Trends vor allem von jüngeren Leuten in der Selbstfindungsphase sind, die dann auch Einzug in offziellere Medien halten. Tatsächlich geht es mir viel besser, seit ich meine Handy- und Social Media-Nutzung strak eingeschränkt habe. Auch muss ich dazu sagen, dass ich keinen TV habe und wenn ich ab und zu online in die ÖRR reinschaue, regt es mich auch zu sehr auf.

              Woher kommt diese sich gegenseitig verachtende Haltung in der deutschen Gesellschaft? Und woher kommt die Unfähigkeit vieler Menschen, Graustufen zu sehen und differenziert zu denken, zu handeln - und vor allem zu empfinden?

              Ich denke dass die gesellschaftlichen Belastungen der letzten Jahre die Schwachstellen in unserer Kultur sichtbarer gemacht haben, die aber schon vorher da waren. Diese sind meinem Empfinden nach eine gewisse Unflexibilität, Irritation und Überforderung, wenn etwas nicht nach Plan läuft und auch eine unflexible Diskussionskultur. Das spielt keine so große Rolle, so lange es allen noch ganz gut geht. Aber wir sind/waren unerfahren im Umgang mit Krisen. Andere Kulturen haben zum Teil einen ganz anderen, weniger "aufgeschreckten" und empörten Umgang damit, obwohl es ihnen viel schlechter geht. Es ist vielleicht auch menschlich, einen Wohlstand und ein vergleichsweise sehr sicheres Leben an das man sich gewöhnt hat, erst mal als bedroht zu sehen. Wir haben noch keine Übung damit zu akzeptierem, dass im Leben nicht alles nach Plan läuft, auch bei uns nicht.

              Ich habe immer gerne in D gelebt, aber habe auch schon immer so eine Neigung zum Rechthabenwollen empfunden. Da ist wenig Humor und Diplomatie in der Gesprächskultur. Früher habe ich es manchmal als oberflächlich oder konfiktscheu empfunden, wenn in anderen Kulturen wenig direkt ausgesprochen wurde, oder viel mit Freundlichkeit kaschiert. Das geht mir immer noch so, aber ich verstehe jetzt auch besser, warum es Sinn machen kann. Es ist einfach nicht so konfrontativ und man umgeht diese "Wer hat Recht, wer hat gewonnen"-Frage dir für uns irgendwie wichtig zu sein scheint...

              Vielleicht ist das auch einfach das Ergebnis einer Leistungs- und Expertenkultur, die damit ja auch sehr lange sehr erfolgreich war.


              Das mit dem Nicht-gesehen-fühlen sehe ich auch so. Aber genau an der Stelle suche ich halt auch ein neues Mindset. Denn ich weiß ja, dass ich andere Menschen nicht ändern kann. Ich muss also irgendeine innere Überzeugung finden, die mich den Frieden machen lässt

              Ich weiß nict ob dir die Rückmeldung was bringt, aber mir ist in deinem Post aufgefallen, dass du viele verschiedene Themen zusammen geworfen hast und so ein allgemeines "Wutgefühl" zu haben scheinst. Das ist bestimmt sehr anstrengend. Vielleicht hilft dir, es etwas auseinander zu klamüsern je nach Kontext. Also z.B. ist es gerade der Zeitgeist, der mich ärgert, oder etwas dass ich online gelesen habe. Oder ist es eine konkrete Person die mich nervt und warum; oder bin ich gerade so müde dass mich eigentlich alles nervt. Ich kann das gerade nicht besser ausdrücken, ich hoffe es kommt rüber was ich meine.
              Zuletzt geändert von Maika; 03.01.2025, 09:35.

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                #8
                Hallo Maika,

                interessante Sichtweise, dass mit dem "heute kann man alles googeln, daher halten sich die Leute schneller für Experten". Da könnte tatsächlich etwas dran sein, was zudem mehr Einfluss hat, als allgemein angenommen.

                Ja, das hast du wohl richtig erkannt: ich habe ein allgemeines Wutgefühl. Daher war(en) ja mein(e) Beispiel(e) auch explizit nur Beispiele für all die vielen Stellen und Situationen, wo denen mich die Wut packen kann. Und deshalb glaube ich ja auch, dass ich etwas an meinem Mindset, meiner Art, auf diese Dinge zu sehen, etwas ändern muss. Denn auseinanderklamüsert habe ich das bereits. Ich weiß, was mir in der jeweiligen Situation auf den Sack geht, aber ich weiß nicht, warum es mir auf den Sack geht. Warum kann ich solche Situationen nicht einfach ignorieren? Warum kann ich es nicht ertragen, dass der anderen (in meinen Augen) dummes Zeug redet, schlampig arbeitet, mir im Weg steht, andere Menschen bewusst betrügen und hinters Licht führen will (Werbeaussagen, Clickbait-Seiten, Blödzeitung, etc.), Geld verschwenden, mich oder andere missionieren will und so weiter und so fort? Ich möchte, dass all das und noch viel mehr mich einfach nicht mehr aufregt!

                Ich suche daher keine Methode oder generelle innere Haltung, wie von Serafin und Hylozoik vorgeschlagen (danke auch an euch für eure Reaktionen), sondern wirklich eine Sichtweise auf solche Situationen. Schwierig zu erklären, stelle ich fest...

                @Flora: Mit all dem, was du ansprichst, habe ich mich bereits eingehend beschäftigt. Trotzdem auch an dich lieben Dank für deinen Beitrag.

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                  #9
                  Hallo queenie,

                  du hast es gut erklärt, aber ich finde es als Außenstehende auch nicht so einfach eine Antwort darauf zu geben, warum du dich ärgerst.

                  Geht es dir denn schon immer so oder gab es eine Veränderung?

                  Kommentar


                    #10
                    Hallo Maika,

                    wahrscheinlich habe ich mich mit meiner Eingangsfrage falsch ausgedrückt: natürlich kann niemand von außen sagen, warum ich mich aufrege.

                    Vielleicht trifft es folgende Formulierung besser: was denkt ihr, womit lenkt ihr euch ab, was ist euer Mantra, wenn ihr euch über etwas/jemanden aufregt?

                    Ich suche einfach Ideen in der Richtung, wie ich mental mit den mich triggernden Situationen umgehen kann. Natürlich vermute ich hinter der Frage des "warum triggert es mich?" eine Antwort auf das "wie gehe ich damit um?", aber vielleicht ist das der falsche Weg und die Lösung liegt vielleicht vielmehr bei dem, was ich Mindset nenne: eine bestimmte innere Haltung, die auch als Akuthilfe funktioniert.

                    Macht es das etwas klarer?

                    Kommentar


                      #11
                      Die Sache hat zwei Seiten wie Schlüssel und Schloss. Auf der einen Seite braucht es einen Trigger, und es braucht eine Andockstelle. Und bei beiden kann man ansetzen.

                      • Man kann z.B. Trigger vermeiden, oder wenn das nicht möglich ist, die Erzählung oder die Bedeutung des Triggers umdeuten. Z.B. mit Affirmationen oder mit Refraiming-Techniken.

                      • Man kann aber auch bei sich selbst schauen, was ist es denn, das mich antriggert. Das braucht keine Traumatherapie zu sein. Oft reicht es auch schon, sich die eigenen Reaktionen anzuschauen und sich zu überlegen, ob sie angemessen sind. Z.B. mit der eingangs erwähnten Sedona-Methode. Oder einfach lauthals darüber lachen, wie schräg es doch ist, sich über solche winzige Details des Universums aufzuregen.

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von queenie Beitrag anzeigen
                        Vielleicht trifft es folgende Formulierung besser: was denkt ihr, womit lenkt ihr euch ab, was ist euer Mantra, wenn ihr euch über etwas/jemanden aufregt?[
                        Wenn "es" so hartnäckig ist, finde ich Ablenkung keine gute Idee - denn "es" will dir was sagen.


                        Zitat von queenie Beitrag anzeigen
                        Ich suche einfach Ideen in der Richtung, wie ich mental mit den mich triggernden Situationen umgehen kann.
                        ...aber vielleicht ist das der falsche Weg und die Lösung liegt vielleicht vielmehr bei dem, was ich Mindset nenne: eine bestimmte innere Haltung, die auch als Akuthilfe funktioniert.
                        Mental und Mindset heißt "mit dem Kopf/Verstand lösen wollen".
                        Das wäre doch eigentlich relativ einfach mit der Einstellung: die Anderen können mich alle mal!!!
                        Und mit Übungen, wie: tief durchatmen, Affirmationen, ab jetzt ärgere ich mich nicht mehr, ich bin ruhig und gelassen usw.
                        Ich glaube, das hast du schon probiert und es funzt nicht.
                        Für meine Begriffe geht es um die Gefühle/Emotionen, die ganz tief dahinter stehen.
                        Der Ärger und die Wut etc. haben einen Grund, außer dem Äußeren, was dich triggert.

                        Flora,
                        die jetzt mal tief graben geht, warum dieser Typ mich so aufregt, obwohl ich doch weiß, das er ein armes Würstchen ist.....





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                          #13
                          Floras Gedanken finde ich gut. Vielleicht kann man ja beides parallel machen: nach dem "Warum" forschen und sich einen Notfall-Ablenk-,Plan für Akutsituationen machen.
                          ​​​​​​
                          Ich selber bin ziemlich schlecht darin mich abzulenken, deshalb kann ich da keine guten Inspirationen liefern. Tatsächlich hilft mir am meisten, wenn ich verstehen kann warum ich mich ärgere. Nicht dass der Ärger dann sofort verfliegen wurde, iwo. Aber es ist dann ein Prozess für mich und ich kann im Laufe der Zeit etwas gnädiger mit mir sein. Sprich, ich ärgere mich dann immer noch, aber wenigstens weiß ich warum und ärgere mich nicht noch zusätzlich über mich selbst, weil ich mich doch nicht mehr ärgern wollte ... Es nimmt ein kleines bisschen Druck raus.

                          Als Beispiel, mich macht es total aggressiv wenn ich in einet Besprechung sitze, und es ist vollkommen klar dass der Chef einfach nur reden, reden, reden will ohne Inhalt, ohne Hand und Fuß. Mich macht das immer noch total sauer und man sieht es mir, glaube ich, auch an. Aber ich bin nicht mehr sauer auf mich selbst, weil ich weiß dass ich in Grunde "nur" drunter leider dass wir halt in verschiedenen Welten leben und das immer so bleiben wird. Er wird sich nicht verändern (können). Die Besprechungen sind und werden auch in Zukunft Zeitverschwendung sein, so ist es einfach. Das heißt für mich, meine Macher-Energie zu zügeln, nichts vom Chef und von der Besprechung zu erwarten was sie sowieso nicht bieten kann. Hat in diesem Beispiel für mich mit akzeptieren zu tun.
                          Ich bin trotzdem total sauer und kritzele so gut es geht meinen Block voll, ohne den Chef anzuschauen (Ablenkung). Aber ich bin nicht mehr so sauer wie früher, wo ich mich dann privat stundenlang darüber aufgeregt habe.

                          Über die Jahre habe ich herausgefunden, dass es in mir familiär bedingt einen Anteil gibt.der sehr schnell alarmiert ist, sobald man aneinander vorbei redet oder ich nicht verstanden werde oder mich so fühle. Für den Anteil fühlt sich eine solche Situation dann schnell bedrohlicher an, als sie ist.

                          Außerdem bin ich ein Gerechtigkeitsfanatiker, aber im Leben, gerade im Beruf geht es ist nicht gerecht zu. Ich habe irgendwann für mich realisiert dass alle Ungerechtigkeiten des Lebens 100%ig abzulehnen ein Stück weit auch bedeutet, das Leben selbst abzulehnen. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine damit nicht dass man sich nicht gegen Ungerechtigkeit wehren soll. Da bin ich immer dafür. Es ist nur so dass es Situationen gibt wo es Sinn macht seine Energie einzusetzen, und andere wo es keinen Sinn macht weil es um Kleinigkeiten geht oder man auf verlorenen Posten steht.
                          Zuletzt geändert von Maika; 06.01.2025, 00:00.

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                            #14
                            Floras Gedanken finde ich gut. Vielleicht kann man ja beides parallel machen: nach dem "Warum" forschen und sich einen Notfall-Ablenk-,Plan für Akutsituationen machen.
                            Und da gebe ich dir völlig recht: das wäre eine gute Sache, sowohl nach dem "Warum" zu forschen als auch sich einen Notfall-Ablenkplan zu machen. Das genau ist auch mein Plan. Nur finde ich für mich keine konkreten Worte und Formulierungen, die mich ansprechen bzw. wo es für mich "klick" sagt.

                            Und deshalb ist das ja auch genau meine Frage an euch/hier im Forum: welche konkreten Dinge tut ihr, wenn bei euch die Wut über andere Menschen und/oder Situationen hochkocht? Ich suche exakt dazu Gedanken und Formulierungen, nicht zu der Frage, wie ich generell vorgehen soll, oder ob ich vielleicht auch im Grunde auf mich selber wütend oder zu wenig achtsam mit mir oder was auch immer bin.

                            Ich sage das jetzt so geradeheraus, weil ich das Gefühl habe, dass von mir erwartet wird, dass ich mehr von meiner eigenen Wut-Geschichte und meinen bisherigen (therapeutischen) Vorgehensweisen berichte und wir uns darüber gemeinsam austauschen. Und das stresst mich ehrlich gestanden gerade enorm. Denn ich möchte nicht über meine Wut-Geschichte und -Erfahrungen schreiben, da ich das alles bereits für mich klar habe. Ich suche - wie oben bereits geschrieben - nur andere konkrete Ansätze als meine bisherigen. Wenn niemandem dazu etwas einfällt, ist das auch OK für mich; einen Versuch war es trotzdem wert.

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                              #15
                              Hallo queenie,

                              gerade raus ist immer gut. Interessante Interpretation mit den Erwartungen an dich. Da wäre ich jetzt überhaupt nicht drauf gekommen bzw. habe die Beiträge von denn anderen und von mir nicht so empfunden. Also ich erwarte da überhaupt nichts von dir. Glaube aber auch, dass ich dir nicht weiter helfen kann. Was ich darüber heraus gefunden habe, habe ich schon geschrieben. Alles Gute!

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