Grenzen ziehen, ohne zu verletzen- geht das?
Zur Zeit bin ich etwas ratlos, und ich hoffe deshalb, dass ihr mir vielleicht einen hilfreichen Hinweis geben könnt.
Es geht um eine Frau, eine Frau, die nie mein Herz erobern oder meine Gefühle in Wallung in bringen könnte. Aber diese Frau hat es auf mich abgesehen, wobei ich davon ausgehe, dass sie mich nicht als Partner angeln will.
Zur Zeit bin ich etwas ratlos, und ich hoffe deshalb, dass ihr mir vielleicht einen hilfreichen Hinweis geben könnt.
Es geht um eine Frau, eine Frau, die nie mein Herz erobern oder meine Gefühle in Wallung in bringen könnte. Aber diese Frau hat es auf mich abgesehen, wobei ich davon ausgehe, dass sie mich nicht als Partner angeln will.
Es begann am Heilig Abend letztes Jahr. In meiner Kirchengemeinde fand ein Gottesdienst statt, der bereits am späten Nachmittag begann und der nahtlos in ein gemeinsames Abendessen im Gemeindezentrum überging. Im Grunde war es ein schöner Abend, den viele Alleinstehende gemeinsam mit den Familien verbrachten.
Bis zu einer kurzen Andacht um Mitternacht hatten wir Gelegenheit zur Unterhaltung und zu Gesellschaftsspielen.
An diesem Abend trat Hilde (Name geändert) in mein Leben. Sie sprach mich unvermittelt an, fragte ob ich Schach spiele, was ich bejahte. Sie spielte nicht schlecht, überraschte mich geradezu.
So nebenbei wollte sie wissen, wo ich wohne. Ich ahnte nichts Schlimmes und gab meine Adresse preis.
Das war ein Fehler, denn bereits am zweiten Feiertag tauchte sie bei mir auf. Wieder spielten wir Schach. Nur wenige Tage später kreuzte sie erneut auf, brachte zwei Dosen Eintopf mit und erklärte zu meinem Erstaunen, wir könnten ja lecker essen und es uns dann gemütlich machen.
Ich saß in der Falle. Ihren Dosen-Eintopf lehnte ich dankend ab, sondern bereitete einen Imbiss.
Mein Besuch harrte aus bis nach Mitternacht.
Seitdem „überfällt“ sie mich ziemlich regelmäßig, wobei sie schon wiederholt zu verstehen gab, dass sie keine neue Partnerschaft suche. Das käme für mich und mit ihr auch gar nicht in Frage.
Dennoch: Nach wie vor taucht sie regelmäßig bei mir auf. Vor allem aber zur Unzeit, nämlich abends, um dann locker bis Mitternacht bei mir zu verharren.
Wenn es abends gegen 20 Uhr bei mir klingelt, kann ich mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass Hilde vor der Tür steht. Letztes überreichte sie mir ein Info-Blatt der katholischen Gemeinden mit diversen Veranstaltungen, meistens mit gemeinsamen Imbiss, Kaffeetrinken oder auch Seniorenfrühstück. Meine Wohnung liegt im Mittelpunkt dreier Kirchengemeinden und diese klappert sie nacheinander ab, verbringt also ganze Tage in Kirchen und kirchlichen Gemeindezentren. Dabei führt sie einen Trolly mit sich, in dem sie eine Notration für den Tag, eine Taschenlampe, auch Essbares mit sich führt.
Im Grunde, so mein Eindruck, verbringt die 60jährige den Tag draußen, springt von Veranstaltung zu Veranstaltung. In den „Pausen“ versucht sie dann, bei mir unterzukommen.
Dabei wohnt sie gar nicht in unserer kleinen Stadt, sondern in einer etwa 10 Km entfernten Nachbar-Gemeinde. Im Winter habe ich manchmal Befürchtungen gehabt, sie könne auf dem Nachhauseweg dem Frost zum Opfer fallen.
Inzwischen bin ich ratlos, will ihr nicht die Türe nicht vor der Nase zuknallen, aber ich fühle mich gleichwohl erheblich bedrängt.
Habt ihr eine Idee?
Bis zu einer kurzen Andacht um Mitternacht hatten wir Gelegenheit zur Unterhaltung und zu Gesellschaftsspielen.
An diesem Abend trat Hilde (Name geändert) in mein Leben. Sie sprach mich unvermittelt an, fragte ob ich Schach spiele, was ich bejahte. Sie spielte nicht schlecht, überraschte mich geradezu.
So nebenbei wollte sie wissen, wo ich wohne. Ich ahnte nichts Schlimmes und gab meine Adresse preis.
Das war ein Fehler, denn bereits am zweiten Feiertag tauchte sie bei mir auf. Wieder spielten wir Schach. Nur wenige Tage später kreuzte sie erneut auf, brachte zwei Dosen Eintopf mit und erklärte zu meinem Erstaunen, wir könnten ja lecker essen und es uns dann gemütlich machen.
Ich saß in der Falle. Ihren Dosen-Eintopf lehnte ich dankend ab, sondern bereitete einen Imbiss.
Mein Besuch harrte aus bis nach Mitternacht.
Seitdem „überfällt“ sie mich ziemlich regelmäßig, wobei sie schon wiederholt zu verstehen gab, dass sie keine neue Partnerschaft suche. Das käme für mich und mit ihr auch gar nicht in Frage.
Dennoch: Nach wie vor taucht sie regelmäßig bei mir auf. Vor allem aber zur Unzeit, nämlich abends, um dann locker bis Mitternacht bei mir zu verharren.
Wenn es abends gegen 20 Uhr bei mir klingelt, kann ich mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass Hilde vor der Tür steht. Letztes überreichte sie mir ein Info-Blatt der katholischen Gemeinden mit diversen Veranstaltungen, meistens mit gemeinsamen Imbiss, Kaffeetrinken oder auch Seniorenfrühstück. Meine Wohnung liegt im Mittelpunkt dreier Kirchengemeinden und diese klappert sie nacheinander ab, verbringt also ganze Tage in Kirchen und kirchlichen Gemeindezentren. Dabei führt sie einen Trolly mit sich, in dem sie eine Notration für den Tag, eine Taschenlampe, auch Essbares mit sich führt.
Im Grunde, so mein Eindruck, verbringt die 60jährige den Tag draußen, springt von Veranstaltung zu Veranstaltung. In den „Pausen“ versucht sie dann, bei mir unterzukommen.
Dabei wohnt sie gar nicht in unserer kleinen Stadt, sondern in einer etwa 10 Km entfernten Nachbar-Gemeinde. Im Winter habe ich manchmal Befürchtungen gehabt, sie könne auf dem Nachhauseweg dem Frost zum Opfer fallen.
Inzwischen bin ich ratlos, will ihr nicht die Türe nicht vor der Nase zuknallen, aber ich fühle mich gleichwohl erheblich bedrängt.
Habt ihr eine Idee?
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