Zitat von Freundin der Weisheit
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Ich finde Nordhimmel hat es sehr schön formuliert. Man stelle sich vor, man hätte jemanden in der Familie, der gern jammert und egal was man auch vorschlägt, um ihm zu helfen, er nimmt die Hilfe nicht an. Könnte es sein, daß er einfach ein Mensch ist, der leidenschaftlich gern jammert und keine Hilfe sondern nur "Mitleid" möchte? Würde man dieses Familienmitglied nach einigen Jahres satt haben und deshalb ausschließen? Könnte man nicht einfach mit dieser "Macke" leben und hin und wieder etwas "Mitleid" verschenken?
Ich überlege wirklich, ob das in unserer Gesellschaft gerade modern ist. Wenn jemand nicht spurt, nicht passt, wird er ausgeschlossen. Überall wird ausgesiebt, das beginnt schon in der Schule. Sollte man sich nicht gegen diesen "Trend" entscheiden? Ich jedenfalls will keine genormten 0815 Menschen. Vielfältigkeit ist mir lieber und wenn jemand seine Marotten hat, nehme ich es einfach hin, weil ich ebenso meine Marotten habe und dazu auch stehe.
Wenn es nun hier im Forum schon um "intimste" Gedanken und Gefühle geht, dann sollte man nicht später damit beschossen werden. Hier werden Beiträge sozusagen zu Munition und die trifft hart, weil sie eben die eigenen intimen Äußerungen verwendet.


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