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Ich mag das Baby nicht.

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    #31
    Das hört sich für mich so an, als wolltest du ein Kind ohne feste Beziehung. Nur für dich.
    Habe ich das falsch gesehen bzw. interpretiert?

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      #32
      Zitat von Miura
      Tierbabies find ich meisten süss...
      Sie sind niedlich und handlich.
      Kannst du dir vorstellen, wie Rottweilerbabys aussehen? Bei einem Wurf von zehn sah das Rudelchen aus, wie eine Meute fetter, feuchter und glänzender Meerschweinchen, die bei Futteralarm alle zusammen wie ein bewegter Klumpen bei Mam um jede freie Zitze rangelten. Und wenn die nach mütterlichem Abfüttern oder nach dem kollektiven Run ans Buffet ihre "Ablagen" machten, ... naja, "süss" kann man da nicht mehr sagen. Das ist dann eher Stall-Ambiente.

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        #33
        Hallo beumchen,

        mit Anfang 20 konnte ich mit Babies gar nichts anfangen. Ich erinnere mich noch, als meine Schwägerin stolz ihr erstes Baby präsentierte: blond mit dicken Backen.... Nein, das wollte ich nicht auf den Arm nehmen.

        Mit Ende 20 bin ich dann überraschend schwanger geworden. Obwohl ungeplant gab es einen ersten Moment der Freude bei dem roten Punkt auf dem Schwangerschaftsteststreifen, danach die Sorge: schaffe ich das? Ich leide unter Ängsten und wusste, wenn es da ist, ist es da, es gibt keinen Weg zurück.

        Ich habe über einen Abbruch nachgedacht und eine Beratung bei pro familia wahrgenommen. Irgendwann hat es in meinem Kopf "klick" gemacht und ich habe gebetet, dass sich die Schwangerschaft hält. Ich wollte das Kind unbedingt und habe mich sauwohl gefühlt.

        Heute habe ich zwei große stattliche Jungs und bin eine stolze Mutter. Seitdem ich selbst Kinder habe und erst recht, seit sie groß sind gucke ich oft verstohlen und verzückt in die Kinderwagen anderer Mütter.

        Trotzdem gab und gibt es auch Babies und Kleinkinder, die ich nicht mag, das sind meistens Kinder von anderen Eltern, die ich ebenfalls nicht mag.

        Liebe Grüße, mikie

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          #34
          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Das hört sich für mich so an, als wolltest du ein Kind ohne feste Beziehung. Nur für dich.
          Habe ich das falsch gesehen bzw. interpretiert?
          ohne Beziehung: doch, die hätte ich schon sehr gerne, und zwar eine gut stabile auf liebe beruhende beziehung,... nur manchmal frag ich mich, ob ich mit so etwas überhaupt rechnen kann... und nicht vielleicht einfach auch andere wege gehen kann.

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            #35
            Du wünschst dir also so sehr ein Baby, dass du es auch alleine großziehen würdest?
            Und machst dir gleichzeitig Gedanken, warum du Babys nicht süß findest, bzw. dieses eine Baby?
            Für mich passt das irgendwie nicht zusammen.
            Magst du mich mal aufklären?

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              #36
              Liebes Beumchen,

              Zitat von beumchen Beitrag anzeigen
              Wie gesagt, mit kleinen Kindern kann ich meistens gut... aber Babys reagieren irgendwie nicht so wie gewünscht (zB auf ein freundliches Wort mit besänftigtheit) ... sie "verstehen" mich noch nicht und so kann ich nicht mit ihnen reden...
              Wenn Worte versagen und ich mich nicht mit ihrer Hilfe verständlich machen kann, macht mir das entweder Angst oder frustriert mich immens - je nach Situation. Insofern kann ich gut nachvollziehen, dass Du Bedenken hast, dass ein eigenes Kind in dieser Entwicklungsphase Dich an Deine Grenzen treiben könnte.

              Ich will nicht behaupten, dass es immer einfach ist, mit Kindern zu leben, aber vieles ist auch erstaunlich viel leichter, als man es sich ausmalen würde. Zu einem eigenen Kind hast Du eine ganz andere emotionale Bindung. Das heißt einerseits, dass Du nicht so schnell genervt sein wirst wie bei anderen Kindern, die dasselbe täten. Das heißt andererseits aber auch, dass Dein Kind Dich viel besser kennt und auf Deine Gefühle reagiert. In vielen Situationen wirst Du im Baby-Alter keine Worte brauchen. Du wirst das Kind spüren, das Kind wird Dich spüren und es wird auch spüren, wenn Du nicht mehr kannst. Ein Kind, das neun Monate in Dir herangewachsen ist, weiß genau, was in Dir vorgeht, wenn Du Angst hast, wenn Du Dich überfordert fühlst oder keine Kraft mehr hast. Es kennt Deine Herzfrequenz, Deine Unruhe, Deine Müdigkeit usw. Es passt sich schon vor der Geburt diesen "Rahmenbedingungen" an und lernt, mit ihnen umzugehen. Es kennt Deine Grenzen genau, auch wenn es sie später für seine Entwicklung erneut austesten muss. Du wirst also immer wieder Situationen erleben, in denen Dein Kind genau dann mit etwas aufhört, was Dich belastet, wenn Du denkst: Bitte, ich kann nicht mehr!!!

              Im übrigen: Man wächst auch mit und an seinen Kindern! Sie werden einen immer wieder vor Herausforderungen stellen, aber sie geben einem auch die Kraft, die eigenen Grenzen auszuweiten, Ängste zu überwinden etc.

              Liebe Grüße sendet Dir
              Deine Chaja

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                #37
                Ach Chaja, du bist immer so lieb, danke!
                Deine Beiträge nehmen mir oft etwas Angst und geben mir im selben Atemzug Mut. Also ich danke dir vom ganzen Herzen.

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                  #38
                  Ich hatte als junge Frau Angst davor Kinder zu bekommen bzw. wußte gar nicht, ob ich welche haben will.

                  Als ich dann den 'richtigen', nämlich meinen Mann kennenlernte, hatte ich schon nach wenigen Wochen den Wunsch ein Kind mit ihm zu bekommen.

                  Also, wenn der für Dich passende Mann in Dein Leben tritt, mischen sich die Gefühle noch mal neu

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                    #39
                    *wart wart

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                      #40
                      Hallo Beumchen!

                      Als Kind (ca. 7 Jahre) wurde ich mal mit dem Baby einer Tante im Garten allein gelassen mit dem Auftrag doch zehn Minuten ein Auge darauf zu haben. Das war mein erster Kontakt mit einem Baby. Das Baby krabbelte und brabbelte schon allerhand, fand es aber gar nicht schön, dass Mama es einfach zurück gelassen hatte und fing 5 Minuten später das Schreien und Quängeln an. Was sollte ich da tun? Ich hab das Baby im Garten alleine sitzen lassen und bin ins Haus, um die Tante zu holen. Von der durfte ich mir dann natürlich was anhören. Babys und Kinder waren mir seither suspekt. Ich konnte mit ihnen nichts anfangen und wollte es seither auch nicht. Die Unberechenbarkeit machte mir Angst und ich fühlte mich hilflos. Erst später, in einem FSJ in einer Kita hatte ich wieder Kontakt und konnte mich allmählich auf Kinder einstellen. Heute mag ich Babys sehr, ich durfte meinen dreijährigen Neffen von Anfang an in seinem Leben begleiten, was wirklich großartig zu beobachten war!
                      Vielleicht hast auch du einfach noch nicht den richtigen Draht zu Babys gefunden, vielleicht braucht es, wie viele hier sagen, Zeit oder den richtigen Moment/ die richtige Situation. Abgesehen davon steht aber fest: Man muss nicht jeden Menschen mögen und auch zwischen einem Erwachsenen und einem Baby gibt es Sympathie oder eben nicht. Obwohl ich zu gerne in Kinderwagen oder -schalen gucke, gab es auch Babys, bei denen zwischen uns die Chemie einfach nicht passte. So what?

                      LG
                      Jannes

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                        #41
                        Hallo Beumchen,

                        ich habe zwei Kinder, die inzwischen schon erwachsen sind. Auch ich gehörte zu den Frauen, die mit Babys nicht so viel anfangen konnte. Ist mir bis heute unklar, warum ich jedes Baby schön finden soll und ich habe auch nicht das Bedürfnis, in jeden Kinderwagen hineinzuschauen.

                        Meine eigenen Kinder habe ich zu jedem Zeitpunkt geliebt. Aber ich habe auch oft den Spruch gesagt: "Wenn es Kinder im Laden zu kaufen gäbe, so etwa ab einem Jahr alt, dann hätte ich noch 1-2 mehr davon."
                        Viele Frauen empfinden es als ein großes Glück, die kleinen Wesen zu umsorgen und sie zu beobachten. Ich habe meine Kinder auch gut versorgt und habe mich mit ihnen beschäftigt in dieser Zeit. Aber wenn ich ehrlich bin, fand ich die Zeit nach dem ersten Jahr bedeutend interessanter. Und von da an fortfolgend. Das traut man sich als Frau und Mutter schon fast nicht zu sagen. Irgendwie vermitteln einem alle, daß man nach der Geburt automatisch zum babyliebenden, hormongesteuerten Wesen wird. Und wenn das nicht so ist, bist Du verkehrt. Na, bei mir hat der Verstand auch danach nicht aufgehört zu arbeiten und ist nicht von den Gefühlen vollkommen ausgeknipst worden. Vielleicht bin ich auch eher der nüchterne Typ. Will nur sagen, manchmal kommt man durch die Erwartungshaltung der Umwelt ganzschön unter Druck. Und ist ein bisschen erstaunt, warum man so anders ist, als die anderen. Vermute mal, es gibt noch ein Haufen so wie uns, die nicht bei Baby-Geschrei in Verzückung geraten. Aber die behalten diese Meinung still bei sich und deswegen kommt es zu so einem komischen Mutter-Bild.

                        Mach Dir keine Sorgen, wenn Du selber Kinder hast, kommst Du damit schon klar. Und wirst sie auch mögen. Und wenn man sich nicht zur Affenmutter macht und jeden Pups des Babys überbewertet, so tut das den Kindern nicht unbedingt schlecht.

                        Liebe Grüße
                        Glühwürmchen,
                        die sich hier anhört, wie eine Rabenmutter, das aber keineswegs ist!

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                          #42
                          Ich hätte noch eine Frage zu dem Thema, Beumchen, was ist mit dem Baby in dir?
                          Welche Gefühle hast du zu dem?

                          Ansonsten... stell dir vor, du bist ein Baby und du kannst nur schreien, um dich mit zu teilen...

                          Wie wäre das?

                          Und natürlich musst du nicht jedes Baby mögen.

                          Condor

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                            #43
                            Auch wenn der Post schon ein wenig älter ist, würde ich ihn gerne wieder aktualisieren. Ich habe mit meiner Freundin nämlich genau über dieses Thema gesprochen und freue mich sehr, hier ein paar ehrliche Zeilen dazu zu lesen.

                            Ich finde nämlich auch, dass Frauen hier sehr unter Druck gesetzt werden, gerne auch von Frauen, die noch keine Kinder haben und es nicht besser wissen, was es bedeutet, eines zu haben. Meine Freundin ist im vierten Monat schwanger und es geht ihr zum Besipiel gar nicht gut damit. Sie ist so offen, undsagt das auch. Was ist denn schon dabei, nicht jede Frau fühlt sich schwanger gut und attraktiv. Viele haben Depressionen und müssen sich mehr mit sich beschäftigen.

                            Es spricht auch gar nichts dagegen, dass eine Frau gleich nach der Entbindung weiter arbeitet und zum Beiospiel nicht stillt. Kein Problem, solange der Mann dann zu Hause bleibt und sich um das Kind kümmert. So wollen wir es nämlcih machen. Ich habe schon viele Utensilien für das Kind bestellt, Kinderwagen, Babybay (so ein Beistellbettchen), Schnuller, Windeln und was nicht alles. Bei uns freue ich mich halt auf das Kind! Ich hänge jede Nacht vor dem Rechner und bestelle mehr und mehr. Vor allem ein Babybay ist so praktisch! Wie schön, dass es Online Shops [link entfernt] gibt. Da kann ich alles praktisch bestellen und meine Frau segnet dann alle Käufe ab.

                            Zurück zum Thema: Sie hat keine Lust auf die Schwangerschaft, und das ist ok! Sie hat keine Lust auf Babysachen kaufen und aufs Muttersein, sie will arbeiten gehen. Und das ist ok!

                            Gruß in die Runde
                            Silverfuture
                            Zuletzt geändert von Nomada; 08.07.2014, 10:21. Grund: Werbelink entfernt und verwarnt

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                              #44
                              Hallo Silverfuture,

                              wenn ihr das bei euch schon alles so genau geplant habt... dann plant doch wenigstens 3 Wochen Stillzeit mit ein, vorausgesetzt es ist biologisch möglich. Sein Baby zu stillen ist einfach das beste, was man seinem Kind in den ersten Wochen (oder wer kann und mag auch Monate bis Jahre) antun kann.

                              Wir haben 3 Wochen gestillt, länger ging nicht, aber auch das hat schon viel bewirkt, denn wir Eltern sind beide Allergiker und im KH empfing man uns damals mit den Worten: "Ach schon wieder ein Neurodermitis-Kind." - Aber, ätsch, unser Sohn ist Heute 16 Jahre alt und hat bis jetzt keine Allergie.

                              Ich dachte nur, wenn ihr schon alles plant...

                              Ja, dieses Babybay scheint recht praktisch zu sein, wenn man sich das leisten kann... unser Sohn hat damals im Schlafteil seines Kinderwagens, alles Second Hand, geschlafen, ging auch.

                              Condor

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                                #45
                                Silverfuture,

                                es stimmt schon, nicht jede Frau ist begeistert davon schwanger zu sein. Zumal es vielen Frauen gesundheitlich in der Zeit nicht so gut geht.

                                Grundsätzlich ist es wünschenswert, gerade für das Kind, wenn beide Elternteile sich auf es freuen.
                                Ich denke und hoffe für alle Beteiligten, dass Deine Frau ihre Einstellung verändert, wenn sie Euer Kind in den Armen hält. Dem Gefühl für ein kleines Baby kann sich kaum jemand entziehen.
                                Und wenn Du dann zu Hause bleibst und Dich kümmerst, dann ist es gut so.

                                @Condor
                                Stillen ist immer positiv für das Kind. Allergien/Neurodermitis kann es jedoch nicht immer verhindern. Das ist meine eigene Erfahrung.

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