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    Eigene Erfahrungen weitergeben?

    Gebt ihr noch eure Erfahrungen weiter?

    Oder macht man so etwas heute nicht mehr?

    Eine eigene Erfahrung ist doch viel mehr wert, als ein Link, den man sich auch selbst suchen kann.

    Oder seht ihr das anders?

    Condor

    #2
    Nicht ungefragt und nur wenn ich diesbezüglich wirklich Erfahrungen gemacht habe, da gehören eben keine Spekulationen dazu (nach Motto: also wenn ich ...., dann). Allerdings würde ich vorsichtig formulieren. Erfahrungen Anderer sind Erfahrungen Anderer, die mit dem Fragenden nichts zu tun haben. Es ist immer nur eine Möglichkeit etwas zu lernen.

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      #3
      Ich gebe Erfahrungen weiter. Was die anderen damit machen, ist ihre Angelegenheit.

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        #4
        @bante
        Verstehe ich das richtig, dass du mit deinen Erfahrungen vorsichtig umgehst? Wenn ja, warum?

        @Bonny
        Ich auch, aber ich habe das Gefühl, dass meine Erfahrungen oft nicht erwünscht sind. Und da ich dieses Gefühl erst hinterher habe, kann ich im Vorfeld leider nicht abschätzen, wer meine Erfahrungen nun haben möchte und wer nicht...

        Condor

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          #5
          Wenn Du "ungefragt" damit meinst, so hat mein Gegenüber eben nicht das Bedürfnis meine Erfahrungen kennenzulernen, dann lass ich das bleiben.

          Wenn Du meine Formulierung "vorsichtig formulieren" direkt meinst, dann deshalb, weil ich der Auffassung bin, der andere möchte einen Rat, bzw Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Lösungsansätzen und nicht seine Sache von mir gelöst haben. Den besserwisserischen Eindruck will ich vermeiden.

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            #6
            Zitat von bante Beitrag anzeigen
            Den besserwisserischen Eindruck will ich vermeiden.
            Das kannst du, im Gegensatz zu mir, ziemlich gut.

            Ich kenne bisher keinen Autisten, der nicht besserwisserisch rüberkommt, mich eingeschlossen. Selbst wenn ich mein Geschriebenes vor dem Absenden im Forum z.B. selbst als besserwisserisch empfinde, kann ich es nicht ändern, weil ich nicht weiß, wie ich das schreiben müsste, damit es nicht so klingt. Also schicke ich es dann wohl oder übel ab, weil ich es nicht ändern kann.

            Im Forum entsteht für mich häufig das Problem, schreibe ich dem anderen jetzt meine Erfahrungen mit "was auch immer sein Problem ist" oder schreibe ich es nicht? Das "ungefragt" erkenne ich eher selten.

            Condor

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              #7
              Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
              @bante
              Verstehe ich das richtig, dass du mit deinen Erfahrungen vorsichtig umgehst? Wenn ja, warum?

              @Bonny
              Ich auch, aber ich habe das Gefühl, dass meine Erfahrungen oft nicht erwünscht sind. Und da ich dieses Gefühl erst hinterher habe, kann ich im Vorfeld leider nicht abschätzen, wer meine Erfahrungen nun haben möchte und wer nicht...

              Condor
              Also ich schreib, wenn ich etwas erlebt habe oder erfahren habe, was mir völlig neu und unbekannt war, weil ich dann davon ausgehe, dass zumindest einige andere das auch nicht wussten.

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                #8
                Über meine Erfahrungen bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung berichte ich, wenn wir endlich damit fertig sind.
                Da gibt es etliche Fallstricke, was man alles falsch machen kann; zum Notar müssen wir auf jeden Fall.
                Die Banken erkennen gar nichts an, die haben eigene Vordrucke!!!

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                  #9
                  Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
                  Gebt ihr noch eure Erfahrungen weiter?
                  Das kommt ganz drauf an.

                  Für gewöhnlich wird ja ein Erfahrungsaustausch angestrebt und dann bietet die Erfahrung eines anderen (auch meine) vielleicht eine "Erkenntnis", die man sich selbst mühsamer hätte erarbeiten müssen, wenn man nicht von den Erfahrungen anderer profitieren könnte.

                  Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
                  Eine eigene Erfahrung ist doch viel mehr wert, als ein Link, den man sich auch selbst suchen kann.
                  Machmal passt es auf der persönlichen Ebene nicht und mir ist klar, wenn ich dem Betroffenen - der um Mithilfe bei der Lösung seines "Problems" gebeten hat - jetzt genau den passenden, hilfreichen "Tipp" geben würde, würde er verworfen, weil er ausgerechnet von mir kommt und nicht angenommen werden kann. Noch schlimmer: jeder weitere, der später das gleiche sagt, würde womöglich nicht mehr angehört werden weil er ja auch so ein XXX wie ich sein muss. Dann würde ich meine Erfahrung nicht teilen und darauf setzen, dass eine passendere Person etwas ähnliches beiträgt, das dann auch "ankommen" kann.

                  Ich selbst reagiere bei persönlichen Themen "allergisch" auf Erfahrungsberichte, wenn ich den Eindruck habe, es besteht praktisch gar kein Bezug zu meiner Fragestellung und derjenige nimmt sie nur als "Stichwort", um sich mit seinem "Gelaber" zu präsentieren oder zu missionieren. Wenn jemand sowas mehrfach macht, überlese ich seine Beiräge einfach, weil ich den Kram ja schon x-mal an anderer Stelle gelesen habe und für mich nicht hilfreich fand. Mag sein, dass ich dabei etwas Brauchbares, das mich tatsächlich weitergebracht hätte, übersehe.

                  Ich würde von einem, der dreimal pleite gegangen ist, ja auch keine Tipps für eine Geschäftsgründung anehmen oder von einem, der in meinen Augen ein wenig erstrebenswertes Leben führt, Lebensführungstipps. Da kann eine "neutrale" - nicht mit einer "negativ" gesehenen Person verbundene - Information durchaus hilfreicher sein als ein pesönlicher Erfahrungsbericht von der "falschen Person", auch wenn sie absolut deckungsgleich sind.

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                    #10
                    Die Probleme habe ich nicht. Ich würde mir sogar einen Betrag von demjenigen durchlesen, der ansonsten nicht auf meiner Wellenlänge schwimmt, kann es doch sein, dass er genau in diesem Bereich etwas beizutragen hat, wovon ich noch lernen kann.

                    Condor

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                      #11
                      Zitat von FirstSunshine Beitrag anzeigen
                      Ich selbst reagiere bei persönlichen Themen "allergisch" auf Erfahrungsberichte, wenn ich den Eindruck habe, es besteht praktisch gar kein Bezug zu meiner Fragestellung und derjenige nimmt sie nur als "Stichwort", um sich mit seinem "Gelaber" zu präsentieren oder zu missionieren.
                      Guter Tipp, First Sunshine. Ich bin eine Geschichtenerzählerin, wenn mich jemand um Rat bittet, erzähle ich ihm meistens eine Geschichte aus meinem eigenen Leben, aus dem Leben meiner Großmutter oder einer anderen (mir nicht immer persönlich bekannten) Person. Ich habe mich oft darüber gewundert (und manchmal auch darüber geärgert), dass meine Geschichten nur selten Ressonanz fanden, aber vielleicht liegt es ja einfach nur daran, dass hier viele "Laber-Allergiker" unterwegs sind ...

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                        #12
                        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                        ...erzähle ich ihm meistens eine Geschichte aus meinem eigenen Leben, aus dem Leben meiner Großmutter oder einer anderen (mir nicht immer persönlich bekannten) Person.
                        Auch "fremde" Erfahrungen können durchaus passen. Und Geschichten oder Bilder sowieso.

                        Zum Glück tauchen die "Labertaschen" in meinem Leben nur noch ganz sporadisch auf. Ich bin da inzwischen auch recht direkt (manche nennen es unhöflich ), wenn mir eine begegnet, und plage mich nich mehr länger als unbedingt nötig mit Allergieauslösern herum.

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                          #13
                          Zitat von FirstSunshine Beitrag anzeigen
                          Auch "fremde" Erfahrungen können durchaus passen. Und Geschichten oder Bilder sowieso.

                          Zum Glück tauchen die "Labertaschen" in meinem Leben nur noch ganz sporadisch auf. Ich bin da inzwischen auch recht direkt (manche nennen es unhöflich ), wenn mir eine begegnet, und plage mich nich mehr länger als unbedingt nötig mit Allergieauslösern herum.
                          Ich mache da auch kurzen Prozess...

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                            #14
                            Ich höre eigentlich gern die Lebenserfahrungen anderer, sofern es nicht solche Labertaschen sind, von denen First Sunshine gesprochen hat, also solche, die nur darauf warten, dass jemand Luft holt um dann einzusteigen und das Gespräch auf eigene Themen bzw. auf sich lenken. Sowas höre ich mir auch nicht mehr lange an. Muss dann meistens ganz dringend los.

                            Wenn die Geschichten Bezug zu meinem Thema haben schätze ich die Erfahrungen anderer sehr.

                            Allerdings mag ich es nicht, wenn mir dann eine bestimmte Ansicht oder Lösung als einzig mögliche aufgedrängt werden soll.

                            Zitat von First Sunshine
                            Ich würde von einem, der dreimal pleite gegangen ist, ja auch keine Tipps für eine Geschäftsgründung anehmen oder von einem, der in meinen Augen ein wenig erstrebenswertes Leben führt, Lebensführungstipps.
                            Ja, geht mir exakt genauso. Und ich habe den Eindruck, dass gerade solche Menschen, die selbst an bestimmten Themen zu knacken haben, besonders gern die ultimativen Tipps zu genau diesen Themen geben. Ich frage mich dann immer, ob ich selber auch so eine verschobene Selbstwahrnehmung habe.
                            Zuletzt geändert von Yulie; 23.11.2016, 18:12.

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                              #15
                              Zitat von Yulie Beitrag anzeigen
                              Ich frage mich dann immer, ob ich selber auch so eine verschobene Selbstwahrnehmung habe.
                              Ja,gell? Wenn nach dem ersten, fassunglosen Gedanken "hoffentlich werde ich NIE so!" der zweite, panikauslösende Gedanke "Oh mein Gott! Und wenn ich's schon bin?! Und ich die einzige bin, die's nicht merkt?" auftaucht.

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